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Verfahrensangaben

Brückenschlag für Hamburg - Planungsleistungen und Bauleistungen für Erdbau und St...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
25.05.2026
01.06.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Behörde für Verkehr und Mobilitätswende vertreten durch ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
02000000-KBVM000001-81
Überseeallee 1
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
04038088084

Angaben zum Auftraggeber

Oberste Landesbehörde
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45100000-8
45112500-0
45111230-9
45221000-2
45233000-9
71311220-9
45112000-5
45233120-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Freihafenelbbrücke (FHEB) wurde durch einen Schiffsanprall am 28.10.2025 beschädigt. Nachfolgende Untersuchungen und Überprüfungen der HPA haben ergeben, dass die Brücke nicht vor Ort reparabel ist, nicht mehr verkehrssicher genutzt werden kann und das Mittelteil schnellstmöglich ausgebaut werden muss. Die Straße inkl. Fuß- und Radweg und die mittlere Schiffsdurchfahrt sind gesperrt.
Im selben Zeitraum wurde bei Untersuchungen an verschiedenen Bauwerken in der Trasse Neue Elbbrücken (B4/B75) festgestellt, dass diese Bauwerke in einem schlechteren Zustand sind, als bisherige Prüfungen erwarten ließen. Dies führt dazu, dass in den kommenden Jah-ren immer wieder mit unterschiedlichen, erheblichen Einschränkungen an den Bauwerken dieser Trasse für Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten zu rechnen ist.
Die zeitliche Überlagerung mit den Folgen der Schiffshavarie und die zu beobachtenden ver-kehrlichen Auswirkungen erzeugen eine besondere zeitliche Dringlichkeit für eine Abhilfe. Sperrungen im Bereich der Neuen Elbbrücken führen zu deutlich eingeschränkten Verkehrs-kapazitäten, die über einen mehrjährigen Zeitraum zu den relevanten Tageszeiten zu Ver-kehrsverhältnissen führen, die weder für den Pendler- noch für die Verkehre des Hamburger Hafens hinnehmbar sind.
Um Abhilfe zu schaffen ist geplant, einen Brückenzug unmittelbar westlich der Neuen Elbbrücken errichten. Die Brücke soll Ende 2027 fertiggestellt werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist der Bau und die integrierte Planung eines Brückenzu-ges über die Norderelbe in Hamburg. Für eine schnelle Herstellung des Brückenzuges werden Brückengeräte für die militärische Infrastruktur und Zivile Verteidigung genutzt. Der Brücken-zug wird als Einfeldträger-Kette aus D-Brücken und S-Brücken in Abhängigkeit von der erfor-derlichen Stützweite ausgebildet. Diese Brückenelemente werden von der Auftraggeberin vo-raussichtlich vom Bund gemietet.
Es wird ein Vertragspartner gesucht, der die laufenden Planungen in der Entwurfsplanung übernimmt und fortsetzt (Stufe 1 der Beauftragung) sowie nach Entscheidung der Hamburger Bürgerschaft zur Realisierung einer Behelfsbrücke voraussichtlich im Oktober 2026 mit den Bauarbeiten beginnt (Stufe 2 der Beauftragung) und diese bis Ende 2027 abschließt.

Der Auftragnehmer hat auf Basis der vorhandenen Unterlagen eine ausführungsreife Planung zu entwickeln und parallel die erforderlichen Leistungen zur Kampfmittelfreimachung
zu erbringen. Dies umfasst die Prüfung und Fortschreibung von Räumkonzepten, Sondierungsmaßnahmen zur Befreiung von Kampfmittelverdacht sowie ggf. die technische Unter
stützung der fachgerechten Räumung und Entsorgung vorhandener Kampfmittel unter Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Die Planung für die Ausführung beinhaltet insbesondere
die Freimachung von Bewuchs, Bodenbelägen und sonstiger Bausubstanz, Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper einschließlich Geländeaufhöhungen, die Planung
von Baugrundverbesserungen nach erweiterten Baugrunderkundungen sowie die Dimensionierung erforderlicher Verbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten
Spundwänden oder vergleichbaren Systemen sowie die Planung für den Straßenbau, unterBerücksichtigung der Belastungsklasse 100, einschließlich der Anschlussbereiche. Darüber
hinaus sind die Rampenbereiche im Bereich der Widerlager unter Einsatz von Stabilisierungssäulen auszubilden und ein schlüssiges Bauablaufkonzept unter Berücksichtigung der
verkehrlichen Anforderungen zu entwickeln. Sollten im Laufe der Planung provisorische Flächenbefestigungen oder Baustraßen benötigt werden, sind diese ebenfalls Gegenstand dieser
Beauftragung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

die wesentlichen Leistungen sind
- Planung ab LPH 3 HOAI
- Kampfmittelfreimachung
- Gründungsarbeiten / Spezialtiefbau/ Erdstabilisierung (
- Erdbaumaßnahmen zur Herstellung der Rampenkörper
- Baugrundverbesserungen
- erbaukonstruktionen, insbesondere in Form von rückverankerten
Spundwänden oder vergleichbaren Systemen
- Straßenbauarbeiten

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
16
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Wirtschaftliche Kriterien

I.1 Stundensatz Planungsleistungen
- Geschäftsleitung, Projektleitung (30%)
- Projektingenieur (35%)
- Sonstige technische Mitarbeitende (35%)

I.2 Zuschlagssatz Bauleistungen (35%)
I.3 Kalkulationsmittellohn, gewerkespezifisch (20%)
- gegliedert nach
Spezialtiefbau / Gründung
Erdbau / Straßenbau

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

II.1 Bauablaufkonzept mit Terminplanung 30%
II.2 Personalkonzept 10%

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Das Vertragsmodell ist in zwei Stufen untergliedert. Mit der Zuschlagserteilung werden als Stufe 1 die erforderlichen Planungsleistungen zur Vorbereitung der Bauleistungen einschließlich aller notwendigen Genehmigungen beauftragt.
Die optionale Stufe 2 betreffend die bauliche Umsetzung wird beauftragt, wenn
(i) gemäß dem Planungsergebnis der Stufe 1 der maximale Zielpreis für die bauliche Umsetzung nicht überschritten wird,
(ii) die Hamburgische Bürgerschaft, voraussichtlich Mitte Oktober 2026, die bauliche Realisierung der BBN einschließlich der Mittelfreigabe beschließt und
(iii) alle notwendigen behördlichen Genehmigungen erteilt sind.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Fragen können ausschließlich über die Vergabeplattform dtvp an die Vergabestelle gestellt werden.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6GMN65

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

- Umsatz im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) jeweils mindestens 50. Mio. Euro

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

- Umsatz für vergleichbare Leistungen im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025)
o Gründungsarbeiten / Spezialtiefbau/ Erdstabilisierungen im Mittel mindestens 5 Mio. Euro
o Erdbau im Mittel mindestens 20 Mio. Euro
o Straßenbau im Mittel mindestens 7 Mio. Euro
o Entsorgung von Böden und Bauschutt im Mittel mindestens 10 Mio. Euro

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

- Anzahl der Mitarbeitenden in letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jeweils mindestens 200 Arbeitskräfte (gewerbliches Personal, technische Angestellte, kaufmännische Angestellte)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Als Mindestanforderung ist der Nachweis über den Betrieb eines eigenen technischen Büros oder einer vergleichbaren Geschäftsbeziehung zu einem Planungs-/Ingenieurbüro durch Eigenerklärung mit folgenden Mindestanforderungen zu erbringen:
- Bestehen seit mindestens fünf Jahren
- Mindestens 10 festangestellte Ingenieure
Eine vergleichbare Geschäftsbeziehung zu einem qualifizierten Planungs-/Ingenieurbüro ist nachzuweisen durch mindestens ein gemeinsam abgeschlossenes Referenzprojekt, das mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist. Dieser Nachweis ist als Mindestkriterium unabhängig von den nachfolgenden Referenzen nur für die Vergleichbarkeit einer Geschäftsbeziehung zu einem Planungsbüro zu einem eigenen technischen Büro zu führen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzbereich Planungsleistungen

Planungsleistungen für Baugrunderkundungen (Sichtung, Konzeptionierung, u.a.)
Baukosten > EUR 0,25 Mio. (netto)

Planungsleistungen (Objekt- und Tragwerksplanung) LPH 3-5 HOAI für Gründungsarbeiten / Spezialtiefbau/ Erdstabilisierungen (Pfahlgründungen, Spundwände, z.B. Bewehrte Erde)
Anrechenbare Kosten > EUR 5 Mio. (netto)

Planungsleistungen (Objektplanung) LPH 3-5 HOAI Erdbau
Anrechenbare Kosten > EUR 2 Mio. (netto)

Planungsleistungen (Objektplanung) LPH 3-5 HOAI Straßenbau
Anrechenbare Kosten > EUR 1 Mio. (netto)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzbereich Bauleistung

Anomalieräumungen und magnetische Bohrlochsondierungen von innerstädtischen Landflächen;
Baukosten > EUR 1 Mio. (netto) eines Unternehmens, welches im Register der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Kampfmittelräumdienst Hamburg gem. §10 (2) KampfmittelVO und EU-Dienstleistungsrichtlinie geführt ist.

Gründungsarbeiten / Spezialtiefbau/ Erdstabilisierung (Pfahlgründungen, Spundwände, z.B. Bewehrte Erde)

Baukosten > EUR 5 Mio. (netto)

Erdbaukosten > EUR 10 Mio. (netto)

Straßenbauarbeiten > 5 Mio. Euro

Entsorgung von Böden mit LAGA-Spezifizierung oder nach Ersatzbaustoffverordnung > 5 Mio. Euro

Deichbau > 2 Mio. Euro

Fangedammkonstruktion z.B. aus Spundwänden oder Stahlbetonfertigteilen o. gleichwertig > 1.000m³ Volumen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung