Verfahrensangaben

Köhlbrandquerung - Risikomanagement

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
24.08.2026
31.08.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Hamburg Port Authority AöR vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
DE243314560
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH
andrea.kuhlmann@rege-hamburg.de
0403808800

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Hafeneinrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71541000-2
48400000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der zu vergebenden Leistungen ist die Bereitstellung und Anwendung einer Risiko-/Chancenmanagement-Software für die Termin- und Kostenplanung für die Baumaßnahme Köhlbrandquerung (Ersatzneubau der Köhlbrandquerung als Brücke einschl. Rückbau der Bestandsbrücke).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Dieses Vergabeverfahren dient der Bereitstellung und Anwendung einer Risiko-/Chancenmanagement-Software für die Termin- und Kostenplanung sowie das Risikomanagement über den Leistungszeitraum (unterstützende Anwendung durch AN) zwecks integraler Betrachtung von Kosten, Terminen und Risiken mit probabilistischen Methoden (Monte Carlo Simulation) und probabilistische Darstellung der Ergebnisse mit Verteilungsfunktion.
Spezifische Einzelanforderungen zur Funktionalität der Software (Mindestanforderungen) wie folgt:
- Anwendung probabilistischer Methoden für die Gesamtkosten des Projekts nach Kostenbestandteilen (Baukosten/Planungskosten, Risiken, Nominalisierung) ggf. mit Zuordnung bzw. Aufteilung auf diverse Finanzierungs-/ und Kostenarten
- Darstellung mehrerer Projektstrukturpläne zur unterschiedlichen Gliederung des Projekts
- Darstellung der Ergebnisse des probabilistischen Kosten- und Risikomanagements auf allen Ebenen des Projektstrukturplans
- Darstellung mindestens eines Terminplans (Gantt-Diagramm)
- Abbildung eines probabilistischen, integrierten Risiko-, Kosten- und Terminplanmodells und Simulation mittels Monte-Carlo-Simulation
- Visuelle Darstellung und Verarbeitung des integralen Projektmodells in ein und demselben Tool; Aktualisierung der Daten zentral für Kosten, Risiken und Termine
- Probabilistische Ermittlung (Simulation) der kritischen Wege unter Berücksichtigung der bewerteten Risiken
- Angabe von Unter-/Überschreitungswahrscheinlichkeiten in Bezug auf das Budget/Zielkosten (Budgetsicherheit) bzw. eines Zieldatums
- Auswertungen der Risiken mittels Sensitivitätsanalysen und Quantil-Wert eines potenziellen Schadens
- Abbilden des Mittelbedarfs über die Projektlaufzeit
- Datenaustausch mit den bereits eingesetzten Systemen, insbesondere MS-Excel-Importformate sowie MS-Project-Dateien.
- Unterstützung des Anwenders durch integrierte Tutorials und Hilfefunktionen
Die Leistungen umfassen ferner:
A Methodische Unterstützung beim Aufbau und bei der Definition der Inhalte des RCM
B Unterstützung bei der Erstellung des Ausführungsterminplans
C Unterstützung bei der Ermittlung des Risikobudgets
D Unterstützung bei der Erarbeitung der Nominalisierung
E Unterstützung bei der Ermittlung der Anreizmechanismen
F Umsetzung Risikomanagement
G RCM-Software- und Methoden-Schulung
H Bereitstellung Risikomanagement-Software

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbegrenzt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der AN wird in diesem Vertrag zunächst mit den Leistungen im Zuge der Vor- und Entwurfsplanung beauftragt, deren Leistungszeitraum die Jahre 2026 bis 2030 umfasst. Die AG ist berechtigt, die Beratungsleistungen auch für die weiteren Planungs- und die Bauphase ganz oder teilweise durch einseitige schriftliche Erklärung in Jahresscheiben abzurufen.
Ein Rechtsanspruch des AN auf die Beauftragung einzelner Leistungsstufen besteht - auch im Bedarfsfall - nicht. Wird der AN nicht mit weiteren Leistungsstufen beauftragt, so stehen
ihm für die nicht beauftragten Leistungsteile weder Vergütungs-, Aufwendungsersatz-, Schadensersatz, noch sonstige Ansprüche zu. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der AN keine Erhöhung seines Honorars herleiten. Erstellt der AN im Rahmen seiner Leistungen Planungen für eine noch nicht beauftragte Leistungsstufe, hat er insoweit ohne entsprechenden Abruf keinen Anspruch auf eine Vergütung oder einen sonstigen Ausgleich.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Fragen können ausschließlich über die Vergabeplattform dtvp an die Vergabestelle gestellt werden.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y6GMGN0

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen vorzulegen. Vergleichbar sind nur Referenzen, die jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Gegenstand der Referenz ist ein komplexes Infrastruktur-Bauvorhaben (Straßenbau, Bahnbau-, Brücken- oder Tunnelprojekt) mit einem finanziellen Volumen von größer EUR 1,0 Mrd.
- Der Bewerbende hat in diesem Projekt die Risiko-Chancenmanagement-Software gestellt und eine leitende Funktion bei der Implementierung bekleidet.
- Die angebotene Risiko Chancen Managment Software erfüllt die folgenden Mindestbedingungen
# Die Software ermöglicht ein durchgängiges integriertes Risiko- und Chancenma?nagement unter Einbezug von Kosten, Chancen/Risiken und Terminen
# Analyse von Risiken anhand probabilistischer Methoden (Monte-Carlo-Simulation)
# Software ist kompatibel zu den gängigen Office 365 Anwendungen und läuft in einer Microsoft SharePoint Umgebung.
- Die Leistungserbingung in den Referenzprojekten muss nach dem 01.01.2020 erfolgt sein.
- Das Bauvorhaben muss sich bereits in der Hauptbauphase befinden oder in wesentli?chen Teilen mindestens die HOAI LPH 3 abgeschlossen sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

keine

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Im Zuschlagsfall: Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut mit Deckungssummen von mind. 0,5 Millionen Euro für Personenschäden und mind. 0,5 Millionen Euro für Sach- und Vermögensschäden. Die die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) müssen beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander und gesondert mit den geforderten Deckungssummen abgesichert werden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung