NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

HKL - Klinikum Gütersloh

VO: VgV Vergabeart: Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Klinikum Gütersloh
DE264886235
Reckenberger Str. 19
33332
Gütersloh
Deutschland
DEA42
vergabe@agkamed.de
+4920118550

Angaben zum Auftraggeber

---
---

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

AGKAMED GmbH
DE205941353
Ruhrallee 175
45136
Essen
Deutschland
DEA13
vergabe@agkamed.de
+49 20118550
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
DE164242157
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
poststelle@brms.nrw.de
+49 2514111691

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

33000000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Klinikum Gütersloh beabsichtigt die Ersatzbeschaffung eines Herzkatheterarbeitsplatzes.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Bei der beabsichtigten Ersatzbeschaffung einer monoplanaren Angiographieanlage für die Kardiologie des Klinikums Gütersloh müssen die Auswirkungen eines möglichen Herstellerwechsel bedacht werden. Dabei sind neben rein technischen Aspekten insbesondere die betrieblichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen einschließlich der notwendigen baulichen Maßnahmen sowie der hierdurch entstehenden Ausfallzeiten zu berücksichtigen, obwohl die Systeme der verschiedenen Hersteller funktional auf den ersten Blick weitgehend vergleichbar erscheinen.

Bei der Erneuerung eines komplexen bildgebenden Systems ist eine umfassende Betrachtung des zugehörigen Bildgebungsumfelds erforderlich. Ziel ist, die Systemheterogenität so gering wie möglich zu halten, damit bei Systemausfällen oder temporär erhöhtem Patientenaufkommen ein reibungsloser Systemwechsel durch das Personal möglich ist. Ein heterogenes Systemumfeld mit unterschiedlichen Bedienlogiken führt erfahrungsgemäß zu erhöhten Einarbeitungszeiten, einem gesteigerten Fehlerrisiko sowie zu Einschränkungen bei der klinischen Nutzung vorhandener Funktionen.

Dies ist gerade für interventionelle Maßnahmen, welche in vielen Fällen notfallmäßig und nicht elektiv durchgeführt werden und damit im Nacht- und Bereitschaftsdienst uneingeschränkt zur Verfügung stehen müssen, von Bedeutung. Hierdurch erhöht sich der Nutzerkreis und damit der Anteil weniger routinierter Kräfte erheblich. Eine einheitliche Bedienphiosophie reduziert für diesem Kreis unnötige Stressfaktoren durch die Technik und ermöglicht eine stärkere Konzentration auf die medizinische Leistung.

Am Klinikum Gütersloh sind derzeit vier Angiographieanlagen in Betrieb, von denen drei über die vollständige kardiologische Ausstattung verfügen. Die Anlage in der Radiologie kann im Notfall eingeschränkt für kardiologische Maßnahmen genutzt werden. Aufgrund der identischen Herstellerplattform und der nahezu deckungsgleichen Bedienphilosophie ist derzeit ein kurzfristiger Wechsel zwischen den Systemen für das medizinische Personal ohne zusätzliche Schulungs- oder Sicherheitsrisiken möglich.

Installationsaufwand, Ausfallszeiten und resultierende Kosten
Neben dem Bildgebungsumfeld sind die kostenrelevanten Unterschiede infolge zusätzlichen Installationsaufwands zu berücksichtigen. Maßgeblich sind hierbei zusätzliche bauliche Anpassungen, die längere Ausfallzeiten mit entsprechenden Einnahmeverlusten nach sich ziehen, sowie die eigentlichen Baukosten. Diese Ausfallzeiten können aufgrund der begrenzten Anzahl verfügbarer Herzkatheterlabore nicht kompensiert werden und führen unmittelbar zu nicht vermeidbaren Erlösausfällen, sodass sie zwingend in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einzubeziehen sind.
Die Ausfallzeit läge bei alternativen Anbietern im Durchschnitt um mehr als 14,5 Arbeitstage höher. Die damit einhergehenden Einnahmeverluste pro Arbeitstag, führen zu erheblichen Mindereinnahmen bei der Installation eines alternativen Systems. Die Berechnung stellt eine realistische und auf Erfahrungswerten beruhende Prognose dar und berücksichtigt ausschließlich reguläre Arbeitstage.

Umfang der Auftragsvergabe

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

---
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Reckenberger Str. 19
33332
Gütersloh
Deutschland
DEA42

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb

Begründung der Direktvergabe

Teilweiser Ersatz oder Ausweitung vorhandener Lieferungen oder Anlagen durch den ursprünglichen Lieferanten, deren Beschaffung nach den strengen Vorschriften der Richtlinie erfolgt

Auf Grundlage der technischen und wirtschaftlichen Begründungen verfügt nur der Anbieter Philips GmbH über die Möglichkeit der Ersatzbeschaffung des Herzkatheterarbeitsplatzes.

Die produktspezifische Beschaffung des im Verhandlungsverfahren verstößt nicht gegen § 97 Abs. 2 GWB und ist daher vergaberechtlich zulässig da eine Ersatzbeschaffung einen deutlichen wirtschaftlichen Vorteil darstellt, der nur von einem Hersteller umgesetzt werden kann. Der daraus resultierende wirtschaftliche Vorteil ergibt sich zum einen durch die deutlich niedrigeren Installationsaufwand, sowie Verhinderung von Ausfallszeiten und damit verbundenen Mindereinnahmen im Vergleich zu einen Neusystem mit vergleichbarer aktueller Technologie.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt
Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Angaben zum Auftrag

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

070-2025
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Philips GmbH
DE812927597
Großunternehmen
Röntgenstr. 22
22335
Hamburg
Deutschland
DE600
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

---
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

02.04.2026

Angaben zum Angebot

070-2025