Ext. Unterstützung betriebliches Abfallmanagement
Der AN stellt sicher, dass innerhalb der üblichen Geschäftszeiten (z. B. Mo-Fr, 8-17 Uhr) eine kurzfristige Erreichbarkeit für Rückfragen und Abstimmungen gewährleistet ist. Für Aufgaben ohne explizite Frist gilt eine Bearbeitungszeit von maximal 10 Werktagen, sofern nichts anderes vereinbart wird.Der AN soll die AG qualifiziert im betrieblichen Abfallmanagement unterstützen. Ziel ist es, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherzustellen und das interne Abfallmanagement der AG zu unterstützen. Nach Abruf der im Folgenden beschriebenen Leistungen sind Ingenieurs- und Unterstützungsleistungen in definierten Arbeitsaufträgen in den erläuterten Bereichen zu erbringen. Der geschätzte zu erwartende Gesamtumfang des Arbeitsaufwands wird angegeben. Die Arbeitsaufträge lassen sich in folgende Kategorien gruppieren:- Vorbereitung und Einarbeitung- termingebundene Einzelaufgaben, die aus Kapazitätsgründen nicht durch das interne Personal des Abfallmanagements der AG ausgeführt werden können. Zur termin- und qualitätsgerechten Leistungserbringung ist der gleichzeitige Einsatz von Mitarbeitern unterschiedlicher Qualifikationen erforderlich. Der Arbeitsauftrag wird mit Termin- und Budgetrahmen in einer Besprechung erteilt und durch ein Protokoll dokumentiert.- wiederkehrende Aufgaben zur selbständigen Abarbeitung in einem vorgegebenen Zeitrahmen, z. B. Pflege des Rechtskatasters und Abfallberichtswesen, Erreichbarkeit für abfallspezifische Fragestellungen, der AN ist innerhalb des gegebenen Rahmens flexibel in der Einteilung der Arbeitszeiten.- einzelfallbezogene und individuell abgerufene Beratungsleistungen von unterschiedlichem Umfang (Bestandsaufnahme, Erstellung und Überarbeitung von Dokumentationen)Die Leistungen sind durch ein Team aus mindestens 2 Mitarbeitern zu erbringen. Der AN stellt sicher, dass bei Ausfall eines eingesetzten Mitarbeiters eine qualifizierte Vertretung benannt wird, die die Aufgaben ohne Verzögerung übernehmen kann. Die AG ist über den Wechsel unverzüglich zu informieren. Folgende Mindestanforderungen müssen erfüllt sein:Betriebsbeauftragter für Abfall / Projektleiter / - in- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor oder Master) in einem der folgenden Bereiche: Umwelttechnik, Umweltwissenschaften, Verfahrenstechnik, Versorgungstechnik, Chemie oder Biologie oder eine vergleichbare Qualifikation, die die Fachkunde nach AbfBeauftrV sicherstellt- Zuverlässigkeit (§ 8) und Fachkunde (§ 9) nach AbfBeauftrV- langjährige (mindestens 5 Jahre) Berufserfahrung als Betriebsbeauftragter für Abfall- Einschlägige Berufserfahrung (mindestens 3 Jahre) im betrieblichen Abfallmanagement- Berufserfahrung (min. 3 Jahre) in der Leitung von Projekten- Tiefe Kenntnis im nationalen Abfallrecht- Sprachlevel C2 (GER) - zusätzlich: Berufserfahrung mit Umweltmanagementsystemen nach DIN EN ISO 14001 und/oder EMAS (wertungsrelevant)Backoffice: Technische Bürokraft/Sachbearbeitung (Leistung kann anteilig durch mehrere Personen erbracht werden)- Abgeschlossene Berufsausbildung in einem fachbezogenen Ausbildungsberuf (z.B. Umwelttechnik, Entsorgungsfachkraft, Industriekaufmann/-frau mit Schwerpunkt Umwelt/Entsorgung o.ä.)- Sicherung Umgang mit den MS Office Anwendungen- Berufserfahrung im Abfallmanagement Die Qualifikationen sind mit Angebotsabgabe durch geeignete Nachweise (z. B. Lebenslauf, Zertifikate) zu belegen.
weitere Einzelheiten siehe Datei "B1_Leistungsbeschreibung_26-2000061349.docx"
verschiedene Standorte, gem. Datei "B1_Anlage 1_Übersicht Dienstgebäude und ihrer Standorte nach Kategorien_26-2000061349.docx"
Angebotsvergleichspreis
Dabei erfolgt eine Aufteilung der Qualität in Unterkriterien wie folgt: 1.2.1 Berufserfahrung mit Umweltmanagementsystemen nach DIN EN ISO 14001 und/oder EMAS. (20% = max. 12 Punkte)Die Ermittlung der Punkte für dieses Kriterium erfolgt anhand der Erfüllung der Forderungen aus der Leistungsbeschreibung gem. A4_Wertungsmatrix_26-2000061349.
1.2.2 Qualität Konzept (80% = max. 48 Punkte)Die zu erwartende Qualität der angebotenen Dienstleistungen auf Grundlage der Angaben des Bieters im Konzept (max. 50 erreichbare Punkte insgesamt).Die Ermittlung der Punkte für das Konzept erfolgt anhand der Erfüllung der Forderungen aus der Leistungsbeschreibung gem. A4_Wertungsmatrix_26-2000061349.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
1. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter https://www.dtvp.de.Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden.2. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis zu der festgelegten Fragefrist über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung der Bieter nur in Textform und anonymisiert beantwortet;3. Für das Angebot sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können;4. Angebote sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bietertool im Reiter "Angebote" einzureichen. Auf andere Art übermittelte Angebote, insbesondere schriftliche Angebote oder Angebote per E-Mail sind nicht zulässig. Angebote dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bietertools eingereicht werden;5. Der Bieter hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Angeboten vertraut zumachen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren.Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren;6. Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zuversehen sind, gilt bei elektronischer Abgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen.7. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung);8. Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU.9. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch zu machen.
Es gelten die Regelungen des § 56 VgV.
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe §§ 123 bis 124 GWB
Registereintragungen, Ziff. 4:Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angaben über die Eintragung im Handelsregister/Berufsregister mit Angabe des Amtsgerichtes sowie der Registernummer, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer, Berufsregister.Ggf. entsprechende Bescheinigungen vorlegen (in der Bundesrepublik Deutschland z. B. Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle bzw. Handwerkskarte oder ein Berufsregister, bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß § 44 VgV).
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation, Ziff. 5
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angaben, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber/Bieter in Frage stellt, Ziff. 7
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung, Ziff. 8Ggf. Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft, Ziff. 9:Ggf. Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angaben zu Leistungen, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, Ziff. 2Ich/wir fügen dem Angebot 3 Referenznachweise aus den letzten 5 Jahren bei. Die Referenznachweise enthalten mindestens folgende Angaben: Ansprechpartner (ggf. unter Angabe von Telefonnummer und Adresse), Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges.Mindestanforderung je Referenz:- Auftragssumme Mind. 100.000EUR/netto p.a.- Erbringungszeitraum (von MM/JJJJ bis MM/JJJJ) und Vertragslaufzeit: Mind. 2 Jahre am Stück erbrachte Leistung (Start nicht vor 01.01.2022 - 2 Jahre erbrachte Leistung am Stück bis Ende der Angebotsfrist)
Eigenerklärung zur Eignung, Vordruck 11078 II, gem. C3:Angabe zu Versicherungen, Ziff. 6:Ggf. Vorlage einer aktuell gültigen Versicherungsbestätigung mit Deckungssummen.Mindestanforderung:Personen-, Sach- und Vermögensschäden: je 1 Mio EUR
Eigenerklärungen gemäß C5_ Verzeichnis NU-Leistungen Vordr. 11029 c in den Vergabeunterlagen enthalten.Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bieter der Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) anderer Unternehmen bedienen wird. Benennung über Art und Umfang der Teilleistungen, die sich der Bewerber/Bieter der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen wird.
C6_Eigenerklärung Russland Sanktionen-VOC7_Eigenerklärung zur Bildung einer ARGE
D1_ Verpflichtungserklärung Vord. 11029 d Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen im Falle einer Auftragsvergabe dem Bewerber/Bieter die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel/Kapazitäten) zur Verfügung zu stellen.D2_Eigenerklärung zur Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfung
D2_Eigenerklärung zur Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfunggemäß Angaben des Vordrucks