Der Auftrag umfasst die Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI für den Neubau Parkplatz Kombibad Maintal.
Die Stadt Maintal plant den Neubau eines Kombibades (Frei- und Hallenbad) auf dem Gelände des zurzeit bestehenden "Maintalbades". Das alte Hallenbad soll auf Grund des Alters der technischen Anlagen und der Gebäudesubstanz abgerissen und durch ein neues modernes Bad ersetzt werden.Das festgelegte Raumprogramm beinhaltet folgende Punkte:- Verfahrbares Cabriodach über dem Sportbecken- Edelstahlbecken im Außenbereich / geflieste Becken im Innenbereich- Moderne und effiziente Anlagen- und Gebäudeleittechnik- Geplante Wärmeversorgung mit geringer Nutzung fossiler Bernnstoffe- Wasseraufbereitungsanlagen für Spülwasser- Zisternen zur Wasserspeicherung für die Beregnungsanlage in der Außenanlage- Photovoltaikanlage- Rutschenanlage
Für den Badneubau wird nach dem aktuellen Stand von Kosten in Höhe von ca. 40,7 Mio. EUR (netto) ausgegangen. Die Kosten umfassen die Kosten der Kostengruppen 200 bis 700 nach DIN 276.Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Objektplanung (Leistungsbild Verkehrsanlagen) nach § 47 HOAI.
Das Projekt erhält eine Förderung nach dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" (SJK 2022).
1.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Projektleitung1.2 Ressourcen- und Kapazitätsplanung
2.1 Kosten-, Termin- und Qualitätsmanagement2.2 Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Honorar
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit dem Angebot gefordert war, werden nachgefordert.
§§ 123, 124 GWB
Der Bewerber muss mit seinem Angebot folgende Anforderungen nachweisen:- Nachweis der Teilnahmeberechtigung (Berufszulassung),- Erklärung über die ordnungsgemäße Gewerbeanmeldung.
Der Bewerber muss mit seinem Angebot folgende Anforderungen nachweisen:- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens3,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der oben genannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 12 Monate sein. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert, ist jedoch mittels schriftlicher Versicherungsbestätigung mit den Bewerbungsunterlagen vorzulegen;- Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV, (Mindestumsatz 500.000 EUR pro Jahr)- Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (Objektplanungsleistungen für Freianlagen) gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 in Verbindung mit Absatz 4 Nr. 4 VgV.
Der Bewerber muss mit seinem Angebot folgende Anforderungen nachweisen:- Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,vergleichbarer Projekte
- Büroreferenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in den letzten 10 Jahren (Objektplanung für Freianlagen) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV -Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Projektleitung einschließlich Benennung von Nachweisen und Referenzen vergleichbarer Projekte
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehaltenVerweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:Bauvorlageberechtigte Architekten und Ingenieure
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal:Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind