Die Gesundheit Nord gGmbH (GeNo) ist der wichtigste Ausbildungsträger für Gesundheitsfachberufe und Pflege in Bremen und hat in der Bildungsakademie ihre gesamte Aus-, Fort- und Weiterbildung organisatorisch zusammengefasst. Insgesamt betreibt die GeNo neun Ausbildungsschulen. Damit die Bildungsakademie der GeNo auch in Zukunft den steigenden Anforderungen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen im Gesundheitssektor gerecht werden kann, hat der Senat Bremens eine zentrale Standortlösung für die Bildungsakademie der Gesundheit Nord beschlossen.Die Bildungsakademie muss in den kommenden Jahren im Rahmen der Entwicklung des Neuen Hulsberg-Viertels (NHV) neu verortet werden. Die Bildungsakademie soll zukünftig dauerhaft in Haus 7 (denkmalgeschütztes Gebäude auf dem Klinikgelände des KBM) und einem ergänzenden Neubau östlich des geplanten Klinikparkhauses im NHV verortet werden. Ein privater Investor soll sowohl die Bauherrenfunktion als auch die vollständige Finanzierung des Projekts übernehmen. Für die Vorbereitung bis zum Bauende der Maßnahme benötigt der AG Unterstützung.
Gegenstand der Ausschreibung sind folgende Leistungen für die technische Verfahrensbegleitung:1. Erstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB),2. Durchführung eines Vergabeverfahrens für die Beschaffung des Investors,3. Laufendes Vertrags- und Baucontrolling.
Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme.
siehe Ausschreibungsunterlagen
Die Auswahl der Bewerber, die zur Verhandlung / Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Dieser beginnt mit einem Teilnahmewettbewerb, nach welchem sich die Angebotsphase anschließt:1) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden alle Bewerbungen hinsichtlich form- und fristgerechter Einreichung geprüft.2) Anschließend erfolgt die Eignungsprüfung der Bewerber hinsichtlich Fachkunde und Leistungsfähigkeit auf der Grundlage der vorgelegten Angaben und Unterlagen. Es wird u.a. geprüft, ob die Bewerber die geforderten Mindeststandards gem. Ziffer 7 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb" sowie die Bedingungen für den Auftrag gem. Bekanntmachung erfüllen.3) Es werden max. 5 Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Sollten nach erfolgter Eignungsprüfung mehr als 5 geeignete Bewerber zur Verfügung stehen, erfolgt eine Wertung der eingereichten Bewerbungen anhand der Wertungskriterien und deren Gewichtung gemäß Ziffer 7.2 der Datei "Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb". Die Wertung erfolgt anhand der mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Unterlagen. Im Anschluss an diese Wertung werden in der Angebotsphase mind. 3 und max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.4) Sollte aufgrund von Punktgleichheit mehr als 3 bzw. 5 Bewerber auf den ersten 3 bis 5 Rängen der Wertung liegen, wird ein Losverfahren durchgeführt.
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehnKalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
- Jegliche Anfragen zu dem Vergabeverfahren sind über die Vergabeplattform zu stellen. Die Beantwortung erfolgt ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform.- Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die oben genannte Vergabeplattform DTVP in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen.- Der Teilnahmeantrag inkl. aller Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform DTVP einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Bewerbungsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.- Die Angabe der zur Vertretung des Teilnehmers berechtigten natürlichen Person (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Es ist nicht notwendig, die auszufüllenden Dokumente zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte Vorname und Nachname der bevollmächtigten Vertretung in Druckbuchstaben an.
Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 56 VgV.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründegem. § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen (§ 124 (2) GWB). Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichenSozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen. Auf gesondertes Verlangen: Vorlage einer Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, soweit Ihr Unternehmen beitragspflichtig ist.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß§ 124 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründegemäß § 124 GWB vorliegen.Entrichtung von Steuern: Angaben, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt wurde und insofern nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß§ 124 GWB vorliegen. Ggf. Nachweise hinsichtlich einer durchgeführten Selbstreinigung gem. § 125 GWB.
Angaben, dass nachweislich keine Ausschlussgründe gemäß §124 GWB vorliegen.
Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft anzugeben. Die Angabe ist im Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen.Mindeststandard: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss nachweisen, dass aktuell mindestens 3 Architekten / Ingenieure (gemäß VgV § 75) im Unternehmen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft zur Verfügung stehen bzw. per Eignungsleihe durch ein anderes Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
1) Angabe der Leistungen, welche als Unteraufträge vergeben werden sollen (gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV): Falls Unteraufträge für Teilleistungen vergeben werden sollen, sind die entsprechenden Leistungen sowie die Unterauftragnehmer im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Unterauftragnehmer ist die Verpflichtung zur Ausführung der Teilleistung im Vordruck "Verpflichtungs- und Eignungserklärung Unterauftragnehmer" zu erklären.2) Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine technische und/oder berufliche Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, sind die in Anspruch genommenen Kapazitäten sowie die Eignungsverleiher im Vordruck "Bewerberbogen" zu benennen. Von jedem Eignungsverleiher ist die Verpflichtung zur Eignungsleihe im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
Angaben von Referenzen der letzten 5 Jahre. Die Referenzangaben sind im Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen.Mindeststandards: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss seit 2021 mindestens 2 Referenzen nachweisen über die Erstellung von Funktionalen Leistungsbeschreibungen für Totalunternehmer-, Generalunternehmer- oder Öffentlich-Private Partnerschaft-Verfahren (inkl. Investorenmodellen). Berücksichtigt werden Referenzprojekte, die zwischen dem 01.01.2021 und Einreichung des Teilnahmeantrages abgeschlossen wurden. Der Leistungsbeginn darf vor dem 01.01.2021 liegen.
Zur Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe: Gewertet werden Referenzen seit 2021 (d. h. die gemäß untenstehender Bewertungsmatrix nachzuweisenden Leistungen müssen zwischen dem 01.01.2021 und Einreichung des Teilnahmeantrages abgeschlossen sein). Der Leistungsbeginn darf vor dem 01.01.2021 liegen.
1 Punkt: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft verfügt über Erfahrung (1 Referenz) mit Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für ein Hochbauprojekt mit Baukosten > 10 Mio. -netto-.
2 Punkte: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft verfügt über mehrfache Erfahrungen (2 Referenzen) mit Erstellung von funktionalen Leistungsbeschreibungen für Hochbauprojekte mit Baukosten > 10 Mio. -netto- sowie mehrfache Erfahrungen (2 Referenzen) mit der technischen Verfahrensbegleitung von Verhand-lungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für die Vergabe von Bauleistungen.
3 Punkte: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft verfügt über mehrfache Erfahrungen (2 Referenzen) mit Erstellung von funktionalen Leistungsbeschreibungen für Hochbauprojekte mit Baukosten > 10 Mio. -netto- sowie mehrfache Erfahrungen (2 Referenzen) mit der technischen Verfahrensbegleitung von Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für die Vergabe von Bauleistungen sowie Erfahrung (1 Referenz) mit Baucontrolling (Qualitätsüberwachung in der Bauphase).
Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
Angabe des Jahresumsatz (gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV): Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsatzangaben sind in den Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen.
Mindeststandard:Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft muss im Mittel der letzten drei Jahre mindestens einen Umsatz in Höhe von 0,5 Mio. EUR brutto im Tätigkeitsbereich des Auftrags nachweisen.
Zur Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe:Bei der Wertung sind folgende Sachverhalte wesentlich:1 Punkt: > 0,5 - 0,75 Mio. EUR brutto, 2 Punkte: > 0,75 - 1,0 Mio. EUR brutto,3 Punkte: > 1,0 Mio. EUR brutto.
Angaben zur Versicherung sind in den Vordruck "Bewerberbogen" einzutragen.
Mindeststandard: Haftpflichtversicherung (gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV): Eigenerklärung, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 1,5 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 1,5 Mio. EUR gegeben ist. Es ist eine Eigenerklärung zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.
Eignungsleihe (gemäß § 47 VgV): Falls eine wirtschaftliche / finanzielle Eignungsleihe in Anspruch genommen wird, ist von jedem Eignungsverleiher die Verpflichtung zur Eignungsleihe sowie die gemeinsame Haftung mit dem Eignungsleiher für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu erklären. Die Verpflichtungs- und Haftungserklärungen sind im Vordruck "Verpflichtungserklärung und Ausschlusskriterien Eignungsleihe" zu erklären.
1) Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.2) Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 und § 124 GWB, inkl. der Benennung ggf. durchgeführter Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125 GWB ist im Vordruck "Bewerberbogen" anzugeben.