Der Bauherr, das Hüttenhospital Dortmund, plant die Erstellung eines Anbaus auf dem Krankenhausgelände.
Der Anbau entsteht zwischen dem Krankenhausgebäude und der Tagesklinik.
Der Erweiterungsanbau schließt an der südwestlichen Ecke des Krankenhauses an. Die neue Verbindung zur Tagesklinik wird über einen Flur im Anbau und einen daran anschließenden Gang hergestellt.
Das Gebäude umfasst vier Geschosse und eine Technikzentrale auf dem über den 3. OG.
Beim Erdgeschoss handelt es sich um ein Teilgeschoss. Dieses umfasst lediglich ca. 1/3 der Fläche der übrigen Geschosse.
Aufgrund der Geländetopografie bindet das Erdgeschoss in das Gelände ein.
In den einzelnen Geschossen werden folgende Funktionen angeordnet:
EG Technikzentrale, Speiserestbehälter/Fettabscheider, GHVs AV/SV, Sozialräume Küchenpersonal
1.OG Frischküche inkl. Kühl-, Lager- und Büroräumen
2.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume
3.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume
4.OG Technikzentrale
Alle Dachflächen werden begrünt. Im Rahmen der Neugestaltung der Außenanlagen wird eine Anlieferzufahrt zum Anbau erstellt und die angrenzenden Parkplätze neu gegliedert.
Das Gebäude wird als Stahlbetonkonstruktion erstellt. Aufgrund der Lage im Gelände wird das Erdgeschossals WU-Konstruktion ausgeführt.
Der nicht über dem ausgebauten Erdgeschoss liegende Teil des Gebäudes wird auf Bohrpfählen und Pfahlkopfbalken gegründet.
Die Fassade wird mit Klinkermauerwerk ausgeführt.
Als Fenster kommen Alu-Systeme (EG + 1.OG, Treppenhäuser) bzw. Holz-Alu-Systeme (2. + 3.OG) zur Ausführung. Außentüren und die
Pfosten-Riegel-Fassade des Verbindungsgangs werden ebenfalls als Aluminiumsysteme ausgeführt.
Der Sonnenschutz wird mit Raffstoreanlagen realisiert.
Die Dachabdichtung erfolgt mit Abdichtungssystemen auf Bitumenbasis.
Bei der Technikzentrale handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach.
Die Wandkonstruktion besteht aus gedämmten Stahlblech-Kassetten und einer Vorhangfassade aus Aluminium-Verbundplatten.
Nichttragende Innenwände werden überwiegend als Trockenbaukonstruktionen ausgeführt. Im
Küchenbereich kommen dabei Systeme mit Zementboard-Platten zur Anwendung.
Abhangdecken werden, abhängig von der Anforderung durch die Raumfunktion, als GK- oder
MF-Decken-Systeme ausgeführt. Die Patientenzimmer und Nebenräume für die Patienten erhalten
eine Kühldecke, entsprechend werden dort thermisch leitfähige GK-Decken vorgesehen. In den
Fluren sind freigespannte MF-Langfelddecken mit Friesen geplant.
Der Estrich ist als schwimmender (Heiz-) Estrich vorgesehen. Als Bodenbeläge sind, abhängig von
den Nutzungen, elastische Beläge und Fliesen, sowie im Verbindungsgang und den
Treppenhäusern Werksteinbeläge, geplant.
Als Wandbeläge kommen glatte Vliesbeläge mit Anstrich und Wandfliesen zur Anwendung.
Als Innentüren sind Holztürelemente mit 2-schaligen Stahlzargen, als Flurabschlusstüren Stahl-Glas-Rohrrahmenelemente vorgesehen.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Anstrich-, Tapezier- und Lackierarbeiiten nach Maßgabe des Leistungsverzeichnisses.
Hauptmassen zum LV Anstrich-, Tapezier- und Lackierarbeiten
ca. 4.723 m² Tiefgrund + Q3-Spachtelung, Wände
ca. 848 m Tiefgrund + Q3-Spachtelung, Laibungen und Stürze
ca. 1.139 m² Tiefgrund + Q3-Spachtelung, Decken + Podestuntersichten
ca. 759 m Tiefgrund + Q3-Spachtelung, Friese und Deckenversprünge
ca. 3.103 m² Glasvlies + Anstrich, Wände
ca. 711 m Glasvlies + Anstrich, Laibungen und Stürze
ca. 780 m² Malervlies + Anstrich, Decken
ca. 759 m Malervlies + Anstrich, Friese und Deckenversprünge
ca. 713 m² Vinyltapete Struktur / tlw. Leinenoptik, Wände
ca. 74 m Vinyltapete Struktur, Laibungen
ca. 67 m² Fototapete
ca. 1.620 m² Wandanstriche
ca. 840 m² Anstrich Wände
ca. 63 m Anstrich Laibungen und Stürze
ca. 359 m² Anstrich Decken
ca. 175 m² Bodenbeschichtung
ca. 90 St Lackierung Umfassungszargen
ca. 12 St Lackierung Stahlblechtüren