Fliesen- und Plattenarbeiten für den Erweiterungsanbau des Hüttenhospitals
Hauptmassen zum LV Fliesen- und Plattenarbeiten:
ca. 39 m² Gefälleestrich in Duschbereichenca. 478 m² Bodenfliesen, verschiedene Formate, in gewerblichen Bereichen (Küche inkl. Nebenräume)ca. 483 m² Wandfliesen, 60 x 30 cm, in gewerblichen Bereichenca. 133 m² Bodenfliesen, 60 x 60 cm, in Stationsbereichen (WCs, Nasszellen)ca. 445 m² Wandfliesen, 60 x 60 cm, in Stationsbereichenca. 155 m² Bodenfliesen, 60 x 120 cm, in Treppenräumen und auf Podestenca. 205 m Treppenstufen
Der Bauherr, das Hüttenhospital Dortmund, plant die Erstellung eines Anbaus auf dem Krankenhausgelände.Der Anbau entsteht zwischen dem Krankenhausgebäude und der Tagesklinik.Der Erweiterungsanbau schließt an der südwestlichen Ecke des Krankenhauses an. Die neue Verbindung zur Tagesklinik wird über einen Flur im Anbau und einen daran anschließenden Gang hergestellt.Das Gebäude umfasst vier Geschosse und eine Technikzentrale auf dem über den 3. OG.Beim Erdgeschoss handelt es sich um ein Teilgeschoss. Dieses umfasst lediglich ca. 1/3 der Fläche der übrigen Geschosse.Aufgrund der Geländetopografie bindet das Erdgeschoss in das Gelände ein.In den einzelnen Geschossen werden folgende Funktionen angeordnet:EG Technikzentrale, Speiserestbehälter/Fettabscheider, GHVs AV/SV, Sozialräume Küchenpersonal1.OG Frischküche inkl. Kühl-, Lager- und Büroräumen2.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume3.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume4.OG TechnikzentraleAlle Dachflächen werden begrünt. Im Rahmen der Neugestaltung der Außenanlagen wird eine Anlieferzufahrt zum Anbau erstellt und die angrenzenden Parkplätze neu gegliedert.Das Gebäude wird als Stahlbetonkonstruktion erstellt. Aufgrund der Lage im Gelände wird das Erdgeschossals WU-Konstruktion ausgeführt.Der nicht über dem ausgebauten Erdgeschoss liegende Teil des Gebäudes wird auf Bohrpfählen und Pfahlkopfbalken gegründet.Die Fassade wird mit Klinkermauerwerk ausgeführt. Als Fenster kommen Alu-Systeme (EG + 1.OG, Treppenhäuser) bzw. Holz-Alu-Systeme (2. + 3.OG) zur Ausführung. Außentüren und diePfosten-Riegel-Fassade des Verbindungsgangs werden ebenfalls als Aluminiumsysteme ausgeführt. Der Sonnenschutz wird mit Raffstoreanlagen realisiert.Die Dachabdichtung erfolgt mit Abdichtungssystemen auf Bitumenbasis.Bei der Technikzentrale handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach. Die Wandkonstruktion besteht aus gedämmten Stahlblech-Kassetten und einer Vorhangfassade aus Aluminium-Verbundplatten.Nichttragende Innenwände werden überwiegend als Trockenbaukonstruktionen ausgeführt. Im Küchenbereich kommen dabei Systeme mit Zementboard-Platten zur Anwendung.Abhangdecken werden, abhängig von der Anforderung durch die Raumfunktion, als GK- oder MF-Decken-Systeme ausgeführt. Die Patientenzimmer und Nebenräume für die Patienten erhalteneine Kühldecke, entsprechend werden dort thermisch leitfähige GK-Decken vorgesehen. In den Fluren sind freigespannte MF-Langfelddecken mit Friesen geplant.Der Estrich ist als schwimmender (Heiz-) Estrich vorgesehen. Als Bodenbeläge sind, abhängig von den Nutzungen, elastische Beläge und Fliesen, sowie im Verbindungsgang und den Treppenhäusern Werksteinbeläge, geplant.Als Wandbeläge kommen glatte Vliesbeläge mit Anstrich und Wandfliesen zur Anwendung. Als Innentüren sind Holztürelemente mit 2-schaligen Stahlzargen, als Flurabschlusstüren Stahl-Glas-Rohrrahmenelemente vorgesehen.Der Sozialraum der Küche und die Stationen im 2. und 3. OG werden im Rahmen der Tischlerarbeiten mit Einbaumöbeln versehen.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Fliesen- und Plattenarbeiten nach Maßgabe des Leistungsverzeichnisses.
LeistungsbeginnInnerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung (§ 5 Abs 2 Satz 2 VOB/B)Zugang der Aufforderung voraussichtlich bis zum 04.09.2026Leistungsdauer: Leistungsdauer 125 AT ZwischentermineVorlage Fliesenmuster (Bemusterung) umgehend zum Leistungsbeginn.Bestellung 10 AT nach Freigabe BemusterungBeginn Fliesenarbeiten 20 AT nach Freigabe Bemusterung, Ausführung geschossweise (EG, 2.OG, 3.OG, 1.OG),Dauer: 90 AT
Kommunikations-Funktion auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP), www.dtvp.de
Zur Nutzung der Bieterkommunikation ist eine kostenlose Freischaltung für das Vergabeverfahren auf dem DTVP erforderlich. Falls Bieter noch nicht auf dem DTVP registriert sind, bedarf es zur Freischaltung einer kostenlosen Registrierung.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nur zulässig, wenn er innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Unter Pkt. C) der Aufforderung zur Angebotsabgabe sind die mit dem Angebot einzureichenden Unterlagen aufgeführt, wobei jeweils angegeben ist, ob die Unterlagen ggf. nachgefordert werden.
Vorliegen materieller Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, auch wenn kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde;Unternehmen befindet sich in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt
Beantragung oder Eröffnung Insolvenzverfahren (auch bei Eigenverwaltung)Ablehnung Insolvenzeröffnung mangels MasseSchutzschirmverfahren oder Sanierungsverfahren nach StaRUG
Eintragung in Handwerksrolle oder Angabe, warum Berufsausübung eine solche Angabe nicht erfordert
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Angaben zur Anzahl der im Jahresdurchschnitt in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit exta ausgewiesenem Leitungspersonal.
Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit verkehrsüblichen und dem Auftragsgegenstand angemessenen Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Durch Referenzen zu belegende Erfahrung des Auftraggebers mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen.
Eine Bietergemeinschaft muss im Auftragsfalle eine Arbeitsgemeinschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer Offenen Handelsgesellschaft (OHG) bilden.