Der RVR plant den fachgerechten Rückbau des Horizontobservatoriums auf der Halde Hoheward in Herten. Im Zuge dieser Arbeiten sind u.a. Pflasterflächen aufzunehmen, Fundamente freizulegen bzw. auch neu herzustellen. Des Weiteren ist eine Baustraße einzurichten sowie einzelne Auffahrrampen herzustellen.
Zum Leistungsbereich gehört ferner der notwendige provisorische Umbau von Entwässerungs- und Drainagesträngen. Nach Abschluss der Rückbauarbeiten sind die aufgenommenen Flächen wiederherzustellen.
Die Durchführung der Arbeiten ist für den Winter 2026 vorgesehen und soll bis Mitte 2027 spätestens abgeschlossen sein. Die genauen Termine sind in Abstimmung mit dem Auftraggeber zu koordinieren.
Die Leistungen sind durch Betriebe mit nachgewiesenen Erfahrungen im Bereich des Straßenbaus, Tiefbaus und/oder Garten-Landschaftsbaus durchzuführen.
Auf dem nördlichen Gipfelplateau der Berghalde "Hoheward" in Herten wurde 2008 das Horizontobservatorium errichtet, das der astronomischen Beobachtung dient und Besuchern die Orientierung anhand der Himmelsbewegungen ermöglicht. Das Horizontobserva-torium besteht aus zwei halbkreisförmigen Stahlrohrbögen, die auf einem kreisförmigen Plateau auf der Halde errichtet sind.
Im November 2008 wurde das Bauwerk eröffnet und bereits im Januar 2009 musste es wieder geschlossen werden, da Risse in den Schweißnahtbereichen des Äquators aufgetreten waren. Im Zuge der geplanten Sanierungsmaßnahmen soll das Bogentragwerk der Horizontastronomie instandgesetzt und der Öffentlichkeit erneut zugänglich gemacht wer-den. Aufgrund des festgestellten Schadensbildes ist zunächst ein Rückbau der Be-standskonstruktion und nachfolgend mit zeitlichem Verzug ein Wiederaufbau der Stahlkonstruktion in angepasster Konstruktion vorgesehen. Die bestehenden, pfahlgegründeten Fundamente der Rohrbögen sollen erhalten bleiben und für die Nachfolgekonstruktion wei-ter genutzt werden. Hierbei ist bei der Durchführung der Abbrucharbeiten besonders zu achten und eine maximale Schonung der Grünungskonstruktion (Fundamentkörper, einschließlich Ankerstangen) sicherzustellen.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Tiefbau- und Pflasterarbeiten. Im Zuge von deren Ausführung sind u.a. Pflasterflächen aufzunehmen, Fundamente freizulegen bzw. auch neu herzustellen. Des Weiteren ist eine Baustraße einzurichten sowie einzelne Auffahrrampen herzustellen.
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Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nur zulässig, wenn er innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nachforderung erfolgt, soweit gem. § 16a EU VOB/A zulässig
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Eintragung in Handwerksrolle oder Angabe, warum Berufsausübung eine solche Eintragung nicht erfordert
Mindestanforderung: Es müssen bei Zuschlagserteilung mindestens 10 Arbeitskräfte für die Ausführung der Leistung zur Verfügung stehen.
Bieter, deren Angebot in die engere Wahl gelangt, müssen auf Anforderung die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal angeben.
Das bietende Unternehmen muss spätestens im Auftragsfall über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen. Die Versicherungssummen für Personen- und Sachschäden betragen jeweils mindestens EUR 3.000.000,00 (2-fach maximiert pro Kalenderjahr) und 250.000,00 EUR für Vermögensschäden im Rahmen der Sachschadendeckung (3-fach maximiert pro Kalenderjahr).
Das bietende Unternehmen hat zu erklären, dass es in den letzten fünf Kalenderjahren Leistungen ausgeführt hat, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind.