Estricharbeiten nach Maßgabe des Leistungsverzeichnisses.
Hauptmassen zum LV Estricharbeitenca. 3007 m² Wärmedämmung, verschiedene Stärken und Druckfestigkeitenca. 2496 m² Trittschalldämmungca. 527 m² Estrich, unbeheizt, in Technikräumen und Technikzentralenca. 150 m² Estrich in Treppenräumen und auf Treppenpodestenca. 2282 m² Heizestrich
Der Bauherr, das Hüttenhospital Dortmund, plant die Erstellung eines Anbaus auf dem Krankenhausgelände.Der Anbau entsteht zwischen dem Krankenhausgebäude und der Tagesklinik.Der Erweiterungsanbau schließt an der südwestlichen Ecke des Krankenhauses an. Die neue Verbindung zur Tagesklinik wird über einen Flur im Anbau und einen daran anschließenden Gang hergestellt.Das Gebäude umfasst vier Geschosse und eine Technikzentrale auf dem über den 3. OG.Beim Erdgeschoss handelt es sich um ein Teilgeschoss. Dieses umfasst lediglich ca. 1/3 der Fläche der übrigen Geschosse.Aufgrund der Geländetopografie bindet das Erdgeschoss in das Gelände ein.In den einzelnen Geschossen werden folgende Funktionen angeordnet:EG Technikzentrale, Speiserestbehälter/Fettabscheider, GHVs AV/SV, Sozialräume Küchenpersonal1.OG Frischküche inkl. Kühl-, Lager- und Büroräumen2.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume3.OG Komfortstation mit 3 Einbett- und 5 Zweitbettzimmern einschl. Nebenräume4.OG TechnikzentraleAlle Dachflächen werden begrünt. Im Rahmen der Neugestaltung der Außenanlagen wird eine Anlieferzufahrt zum Anbau erstellt und die angrenzenden Parkplätze neu gegliedert.Das Gebäude wird als Stahlbetonkonstruktion erstellt. Aufgrund der Lage im Gelände wird das Erdgeschossals WU-Konstruktion ausgeführt.Der nicht über dem ausgebauten Erdgeschoss liegende Teil des Gebäudes wird auf Bohrpfählen und Pfahlkopfbalken gegründet.Die Fassade wird mit Klinkermauerwerk ausgeführt. Als Fenster kommen Alu-Systeme (EG + 1.OG, Treppenhäuser) bzw. Holz-Alu-Systeme (2. + 3.OG) zur Ausführung. Außentüren und diePfosten-Riegel-Fassade des Verbindungsgangs werden ebenfalls als Aluminiumsysteme ausgeführt. Der Sonnenschutz wird mit Raffstoreanlagen realisiert.Die Dachabdichtung erfolgt mit Abdichtungssystemen auf Bitumenbasis.Bei der Technikzentrale handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit Trapezblechdach. Die Wandkonstruktion besteht aus gedämmten Stahlblech-Kassetten und einer Vorhangfassade aus Aluminium-Verbundplatten.
Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Dachabdichtungs-, -deckungs-, Zimmer- und Klempnerarbeiten nach Maßgabe des Leistungsverzeichnisses.
LeistungsbeginnInnerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung (§ 5 Abs 2 Satz 2 VOB/B)Zugang der Aufforderung voraussichtlich bis zum 17.04.2026Leistungsdauer: Leistungsdauer 115 AT ZwischentermineEstrich Technikzentrale (TZ) Dachgeschoss umgehend zum Leistungsbeginn.Ausführungsdauer: 10 ATEstrich in Technikräume EG umgehend im Anschluss an Estrich TZ DachgeschossAusführungsdauer: 10 ATEstrich EG + Treppenhäuser umgehend im Anschluss an Estrich Technikräume EGAusführungsdauer: 10 ATEstrich 2.OG 40 AT nach Abschluss Estrich EG (= Arbeitsunterbrechung!)Ausführungsdauer: 15 AT
Estrich 1. + 3.OG unmittelbar im Anschluss an Estrich 2.OGAusführungsdauer: 30 AT
Kommunikations-Funktion auf dem Deutschen Vergabeportal (DTVP), www.dtvp.de
Zur Nutzung der Bieterkommunikation ist eine kostenlose Freischaltung für das Vergabeverfahren auf dem DTVP erforderlich. Falls Bieter noch nicht auf dem DTVP registriert sind, bedarf es zur Freischaltung einer kostenlosen Registrierung.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nur zulässig, wenn er innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Unter Pkt. C) der Aufforderung zur Angebotsabgabe sind die mit dem Angebot einzureichenden Unterlagen aufgeführt, wobei jeweils angegeben ist, ob die Unterlagen ggf. nachgefordert werden.
Vorliegen materieller Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, auch wenn kein Insolvenzverfahren eröffnet wurde;Unternehmen befindet sich in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt
Beantragung oder Eröffnung Insolvenzverfahren (auch bei Eigenverwaltung)Ablehnung Insolvenzeröffnung mangels MasseSchutzschirmverfahren oder Sanierungsverfahren nach StaRUG
Eintragung in Handwerksrolle oder Angabe, warum Berufsausübung eine solche Angabe nicht erfordert
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
Angaben zur Anzahl der im Jahresdurchschnitt in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit exta ausgewiesenem Leitungspersonal.
Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit verkehrsüblichen und dem Auftragsgegenstand angemessenen Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Durch Referenzen zu belegende Erfahrung des Auftraggebers mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen.
Eine Bietergemeinschaft muss im Auftragsfalle eine Arbeitsgemeinschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder einer Offenen Handelsgesellschaft (OHG) bilden.