Verfahrensangaben

Sanierung und Umbau Dorfgemeinschaftshaus

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
31.08.2026
07.09.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Ortsgemeinde Gau-Bickelheim
073315005000-001-66
Am Römer 4
55599
Gau-Bickelheim
Deutschland
DEB3B
HS GmbH Gesellschaft für Projektsteuerung & Baumanagement mbH
info@hs-psbm.de
+49 61314819600

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
nicht bekannt
Stiftstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 6131162234

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Objektplanung Gebäude gemäß HOAI § 33 ff LPH 5 bis 8 (9 optional) für die Sanierung und den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses in Gau-Bickelheim

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Beschreibung der Planungsaufgabe und der Baumaßnahme:
Hinweis:
Die LPH 1 - 4 gemäß HOAI sind vollständig vom Architekturbüro eichler & eichler Architekten GmbH aus Alzey-Weinheim erbracht. Die LPH 5 - 8 (9 optional) sind voll zu erbringen und zu honorieren.

Ein Förderantrag wurde mit Datum 08.10.2025 erstellt und beim Ministerium des Inneren und für Sport RLP, Mainz eingereicht. Die Bewilligung liegt noch nicht vor und wird für Sommer 2027 erwartet.

Die vorliegende Planung ist zwingend zu übernehmen und entsprechend weiterzuführen.

Freigabe der vorliegenden Planung durch ist durch den Bauherrn erfolgt.

Der Bauantrag wurde erstellt und am 10.11.2025 eingereicht. Die Baugenehmigung liegt seit dem 22.04.2026 vor und wird zum Verhandlungsverfahren zur Verfügung gestellt.

1. Ausgangslage:
Das Dorfgemeinschaftshaus befindet sich inmitten des Ortskerns, nahe anderer historischer Gebäude und kulturell wichtigen Plätzen (z. B. Kirche St. Martin, Plätze, alte Schulgebäude, historische Gassen etc.). Es umfasst eine Grundstücksfläche von 1.292,54 m².
Der historische und über mehrere Jahrhunderte gewachsene Gebäudekomplex im Dorfkern von Gau-Bickelheim besteht aus einem platzorientierten Hauptgebäude inkl. Saalanbau, einem Kreuzgewölbestall, teils ausgebauten Scheunen und einem weiteren Nebengebäude. Die Errichtung geht in Teilen bis in das 16. Jahrhundert zurück.
Das Dorfgemeinschaftshaus in Gau-Bickelheim unterliegt den Auflagen des Denkmalschutzes.

2. Nutzungskonzept
Derzeit werden die unterschiedlichen Räumlichkeiten für unterschiedlichste Veranstaltungen der Ortsgemeinde rege genutzt und stehen zum Großteil öffentliche Nutzungen zur Verfügung. Die zentrale Lage des Ensembles am Dorfplatz wird durch die Gemeinde als wertschätzend angenommen und soll künftig diesen Standort
stärken und zukunftsfähig ausbilden.
Aufgrund eines Sanierungsbedarfes im Allgemeinen, insbesondere die Haustechnik betreffend und die fehlende Barrierefreiheit hat die Gemeinde bewogen, in Form einer Machbarkeitsstudie den Bestand und die Substanz zu untersuchen und den Sanierungsbedarf darzustellen.
Zudem beabsichtigt die Gemeinde die Vermietung des Saalbereiches für kleinere private Feste und wünscht im Zuge einer Sanierung eine funktionale und gestalterische Verbesserung dieses Bereiches.
Es handelt sich um ein gewachsenes, historisch bedeutsames Gebäudeensemble, das aus vier eigenständigen, funktional miteinander verbundenen Gebäudeteilen besteht:

1/ Hauptgebäude: Die Nutzung ist für max. 150 Personen vorgesehen, d.h. keine Versammlungsstättenverordnung!
bestehend aus dem historischen zweigeschossigen platzorientierten Haus mit eingeschossigem Saalanbau, den obergeschossigen Wohnungen und dem Innenhof orientierten Gewölbestall (max. 35 Personen), in Teilbereichen unterkellert
2/ Nebengebäude:
eineinhalbgeschossiges grenzständiges Gebäude, giebelseitig zum Platz hin orientiert mit Poststelle und Jugendraum, nicht unterkellert
3/ Scheune A:
mit hofseitiger Zugänglichkeit über ein Tor als Lagerfläche des Bauhofes, in Teilbereichen unterkellert
4/ Scheune B:
mit hofseitigem Zugang, in Teilbereichen als Bücherei ausgebaut und Räumlichkeiten für die Heizungsanlage, in Teilbereichen unterkellert

3. Denkmalschutz
Das gesamte Ensemble unterliegt vollständig dem Denkmalschutz und wird durch die unter Bauaufsicht gesichtet und kontrolliert (im Verzeichnis der Kulturdenkmäler im Landkreis Alzey-Worms gelistet).

4. Zielsetzung des Projekts:
Mit dem geplanten Bauvorhaben "Umbau und Sanierung Dorfgemeinschaftshaus Gau-Bickelheim" soll neben der allgemeinen Sanierung auch eine barrierefreie und zukunftsorientierte Umgestaltung des klassischen Dorfgemeinschaftshauses hin zu einem modernen Dorfzentrum erreicht werden:

- Stärkung des Veranstaltungsstandorts Gau-Bickelheim
- Verbesserung der Barrierefreiheit und der technischen Infrastruktur
- Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Innen- und Außenbereich
- Anpassung an heutige Nutzungsanforderungen durch multifunktionale Räume.
- Berücksichtigung Brandschutz (Brandschutzkonzept liegt vor mit Datum 18.03.2026 und wird im Zuge des Verhandlungsverfahrens zur Verfügung gestellt.)

Das Areal wird während der Sanierung und des Umbaus vollständig geschlossen.

Das Projekt wird in einem Bauabschnitt realisiert.

Die Kostenberechnung seitens des Büros Eichler liegt mit Stand 04.05.2026 vor. Die Gesamtkosten Kostengruppen 300 - 700 betragen brutto 2.930.000,00 EUR.

Weitere Angaben sind aus der beigefügten Projektbeschreibung vom 03.08.2026 zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
25

- Erstellung der LP 5 nach Auftragserteilung
- Ausschreibung paketweise - in Abstimmung mit den AG
- Baubeginn 3. Quartal 2027
- Bauzeit innerhalb 18 Monaten

Eine projektbezogene Verlängerung ist möglich, wenn das Projekt nicht bis Ende 2028 fertig gestellt werden kann.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Römer 6
55599
Gau-Bickelheim
Deutschland
DEB3B

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Kompetenzen /Team

Team, das im Fall der Beauftragung zur Realisierung der Bauaufgabe eingesetzt wird.
Persönlichkeit der Projektleitung und deren fachliche Kompetenz.
Persönlichkeit der stellvertretenden Projektleitung und deren fachliche Kompetenz.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektabwicklung / Termine / Kosten / Qualitäten

Erfahrung zur Bauaufgabe / projektbezogen:
Darstellung aller Problemfelder in einem Referenzprojekt des Büros, die der Baumaßnahme möglichst nahe kommen.
Planen und Bauen im Bestand, Berücksichtigung und Einbindung vorhandener Bausubstanz und Baumaterialien
Darstellung der Arbeitsweise, insbesondere zur Sicherstellung der wirtschaftliche Umsetzung der Auftraggeberwünsche.
Darstellung von Methoden / Instrumenten zur Kostenplanung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung sowie Terminplanung, Terminsteuerung und Terminverfolgung.
Sicherstellung von Qualitäten, Darstellung der Methoden / Instrumente zur Qualitätsplanung, Qualitätssteuerung und Qualitätssicherung

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Kapazität / Leistungsfähigkeit

Zeitliche Verfügbarkeit und Auslastung der Projektbeteiligten. Darstellung der Mitarbeiterkapazitäten.
Darstellung der örtlichen Präsenz bei der Umsetzung der Baumaßnahme.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umgang mit Rückfragen / Präsentation

Umgang mit Rückfragen, Qualität der Präsentation und der Präsentierenden

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Preis
Kostenkriterium

Honorarangebot

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y54MGW5

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Bieter haben etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach §160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Das vorliegende europaweite Vergabeverfahren ist ein zweistufiges Verfahren nach VgV. Die erste Stufe ist der Teilnahmewettbewerb, die zweite Stufe das eigentliche Verhandlungsverfahren, an dem nur noch max. 5 geeignete Bewerber teilnehmen.

Es werden Bewerbungsformulare durch den Auftraggeber ausgegeben. Diese sind ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal über die genannte Bekanntmachungs-ID erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vorbereiteten Unterlagen zu verwenden. Der Teilnahmeantrag muss im Bereich "Teilnahmeanträge" (verschlüsselt) fristgerecht hochgeladen werden.
Die Angebotsabgabe im Zuge des Verhandlungsverfahrens muss ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform im Bereich "Angebote" (verschlüsselt) hochgeladen werden. Eine Abgabe des TNA und des Angebotes darf nicht per Email oder im Bereich der Kommunikation erfolgen. Dies führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Den höchstens 5 qualifizierten Bewerbern der Stufe 1 werden sodann die Vergabeunterlagen der Stufe 2 bereit gestellt.
Die übrigen Bewerber werden entsprechend der vergaberechtlichen Erfordernissen über ihre Nichtberücksichtigung informiert. Übersteigt die Anzahl der geeigneten Bewerber die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber (gem. Teilnahmebedingungen max. 5 Bewerber), wird die Auswahl unter mehreren gleich platzierten Bewerbern durch Los getroffen.

Nachfragen werden nur beantwortet, wenn Sie bis spätestens 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge elektronisch auf der Plattform www.dtvp.de unter der unten genannten Bekanntmachungs-ID gestellt werden.

Ein Wechsel der Projektleitung bzw. der stellvertretenden Projektleitung, die im Teilnahmewettbewerb genannt werden, muss bekannt gegeben werden. Die Qualifikation und Berufserfahrung muss bei der ausgetauschten Person wie beschrieben entsprechen.

Hinweis zum Verhandlungsverfahren 2. Stufe:
Bewertungsmethode:
die Teilnehmer des Bewertungsteams bewerten voneinander unabhängig die vorgegebenen Kriterien. Danach wird aus der Summe der Bewertungen ein Mittelwert gebildet. Dezimalstellen werden kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

siehe Bewerbungsformular! Es können von der Vergabestelle nicht wertungsrelevante Unterlagen nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Bewerber muss in seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen:
- Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB.
- Erklärung über die ordnungsgemäße Gewerbeanmeldung gemäß § 44 Abs. 1 VgV.
- Erklärung der Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen.
- Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister gemäß Vorgabe des EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist.
- Erklärung zur Erfüllung der Tariftreue und Mindestlohnverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Rheinland-Pfalz (LTTG).
- Erklärung Russlandsanktionen gemäß BMWK Rundschreiben.
- Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität.
- Auskunft zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
5

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Bewerber muss mit seinem Teilnahmeantrag folgende Anforderungen nachweisen.
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden oder die Bestätigung mit Unterschrift des Bewerbungsformulars, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
- Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV, geforderter Mindesthonorarumsatz 650.000,00 EUR (Mittelwert)
- Erklärung über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Geschäftsjahren gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV.
- Mitarbeiterstruktur und -anzahl aller Niederlassungen und der bearbeitenden Niederlassung.
- fachliche Eignung: die Projektleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Projektleitung haben, die stellvertretende Projektleitung muss mindestens 10 Jahre Berufserfahrung im Fachbereich Objektplanung als Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung haben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
5

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber muss im Referenzblatt I folgende Angaben machen

1. vergleichbares Projekt: Umbau / Modernisierung / Sanierung eines Gebäudes mit Mehrfachnutzung
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 5-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2019 fertiggestellt sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 1.500.000 Euro betragen.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)

**Fertiggestellt:
Als **fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden.

Neu- und Erweiterungsbauten werden nicht gewertet! die Kosten sind im Referenzdatenblatt entsprechend aufzusplitten und anzugeben.

Referenzblatt I: enthält Mindestanforderungen.
Werden die Mindestanforderungen an die Referenz I nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen!

Zusatzpunkte
Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten.
Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt.
1. Bauen für Öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB und / oder öffentlich gefördert.
2. Bauen in Bauabschnitten.
3. Realisierung einer Gewerbeküche inkl. notwendiger Nebenräume.

Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt I ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober.
Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.
Hinweis zu den Zusatzpunkten: Wird ein Kriterium nicht dargestellt, wird es mit 0 Punkten bewertet.
Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
125,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber muss im Referenzblatt II folgende Angaben machen

1. vergleichbares Projekt: Umbau / Modernisierung / Sanierung eines Gebäudes, Honorarzone mind. III
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
2. Im Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 5-8 gemäß HOAI ausgeführt worden sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
3. Fertiggestellt** das Referenzprojektes muss nach 01.01.2023 fertiggestellt sein.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)
4. das Investitionsvolumen des Referenzprojektes der Kostengruppe 300 und 400 muss größer gleich 1.000.000 Euro betragen.
(Mindestanforderung muss erfüllt sein)

** Als fertig gestellt gilt das Projekt nach Fertigstellung und Abnahme der betreffenden Gewerke und Inbetriebnahme des Gebäudes. Das gesamte Investitionsvolumen des jeweiligen Referenzprojekts muss damit abgedeckt sein. Teilabschnitte, die unterhalb des geforderten Investitionsvolumens liegen, können nicht gewertet werden

Referenzblatt II: enthält Mindestanforderungen.
Werden die Mindestanforderungen an die Referenz II nicht eingehalten, wird das Projekt nicht gewertet!

Zusatzpunkte
Bei der Bewertung der Referenzprojekte kann der Bewerber Zusatzpunkte erhalten.
Voraussetzung ist die Erfüllung der Mindestanforderungen an das Projekt.
1. Bauen für Öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB und / oder öffentlich gefördert.
2. Bauen in historischer Bausubstanz (Baujahr des Gebäudes vor 1900)
3. Denkmalschutz
4. Erstellen des Gebäudes im dörflichen oder innerstädtischen / historischen Kontext
5. Auszeichnung des Projektes (Architektenkammer, Verband Deutscher Architekten, Bund Deutscher Architekten, Hugo-Häring-Preis, Wettbewerbserfolg oder Veröffentlichungen / Publikationen etc.)

Für das Referenzprojekt muss das Referenzdatenblatt II ausgefüllt und als separate Excel-Datei abgegeben werden. Die Bewertung der Referenz erfolgt auf der Grundlage dieses Formblattes durch den Auslober.
Die Mindestanforderungen müssen erfüllt sein.
Hinweis zu den Zusatzpunkten: wird ein Kriterium nicht dargestellt, so wird es mit 0 Punkten bewertet.
Ein Nachfordern von Angaben ist ausgeschlossen.
Hinweis: die Anforderungen an Referenz I + II können nicht durch jeweils dasselbe Referenzprojekt abgebildet werden!

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
175,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- o. Verwaltungsvorschrift. Berufl. Qualifikation § 44 VgV i. V. m. § 75 Abs. 1 VgV (Eintragung in ein Berufsregister o. Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom/Bachelor-Masterurkunde).
Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche Personen, die gem. Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates z. Führung d. Berufsbezeichnung "Architekt" oder vergleichbar berechtigt sind. Ist in den jew. Heimatstaaten d. Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen, wer ü. ein Diplom, Prüfungszeugnis o. sonst. Befähigungsnachweis verfügt, d. Anerkennung n. d. Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Jurist. Personen, wenn d. satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist + der Planungsaufgabe entspricht + wenn der verantwortl. Verfasser o. der gesetzl. Vertreter d. jurist. Person d. a. d. natürl. Personen gest. Anforderungen erfüllt. Bei AG`s entspr.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung