BHA Ausstellung Erstbespielung - Ausstellungsbau
VO: VOB/A Vergabeart:   Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
Knesebeckstraße 1
10623
Berlin
Deutschland
Meincke Bienmüller Rechtsanwälte
cm@mb-law.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y52MGJ5

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y52MGJ5/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Anlässlich des 100. Gründungsjubiläums des Bauhauses wurde das von Walter Gropius entworfene Gebäude des Bauhaus- Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin saniert und erhält einen Erweiterungsbau. Die Ausstellungsräume im Untergeschoss des Erweiterungsbaus mit etwa 2.000 qm ermöglichen erstmals eine umfassende Präsentation zur Geschichte und Wirkung des Bauhauses, die der Größe und medialen Vielfalt der Sammlung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung gerecht wird.
Der Auftrag umfasst die Produktion, Anlieferung und Montage von Vitrinen, Ausstellungseinbauten inkl. Grafikproduktion, integrierter Ausstellungsbeleuchtung, Elektroverkabelung innerhalb der Ausstellungsarchitektur, sowie Vorbereitungen für die Montage von Medienstationen und Exponaten (Verkabelungen, Revisionsöffnungen, Lüftungsschlitze).

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung
Klingelhöferstraße 14
10785
Berlin

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Beginn: 1. KW 2027
Fertigstellung: 47. KW 2027

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag im Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für Bauleistungen (ULV) oder in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis), ergänzt durch die geforderten auftragsspezifischen Einzelnachweise zu den Referenzen (siehe unten). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ergänzt durch die geforderten auftragsspezifischen Einzelnachweise zu den Referenzen (siehe unten). Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese im ULV oder in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Gelangt der Teilnahmeantrag in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Dabei reichen die Eigenerklärungen als Nachweis in der Regel aus. Nur wenn der Auftraggeber Bedenken gegen konkrete Angaben hat, wird er die im Formular V 124 genannten Bescheinigungen nachfordern. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Darüber hinaus bestehen folgende auftragsspezifische Mindestanforderungen gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A:
Der Bewerber muss mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte benennen, die in den letzten 8 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist erbracht wurden und folgende Mindestanforderungen erfüllen:
a. die Leistung umfasst Fertigung, Logistik und Montage eines Ausstellungsbaus und von Vitrinen für ein Museum;
b. die Ausstellungfläche beträgt mindestens 800 qm.
Außerdem muss mindestens eine Referenz eine Dauerausstellung mit einem Auftragswert von mindestens 1.000.000,00 EUR netto betreffen.
Nachweis: Für die Darstellung der Referenzen, die als Mindestanforderung vorliegen müssen, ist das beigefügte Referenzblatt (V 444.H F) zu verwenden. Bitte achten Sie darauf, dass Formular so auszufüllen, dass sich daraus alle geforderten Angaben (insbesondere auch zum Vorliegen einer Dauerausstellung, Größe der Ausstellungsfläche, Leistungsinhalt) ergeben. Zusätzliche Zeichnungen und Fotos sind zugelassen.

Bewerber, die ihre Eignung durch die Präqualifizierung nachweisen wollen, müssen darauf achten, dass die hinterlegten Referenzen, die oben genannten Anforderungen erfüllen, da die Präqualifikation allein nicht ausreicht, wenn die Referenzen nicht den Mindestanforderungen entsprechen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Vertragserfüllungssicherheit und Mängelansprüchesicherheit

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft müssen für sämtliche Ansprüche des Auftraggebers als Gesamtschuldner haften.

Verfahren

Beschreibung

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

5
5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern

Es wird bewertet, in welchem Umfang der Bewerber besondere Erfahrungen im Vitrinenbau, Ausstellungsbau und in der Herstellung von Sonderkonstruktionen nachweist. Die zwölf Bewertungsmerkmale müssen nicht innerhalb der für die Mindestanforderungen angegebenen Referenz erfüllt sein. Sie können auch aus anderen Referenzen innerhalb der letzten 8 Jahre stammen. Für jedes vollständig und plausibel nachgewiesene Merkmal wird ein Punkt vergeben. Jedes Merkmal kann je Bewerber höchstens einmal bepunktet werden. Dies gilt auch dann, wenn das Merkmal in mehreren Referenzen nachgewiesen wird. Nicht oder nicht vollständig nachgewiesene Merkmale erhalten null Punkte.
Die Bewertungsmerkmale lauten wie folgt:
1. Vitrinenbau
1.1 Vitrinentechnik mit Gasdruckfedern, die bei vollständig geschlossener Vitrine aus der üblichen Besucherperspektive nicht sichtbar sind
1.2 Öffnungsflügel mit konstruktiv minimiertem Scharnier beziehungsweise Drehpunkt; sichtbare Ansichtsbreite der zugehörigen Glas-Stahl-Verbindung auf der Besucheransichtsseite höchstens 12 mm
1.3 Vitrine mit mindestens einer ungeteilten Glasscheibe von mindestens 2,00 m Höhe
1.4 Vitrinen mit passiver Klimatisierung
1.5 Vitrine mit integrierter, ausrichtbarer oder positionierbarer Beleuchtung
1.6 Einsatz emissionsrelevanter Materialien, die erfolgreich nach dem BEMMA-Schema geprüft und bewertet wurde
2. Ausstellungsbau
2.1 Mindestens zwei unterschiedlich ausgeführte Grafikwände mit Plattendirektdruck, die sich hinsichtlich Konstruktion, Plattenmaterial oder geometrischer Ausbildung unterscheiden
2.2 Textile Bespannungen im Ausstellungsbau, ausgenommen Sitz- und sonstige Polsterbezüge
2.3 Konstruktive Integration von Medientechnik in Ausstellungsbauten, umfassend mindestens einen Monitor oder eine vergleichbare visuelle Wiedergabeeinheit, mindestens eine Audiokomponente und mindestens einen Sensor oder eine Kamera
2.4 Glas-Stahl-Verbindung außerhalb des Vitrinenbaus, z. B. Tisch, Podest oder Ausstellungswand
2.5 Mehrstufiges Sitzmöbel aus Holz oder Holzwerkstoff oder Sitzmöbel mit integrierten Schubkästen
2.6 Ausstellungsbauelement mit rückseitig lackiertem beziehungsweise ablackiertem Glas
Zum Nachweis sind für jedes Merkmal Zeichnungen, Fotos und ggf. ergänzende Nachweise gemäß dem Dokument "Bewertung der Referenzen" einzureichen. Außerdem sind Angaben zu dem jeweiligen Referenzprojekt erforderlich bei dem das Merkmal umgesetzt wurde

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

11.09.2026 09:00 Uhr

Sprache, in der die Teilnahmeanträge abgefasst sein müssen

Nachforderung

gemäß § 16a VOB/A

Tag, an dem die Aufforderungen zur Angebotsabgabe spätestens abgesandt werden

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Fragen zu den Vergabeunterlagen sind bis 8 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu stellen.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Nachprüfungsstelle bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, V M 2
Fehrberliner Platz 4
10707
Berlin
Deutschland
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