Die planungsgegenständliche Fläche beträgt ca. 3.440 m².
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Bei der Bauaufgabe sollen besonders die Aspekte der Nachhaltigkeit und Klimaanpassung berücksichtigt werden, um den Bereich der Stadt grüner zu gestalten und neue Aufenthaltsqualität zu schaffen.
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Voraussichtliche Termine:
Folgende Termine sind für das Wettbewerbsverfahren geplant:
Tag der Auslobung: 09.04.2026
Anmeldefrist zum Wettbewerb: 20.04.2026
Frist für Rückfragen: 24.04.2026
Kolloquium: 04.05.2026
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 09.07.2026
Preisgerichtssitzung: 07.08.2026
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Wettbewerbsleistungen:
Folgende Wettbewerbsleistungen werden im Wettbewerb gefordert:
- Lageplan 1:500 mit Darstellung der Einbindung des Entwurfes in den städtebaulichen Kontext
- Lageplan 1:200 als freiraumplanerischer Entwurf mit Angaben zum Freiraumkonzept (Darstellung der öffentlichen Freiflächen und ihrer differenzierten Nutzungen und Übergänge, Darstellung Verkehrskonzept, Darstellung Nutzungskonzept, Darstellung Materialkonzept, Darstellung Pflanzkonzept, Darstellung Konzept Regenwassermanagement / -retention)
- Schnitte im M. 1:200
- Min. ein beispielhaft dargestellter entwurfsbestimmender Bereich mit Darstellung bspw. der Materialitäten, der Aufenthaltsqualitäten, der Grünelemente, der Nutzungen, des Regenwassermanagements etc. im frei gewählten Maßstab
- Max. eine Perspektive, zur Veranschaulichung einer besonderen und für das Konzept typischen Freiraumsituation
- Erläuterungsbericht (Beschreibung der freiräumlichen Idee und des freiräumlichen Entwurfskonzepts, der Funktionalitäten, der verkehrlichen Zusammenhänge und damit verbundene Auswirkungen und der möglichen baulichen Umsetzung)
Alle zeichnerischen Darstellungen sind auf max. 2 Plänen im DIN-A-0-Format, quer einzureichen.
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Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke:
- Städtebauliche und funktionale Einbindung
- Freiräumliche Qualität / Gestaltungsqualität
- Ökologische Qualität (Biodiversität, Verbesserung Stadtklima, Regenwasserretention, Entsiegelung)
- Aufenthaltsqualität: Vielfalt und Qualität von Aufenthaltsmöglichkeiten
- Funktionale Qualitäten (Erschließungsqualität, Barrierefreiheit, Qualität der Wegeverbindungen, Vielfalt und Qualität der Verweilangebote)
- Wirtschaftlichkeit (Investition und Unterhalt)
- Technische Umsetzbarkeit
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Voraussichtliche Zusammensetzung des Preisgerichtes (in alphabetischer Reihenfolge):
4 Fachpreisrichter*innen:
1) Prof. Dr. Antje Backhaus, Landschaftsarchitektin, Berlin (angefragt)
2) Frank Lehrmann, Referatsleiter Grün- u. Freiraumplanung der Stadt Braunschweig
3) Gerold Leppa, Dezernent für Stadtplanungs-, Verkehrs, Bau- und Wirtschaftsdezernat und Stadtbaurat der Stadt Braunschweig
4) Dipl.-Ing. Björn van Herck, Landschaftsarchitekt BDLA, Hannover
3 Stv. Fachpreisrichter*innen, ständig anwesend:
1) Prof. Dipl.-Ing. Katja Benfer, Landschaftsarchitektin, Hannover
2) Judith Büchele, Referat Grün- und Freiraumplanung der Stadt Braunschweig
3) Bernd Schmidbauer,Referat Grün- und Freiraumplanung
3 Sachpreisrichter*innen:
1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion SPD
2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion CDU
3) N.N., Bezirksbürgermeisterin Mitte, Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion Grüne
3 Stv. Sachpreisrichter*innen, ständig anwesend:
1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.
2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.
3) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.
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Wettbewerbssumme:
Es wird gem. RPW ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 EUR netto ausgelobt.
Diese wird gem. RPW 2013 vollständig ausgeschöpft.
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Anrechenbare Kosten:
Folgende anrechenbaren Kosten werden vorläufig angenommen: ca. 850.000 EUR netto (Kostengruppe 500).