NEU! Webbasierte Angebotsabgabe! Weitere Informationen unter https://csx.de/JiViu

Verfahrensangaben

Landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb: Pocketpark Bäckerklint Braunschwe...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.03.2026 12:00 Uhr
09.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Braunschweig
DE 09BS100000094285
Willy-Brandt-Platz 13
38102
Braunschweig
Deutschland
DE911
Referat Grün- und Freiraumplanung
gruen.freiraumplanung@braunschweig.de
+49 531 470-4237

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
DE192651712
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Regierungsvertretung Lüneburg
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-1334
+49 4131-152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Architektenkammer Niedersachsen
keine Angabe
Friedrichswall 5
30159
Hannover
Deutschland
DE929
info@aknds.de
+49 51128096-0
+49 51128096-19

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Umgestaltung Bäckerklint in der Braunschweiger Innenstadt zu einem Pocketpark:

Die Stadt Braunschweig plant die Umgestaltung einer innerstädtischen stark versiegelten Fläche in eine grünbestimmte Freifläche mit hoher Aufenthaltsqualität im dicht bebauten Umfeld. Es handelt sich um eine Fördermaßnahme mit einer Förderdauer von 5 Jahren.
Ziel ist die ökologische und gestalterische Aufwertung des Areals unter Beteiligung qualifizierter Planungsbüros ( Auswahl im Rahmen eines landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs). Dabei sollen innerstädtische Lebensraumfunktionen durch Entsiegelung, Begrünung und angepasstes Regenwassermanagement verbessert werden.

Der Wettbewerb wird als nichtoffener einphasiger Wettbewerb für eine Freianlagenplanung im anonymen Verfahren innerhalb eines VgV-Verfahrens als RPW-Verfahren ausgelobt (§ 3 (3) RPW).
Die Wettbewerbsbedingungen sind mit dem Ausschuss für Wettbewerbs- und Vergabewesen der Architektenkammer Niedersachsen abgestimmt und unter der Nummer 214-32-26/02 mit Datum vom 11.02.2026 registriert.

Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts den/die Entwurfsverfasser des 1. Preises -sofern dies vom Preisgericht empfohlen wird und keine schwerwiegenden Gründe dem entgegen stehen- nach Verhandlung gem. § 14 (4) [8] VgV beauftragen. Unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts werden die Objektplanungsleistungen Freianlagen gem. § 39 HOAI als umfassende Beauftragung (stufenweise; vorbehaltlich positiver Gremienbeschlüsse und Einhaltung der Förderrichtlinien) über die Leistungsphasen 2-8 (2, 6, 7 und 8 in Teilen) gem. HOAI 2021 vergeben.

Die Beauftragung stufenweise:
Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst die in den Anlagen 11 der HOAI 2021 bezeichneten Grundleistungen der Leistungsphasen 2 und 3 (Stufe 1).
Danach behält sich der Auftraggeber vor, den Auftragnehmer mit den Leistungsphasen 4 und 5 (Stufe 2), Leistungsphasen 6 und 7 (Stufe 3) sowie Leistungsphase 8 (Stufe 4) gemäß § 39 HOAI 2021 (Anlage 11) einzeln oder im Ganzen zu beauftragen.

Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses und/oder der Einhaltung der Förderrichtlinien.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, auf das Erstangebot den Zuschlag zu erteilen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die planungsgegenständliche Fläche beträgt ca. 3.440 m².
.
Bei der Bauaufgabe sollen besonders die Aspekte der Nachhaltigkeit und Klimaanpassung berücksichtigt werden, um den Bereich der Stadt grüner zu gestalten und neue Aufenthaltsqualität zu schaffen.
.
Voraussichtliche Termine:
Folgende Termine sind für das Wettbewerbsverfahren geplant:
Tag der Auslobung: 09.04.2026
Anmeldefrist zum Wettbewerb: 20.04.2026
Frist für Rückfragen: 24.04.2026
Kolloquium: 04.05.2026
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 09.07.2026
Preisgerichtssitzung: 07.08.2026
.
Wettbewerbsleistungen:

Folgende Wettbewerbsleistungen werden im Wettbewerb gefordert:
- Lageplan 1:500 mit Darstellung der Einbindung des Entwurfes in den städtebaulichen Kontext
- Lageplan 1:200 als freiraumplanerischer Entwurf mit Angaben zum Freiraumkonzept (Darstellung der öffentlichen Freiflächen und ihrer differenzierten Nutzungen und Übergänge, Darstellung Verkehrskonzept, Darstellung Nutzungskonzept, Darstellung Materialkonzept, Darstellung Pflanzkonzept, Darstellung Konzept Regenwassermanagement / -retention)
- Schnitte im M. 1:200
- Min. ein beispielhaft dargestellter entwurfsbestimmender Bereich mit Darstellung bspw. der Materialitäten, der Aufenthaltsqualitäten, der Grünelemente, der Nutzungen, des Regenwassermanagements etc. im frei gewählten Maßstab
- Max. eine Perspektive, zur Veranschaulichung einer besonderen und für das Konzept typischen Freiraumsituation

- Erläuterungsbericht (Beschreibung der freiräumlichen Idee und des freiräumlichen Entwurfskonzepts, der Funktionalitäten, der verkehrlichen Zusammenhänge und damit verbundene Auswirkungen und der möglichen baulichen Umsetzung)

Alle zeichnerischen Darstellungen sind auf max. 2 Plänen im DIN-A-0-Format, quer einzureichen.
.
Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke:
- Städtebauliche und funktionale Einbindung
- Freiräumliche Qualität / Gestaltungsqualität
- Ökologische Qualität (Biodiversität, Verbesserung Stadtklima, Regenwasserretention, Entsiegelung)
- Aufenthaltsqualität: Vielfalt und Qualität von Aufenthaltsmöglichkeiten
- Funktionale Qualitäten (Erschließungsqualität, Barrierefreiheit, Qualität der Wegeverbindungen, Vielfalt und Qualität der Verweilangebote)
- Wirtschaftlichkeit (Investition und Unterhalt)
- Technische Umsetzbarkeit

.
Voraussichtliche Zusammensetzung des Preisgerichtes (in alphabetischer Reihenfolge):

4 Fachpreisrichter*innen:

1) Prof. Dr. Antje Backhaus, Landschaftsarchitektin, Berlin (angefragt)
2) Frank Lehrmann, Referatsleiter Grün- u. Freiraumplanung der Stadt Braunschweig
3) Gerold Leppa, Dezernent für Stadtplanungs-, Verkehrs, Bau- und Wirtschaftsdezernat und Stadtbaurat der Stadt Braunschweig
4) Dipl.-Ing. Björn van Herck, Landschaftsarchitekt BDLA, Hannover

3 Stv. Fachpreisrichter*innen, ständig anwesend:
1) Prof. Dipl.-Ing. Katja Benfer, Landschaftsarchitektin, Hannover
2) Judith Büchele, Referat Grün- und Freiraumplanung der Stadt Braunschweig
3) Bernd Schmidbauer,Referat Grün- und Freiraumplanung

3 Sachpreisrichter*innen:
1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion SPD
2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion CDU
3) N.N., Bezirksbürgermeisterin Mitte, Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion Grüne

3 Stv. Sachpreisrichter*innen, ständig anwesend:
1) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.
2) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.
3) N.N., Rat der Stadt Braunschweig, Ratsmitglied Fraktion N.N.

.
Wettbewerbssumme:
Es wird gem. RPW ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 20.000 EUR netto ausgelobt.
Diese wird gem. RPW 2013 vollständig ausgeschöpft.
.
Anrechenbare Kosten:
Folgende anrechenbaren Kosten werden vorläufig angenommen: ca. 850.000 EUR netto (Kostengruppe 500).

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Planungsphase: Willy-Brand-Platz 13
38102
Braunschweig
Deutschland
DE911

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Ausführungsphase: Bäckerklint
38100
Braunschweig
Deutschland
DE911

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt nach einer Rangfolge

Es wird ein Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 durchgeführt. § 6 (2)

Zuschlagskriterium

Qualität
Preisgerichtsentscheid

Es wird ein Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 durchgeführt. § 6 (2) RPW 2013: "Das Preisgericht bewertet die Wettbewerbsarbeiten nach den in der Auslobung bezeichneten Vorgaben des Auslobers und den dort beziehungsweise in der Bekanntmachung genannten Entscheidungskriterien. Es wählt die Arbeiten aus, die den Anforderungen der Auslobung am besten gerecht werden. Das Preisgericht hat die für eine Preisverleihung in betracht zu ziehenden Arbeiten in ausreichender Zahl (engere Wahl) schriftlich zu bewerten und eine Rangfolge unter ihnen festzulegen. Es soll eine Empfehlung für die zweckmäßige weitere Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe aussprechen. Das Preisgericht erteilt Preise und Anerkennungen auf der Grundlage der Rangfolge der Arbeiten der engeren Wahl. Der Entscheidungsprozess wird nachvollziehbar dokumentiert."

1
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind die Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch. Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung /Eigenübersetzung beigefügt werden.
Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen.

Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft) auszufüllen und beizulegen. Zudem ist bei Bewerbergemeinschaften neben dem Bewerberbogen für jedes weitere Unternehmen der Ergänzungsbogen vollständig auszufüllen und einzureichen.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind.
Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist neben dem Bewerberbogen für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will der Ergänzungsbogen hinsichtlich der geliehenen Leistungen auszufüllen und einzureichen. Zusätzlich ist bei Eignungsleihe die Anlage 2 (Anlage 2 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) vollständig auszufüllen.
Bei Unteraufträgen (ohne Eignungsleihe) muss im Teilnahmewettbewerb Art und Umfang der durch Unterauftragsnehmer auszuführenden Leistungen angegeben werden. Hierfür ist Anlage 2 zu verwenden.
Erst vor Erteilung des Zuschlags sind die vorgesehenen Nachunternehmen benennen sowie eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
Nähere Erläuterungen sind den "Hinweisen zum Teilnahmeantrag" zu entnehmen.

Bewerberfragen sind umgehend auf der Vergabeplattform über die "Kommunikation" zu stellen. Die Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte Plattform an alle registrierten Bewerber.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Wettbewerbsverfahren gem. RPW 2013.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal - DTVP

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4VMMGF

Einlegung von Rechtsbehelfen

Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB.

R E C H T S M I T T E L B E L E H R U N G bei EU-weiter Vergabe:

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.
.
Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch Rechtsamt gelost.
.
Hinweise zur Bewertung der Referenzen:
Eine Wertung der nachfolgenden Referenzen findet nicht statt.
Die Referenzen werden auf die unter Abschnitt "3.3.5 Referenzprojekte" dargelegten Anforderungen (Mindestbedingungen) geprüft.
Sind die Mindestbedingungen nicht eingehalten oder nicht in dem ausgefüllten Bewerberbogen eindeutig erkennbar, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Fehlende Bieterunterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
10

1) Büro für Freiraumplanung FRÜH, Hannover
2) Planungsbüro Hoffmann, Braunschweig

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

- Eigenerklärung über Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf anderer Weise nachgewiesene Erlaubnis der Berufsausübung. Für die Objektplanungsleistungen Freianlagen gem. § 39 HOAI wird als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf Landschaftsarchitekt*in gefordert. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Architekt*innen und Stadtplaner*innen sind in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekt*innen teilnahmeberechtigt.
.
- Eigenerklärung über Berechtigung nach geltendem Landesrecht die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB.
- Eigenerklärung, dass zu keiner Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, in den §§ 123 und 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.
Soweit diese Erklärung nicht oder nur mit Einschränkungen abgegeben werden kann, ist darzustellen, welche der in den §§ 123, 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen und ob bereits Maßnahmen zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen worden sind. Entsprechende Nachweise wird der Auftraggeber ggf. anfordern.
.
- Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen des Bewerbers Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Unternehmens auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint.
.
- Eigenerklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686 (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Mir/Uns ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Eigenerklärung, sicherzustellen, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
.
- Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
10

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Als Eigenerklärung vorzulegen:
.
- Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Für den Umsatz des Unternehmens/der Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI) unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, ist ein Mindestjahresumsatz von 150.000 EUR im Durchschnitt notwendig.
.
- Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung
Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss min. 1 Mio. EUR für Personenschäden und min. 1 Mio. EUR für sonstige Schäden betragen oder im Auftragsfall abgeschlossen/erhöht werden. Beides bei 2-facher Maximierung. Als Nachweis gilt auch die schriftliche Zusage der Versicherung zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
10

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Als Eigenerklärung vorzulegen:
.
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Summe aus Büroinhaber(n) und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Dipl.-Ing./ Bachelor/ Master) im Leistungsbild Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
.
- Grundsätzlich verpflichtet sich jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft im Falle des Auftrages folgende Anforderungen an das einzusetzende Projektteam zu erfüllen:
.
Projektleiter/in Freianlagen
- Der Projektleiter/die Projektleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Landschaftsarchitektur und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI) und Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten im Bereich Freiraumplanung oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI).
.
Bauleiter/in Freianlagen
- Der Bauleiter/die Bauleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Landschaftsarchitektur und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich LPH 8 Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI), oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich Objektplanung Freianlagen (§ 39 HOAI).
.
- Eigenerklärung, über das Verfügen über die notwendigen Geräte und technischen Ausstattungen nach heute üblichen Standards, entsprechende Schulung der Mitarbeiter/innen an diesen Geräten und den technischen Ausstattungen in der erforderlichen Tiefe. Die Angaben über notwendige Büroausstattung und Schulung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
.
- Angaben zur eingesetzten CAD- und AVA-Software:
Die Angaben zu CAD- und AVA-Software sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
.
- Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der Referenzabfragen in den Teilnahmeformularen. Die dort aufgeführten Referenzangaben müssen mit der zu vergebenen Leistungen hinsichtlich der planerischen Komplexität vergleichbar sein und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat max. 2 wesentliche Referenzprojekte vorzustellen. Zu dem Projekt ist max. 1 DIN A4 Projektblatt beizufügen. Bei der Auswahl des Referenzprojektes ist zu beachten:

- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt für ein "Vorhaben über mindestens 500 m² qualifizierte Grünfläche im innerstädtischen Bereich" (mind. Leistungsphasen 3-8)
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt für ein "Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers" (mind. Leistungsphasen 3-8)

Die Mindestnachweise können auch an einem Projekt nachgewiesen werden.
Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2015 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
10