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Verfahrensangaben

Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwe...

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Institut für Solarenergieforschung GmbH
030-0000000168-34
Am Ohrberg 1
31860
Emmerthal
Deutschland
DE923
info@isfh.de
+49 5151-999100

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Landesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
keine Angabe
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
info@kleine-architekten.de
+49 511-971900
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Regierungsvertretung Lüneburg
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-1334
+49 4131-152943

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Regierungsvertretung Lüneburg
t:04131153307
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-1334
+49 4131-152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Institut für Solarenergieforschung GmbH in Hameln/Emmerthal plant den Erweiterungsneubau einer Versuchshalle.
Dazu sind die Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI § 51 zu erbringen.
Das Institut für Solarenergieforschung GmbH, Hameln/Emmerthal (ISFH) ist
als An-Institut der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover anerkannt und
betreibt angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nutzung der
Solarenergie sowie zugehörige Beratungs- und Fortbildungstätigkeiten. Das Institut ist
seit 1993 in der Gemeinde Emmerthal, Gemarkung Ohr, Flur 2, Flurstück 2/3 ansässig.
Auf dem Institutsgelände (32.000 m²) betreibt das ISFH aktuell vier Forschungsgebäude
mit einer Gesamtnutzfläche von 7.500 m² sowie weitere Teststände und
Versuchsaufbauten auf dem Freigelände. Das Gelände ist in zwei Bauteppiche
gegliedert. Auf dem östlichen Bauteppich steht das Hauptgebäude sowie eine
Forschungshalle. Dieser Bauteppich ist vollständig ausgeschöpft. Auf dem westlichen
Bauteppich steht ein Doppelhaus ("Versuchshäuser") aus dem Jahr 1990 sowie eine
Forschungshalle für Integrierte Solare Systemtechnik (ISS) aus dem Jahr 2013
(Fertigstellung). Die Gemeinde Emmerthal wird ein Verfahren zur Änderung der
Grundflächenzahl in diesem Bauteppich von aktuell 0,2 auf geplant 0,4 durchführen das
im Sommer 2025 abgeschlossen sein soll.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde
bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg
baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche
/ 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener
Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um
zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige
Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen
dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende
Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau
verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil
zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination
aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den
Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP)
sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen,
individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll
konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben
der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung
von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter
Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das
oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser").
Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben
(Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus
dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den
notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll
größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass
eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch
beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im
Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung)
grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten
Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen
Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große
Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral
erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt:
Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten
Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur
Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft.

Vom Eingangsbereich der neuen
Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der
Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die
Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und
zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der
Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m²
zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der
zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des
vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für
Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an
das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene
Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits
bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im
Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie)
Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist
ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine
Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und
klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche
Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete
Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere
kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen
bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des
Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser
entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des
Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante
der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An
die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur
geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft
installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine
Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit
Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der
neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll.

Umfang der Auftragsvergabe

141.200,10
EUR
85.741,26
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Institut für Solarenergieforschung GmbH, Am Ohrberg 1
31860
Emmerthal
Deutschland
DE923

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität des Projektteams

1.1 Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren
fachlichen Aufgaben und ihren besonderen Kenntnissen. Darstellung
über Projektorganigramm.
Bewertete Aspekte:
Vollständige Vorstellung des Projektteams im Projektorganigramm,
Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Besondere
Kenntnisse des Projektteams in Bezug auf das konkrete Vorhaben,
Erfahrungen und Fachkenntnisse, Vorstellung vergleichbarer
persönlicher Referenzprojekte.

1.2 Positionierung Projektleiter/in (Tragwerksplaner/in)
A) Ist der Aufgabenbereich in Bezug auf die Durchführung des
Projektes zielgerichtet definiert? (0-5 Pkte.)
B) Darstellung der Einbindung in andere Projekte: welche Auswirkung
hat Einbindung auf die Leistungsfähigkeit? (0-5 Pkte.)
C) Qualität der Vertretungsregelung bsplw. bei Krankheit
(0-5 Pkte.)

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Darstellung der Arbeitsweise und Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine

2.1 Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen
Projektbeteiligten.
Bewertete Aspekte:
Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen
Projektbeteiligten, Grundverständnis/Leitbild des Büros zur
Rolle/Aufgabe innerhalb des Projekts, konkrete Projektbeispiele.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projekteinschätzung und Herangehensweise

3.1 Darstellung der Grundsatzüberlegungen zur Umsetzung des
Bauvorhabens unter den Rahmenbedingungen.
Darstellung der Herangehensweise.
Bewertete Aspekte:
Darstellung der Grundsatzüberlegungen, Auseinandersetzung mit dem
vorliegenden Bauvorhaben, besonders zu beachtende
Fragestellungen, Auseinandersetzung mit den vorhandenen
Planungsunterlagen, Auseinandersetzung mit Standort, Erschließung,
Besonderheiten der vorgesehenen Nutzung sowie erforderlichen
Funktionalitäten, Herangehensweise an das vorliegende Projekt,
Ansätze für die weitere Planung.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Vergütung, Honorar (auf alle Leistungen)

Vollständigkeit, Höhe , Angemessenheit

Günstigstes Angebot=5 Pkte. Das günstigste
Angebot x 1,5; dazwischen lineare Interpolation

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt in 3 Stufen:

Stufe 1: LPH 1-4
Stufe 2: LPH 5
Stufe 3: LPH 6

Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses.

Zusätzliche Angaben

Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind die Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch. Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung /Eigenübersetzung beigefügt werden.
Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen.

Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft) auszufüllen und beizulegen. Zudem ist bei Bewerbergemeinschaften neben dem Bewerberbogen für jedes weitere Unternehmen der Ergänzungsbogen vollständig auszufüllen und einzureichen.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind.
Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist neben dem Bewerberbogen für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will der Ergänzungsbogen hinsichtlich der geliehenen Leistungen auszufüllen und einzureichen. Zusätzlich ist bei Eignungsleihe die Anlage 2 (Anlage 2 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) vollständig auszufüllen.
Bei Unteraufträgen (ohne Eignungsleihe) muss im Teilnahmewettbewerb Art und Umfang der durch Unterauftragsnehmer auszuführenden Leistungen angegeben werden. Hierfür ist Anlage 2 zu verwenden.
Erst vor Erteilung des Zuschlags sind die vorgesehenen Nachunternehmen benennen sowie eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
Nähere Erläuterungen sind den "Hinweisen zum Teilnahmeantrag" zu entnehmen.

Es soll ein Vertrag "Fachplanung - Tragwerksplanung" auf Grundlage der RBBau geschlossen werden. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, welche ebenfalls über die Plattform zum Herunterladen bereitstehen.
Das Dokument "240926_2429-3_ISFH_Honorar_VgV_HOAI_TWP.xlsx" dient in der Bewerbungsphase ausschließlich der Information. Erst zur Vergabeverhandlung (Stufe 2 des Verfahrens) ist diese Anlage als Teil des Angebots mit einzureichen.

Bewerber- und später Bieterfragen sind umgehend auf der Vergabeplattform über die "Kommunikation" zu stellen. Die Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte Plattform an alle registrierten Bewerber.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Für die Vergabe der auftragsgegenständlichen Planungsleistungen wird ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.
In der ersten Stufe des Verfahrens, dem Teilnahmewettbewerb, bekunden die Bewerber ihr Interesse und weisen ihre Eignung nach. Die mit der Bekanntmachung festgelegten Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit werden anhand der dazu geforderten Nachweise durch den Auftraggeber geprüft.
Per Auswahlverfahren wird eine begrenzte Anzahl Bewerber ermittelt und zur zweiten Stufe des Verfahrens, der Verhandlungsstufe, zugelassen.
Die nichtberücksichtigten Bewerber werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung informiert.

Die ausgewählten Bewerber -nun Bieter genannt- werden im weiteren Verfahren zur Abgabe eines verbindlichen Erstangebotes aufgefordert. Weiterhin werden sie aufgefordert, ihr Angebot dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen.
Der Auftraggeber stellt ein Bewertungsgremium zusammen, welches die eingereichten Angebote und Präsentationen auf Grundlage der mit der Bekanntmachung mitgeteilten Zuschlagskriterien bewertet.
Anschließend werden die Bieter zur Abgabe eines finalen Angebotes aufgefordert.
Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote zu erteilen und auf Verhandlungen sowie die finale Angebotsabgabe zu verzichten.
Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot als wirtschaftlichstes ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Klimaschutz

Verringerung der Auswirkung auf die Umwelt

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB.

R E C H T S M I T T E L B E L E H R U N G bei EU-weiter Vergabe:

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen.
Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch Rechtsamt gelost.
.
Sind die Mindestbedingungen nicht eingehalten oder nicht in dem ausgefüllten Mantelbogen
eindeutig erkennbar, erfolgt ein Ausschluss der Bewerbung.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

8

Größe der Unternehmen

Herkunft der Unternehmen

Überprüfung der Angebote

Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

2429-3
Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

A.R.T. GmbH
keine Angabe
Kleines Unternehmen
Große Münzstr. 6
39104
Magdeburg
Deutschland
DEE03
vergabe@art-eng.eu
+49 3917324670
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

23.06.2025

Angaben zum Angebot

Finales Angebot_ A.R.T. GmbH
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung