Der Anlass des Wettbewerbs ist ein Bestand mehrerer sanierungsbedürftiger Gebäude im Bereich des Schützenplatzes Jerxheim. Die Gebäude dienen dem Sportverein, als Versammlungsstätte und dem Schießsport. Der Schützenplatz soll neu gestaltet werden und die vorhandenen Gebäude sollen durch ein neues Gebäude unter dem Motto "Alle unter einem Dach" ersetzt werden.
Aufgrund des baulich schlechten Zustands der bestehenden Sport- und Schützenanlagen ist der Neubau eines modernen Multifunktionsgebäudes vorgesehen. Dieses soll das bisherige Schützenhaus und Vereinsheim zusammenführen und einen zentralen Treffpunkt für alle Einwohnerinnen und Einwohner schaffen. Geplant sind ansprechende Umkleiden, Duschen, moderne Sanitärräume sowie ein einladender Gastronomiebereich. Es soll ein Ort mit angenehmer Atmosphäre entstehen, der sowohl den sportlichen als auch den gemeinschaftlichen Zusammenhalt im Dorf stärkt.
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Der Raumbedarf des Multifunktionsgebäudes beträgt ca. 550 m² Nutzfläche.
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Den wirtschaftlichen und energetischen Anforderungen soll der Entwurf gleichermaßen gerecht werden. Die Gemeinde Jerxheim möchte mit dem Wettbewerbsverfahren ein optimales Ergebnis im Hinblick auf die Gestaltung, die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit erzielen.
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Voraussichtliche Termine:
Folgende Termine sind für das Wettbewerbsverfahren geplant:
Tag der Auslobung: 19.03.2026
Anmeldefrist zum Wettbewerb: 30.03.2026
Frist für Rückfragen: 03.04.2026
Kolloquium: 16.04.2026
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 18.06.2026
Abgabe Modelle: 02.07.2026
Preisgerichtssitzung: 31.07.2026
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Wettbewerbsleistungen:
Folgende Wettbewerbsleistungen werden im Wettbewerb gefordert:
- Lageplan 1:500 mit Darstellung der Einbindung des Entwurfes in den städtebaulichen Kontext und Angaben zum Freiraumkonzept
- Grundrisse aller Ebenen im M. 1:200 - Schnitte im M. 1:200 - Ansichten im M. 1:200
- Fassadenausschnitt (Dreitafelprojektion: Ansicht, Schnitt u. Grundriss) im M. 1:50 mit Darstellung von Lichtführung und entwurfsrelevanten Lösungen in Bezug auf Materialität (Nachhaltigkeit) und Energie sowie der Raumakustik
- Eine Visualisierung von einem frei zu wählenden Standort
- Modell im M. 1:500 - Erläuterungsbericht Teil Architektur
- Erläuterungsbericht Teil Energiekonzept
- Baubeschreibung Teil Materialwahl
Alle zeichnerischen Darstellungen sind auf max. 4 Plänen im DIN-A-0-Format, quer einzureichen.
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Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke:
- Städtebauliche und funktionale Einbindung
- Funktionalität: Eignung des Entwurfes für die vorgesehene Nutzung, Flexibilität
- Wirtschaftlichkeit anhand von Kenn- u. Planungsdaten, z.B. BGF/NUF, BRI/BGF und A/V
- Gestalterische Qualität der Innen- und Außenräume
- Gestalterische Qualität der Fassaden
- Ganzheitliches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept
- Technische Realisierbarkeit
- Einhaltungen der baurechtlichen Vorschriften (insbesondere der Barrierefreiheit)
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Voraussichtliche Zusammensetzung des Preisgerichtes:
Fachpreisrichter*innen:
1) M.Sc. Jakob Bohlen, Architekt
2) Prof. Dr.-Ing. Volker Droste, Architekt BDA
3) Dipl.-Ing. Frank Gödeke, Landschaftsarchitekt
4) Dipl.-Ing. Anne Hillebrand, Architektin
5) M.Sc. Natascha Lohner, Architektin und Stadtplanerin
6) Dipl.-Ing. Maria Pfitzner, Architektin BDA
Stv. Fachpreisrichter*innen, ständig anwesend
1) Dipl.-Ing. Stefan Höpfinger, Architekt BDA
2) Dipl.-Ing. Christine Früh, Landschaftsarchitektin
Sachpreisrichter*innen
1) Jennifer Bertram, Verwaltung, Gemeinde Jerxheim
2) Marko Hölz, Gemeindebürgermeister, Gemeinde Jerxheim
3) Philipp Ralphs, Kulturwerkstatt
4) Gerhard Richter, stellv. Bürgermeister, Gemeinde Jerxheim
5) Markus Tholl, TSV Jerxheim
Stv. Sachpreisrichter*innen, ständig anwesend
1) Marius Bräuer, TSV Jerxheim
2) Marko Gritzan, Ratsmitglied, Gemeinde Jerxheim
3) Michael Kaminsky, Verwaltung, Gemeinde Jerxheim
4) Christian Polster, Kulturwerkstatt
5) Uli Wilhelms, Ratsmitglied, Gemeinde Jerxheim
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Wettbewerbssumme:
Es wird gem. RPW ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 39.500 EUR netto ausgelobt.
Diese wird gem. RPW 2013 vollständig ausgeschöpft.
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Anrechenbare Kosten:
Folgende anrechenbaren Kosten werden vorläufig angenommen: ca. 3 Mio. EUR netto (300+400 Kosten) und ca. 0,4 Mio. EUR netto (500 Kosten).