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Verfahrensangaben

Architektenwettbewerb: Neubau am Schützenplatz in Jerxheim

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.03.2026 12:00 Uhr
19.03.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Jerxheim
031545402-0-11
Helmstedter Straße 17
38381
Jerxheim
Deutschland
DE917
J.bertram@heeseberg.de
05354 99 01 11

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Kleine + Assoziierte Architekten und Stadtplaner BDA
DE192651712
Reinholdstr. 17
30167
Hannover
Deutschland
DE929
info@kleine-architekten.de
+49 51197190 0
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Regierungsvertretung Lüneburg
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131-1334
+49 4131-152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Architektenkammer Niedersachsen
keine Angabe
Friedrichswall 5
30159
Hannover
Deutschland
DE929
info@aknds.de
+49 51128096-0
+40 51128096-19

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71220000-6
71221000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Gemeinde Jerxheim plant im Hauptort Jerxheim den Abriss des bestehenden Gebäudekomplexes Schützenhaus/Sportheim und den Neubau eines Multifunktionsgebäudes mit Vorplatz an der Schützenstraße im Rahmen des Projektes "Jerxheim 2040".

Der Wettbewerb wird als nichtoffener einphasiger Wettbewerb für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren innerhalb eines VgV-Verfahrens als RPW-Verfahren ausgelobt (§ 3 (3) RPW).

Der Auslober wird gemäß Ziff. 8.2 RPW bei der Umsetzung des Projekts den/die Entwurfsverfasser des 1. Preises -sofern dies vom Preisgericht empfohlen wird und keine schwerwiegenden Gründe dem entgegen stehen- nach Verhandlung gem. § 14 (4) [8] VgV beauftragen. Der Auftraggeber behält sich vor, die an der Wettbewerbsarbeit des 1. Preisträgers beteiligten Fachplaner (TWP und TGA) ebenfalls mit Einzelverträgen zu beauftragen, so diese ihre Berufszulassung und Haftpflichtversicherung in erforderlicher
Höhe zum eventuellen Vertragsschluss nachweisen. Unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts werden für die Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenraum sowie Freianlagen und evtl. weiteren Fachplanungsleistungen) gem. HOAI als umfassende Beauftragung (stufenweise; vorbehaltlich positiver Gremienbeschlüsse) über die Leistungsphasen 2-9 gem. HOAI 2021 (Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI, Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI und evtl. auch Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI und Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI [LPH 1-6]) in Einzelverträgen vergeben. Daher wird die Beteiligung eines Landschaftsarchitekten schon am Wettbewerb gefordert, die der entsprechenden Fachplaner hingegen empfohlen.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst die in den Anlagen 10 und 11 der HOAI 2021 bezeichneten Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 (Stufe 1).
Danach behält sich der Auftraggeber vor, den Auftragnehmer mit den Leistungsphasen 4 bis 6 (Stufe 2) und die Leistungsphasen 7 bis 9 (Stufe 3) gemäß §§ 34 und 39 HOAI 2021 (Anlagen 10 u. 11) einzeln oder im Ganzen zu beauftragen.

Die Weiterbeauftragung steht unter Vorbehalt der Einhaltung des Kostenrahmens und/oder der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel und/oder eines positiven Gremien- bzw. Ratsbeschlusses.
Der Auftraggeber beabsichtigt Verträge auf Grundlage der RBBau zu schließen.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, auf das Erstangebot den Zuschlag zu erteilen und auf Verhandlungen zu verzichten.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Anlass des Wettbewerbs ist ein Bestand mehrerer sanierungsbedürftiger Gebäude im Bereich des Schützenplatzes Jerxheim. Die Gebäude dienen dem Sportverein, als Versammlungsstätte und dem Schießsport. Der Schützenplatz soll neu gestaltet werden und die vorhandenen Gebäude sollen durch ein neues Gebäude unter dem Motto "Alle unter einem Dach" ersetzt werden.

Aufgrund des baulich schlechten Zustands der bestehenden Sport- und Schützenanlagen ist der Neubau eines modernen Multifunktionsgebäudes vorgesehen. Dieses soll das bisherige Schützenhaus und Vereinsheim zusammenführen und einen zentralen Treffpunkt für alle Einwohnerinnen und Einwohner schaffen. Geplant sind ansprechende Umkleiden, Duschen, moderne Sanitärräume sowie ein einladender Gastronomiebereich. Es soll ein Ort mit angenehmer Atmosphäre entstehen, der sowohl den sportlichen als auch den gemeinschaftlichen Zusammenhalt im Dorf stärkt.
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Der Raumbedarf des Multifunktionsgebäudes beträgt ca. 550 m² Nutzfläche.
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Den wirtschaftlichen und energetischen Anforderungen soll der Entwurf gleichermaßen gerecht werden. Die Gemeinde Jerxheim möchte mit dem Wettbewerbsverfahren ein optimales Ergebnis im Hinblick auf die Gestaltung, die Funktionalität und die Wirtschaftlichkeit erzielen.
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Voraussichtliche Termine:
Folgende Termine sind für das Wettbewerbsverfahren geplant:
Tag der Auslobung: 19.03.2026
Anmeldefrist zum Wettbewerb: 30.03.2026
Frist für Rückfragen: 03.04.2026
Kolloquium: 16.04.2026
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge: 18.06.2026
Abgabe Modelle: 02.07.2026
Preisgerichtssitzung: 31.07.2026
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Wettbewerbsleistungen:

Folgende Wettbewerbsleistungen werden im Wettbewerb gefordert:
- Lageplan 1:500 mit Darstellung der Einbindung des Entwurfes in den städtebaulichen Kontext und Angaben zum Freiraumkonzept
- Grundrisse aller Ebenen im M. 1:200 - Schnitte im M. 1:200 - Ansichten im M. 1:200
- Fassadenausschnitt (Dreitafelprojektion: Ansicht, Schnitt u. Grundriss) im M. 1:50 mit Darstellung von Lichtführung und entwurfsrelevanten Lösungen in Bezug auf Materialität (Nachhaltigkeit) und Energie sowie der Raumakustik
- Eine Visualisierung von einem frei zu wählenden Standort
- Modell im M. 1:500 - Erläuterungsbericht Teil Architektur
- Erläuterungsbericht Teil Energiekonzept
- Baubeschreibung Teil Materialwahl
Alle zeichnerischen Darstellungen sind auf max. 4 Plänen im DIN-A-0-Format, quer einzureichen.
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Die Beurteilung der Arbeiten erfolgt gemäß nachfolgender gleichrangiger Kriterienblöcke:
- Städtebauliche und funktionale Einbindung
- Funktionalität: Eignung des Entwurfes für die vorgesehene Nutzung, Flexibilität
- Wirtschaftlichkeit anhand von Kenn- u. Planungsdaten, z.B. BGF/NUF, BRI/BGF und A/V
- Gestalterische Qualität der Innen- und Außenräume
- Gestalterische Qualität der Fassaden
- Ganzheitliches Energie- und Nachhaltigkeitskonzept
- Technische Realisierbarkeit
- Einhaltungen der baurechtlichen Vorschriften (insbesondere der Barrierefreiheit)
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Voraussichtliche Zusammensetzung des Preisgerichtes:

Fachpreisrichter*innen:
1) M.Sc. Jakob Bohlen, Architekt
2) Prof. Dr.-Ing. Volker Droste, Architekt BDA
3) Dipl.-Ing. Frank Gödeke, Landschaftsarchitekt
4) Dipl.-Ing. Anne Hillebrand, Architektin
5) M.Sc. Natascha Lohner, Architektin und Stadtplanerin
6) Dipl.-Ing. Maria Pfitzner, Architektin BDA

Stv. Fachpreisrichter*innen, ständig anwesend
1) Dipl.-Ing. Stefan Höpfinger, Architekt BDA
2) Dipl.-Ing. Christine Früh, Landschaftsarchitektin

Sachpreisrichter*innen
1) Jennifer Bertram, Verwaltung, Gemeinde Jerxheim
2) Marko Hölz, Gemeindebürgermeister, Gemeinde Jerxheim
3) Philipp Ralphs, Kulturwerkstatt
4) Gerhard Richter, stellv. Bürgermeister, Gemeinde Jerxheim
5) Markus Tholl, TSV Jerxheim

Stv. Sachpreisrichter*innen, ständig anwesend
1) Marius Bräuer, TSV Jerxheim
2) Marko Gritzan, Ratsmitglied, Gemeinde Jerxheim
3) Michael Kaminsky, Verwaltung, Gemeinde Jerxheim
4) Christian Polster, Kulturwerkstatt
5) Uli Wilhelms, Ratsmitglied, Gemeinde Jerxheim
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Wettbewerbssumme:
Es wird gem. RPW ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 39.500 EUR netto ausgelobt.
Diese wird gem. RPW 2013 vollständig ausgeschöpft.
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Anrechenbare Kosten:
Folgende anrechenbaren Kosten werden vorläufig angenommen: ca. 3 Mio. EUR netto (300+400 Kosten) und ca. 0,4 Mio. EUR netto (500 Kosten).

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Planungsphase: Samtgemeinde Heeseberg, Helmstedter Straße 17
38381
Jerxheim
Deutschland
DE917

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

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Ausführungsphase: Gemeinde Jerxheim, Schützenstraße 7-8
38381
Jerxheim
Deutschland
DE917

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt nach einer Rangfolge

Es wird ein Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 durchgeführt. § 6 (2)

Zuschlagskriterium

Qualität
Ergebnis des Preisgerichtes

RPW 2013: "Das Preisgericht bewertet die Wettbewerbsarbeiten nach den in der Auslobung bezeichneten Vorgaben des Auslobers und den dort beziehungsweise in der Bekanntmachung genannten Entscheidungskriterien. Es wählt die Arbeiten aus, die den Anforderungen der Auslobung am besten gerecht werden. Das Preisgericht hat die für eine Preisverleihung in betracht zu ziehenden Arbeiten in ausreichender Zahl (engere Wahl) schriftlich zu bewerten und eine Rangfolge unter ihnen festzulegen. Es soll eine Empfehlung für die zweckmäßige weitere Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe aussprechen. Das Preisgericht erteilt Preise und Anerkennungen auf der Grundlage der Rangfolge der Arbeiten der engeren Wahl.
Der Entscheidungsprozess wird nachvollziehbar dokumentiert."

1
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Es ist von jedem Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft der Teilnahmeantrag vollständig auszufüllen und gem. den gestellten Anforderungen einzureichen. Es sind die Teilnahmeantragsformblätter zu verwenden, welche auf der Plattform zum Downloadbereit stehen. Die Angebotssprache ist ausschließlich Deutsch. Entsprechend sind alle Nachweise und Erklärungen in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung /Eigenübersetzung beigefügt werden.
Für den fristgerechten Eingang der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verantwortlich. Die Einreichung muss elektronisch in Textform erfolgen.

Bei einer Bewerbung als Bietergemeinschaft ist die Anlage 1 zum Teilnahmeantrag, (Anlage 1 - Bewerber- / Bietergemeinschaft) auszufüllen und beizulegen. Zudem ist bei Bewerbergemeinschaften neben dem Bewerberbogen für jedes weitere Unternehmen der Ergänzungsbogen vollständig auszufüllen und einzureichen.
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind/werden Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellte(r) oder freie(r) Mitarbeiter(in) eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind.
Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist neben dem Bewerberbogen für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber für die Erfüllung bestimmter Eignungskriterien in Anspruch nehmen will der Ergänzungsbogen hinsichtlich der geliehenen Leistungen auszufüllen und einzureichen. Zusätzlich ist bei Eignungsleihe die Anlage 2 (Anlage 2 - Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) vollständig auszufüllen.
Bei Unteraufträgen (ohne Eignungsleihe) muss im Teilnahmewettbewerb Art und Umfang der durch Unterauftragsnehmer auszuführenden Leistungen angegeben werden. Hierfür ist Anlage 2 zu verwenden.
Erst vor Erteilung des Zuschlags sind die vorgesehenen Nachunternehmen benennen sowie eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
Nähere Erläuterungen sind den "Hinweisen zum Teilnahmeantrag" zu entnehmen.

Bewerberfragen sind umgehend auf der Vergabeplattform über die "Kommunikation" zu stellen. Die Beantwortung erfolgt (mit dazugehörigen Fragen) über die oben genannte Plattform an alle registrierten Bewerber.
Ausführliche Informationen sowie Anleitungen zur elektronischen Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten finden Sie im Service Support Center von Cosinex unter https://support.cosinex.de/

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Wettbewerbsverfahren gem. RPW 2013.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal - DTVP

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4VM56B

Einlegung von Rechtsbehelfen

Entsprechend der Regelungen in § 160 GWB.

R E C H T S M I T T E L B E L E H R U N G bei EU-weiter Vergabe:

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1 genannten Stelle einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabegegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Die Auswahl der Bewerber erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen
aufgeführten Eignungskriterien und der Prüfung des Nichtvorliegens
von Ausschlussgründen.
Ist die Bewerberzahl nach dieser objektiven Auswahl entsprechend
der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter den verbleibenden
gleichermaßen geeigneten Bewerbern notariell oder durch Rechtsamt
gelost.

Eine Wertung der nachfolgenden Referenzen findet nicht statt.
Die Referenzen werden auf die unter Abschnitt
"3.3.5 Referenzprojekte" dargelegten Anforderungen (Mindestbedingungen)
geprüft. Sind die Mindestbedingungen nicht eingehalten oder nicht in dem
ausgefüllten Mantelbogen eindeutig erkennbar, erfolgt ein Ausschluss
der Bewerbung.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Fehlende Bieterunterlagen können gemäß § 56 VgV nachgefordert werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgründe gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 123 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Ausschlussgrund gem. § 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
15

1) Architekturbüro pk nord Rudolf Knoll BDA, Hannover

2) Ingenieurbüro Kuhn und Partner mbB, Braunschweig

3) pax brüning architekten bda PartGmbB, Hannover

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

- Eigenerklärung über Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf anderer Weise nachgewiesene Erlaubnis der Berufsausübung. Für die Objektplanungsleistungen Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI wird als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf des Architekten gefordert. Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Für die Objektplanungsleistungen Freianlagen gem. § 39 HOAI wird als Berufsqualifikation wird gemäß § 75 VgV der Beruf des Landschaftsarchitekten gefordert. Der am Wettbewerb zu beteiligende Landschaftsarchitekt ist erst in der Verfassererklärung namentlich zu benennen. Als Nachweis ist die Eintragungsnummer bei der Architektenkammer in der Verfassererklärung einzutragen.
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- Eigenerklärung über Berechtigung nach geltendem Landesrecht die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden.
Der Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
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- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB.
- Eigenerklärung, dass zu keiner Person, deren Verhalten dem Unternehmen des Bewerbers zuzurechnen ist, in den §§ 123 und 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen, die einen Ausschluss von der Teilnahme am Vergabeverfahren rechtfertigen könnten.
Soweit diese Erklärung nicht oder nur mit Einschränkungen abgegeben werden kann, ist darzustellen, welche der in den §§ 123, 124 GWB genannten Verfehlungen vorliegen und ob bereits Maßnahmen zur Selbstreinigung gem. § 125 GWB ergriffen worden sind. Entsprechende Nachweise wird der Auftraggeber ggf. anfordern.
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- Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
Eigenerklärung, dass weder das Unternehmen des Bewerbers Mehrheitsanteilseigner oder Gesellschafter, noch eine Mutter- oder Tochtergesellschaft des Unternehmens auf einer der in den Anlagen zu den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686(jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) befindlichen Terrorlisten erscheint.
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- Eigenerklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers das sich aus den Verordnungen (EG) 881/2002, 2580/2001, 753/2011 sowie 2016/1686 (jeweils in der von dem Rat aktualisierten und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Fassung) ergebende Verbot der Zurverfügungstellung von finanziellen Mitteln an der Terrorbereitschaft verdächtige Personen oder Organisationen (Bereitstellungsverbot) bekannt ist. Mir/Uns ist weiterhin bekannt, dass dies u. a. zur Folge hat, dass kein Arbeitsentgelt an einen Arbeitnehmer gezahlt werden darf, welcher auf einer der im Zusammenhang mit den vorgenannten Verordnungen bzw. dem Standpunkt des Rates stehenden Terrorlisten geführt wird. Eigenerklärung, sicherzustellen, dass die diesbezüglichen gesetzlichen Verpflichtungen eingehalten werden.
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- Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
12

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Als Eigenerklärung vorzulegen:
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- Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
Für den Umsatz des Unternehmens/der Unternehmen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Objektplanung Gebäude/Innenraum gem. § 34 HOAI) unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen, ist ein Mindestjahresumsatz von 200.000 EUR im Durchschnitt notwendig.
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- Angaben zu einer Berufshaftpflichtversicherung
Die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung muss min. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und min. 1 Mio. EUR für sonstige Schäden betragen oder im Auftragsfall abgeschlossen/erhöht werden. Beides bei 2-facher Maximierung. Als Nachweis gilt auch die schriftliche Zusage der Versicherung zur Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfall.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
12

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Als Eigenerklärung vorzulegen:
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- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Summe aus Büroinhaber(n) und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Dipl.-Ing./ Bachelor/ Master) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude/Innenraum gem. § 34 HOAI 2021 des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
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- Grundsätzlich verpflichtet sich jeder Bewerber/jede Bewerbergemeinschaft im Falle des Auftrages folgende Anforderungen an das einzusetzende Projektteam zu erfüllen:
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Projektleiter/in Hochbau
- Der Projektleiter/die Projektleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI) und Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten im Bereich Hochbau oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI).
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Bauleiter/in Hochbau
- Der Bauleiter/die Bauleiterin hat mindestens
ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur und/oder Bauingenieurwesen und mind. 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich LPH 8 Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI), oder kein abgeschlossenes Studium, aber mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter/in im Bereich Objektplanung Gebäude/Innenraum (§ 34 HOAI).
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- Eigenerklärung, über das Verfügen über die notwendigen Geräte und technischen Ausstattungen nach heute üblichen Standards, entsprechende Schulung der Mitarbeiter/innen an diesen Geräten und den technischen Ausstattungen in der erforderlichen Tiefe. Die Angaben über notwendige Büroausstattung und Schulung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
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- Angaben zur eingesetzten CAD- und AVA-Software:
Die Angaben zu CAD- und AVA-Software sind als Eigenerklärung vorzulegen und unterliegen keinem geforderten Mindeststandard.
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- Eigenerklärung, dass vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
Der Nachweis von Referenzen erfolgt durch das Ausfüllen der Referenzabfragen in den Teilnahmeformularen. Die dort aufgeführten Referenzangaben müssen mit der zu vergebenen Leistungen hinsichtlich der planerischen Komplexität vergleichbar sein und dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein.
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Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat insgesamt 1 wesentliches Referenzprojekt vorzustellen. Zu dem Projekt ist max. 1 DIN A4 Projektblatt beizufügen. Bei der Auswahl des Referenzprojektes ist zu beachten:
- Mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt in der Honorarzone III oder höher (mind. Leistungsphasen 3-8)
Der Referenzzeitraum muss zwischen 01.01.2012 bis zum Datum der Bekanntmachung liegen, die LPH 8 muss in diesem Zeitraum abgeschlossen sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
12