Verfahrensangaben

Fachplanung TGA I Mehrparteienvertrag | Aufbau Kompetenzzentrum KETTE, HIL GmbH

VO: VSVgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
21.09.2026
05.10.2026 10:00 Uhr
12.11.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Saarland, vertreten durch das Landesverwaltungsamt (LaVa) - Abt. 4 - Staatliche Hochbaubehörde (SHB)
10101
Hardenbergstraße 6
66119
Saarbrücken
Deutschland
DEC01
Sachbereich 4.1.1 - Vergabestelle und Nachtragsmanagement
vergabe-bau@lava.saarland.de
068150100
0681 501-4411

Angaben zum Auftraggeber

Obere, mittlere und untere Landesbehörde
Allgemeine öffentliche Verwaltung
---
---

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
991-02380-92
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990
+49 2289499163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71321000-4
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt, am Standort St. Wendel die dort ansässigen "HIL Werke" (HIL GmbH) zum Kompetenzzentrum für Kettenfahrzeuge des Heeres (sog. "Kompetenzzentrum KETTE") umzustrukturieren. Im Kompetenzzentrum KETTE sollen zukünftig Kettenfahrzeuge der Bundeswehr gewartet und instandgesetzt werden.
Hierzu werden am Standort St. Wendel neue Werks- und Betriebshallen und weitere Gebäude nebst nutzerspezifischen Anlagen - u.a.
- Hauptwerkhalle für System- und Baugruppeninstandsetzung sowie Logistik und Servicebereiche (wie z. B. Warenannahme, Ersatzteillager)
- Werkhalle für u.a. Turminstandsetzung
- Multifunktionsgebäude für u.a. Eingangsbefundung, Ketteninstandsetzung und Ausgangsprüfung
- Tankstelle
- Systemwaschstraße
- Schreinerei/Sattlerei
- Motorenprüfstand
- Halle für Unterstützungsbereiche
- Verwaltungsgebäude (für administrative Arbeiten)
- sowie die im Rahmen der gänzlichen Umstrukturierung des Werkareals erforderlichen Außenanlagen (inkl. zugehörige Tiefbauarbeiten und der technischen Infrastruktur) benötigt.
Die Projektabwicklung erfolgt mittels der integrierten Projektabwicklung (IPA) unter Anwendung eines Mehrparteienvertrages (MPV).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibungen sind die erforderlichen (Fach-) Planungsleistungen für die technische Ausrüstung der neu zu errichtenden und zu sanierenden Gebäude einschließlich weiterer Planungsleistungen (wie z. B. Planung für Wartungsleistungen). Die ausgeschriebenen Leistungen sind u.a. für die nachfolgenden Gebäude zu erbringen:

- Hauptwerkhalle für System- und Baugruppeninstandsetzung sowie Logistik und Servicebereiche (wie z. B. Warenannahme, Ersatzteillager)
- Werkhalle für u.a. Turminstandsetzung
- Multifunktionsgebäude für u.a. Eingangsbefundung, Ketteninstandsetzung und Ausgangsprüfung
- Tankstelle
- Systemwaschstraße
- Schreinerei/Sattlerei
- Motorenprüfstand
- Halle für Unterstützungsbereiche
- Verwaltungsgebäude (für administrative Arbeiten)

Die zu erbringenden Planungsleistungen umfassen

- Grundleistungen und besondere Leistungen nach § 55 HOAI i. V. m. der Anlage 15 zu §§ 55 Abs. 3, 56 Abs. 3 HOAI für sämtliche in § 53 Abs. 2 HOAI aufgeführten Anlagengruppen
- Planungsleistungen für den anlagentechnischen Brandschutz,
- Planungsleistungen für den anlagentechnischen Schallschutz
- Planungsleistungen für Wartungsleistungen

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
04.08.2027
03.05.2039
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
HIL GmbH
66606
St. Wendel
Deutschland
DEC04

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

Bewertet werden ein vom Bieter einzureichendes

- projektbezogenes Personaleinsatzkonzept und
- Konzept zur frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess.

Es sind demnach zwei Konzepte einzureichen. Beide Konzepte werden bewertet. Die Wertung erfolgt wie folgt:

Für das projektbezogene Personaleinsatzkonzept hat der Bieter ein textliches Konzept zu erarbeiten und mit dem Erstangebot einzureichen, in welchem er die von ihm vorgesehene Aufbauorganisation in Form eines Organigramms für das Projekt darstellt. Darüber hinaus hat das Konzept die zur Erbringung der angebotenen Leistungen nach Auffassung des Bieters erforderlichen und von ihm vorgesehenen Personalkapazitäten darzustellen. Diese Personalkapazitäten sind zeitlich gegliedert (h/Monat) in Form eines Personengebirges abzubilden. Das Personengebirge hat die IPA-Phasen (Validierung, Planung- und Entwicklung, Realisierung) sowie die Funktionen/Rollen des jeweiligen Personals strukturiert abzubilden. Das vorgesehene Projektpersonal soll namentlich benannt und jeweils einer Funktion/Rolle innerhalb der einzelnen IPA-Phasen zugeordnet werden.

Näheres ist dem Leitfaden zum Vergabeverfahren unter C.II.3.1. zu entnehmen.

Im Rahmen des projektbezogenen Personaleinsatzkonzept wird bewertet, wie nachvollziehbar und schlüssig die im Konzept dargestellte Aufbauorganisation des Bieters für das Projekt ist. Entscheidend ist, ob die Struktur und der vorgesehene Personaleinsatz zur Größe und Komplexität des Projekts passt, eine effektive Projektabwicklung erwarten lässt und die Zusammenarbeit innerhalb des Projektteams unterstützt.

Für das Konzept zur frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess hat der Bieter ein textliches Konzept zu erarbeiten und mit dem Erstangebot einzureichen, in welchem er darlegt, wie er sich unter Berücksichtigung der Projektziele (Einhaltung der Termine, Kosten und Qualitäten) einen effektiven, sinnvollen und zweckdienlichen Prozessablauf im Rahmen der Einbindung der mit den Bau- und Lieferleistungen beauftragten Parteien des MPV in den Planungsprozess vorstellt. Hierbei hat der Bieter insbesondere zu beschreiben, wie er sich seine Rolle und Aufgaben sowie die Rolle und Aufgaben der übrigen Parteien des MPV (einschl. des Bauherrn) im Rahmen dieses Prozesses zur Einbindung der Expertise der Bauunternehmer in den Planungsprozess vorstellt. Das Konzept hat zu beschreiben, welche Abläufe der Bieter im Rahmen einer für ihn sinnvollen und funktionierenden Einbindung der Bauunternehmer in den Planungsprozess für erforderlich hält, welche Maßnahmen seinerseits und von Seiten der anderen Parteien des MPV erforderlich sind, um eine sinnvolle und zweckdienliche Einbindung der Bauunternehmer in den Planungsprozess zu gewährleisten, und wie diese ausgeübt und gesteuert werden sollen.

Näheres ist dem Leitfaden zum Vergabeverfahren unter C.II.3.2 zu entnehmen.

Im Rahmen des Konzepts zur frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess wird bewertet, inwieweit die konzeptionelle Darstellung unter Berücksichtigung der Erzielung von Optimierungspotenzialen im Hinblick auf die Planung und darauf aufbauend deren bautechnische Realisierung, die Einhaltung der Termine, der Kosten und der Qualitäten nachvollziehbar sicherstellt.

Im Übrigen wird auf die Ausführung im Leitfaden unter C.II.3. und auf die Wertungsmatrix "Angebot" hingewiesen.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung des Projektpersonals

Bewertet werden die vom Bieter im Angebot namentlich benannten Personen, die er in der Funktion
- des Vertreters im Senior-Management-Team (SMT)
- des Vertreters im Projekt-Management-Team (PMT),
- des Fachprojektleiters (der KG 420 oder KG 430 oder KG 440) (PIT-Mitglied) und
- des Planungskoordinator einschl. BIM-Koordination (PMT-Mitglied)
als Projektpersonal anbietet. Es werden
- für das SMT-Mitglied die einschlägige Berufserfahrung und die "Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen",
- für das PMT-Mitglied die einschlägige Berufserfahrung, die "Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen", die "Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess" und die "Erfahrung mit Lean-Design / Lean-Construction" und
- für die beiden PIT-Mitglieder (Funktion Fachprojektleiter elektrische Anlagen und Funktion Kalkulator) jeweils die einschlägige Berufserfahrung, die "Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess", die "Erfahrung mit Lean-Design / Lean-Construction" und die "Erfahrung mit BIM"

bewertet. Die Wertung erfolgt zunächst für jede angebotene Person. Einzelheiten sind den Ausführungen in C.IV.2. des Leitfadens zu entnehmen.

Die im Zuschlagskriterium "Erfahrung des Projektpersonals" zu vergebenden Wertungspunkte ergeben sich aus der Addition der vom SMT-Mitglied (siehe C.IV.2.1. des Leitfadens), der vom PMT-Mitglied (siehe C.IV.2.2. des Leitfadens), der vom PIT-Mitglied mit der Funktion Fachprojektleiter im Gewerk elektrische Anlagen (siehe C.IV.2.3. des Leitfadens) und der vom PIT-Mitglied mit der Funktion Kalkulator (siehe C.IV.2.4. des Leitfadens) jeweils erzielten Punktzahl. Das Ergebnis dieser Addition stellt die erreichte Gesamtpunktzahl dar. Die max. mögliche Gesamtpunktzahl beträgt demnach 20 Gesamtpunkte. Die erreichten Gesamtpunktzahlen der eingegangenen wertbaren Angebote aller Bieter werden miteinander verglichen. Der Bieter mit der höchsten Gesamtpunktzahl in diesem Kriterium erhält die vollen 5 Wertungspunkte ("Streckung") Die Punktzahlen der übrigen Bieter werden im Verhältnis zur Gesamtpunktzahl des Bieters mit der höchsten Gesamtpunktzahl in diesem Kriterium "interpoliert". Näheres ist C.IV.2.5. des Leitfadens zu entnehmen. Die so ermittelte Punktzahl wird mit dem Faktor 5,0 multipliziert. Maximal können im Kriterium Konzepte demnach 25,0 Wertungspunkte erzielt werden.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
IPA-Fähigkeiten

Bewertet werden die vom Bieter im Angebot namentlich benannten Personen, die er in der Funktion
- des Vertreters im Senior-Management-Team (SMT)
- des Vertreters im Projekt-Management-Team (PMT),
- des Fachprojektleiters (der KG 420 oder KG 430 oder KG 440) (PIT-Mitglied) und
- des Planungskoordinator einschl. BIM-Koordination (PMT-Mitglied)
als Projektpersonal anbietet. Für jede dieser Personen werden
- die Kommunikationsfähigkeit (Gewichtung 10 %),
- die Teamfähigkeit, (Gewichtung 25 %)
- die Konfliktlösungsfähigkeit (Gewichtung 15 %),
- die Organisations- und Führungsfähigkeit (Gewichtung 15 %),
- die Reflexionsfähigkeit (Lernfähigkeit - Gewichtung 15 %) und
- das IPA-Systemverständnis (Gewichtung 20 %);
bewertet.

Näheres ist den Ausführungen unter C.IV.3. des Leitfadens zu entnehmen.

Zudem wird auf die Wertungsmatrix "Angebot" verwiesen.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Preis
Verrechnungssätze, Gewinn-Satz und Tagespauschalen für Reise- und Unterbringungskosten

Bewertet werden die vom Bieter im Angebot angebotenen

- Personalverrechnungssätze,
- Gewinnsatz (Gewinnzuschlag) und
- Tagespauschale für Reise- und Unterbringungskosten.

Die zu wertenden Personalverrechnungssätze sind für folgende Funktionen anzubieten:

- Vertreter/Stellvertreter Projekt-Management-Team (PMT - Gesamtprojektleiter / stellv. Gesamtprojektleiter),
- Fachprojektleiter (einer Anlagengruppe),
- Ingenieur
- Techniker,
- Kalkulator
- Terminplaner,
- Planungskoordinator / BIM-Koordination,
- Technischer Zeichner / BIM-Autor

Die Wertung erfolgt anhand eines Beispielmonats, dem folgende Ansätze (für die Personalverrechnungssätze in Stunden und für die Tagespauschale für Reise und Unterbringungskosten in Tagen) zugrunde liegen:

Vertreter/Stellvertreter PMT 280,00
Fachprojektleiter (einer Anlagengruppe) 420,00
Ingenieur 500,00
Techniker 500,00
Kalkulator 140,00
Terminplaner 140,00
Planungskoordinator / BIM-Koordination 280,00
Technischer Zeichner / BIM-Autor 700,00
Tagespauschale für Reise- und Unterbringungskosten 228 Tage

Das Angebot mit der niedrigsten Netto-Gesamtsumme erhält 5 Punkte, ein Angebot mit einer Netto-Gesamtsumme, die beim (mindestens) 2,0-fachen der niedrigsten von einem Bieter angebotenen Netto-Gesamtsumme liegt, erhält 0 Punkte. Ein Angebot mit einer Netto-Gesamtsumme, die zwischen dem 1,0-fachen und 2,0-fachen der niedrigsten Netto-Gesamtsumme liegt, erhält die Punktzahl, die sich aus der linearen Interpolation (Punktabzug entsprechend der prozentualen Erhöhung) gerundet auf zwei Stellen nach dem Komma ergibt. Die so ermittelte Punktzahl wird mit dem Faktor 4,0 multipliziert. Maximal können in diesem Kriterium demnach 20 Wertungspunkte erzielt werden.

Näheres ist den Ausführungen unter C.IV.4. des Leitfadens zu entnehmen.

Zudem wird auf die Wertungsmatrix "Angebot" verwiesen.

Gewichtung
20,00
Vergabe von Unteraufträgen

Bedingungen für die Vergabe von Unteraufträgen

Entfällt

Informationen die im Angebot anzugeben sind

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Kommunikation im Verfahren erfolgt grundsätzlich über den für die
Auftragsvergabe eingerichteten elektronischen Projektraum auf der Vergabeplattform DTVP. Nur Unternehmen, welche sich für den Projektraum registriert haben, werden fortlaufend über neue Nachrichten des Auftraggebers unterrichtet.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4MMQ3W

Einlegung von Rechtsbehelfen

Am Auftrag interessierte Unternehmen/ Bieter, welche sich in ihrem Recht auf Einhaltung der Vergabebestimmungen verletzt sehen, können bei den zuständigen Vergabekammern des Saarlandes eine Nachprüfung des Vergabeverfahrens i.S.d. §§ 160 ff. GWB beantragen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Bewerber/ Bieter einen von ihm erkannten/erkennbaren Vergabeverstoß nicht ordnungsgemäß gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rüge- und Antragsfrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Vergabe erfolgt nach den Bestimmungen des 2. Abschnitts von Teil A der Vergabe- und Vertragsordnung für Dienstleistung (VSVgV). Bezüglich der Nachforderung von im Angebot fehlenden Unterlagen gilt § 22 VSVgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 3 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 6-9 GWB

vgl. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB

vgl. § 123 Abs. 4 GWB

vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB

§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB

vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB

§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB

vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB

vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Beschreibung des Kriteriums

Es sind drei Referenzen (Mindestreferenzen) vorzulegen, welche die nachfolgenden Anforderungen erfüllen müssen:

Projektart: Hochbau oder Industriebau oder vergleichbar
Umfang erbrachten Planungsleistungen: Leistungsphasen 3 und 5 nach HOAI oder vergleichbar für die Anlagen der Anlagengruppe der KG 420 und der KG 430 und der KG440 nach DIN 276-1 2018-12
Baukosten der KG 400 / netto nach DIN 276-1 2018-12 / (gem. Kostenberechnung): min. EUR 15.000.000,00 (netto)

Leistungserbringung: Fertigstellung der erbrachten Leistungen zwischen dem 13.08.2021 und Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.IV.3.1. des Leitfadens, unter B.VI.1. des Leitfadens und B.VI.9.1. des Leitfadens verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
45,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Beschreibung des Kriteriums

Das Kriterium "Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten" (einschl. Leitungs- und Führungspersonal) in den letzten drei (3) Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) wird die folgt bewertet:

Mindestkriterium: 20 Beschäftigte
1 Punkt erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich 21 bis 40 Mitarbeiter beschäftigt haben
2 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich 41 bis 60 Mitarbeiter beschäftigt haben
3 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich 61 bis 80 Mitarbeiter beschäftigt haben
4 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich 81 bis 100 Mitarbeiter beschäftigt haben
5 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt haben
Es zählen nur beschäftigte Mitarbeiter, die im maßgeblichen Zeitraum im Leistungsbild Planungsleistungen für technische Ausrüstung (Kostengruppe (KG) 400 nach DIN 276:2018-12) beim Bewerber beschäftigt waren.
Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.IV.3.2. des Leitfadens, unter B.VI.2. des Leitfadens und B.VI.9.2. des Leitfadens verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Beschreibung des Kriteriums

Das Kriterium "durchschnittlicher Jahresumsatz" in den letzten drei (3) Kalenderjahren (2023, 2024, 2025) wird die folgt bewertet:

Mindestkriterium: EUR 4.000.000,00 (netto)

1 Punkt erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich EUR 4.000.000,01 (netto) bis EUR 5.500.000,00 (netto) an Umsatz erzielt haben
2 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich EUR 5.500.000,01 (netto) bis EUR 7.000.000,00 (netto) an Umsatz erzielt haben
3 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich EUR 7.000.000,01 (netto) bis EUR 8.500.000,00 (netto) an Umsatz erzielt haben
4 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich EUR 8.500.000,01 (netto) bis EUR 10.000.000,00 (netto) an Umsatz erzielt haben
5 Punkte erhalten Bewerber, die in diesem Zeitraum durchschnittlich mehr als EUR 10.000.000,00 (netto) an Umsatz erzielt haben
Es zählen nur Umsätze, die im maßgeblichen Zeitraum im Leistungsbild Planungsleistungen für technische Ausrüstung (Kostengruppe (KG) 400 nach DIN 276:2018-12) erzielt wurden.
Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.IV.2. des Leitfadens, unter B.VI.3. des Leitfadens und B.VI.9.3. des Leitfadens verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bezeichnung: Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess

Für die Bewertung des Kriteriums "Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess" können vom Bewerber bis zu drei (3) Referenzen vorgelegt werden. Es muss sich hierbei aber um die gleichen Referenzen handeln, die der Bewerber ggfs. zum Nachweis der "Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen" und der "Erfahrung mit BIM" vorlegt. Zum Nachweis der vorgenannten Erfahrungen können demnach insgesamt maximal drei (3) und nicht mehr Referenzen vorgelegt werden. Da die Erfahrung des Bewerbers insgesamt und damit seines Unternehmens bewertet wird, sind die Referenzen unternehmensbezogen (nicht personenbezogen) einzureichen.

Bewertet wird, ob der Bewerber bereits Erfahrungen mit der frühzeitigen Einbindung in den Planungsprozess gesammelt hat.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.VI.4. des Leitfadens und B.VI.9.4. des Leitfadens, sowie auf die Wertungsmatrix "Teilnahmewettbewerb" verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bezeichnung: Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen

Für die Bewertung des Kriteriums "Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen" können vom Bewerber bis zu drei (3) Referenzen vorgelegt werden. Es muss sich hierbei aber um die gleichen Referenzen handeln, die der Bewerber ggfs. zum Nachweis der "Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess" und der "Erfahrung mit BIM" vorlegt. Zum Nachweis der vorgenannten Erfahrungen können demnach insgesamt maximal drei (3) und nicht mehr Referenzen vorgelegt werden. Da die Erfahrung des Bewerbers insgesamt und damit seines Unternehmens bewertet wird, sind die Referenzen unternehmensbezogen (nicht personenbezogen) einzureichen.

Bewertet wird, ob der Bewerber bereits Erfahrungen mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen gesammelt hat.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.VI.5. des Leitfadens und B.VI.9.5. des Leitfadens, sowie auf die Wertungsmatrix "Teilnahmewettbewerb" verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bezeichnung: Erfahrung mit BIM

Für die Bewertung des Kriteriums "Erfahrung mit BIM" können vom Bewerber bis zu drei (3) Referenzen vorgelegt werden. Es muss sich hierbei aber um die gleichen Referenzen handeln, die der Bewerber ggfs. zum Nachweis der "Erfahrung mit der frühzeitigen Einbindung der Ausführung in den Planungsprozess" und der "Erfahrung mit kollaborativen Vertragsabwicklungsmodellen" vorlegt. Zum Nachweis der vorgenannten Erfahrungen können demnach insgesamt maximal drei (3) und nicht mehr Referenzen vorgelegt werden. Da die Erfahrung des Bewerbers insgesamt und damit seines Unternehmens bewertet wird, sind die Referenzen unternehmensbezogen (nicht personenbezogen) einzureichen.

Bewertet wird, ob der Bewerber bereits Erfahrungen mit der Anwendung von BIM gesammelt hat.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.VI.6. des Leitfadens und B.VI.9.6. des Leitfadens, sowie auf die Wertungsmatrix "Teilnahmewettbewerb" verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bezeichnung: Erfahrung mit Lean-Design/Lean-Construction

Für die Bewertung des Kriteriums "Erfahrung mit Lean-Design/Lean-Construction" hat der Bewerber eine von ihm selbst erstellte Darstellung seiner unternehmensinternen Lean-Struktur vorzulegen und hierzu Nachweise vorzulegen. Aus der Darstellung hat hervorzugehen,

- ob das Unternehmen des Bewerbers über in Lean-Management/Lean-Design/Lean-Construction ausgebildetes Personal verfügt (Nachweis über die Vorlage von Zertifikaten - z. B. VDI 2553),
- ob Lean-Management/Lean-Design/Lean-Construction in der Organisationsstruktur des Unternehmens des Bewerbers durch eine damit explizit betraute Person oder Abteilung verankert ist (Nachweis über aussagekräftiges Unternehmensorganigramm),
- ob das Unternehmen des Bewerbers über ein strukturiertes Weiterbildungs- und Qualifikationssystem für seine Mitarbeiter in Lean-Management/Lean-Design/Lean-Construction verfügt (Nachweis über Schulungsplan mit Nachweis von bereits durchgeführten Schulungen),
- ob im Unternehmen des Bewerbers Lean-Berater/Lean-Trainer vorhanden sind, welche die operativen Mitarbeiter in laufenden Projekten aktiv in Lean-Methoden und deren Anwendung beraten (Nachweis in Form der Selbstauskunft im Rahmen der Darstellung unter Benennung einzelner Projekte und des Beratungs-/Trainingsumfangs nebst Benennung der geschulten Lean-Methoden) und
- ob im Unternehmen des Bewerbers ein unternehmensweites Lean-Management-Programm / Total-Productive-Management-Programm (TPM) / Operational-Excellence-Programm (OpEx) - oder vergleichbar - eingeführt wurde und durchgeführt wird (Nachweis über externe Beauftragung zur Beratung und Unterstützung beim Aufbau eines solchen Programms - nebst Auftragsinhalten, Preisverleihung für ein solches Programm, externes Zertifikat für ein solches Programm oder Bescheinigungen über erfolgreich durchgeführte Audits).

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.VI.7. des Leitfadens und B.VI.9.7. des Leitfadens, sowie auf die Wertungsmatrix "Teilnahmewettbewerb" verwiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Bezeichnung: Qualitätsmanagementsystem

Für die Bewertung des Kriteriums "Qualitätsmanagementsystem" hat der Bewerber eine von ihm selbst erstellte Darstellung seines unternehmensinternen Qualitätsmanagements vorzulegen und hierzu Nachweise vorzulegen. Aus der Darstellung hat hervorzugehen,
- ob im Unternehmen des Bewerbers ein Nachunternehmerprozess nach der Qualitätsbeschreibung im Sinne der Ziff. 8.4 der DIN EN ISO 9001:2015-11 besteht und durchgeführt wird,
- ob beherrschte Prozesse zur Mitarbeiterschulung und Fachfortbildung (außerhalb von Lean-Management -Lean- Design - Lean-Construction) bestehen und durchgeführt werden,
- ob ein Kundenzufriedenheitsmessungssystem mit daraus abgeleitete Verbesserungsprozessen besteht und durchgeführt wird,
- ob das Qualitätsmanagementsystem des Bewerbers durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle zertifiziert ist und
- wie lange (mehr als fünf (5) Jahre) die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems des Bewerbers durch eine anerkannte Zertifizierungsstelle ununterbrochen besteht.

Im Übrigen wird auf die Ausführungen unter B.VI.8. des Leitfadens und

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung

EUR 3.000.000,00 für Personenschäden
EUR 5.000.000,00 für Sach- und Vermögensschäden

Jeweils mindesten 2-fach maximiert auf die obigen Deckungssummen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

-

Rechtsform des Bieters

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Siehe Vergabeunterlagen

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung