Verfahrensangaben

Neubau Bildungscampus Eslohe - Objektplanung für Gebäude und Innenräume

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
28.08.2026
04.09.2026 12:00 Uhr
18.09.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Innungsverband des Dachdeckerhandwerks Westfalen
DE447623630-00001
Stockholmer Allee 53
44269
Dortmund
Deutschland
DEA52
kontakt@dachdecker-westfalen.de
0231-99536255

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

assmann GmbH
DE124727174
Baroper Str. 237
44227
Dortmund
Deutschland
DEA52
10-26023@assmanngruppe.com
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251-411-1691
+49 251-411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71221000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Am Bildungsstandort Eslohe befindet sich das zentrale Kompetenzzentrum des Dachdeckerhandwerks in Westfalen. Der Standort vereint die schulische Berufsausbildung, die Unterbringung der Auszubildenden, Verpflegungsangebote sowie Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung in einem zusammenhängenden Campus.

Die bestehende Gebäudeinfrastruktur stammt überwiegend aus den Jahren 1968 und 1985. Die vorhandenen Gebäude entsprechen sowohl hinsichtlich ihrer funktionalen Struktur als auch in Bezug auf die bauliche, energetische und nutzungsspezifische Qualität nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen modernen Bildungs- und Internatsstandort. Insbesondere die bestehende Mischnutzung von Unterricht, Verwaltung, Wohnen und Verpflegung innerhalb der vorhandenen Gebäude führt zu organisatorischen Einschränkungen und erschwert eine zeitgemäße Umsetzung des Bildungsauftrags.

Auch die Unterbringungssituation im Wohnheimbereich entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Die derzeit überwiegend vorhandenen Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftssanitäranlagen bieten nur eingeschränkte Aufenthalts- und Wohnqualität. Darüber hinaus bestehen Defizite bei den Freizeit-, Aufenthalts- und Kommunikationsflächen für die Auszubildenden.

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort untersucht. Auf Grundlage der Ergebnisse hat sich der Auftraggeber für die Realisierung eines Ersatzneubaukonzeptes entschieden. Damit sollen die funktionalen, organisatorischen, pädagogischen und energetischen Anforderungen langfristig erfüllt und gleichzeitig der laufende Schul- und Wohnheimbetrieb während der Realisierung sichergestellt werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß § 33 ff. HOAI.

Beauftragt werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß §§ 33 bis 37 HOAI i. V. m. Anlage 10 HOAI.

Ergänzend sind projektspezifische Besondere Leistungen zu erbringen. Der Umfang dieser Leistungen ist in der Anlage "Leistungsbild Objektplanung Gebäude" zu den Vergabeunterlagen beschrieben und wird Bestandteil des zu schließenden Vertrags. Die Beauftragung erfolgt gemeinsam mit den Grundleistungen der Objektplanung.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
07.12.2026
31.12.2032
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Böttenbergstraße 20
59889
Eslohe
Deutschland
DEA57

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektteam

Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung
Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.

Qualifikation der vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung
Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten stellvertretenden Projektleitung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.

Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung Objektüberwachung
Die Qualifikation, Erfahrung, Referenzen sowie die Arbeitsweise der im Auftragsfall eingesetzten Projektleitung Objektüberwachung und die Kommunikation innerhalb des Projektteams ist nachvollziehbar darzustellen.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektkonzept

Darstellung und Struktur der beabsichtigten Aufbau- und Ablauforganisation des Bieters

Der Bieter soll zu diesem Punkt darlegen, wie er die Koordination aller unter seinem Auftrag stehenden fachlich Beteiligten der ggf. verschiedenen Planungsdisziplinen inhaltlich und organisatorisch sicherstellen wird. Hierunter zählen die Struktur, die personalspezifische Qualifikation/Erfahrung und die Darstellung der Kapazitäten des Projektteams.
Das gesamte Projektteam des Bieters ist im Projektkonzept schriftlich vorzustellen. Zu jedem Mitglied des Projektteams sind mindestens folgende Angaben zu machen:

- Vor- und Zuname;
- Berufliche Qualifikationen, Ausbildungsabschlüsse und/oder Hoch-schulabschlüsse unter Angabe des Jahres und der jeweiligen Ausbildungsstätte bzw. Hochschule;
- Berufserfahrung in der im Projektteam vorgesehenen Funktion;
- Dauer der Zugehörigkeit des Mitarbeiters zum Unternehmen; bei Führungskräften außerdem Angaben der genauen Führungsfunktion, z.B. Geschäftsführung, Prokura, Abteilungsleitung;
- Bisherige Tätigkeiten, die mit der vorliegenden Aufgabe vergleichbar sind;
- Derzeitige Tätigkeiten des Mitarbeiters: Hierbei sind insbesondere Angaben über die voraussichtliche Verfügbarkeit des Mitarbeiters während der Projektphase zu machen.

Neben dieser internen Koordination des Planers sollen auch die Schnittstellen zum Auftraggeber sowie zu weiteren Planungsbeteiligten außerhalb des Projektteams des Bieters dargestellt werden und wie diese in den Planungs- und Projektablauf eingebunden werden.

Der Bieter soll in Bezug auf die Ablauforganisation - basierend auf allen ihm zur Verfügung stehenden Informationen - sein Verständnis der Planungsaufgabe darlegen und dabei sein Herangehen an die beauf-tragten Leistungen der Planungsaufgabe darstellen. Es wird erwartet, dass konkret Bezug auf die erkennbaren örtlichen Verhältnisse der Baumaßnahme genommen wird. Planerische Darstellungen werden hierbei nicht gefordert.

Terminplan
Plausibler Terminplan mit wesentlichen Meilensteinen unter Berück-sichtigung Antragsstellung Fördermittel und B-Plan-Verfahren
Der Bieter soll einen Terminplan mit wesentlichen Meilensteinen erstellen. Es sind Erläuterungen der terminlichen Abfolge unter Darstellung der Terminmeilensteine, Planungs- und Ausführungsphasen vorzustellen sowie ggf. Optimierungs-möglichkeiten zu benennen, sofern dies aus eigener Sicht möglich ist.
Es ist außerdem gefordert, interne Instrumente der Terminplanung, -kontrolle und -steuerung zu präsentieren. Die Schnittstellen zum Auftraggeber sollen klar formuliert werden.
Es ist ein Projektbezug herzustellen. Ebenso sollen die Antragstellung Fördermittel sowie das B-Plan-Verfahren mitberücksichtigt werden

Erstellung eines individuellen Projektkonzeptes
- Aussagen zu Maßnahmen der Kostenplanung, Kostenkontrolle und - steuerung für dieses Projekt
- Aussagen zu typischen Risiken und Fehlern bei der Leistungserbringung in allen zu beauftragenden Leistungsphasen sowie Vorschläge zum Vermeiden dieser Fehler
- Darstellung des Verständnisses der Aufgabenstellung und der wesentlichen Projekt-anforderungen
- Konzeptionelle Ideen für altersgerechte Freizeitgestaltung im Außen- und Innenbereich
- Erläuterung der Herangehensweise an den Planungsprozess einschließlich Qualitäts-sicherung, Transparenz gegenüber dem Auftrag-geber sowie internem und externem Informationsaustausch
- Darstellung der Organisation der Planung einschließlich Koordination der Fachplanungen und Schnittstellen
- Logistik- und Baustelleneinrichtungskonzept unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen und des laufenden Betriebs

Darlegung von eigenen projektspezifischen Lösungsansätzen
Der Bieter sollte hierbei berücksichtigen und in seiner Herangehensweise darlegen, wie mit den planerischen Besonderheiten umgegangen wird.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Die Bewertung des Honorarangebots erfolgt anhand der vom Bieter genannten Honorarparameter. Bewertet wird das voraussichtliche Ge-samthonorar für die ausgeschriebenen Leistungen unter Berücksichti-gung aller abgefragten besonderen Leistungen sowie Stundensätze. Diese Gesamtsumme (brutto) ist in den Honorarformblättern als Wer-tungssumme eindeutig markiert.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform über die Funktion "Kommunikation" bis 6 Kalendertage vor dem Bewerbungsschluss einzureichen.

Im Sinne einer Gleichbehandlung aller Bieter werden mögliche Rückfragen auch den anderen Bietern in anonymisierter Form zur Kenntnis gebracht.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Auftraggeber beabsichtigt mit mind. 3 Bewerbern des Teilnahmewettbewerbs das Verhandlungsverfahren durchzuführen, die Auswahl erfolgt durch die Bewertungsmatrix TNW01, bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Wird die Anzahl von 3 Bewerbern nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren aufzuheben oder mit einer niedrigeren Bewerberzahl als 3 Bewerbern fortzuführen.
Der Auftraggeber behält sich vor, auch ohne Verhandlung, den Auftrag auf Grundlage des ersten Angebotes zu vergeben.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei auf der Vergabeplattform www.dtvp.de zur Verfügung.
Die Bieterkommunikation findet ausschließlich über die elektronische Vergabeplattform statt.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y43MG1U

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergaberechtsvorschriften schon vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat,
- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gerügt werden, oder
- Verstöße gegen Vergaberechtsvorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bewerber oder Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der betroffene Bewerber oder Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen zulässigen Nachprüfungsantrag stellen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Rückfragen werden nur über das Vergabeportal beantwortet. Nur dort registrierte und für das Verfahren freigeschaltete Unternehmen werden über neue Bieterinformationen unaufgefordert informiert. Eine entsprechende Registrierung und Freischaltung bereits unmittelbar beim Herunterladen der dort abrufbaren Unterlagen wird deshalb dringend empfohlen. Alle nicht registrierten bzw. nicht für das Verfahren freigeschalteten Interessenten sind aufgefordert, regelmäßig das genannte Vergabeportal aufzusuchen, um dort eventuelle Bieterinformationen abzurufen.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Frist von 6 Kalendertagen nachzufordern. gemäß § 56 VgV.
Kommt der Bieter/die Bietergemeinschaft dieser Aufforderung nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht nach, führt dies nach § 57 Abs.1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Nachweis einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der letzten drei Kalenderjahre für die ausgeschriebenen Objektplanungsleistungen in Höhe von min. 5 Personen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Nachweis von min. einer Referenz, welche die nachfolgenden Anforderungen erfüllt:

a. Zeitraum der Leistungserbringung: Die Leistungserbringung muss bis zum Tag der Bekanntmachung beauftragt sein. Die Leistungsphase 8 muss sich bis zum Tag der Be-kanntmachung mindestens in Realisierung befinden. Die Leistung des Bewerbers muss in den letzten 15 Jahren erfolgt sein (01.07.2011 bis zum Tag der Bekanntmachung).

b. Bautyp: Bei der Referenz muss es sich um eine Sanierung oder einen Neubau handeln.

c. Leistungsphasen: In Summe müssen min. die HOAI-Leistungsphasen 2-8 nachgewiesen werden. Der Nachweis ist über eine Aufteilung auf mehrere Referenzen möglich, die jeweils einzeln alle anderen Anforderungen zu Zeitraum, Bautyp und Bauvolumen erfüllen (z.B. eine Referenz für LP 2-5 und eine weitere für LP 6-8).

Gewichtung: Für die Bewerberauswahl werden maximal drei Referenzen gewertet (30 % je eingereichter Referenz). Die Bewertung erfolgt gemäß Eignungsmatrix.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
90,00

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Nachweis eines durchschnittliches Jahresgesamtumsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für die ausgeschriebenen Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume in Höhe von min. 500.000 Euro.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
5,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Der Zulassungsbereich umfasst die EWR-Mitgliedsstaaten und diejenigen Staaten, die Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA sind.
Zur Teilnahme berechtigt sind natürliche Personen, welche die beiden folgenden Voraussetzungen erfüllen:
a) Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume:
a. Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt" nach den Rechtsvorschriften ihres Herkunfts-staates. Ist in dem Herkunftsstaat die Berufsbezeich-nung nicht gesetzlich geregelt, so ist teilnahmeberechtigt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Aner-kennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG - "Berufsanerkennungsrichtlinie" - gewährleistet ist.
b. Bauvorlageberechtigung nach § 67 BauO NRW 2018.
Außerdem sind juristische Personen teilnahmeberechtigt, die ihren Sitz im o.g. Zulassungsbereich haben und zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck Architektenleistungen gehören, wenn sie einen bevollmächtigten Vertreter sowie einen (personenidentischen oder perso-nenverschiedenen) Verantwortlichen benennen und die so benannte(n) Person(en) die oben genannten Voraussetzungen für eine Teil-nahmeberechtigung natürlicher Personen erfüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Jeder Bewerber / Bieter muss eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 5 Mio. Euro (Personenschäden) und 3 Mio. Euro (Sach- und Vermögensschäden), zweifach maximiert nachweisen. Der AG überlegt ggf. eine gemeinsame Projektversicherung für alle Beteiligten abzuschließen. Für den Fall werden Kosten der eigenen Berufshaftpflichtversicherung des Bieters gegengerechnet. Der Prozentsatz vom netto-Honorar für die eigene Haftpflichtversicherung ist deshalb im Preisblatt anzugeben.
(sollten die Mindestdeckungssummen nicht erreicht werden, ein Versicherungsschutz aber bestehen, so genügt eine Erhöhung im Auftragsfall).
Der Nachweis in der geforderten Deckungshöhe wird erst nach Auftragserteilung notwendig.

Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung