Vergabe der Objektplanungsleistungen Freianlagen gemäß §§ 38 ff HOAI
Vergabe der Objektplanungsleistungen Freianlagen gemäß §§ 38 ff HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9
Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams 40%
Arbeitsstruktur und Methodik 50%
Honorarparameter 10%
Der Auftraggeber behält sich eine stufen- und abschnittsweise (zunächst Leistungsphase 2) Beauftragung (auch von Teilbauabschnitten) vor.
Das Feuerwehrhaus in Dattingen weist einen hohen Sanierungsbedarf auf, der wirtschaftlich für die Stadt nicht realisierbar ist. Ergänzend ist das bestehende Gebäude für die aktuelle Mannschafts- und Fahrzeuggröße nicht ausreichend dimensioniert.In Britzingen ist der aktuelle Feuerwehrstandort nach heutigem Maßstab unzweckmäßig, insbesondere die Parksituation ist für die alarmierte Mannschaft angespannt.Der Gemeinderat hat sich daher dafür entschieden, die beiden Standorte zusammenzulegen und einen Neubau zu errichten.Das Architekturbüro Eisenberg | Rummel architekten gmbh, Müllheim im Markgräflerland, wurde mit der Erstellung einer Bedarfsplanung beauftragt.
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 160 Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Fehlende Unterlagen zum Teilnahmeantrag werden bei Bedarf nachgefordert.
§ 48 VgV und § 123 Abs. 1 GWB, § 48 VgV und § 123 Abs. 4 GWB sowie § 48 VgV und § 124 GWB Öffentliche Auftraggeber schließen ein Unternehmen, bei dem ein Ausschlussgrund nach § 123 oder § 124 GWB vorliegt, nicht von der Teilnahme an dem Vergabeverfahren aus, wenn das Unternehmen nachgewiesen hat, - dass es für jeden durch eine Straftat oder ein Fehlverhalten verursachten Schaden einen Ausgleich gezahlt oder sich zur Zahlung eines Ausgleichs verpflichtet hat, - dass es die Tatsachen und Umstände, die mit der Straftat oder dem Fehlverhalten und dem dadurch verursachten Schaden in Zusammenhang stehen, durch eine aktive Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden und dem öffentlichen Auftraggeber umfassend geklärt hat, und - dass es konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen ergriffen hat, die geeignet sind, weitere Straftaten oder weiteres Fehlverhalten zu vermeiden. § 123 Absatz 4 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen:Fachliche Anforderungen / Berufsbezeichnung: Landschaftsarchitekt / Landschaftsarchitektin Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Her-kunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die o. g. Berufsbezeichnung zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforde-rungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerken-nung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG und 2013/55 EU- "Berufsanerkennungsrichtlinie" - gewährleistet ist.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäfts-zweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der be-vollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaf-ten können zum Ausschluss der Beteiligten führen.
Anzahl der fachtechnisch qualifizierten Mitarbeiter (Landschaftsarchi-tekt und / oder Abschluss als Dipl.-Ing., Master, Bachelor)durchschnittliche Anzahl der fachtechnisch qualifizierten Mitarbeiter der letzten 3 Geschäftsjahre (2023 / 2024 / 2025)
bis 2 MA: 1 Punkt 3 bis 4 MA: 3 Punkte über 4 MA: 5 Punkte
Berufliche Leistungsfähigkeit / Referenzen
Referenzprojekt Kategorie ANeugestaltung oder Sanierung Freianlagen allgemein mit öffentli-chem Auftraggeber (gemäß § 39, Ziffer 1 HOAI)-mind. 5 aufeinanderfolgende, selbst erbrachte Leistungsphasen der Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 (3) HOAI-Einordnung mindestens Honorarzone II n. HOAI-Baukosten KG500/Freianlagen.: mind. 100.000 EUR netto-Übergabe an den Nutzer (Abschluss LPH 8) nach dem 31.06.2016 bis 31.06.2026-Angabe Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner1 Projekt: 5 Punkte, 2 Projekte: 10 Punkte (max. 10 Punkte)
Referenzprojekt Kategorie BNeugestaltung oder Sanierung Freianlagen allgemein (gemäß § 39, Ziffer 1 HOAI)- mind. 5 aufeinanderfolgende, selbst erbrachte Leistungsphasen der Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 (3) HOAI- Einordnung mindestens Honorarzone II n. HOAI- Baukosten KG500/Freianlagen.: mind. 100.000 EUR netto- Übergabe an den Nutzer (Abschluss LPH 8) nach dem 31.06.2016 bis 31.06.2026- Angabe Bauherr/Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner)1 Projekt: 4 Punkte, 2 Projekte: 8 Punkte (max. 8 Punkte)
Bei den Referenzprojekten muss es sich um unterschiedliche Projekte handeln. Zur Anerkennung als Referenzprojekt muss das Projekt jeweils alle geforderten Kriterien erfüllen. Wird ein Kriterium nicht erfüllt, kann das Projekt nicht als Referenzprojekt anerkannt werden. Eine Abstufung der Punktevergabe je nach Umfang der erfüllten Einzelkriterien erfolgt nicht. Die Auswahl der Bieter erfolgt aufgrund der Rangfolge der erreichten Punkte der Gesamtbewertung (absteigende Rangfolge). Bei mehreren Bewerbern mit gleicher Punktzahl auf dem letzten Rang entscheidet das Los.