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Verfahrensangaben

Objektplanung Neubau der Baustufe 2 Medizinische Hochschule Hannover

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
29.04.2026
08.05.2026 12:00 Uhr
27.05.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

HBG Hochschulmedizin Hannover Baugesellschaft mbH
UStId.DE344381958
Podbielskistr. 386
30659
Hannover
Deutschland
DE929
vergabe@hbg-hannover.de
05113744460

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Landesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-3308
+49 413115-2943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71221000-3
71240000-2
71241000-9
71242000-6
71200000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Objektplanung für die Baustufe 2 des Neubaus der Krankenversorgung mit der OTU Eltern & Kind der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Stadtfelddamm in Hannover

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

- Objektplanung gem. Teil 3 HOAI für die Abschnitte:
o Abschnitt 1: Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 1-9,
- Ingenieurbauwerke
- Tragwerksplanung
- Weitere Fachplanung- und Beratungsleistungen gem. Anlage 1 HOAI:
o Bauphysik, Leistungsphasen 1-7
- Wärmeschutz und Energiebilanzierung,
- Bauakustik (Schallschutz) und
- Raumakustik
o Geotechnik, Teilleistungen a-c
- BIM-Gesamtkoordination und Erstellung des BIM-Abwicklungsplanes durch den Ob-jektplaner
- Küchentechnischen Anlagen
? Wegeleitsystemplanung
? Barrierefreiheit

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Podbielskistr. 386
30659
Hannover
Deutschland
DE929

Baufeld für die Baustufe 2 des Neubaus der Krankenversorgung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Stadtfelddamm in Hannover

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualitätskriterien

Planungsqualität Objekt/Bauwerk
Konzept Schnittstellen zu BS1
Energie, Raumklima und Nachhaltigkeit (DGNB Platin)
Planungs- und Bauablauf
BIM

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Kosten
Kostenkriterien

Honorarsumme

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Das Vergabeverfahren wird als europaweit auszuschreibendes Verhandlungsverfahren mit vorherigem Teilnahmewettbewerb nach den Regelungen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) und des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durchgeführt.
In der ersten Stufe findet ein Teilnahmewettbewerb zur Auswahl der für die ausgeschriebene Leistung geeigneten Bewerber statt. Auf Grundlage der Teilnahmematrix werden maximal acht Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
In der Angebotsphase werden die ausgewählten Bewerber - dann Bieter - zur Ausarbeitung einer Arbeitsprobe aufgefordert. Die Arbeitsproben dienen als Grundlage der qualitativen Bewertung im Sinne der Zuschlagsmatrix. Die Ausarbeitung erfolgt in mehreren Phasen, wobei zwischenzeitlich Aufklärungsgespräche geführt werden, und Bieterfragen sowie Vertragsanmerkungen möglich sind. Zum Ende der Angebotsphase erfolgt die finale Übergabe der Arbeitsproben sowie der Erstangebote. Nach Prüfung und Wertung der eingereichten Angebote und Verhandlung der Vertragsunterlagen, erfolgt die Zuschlagsentscheidung.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Der AG nutzt die Vergabeplattform "Deutsches Vergabeportal" (DTVP) unter www.dtvp.de. Eine Teilnahme am Vergabeverfahren, insbesondere durch das Stellen von Fragen oder das Einreichen von Angeboten setzt voraus, dass sich die ausgewählten Bieter beim Deutschen Vergabeportal GmbH (DTVP) registrieren. Für die elektronische Einreichung von Angeboten ist die Nutzung des "Bietertools" erforderlich.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y1EMLHC

Einlegung von Rechtsbehelfen

Der Bieter kann sich zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße an folgende Stelle wenden:

Vergabekammer Niedersachsen
beim Niedersächsischen. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen nach §§ 134, 135, 160 GWB.

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. In diesem Zusammenhang sei auf die § 160 Abs. 3, § 134 GWB
hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt ist:

§ 160 Abs. 3 GWB:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1
Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

§ 134 Abs. 1, Abs. 2 GWB:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen
Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich
in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die
betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen
werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den
Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der AG weist darauf hin, dass zwischen dem 02.04.2026 und 06.04.2026 keine Bieterfragen beantwortet werden können.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber kann die Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.

Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
8
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Nachweis des spezifischen Jahresumsatzes in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024,2025) in Höhe von durchschnittlich
- für Objektplanung Gebäude: mind. 3.500.000 EUR netto
- für Fachplanung Tragwerksplanung: mind. 1.250.000 EUR netto

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Nachweis einer durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl einschließlich Inhabern:
- für Objektplanung Gebäude mind. 40 festangestellte Beschäftigte mit der Qualifikation Dipl. Ing. Architektur (oder vergleichbar)
- für Fachplanung Tragwerksplanung mind. 15 Beschäftigte mit der Qualifikation Ingenieur (oder vergleichbar)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Maximal 6 Monate (Bezug: Frist Teilnahmeanträge) alter Nachweis des Versicherers über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen. Alternativ übergibt der Teilnehmer eine Bestätigung seiner Versicherung, dass im Auftragsfall die geforderte Versicherungspolice dem Teilnehmer zur Verfügung gestellt wird.
- Personenschäden: 10 Mio. EUR
- sonstige Schäden: 12 Mio. EUR

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Objektplanung (es sind mindestens 2 Referenzen für die Objektplanung für vergleichbare Leistungen einzureichen; bei Einreichung von mehreren Referenzen sind die Referenzen vom Bewerber zu kennzeichnen, die der Bewertung zugrunde gelegt werden sollen)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Objektplanung (es sind mindestens 2 Referenzen für die Objektplanung für vergleichbare Leistungen einzureichen; bei Einreichung von mehreren Referenzen sind die Referenzen vom Bewerber zu kennzeichnen, die der Bewertung zugrunde gelegt werden sollen)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz Tragwerksplanung (es ist mindestens eine Referenz für die Tragwerksplanung für vergleichbare Leistungen einzureichen)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Bewerber und von ihnen eingesetzte Nachunternehmer müssen gemäß § 4 Abs. 1 NTVergG bei Angebotsabgabe erklären, bei der Ausführung des Auftrags im Inland mindestens ein Mindestentgelt nach den Vorgaben des Mindestlohngesetzes und den nach dem AEntG anwendbaren Branchentarifverträgen zu zahlen.
- Eigenerklärung zur Einhaltung EU-Sanktionen
- Kein Widerspruch zur datenschutzrechtliche Information

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung