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Verfahrensangaben

Errichtung und Wartung einer Großwärmepumpenanlage in Düsseldorf

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
15.04.2026 23:59 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadtwerke Düsseldorf AG
DE 811365006
Höherweg 100
40233
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Stadtwerke Düsseldorf AG
mschulze@swd-ag.de
(0211) 821 2120

Angaben zum Auftraggeber

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Mit Strom zusammenhängende Tätigkeiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
DE 164 242 157
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 251411-1691
+49 251411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45251250-8
45232141-2
45331000-6
42511110-5
45251000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist die Planung, Lieferung, Errichtung und Inbetriebsetzung einer elektrisch angetriebenen Großwärmepumpenanlage zur Nutzung von Flusswärme und zur Bereitstellung von Fernwärme. Der Auftrag umfasst außerdem die vollständige Dokumentation sowie die zugehörigen Wartungsleistungen. Die Planungsleistungen beinhalten die Erstellung und Bereitstellung der Unterlagen, die für die Genehmigung der Großwärmepumpenanlage erforderlich sind sowie die Mitwirkung bei be-hördlichen Abstimmungen, Verfahren und Terminen. Der Auftragnehmer hat alle zur Realisierung des Projekts notwendigen Planungsleistungen - einschließlich der Leistungen im Zusammenhang mit Ge-nehmigungs- und Fördermittelverfahren - auf Grundlage der vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen zu erbringen. Die Generalplanung für die Errichtung der Großwärmepumpe wurde vom Auftraggeber be-reits an einen externen Planer vergeben. Die Wärmepumpenanlage soll innerhalb der ehemaligen Blöcke B und C der Maschinenhalle am Standort des Kraftwerks Lausward entstehen und Synergien aus dem Bestand (z.B. Kühlwasserinfrastruktur) nutzen. Ziel ist es, dem Fernwärmenetz über zwei bis sechs Module eine Leistung von ca. 120 MWth zuzuführen. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Anlage mit einer geringeren Anlagenleistung zu realisieren. Die hier ausgeschriebenen Leistungen beinhalten im Wesentlichen die Wärmepumpenmodule, das Balance of Plant, die Anbindung an das Fern-wärme-System, die flusswasserseitige Anbindung an die Kühlwasserinfrastruktur, die elektrische Integration bis zu den Transformatoren (110 kV auf 10 kV), die Anbindung an die übergeordnete Leittechnik, die Bautechnik ab der Oberkante der Bodenplatte und die technische Gebäudeausrüstung sowie die Entwicklung und Umsetzung eines für den Standort zum Personen- und Bestandsschutz geeigneten Sicherheitskonzepts.
Zum Zeitpunkt der EU-weiten Bekanntmachung liegen dem Auftraggeber noch nicht die erforderlichen Genehmigungen und Gremienbeschlüsse vor. Das Vergabeverfahren erfolgt daher unter Vorbehalt, dass die erforderlichen Genehmigungen und Gremienbeschlüsse erteilt werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Leistung wird im Rahmen einer funktionalen Ausschreibung vergeben und umfasst dabei insbesondere folgende Aufgaben und Komponenten :
I. die Wärmepumpenmodule mit folgenden technischen Merkmalen:
a) eine thermische Leistung von in Summe ca. 120 MWth.
b) 2 bis 6 Wärmepumpenmodule.
c) Offene Kältemittelwahl mit einem GWP < 10.
d) die Anlage muss sämtlichen technischen Anforderungen der BEW-Förderung genügen - insbesondere den Vorgaben aus der Richtlinie für die Bundesförderung für Effiziente Wärmenetze (BEW) und der maßgeblichen Fassung des "Merkblattes Antragstellung, technische Anforderungen und Verwendungsnachweis".
e) die Wärmepumpe muss nach allen einschlägigen Normen, Regelwerken und den gültigen deutschen und europäischen Gesetzen, insbesondere nach den Anforderungen aus der DIN ISO EN 378, gefertigt, geliefert, errichtet und in Betrieb gesetzt werden.
f) zur Flusswassernutzung kann über den Kühlwasserhauptleiter (DN2000) eine max. Flusswassermenge von maximal 37.500 m3/h bereitgestellt werden.
g) die Anlage muss ganzjährig mindestens eine Vorlauftemperatur von 95°C bereitstellen können, um den atmosphärischen Fernwärmespeicher am Standort effizient beladen zu können. Im Rahmen der Ausschreibung werden die Anforderungen zu benötigten Vorlauf-Fernwärmetemperatur weiter konkretisiert. (Temperaturen im Fernwärmenetz: derzeit ca. 93-122° im Vorlauf und ca. 65 - 80°C im Rücklauf, Absenkung perspektivisch entsprechend den BEW-Anforderungen geplant).

h) Die Wärmepumpenanlage muss teillastfähig sein, um unterschiedliche Temperaturhübe und in Kombination mit dem FW-Speicher unterschiedliche Netzbedarfe abzudecken.

i) die Wärmepumpenmodule umfassen dabei alle benötigten Zusatz- und Hilfsanlagen wie z.B. Kühlkreisläufe, Schallschutzmaßnahmen, Schmierölsysteme, Dichtungssysteme, Warmhaltung und Anfahreinrichtungen
II. Servicetank(s) zur Aufnahme des Kältemittels im Wartungsfall, Befülleinrichtung
III. ggf. Druckluftanlage zur Erzeugung von Steuerluft. Bei Bedarf: Stickstofferzeugungsanlage
IV. die Einbindung in das Fernwärmesystem inkl. der benötigten Fernwärmepumpen, Armaturen, Rohrleitungen und Anbindung an die EMSR-Technik, sowie die Umsetzung der benötigten bautechnischen Maßnahmen
V. die Anbindung an den Hauptkühlwassersammler am Aufstellort (Flusswasser) und die Anbindung zu den bestehenden Auslaufbauwerken inkl. der dafür erforderlichen Pumpen, rückspülbaren Filter, automatischen Reinigungsanlagen, Rohrleitungen, Anschluss an die EMSR-Technik und die baulichen Maß-nahmen. Als Anbindung zu den Auslaufbauwerken werden Bestandsleitungen genutzt, deren Instandsetzung mittels gesonderten Auftrags erfolgt, der nicht Bestandteil dieser Ausschreibung ist.
VI-. die elektrotechnische Anbindung bis zu den Transformatoren (110 kV auf 10 kV) inkl. der benötigten Mittelspannungsschaltanlage, Mittelspannungs-FUs für die Wärmepumpenmodule, Niederspannungs-schaltanlage, Eigenstromtransformatoren, Beleuchtung, Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Frequenzumrichter (FUs) und drehzahlgeregelte Motoren für die Pumpen und Hilfsaggregate. Dabei müssen alle elektrischen Verbraucher im Leistungsumfang in die E-Technik eingebunden werden. Die beiden Transformatoren (110 kV auf 10 kV) werden entsprechend über gesonderte Aufträge, die nicht Bestandteil dieser Ausschreibung sind, bereitgestellt.
VII. Anlagenleittechnik, alle leittechnischen Verkabelungen im Feld inklusive Schaltschränke und alle für die Gesamtanlage benötigten Mess- und Sicherheitssysteme (u.a. Gaswarnanlage, Erweiterung der BMA, ggf. BOS-Funk). Das übergeordnete Leitechniksystem am Standort besteht aus Siemens Omnivise T3000 und ABB Melody. Die Erweiterung der übergeordneten Leittechnik erfolgt über einen gesonderten Auftrag, der nicht Bestandteil dieser Ausschreibung ist, Anbindung über Profibus.
VIII. die Bautechnik für alle innerhalb der Planungsschnittstellen liegende baulichen Maßnahmen, insbesondere der Einhausungen der Wärmepumpenmodule (zur Schaffung eines Maschinenraums nach EN 378), Herstellung von Brandabschnitten, Errichtung von E- und Leittechnikräumen, dem Sekundärstahlbau, benötigten Bühnen, Treppen und Geländer. Dabei wird vom Auftraggeber eine fertige Bodenplatte mit entsprechender Gründung übergeben. Die Gründung und Erstellung der Bodenplatte wird vom Auftraggeber gesondert in Auftrag gegeben und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung. Alle für die Ausschreibung der Gründung und Bodenplatte benötigten anlagenspezifischen Angaben und Planungsunterlagen (u.a. Lasten, Rohr2-Statik, Anordnung, Vibrationen oder Durchbrüche/ Öffnungen) sind dem Auftraggeber rechtzeitig vom Auftragnehmer zu übergeben.
IX. die technische Gebäudeausstattung insbesondere der Belüftung inklusive Abluftgeräte, Lüftungskanäle, Einbauten/Armaturen, Schalldämpfer, Wetterschutzgitter und Fassadendurchführungen.
X. alle für den nach den einschlägigen Regelwerken sicheren Betrieb erforderlichen Detektionen und Maßnahmen. Dabei können durch die Gutachter und Sachverständigen aufgrund der Bestandssituation, insbesondere im Brandschutzkonzept, weitergehende Maßnahmen identifiziert werden. Diese müssen in einem entsprechenden Sicherheitskonzept berücksichtigt und umgesetzt werden.
XI. die Mitwirkung im Genehmigungsprozess mit technischen Größen zum Betriebsverhalten und Auswirkungen von potenziellen Störfällen, Sicherheitskonzept, Bereitstellung der erforderlichen Unterlagen für die Genehmigung, die Teilnahme an Gesprächen mit Gutachtern und Behörden, sowie die Umsetzung aller behördlichen Auflagen
XII. einen Wartungsvertrag, der u.a. die Wartung des Verdichters inklusive des elektrischen Antriebstrangs sowie die Überprüfung aller sicherheitsrelevanten Komponenten beinhaltet
XIII. Lieferung von Ersatz- und Verschleißteilen über die Laufzeit des Wartungsvertrags
Der komplette Leistungsumfang muss schlüsselfertig und CE zertifiziert gefertigt, geliefert, montiert und in Betrieb gesetzt werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
26.02.2027
31.12.2030
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Auf der Lausward 75
40221
Düsseldorf
Deutschland
DEA11

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

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Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Ergänzung zu "Zuschlagskriterien": Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

Der Auftrag wird voraussichtlich in zwei Stufen vergeben. In Stufe 1 werden ausschließlich die hier ausgeschriebenen Planungsleistungen für eine Großwärmepumpenanlage mit einer Nennwärmeleistung von ca. 120 MWth vergeben. Die Beauftragung der weiteren Leistungen erfolgt mit der Stufe 2 (Fertigung, Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung der Anlage). Stufe 1 wird nur beauftragt, wenn ein bestandskräftiger BEW-Zuwendungsbescheid für die beantragte Zuwendung gemäß Modul 2 vorliegt. Stufe 2 wird nur beauftragt, wenn ein bestandskräftiger BEW-Zuwendungsbescheid für die beantragte Zuwendung gemäß Modul 2 und 4 vorliegen. Die Beauftragung der Stufen erfolgt außerdem nur dann, wenn die zuständigen Gremien des AG der jeweiligen Stufe zustimmen. Der Auftraggeber kann die betreffenden Stufen vor Erhalt eines bestandskräftigen BEW-Zuwendungsbescheids nur dann beauftragen, wenn dies nach den einschlägigen Förderbestimmungen zulässig ist; insbesondere ist die Beauftragung zulässig, wenn der Vertrag unter der aufschiebenden Bedingung des bestandskräftigen Bewilligungsbescheides abgeschlossen wird.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung der Stufe 2 nicht oder teilweise vorzunehmen. Im Falle einer nur teilweisen Beauftragung kann die Anlage abweichend von der ursprünglich geplanten Leistung von 120 MWth lediglich in reduzierter Ausbaustufe, voraussichtlich ca. 60 MWth (mit 1 - 3 Modulen) errichtet werden. Ein Anspruch auf vollständige oder teilweise Beauftragung der Stufe 2 besteht nicht.
Der AN kann bei Versagung der Bewilligung/Gremienzustimmung bzw. Errichtung der Großwärmepumpe in einer reduzierten Ausbaustufe keinerlei Ansprüche, insbesondere keine Schadenersatzansprüche, gegen den AG geltend machen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0ZMMQY

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4. Mehr als 15 Kalendertrage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
5. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1, Satz 2 GWB bleibt unberührt."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Ergänzung zu "Nachforderung": Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, fehlende Unterlagen nachzufordern.

Zusätzliche Angaben zum Verfahren:
Bei dem AG handelt es sich um ein Unternehmen mit kritischer Infrastruktur in Sinne der Verordnung zur Bestimmung kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz (BSI-Kritisverordnung - BSI-KritisV). Zum Schutz der Vertraulichkeit der Informationen im Rahmen des Vergabeverfahrens werden daher nur den präqualifizierten Bietern die Vergabeunterlagen nach der Bewertung der Teilnahmeanträge elektronisch zugesandt.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

1) aktueller Nachweis über die Eintragung in ein Handels- oder Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers (bei ausländischen Bewerbern gleichwertige Bescheinigung einer Behörde des Heimatlandes nebst amtlich anerkannter Übersetzung)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

2) Organigramm der Unternehmensstruktur

3) Bestätigung durch Eigenerklärung zur Verwendung der deutschen Sprache gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer 5.1.11 "Auftragsunterlagen")

4) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaften

5) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherung

6) aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Finanzämter

7a-c) Angabe der Umsatzzahlen des Unternehmens in den letzten drei Jahren, woraus hervorgeht, dass das Unternehmen einen Vertrag dieser Größenordnung abwickeln kann

8a-c) Angabe der Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens in den letzten 3 Jahren

9) Bonitätsnachweis einer anerkannten Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform, D&B) mit einem Rating von max. 270 (Creditreform) oder mind. 65 (D&B) gemessen am deutschen Markt

10) Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Nennung der Höhe der Deckungssumme

11) Bestätigung durch Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§123 und 124 GWB vorliegen gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer 5.1.9 "Auftragsunterlagen")

12) Eigenerklärung Vertraulichkeit ISMS hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer 5.1.9 "Auftragsunterlagen")

13) Eigenerklärung, im Zuge der Russland-Sanktionen gemäß Verordnung (EU) 833/2014 gem. Vorlage, hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer 5.1.9 "Auftragsunterlagen")

14) Eigenerklärung keine vorliegende Insolvenz hinterlegt auf der Plattform der DTVP (siehe Ziffer 5.1.9 "Auftragsunterlagen")

Unvollständige Unterlagen oder Angaben können zum Ausschluss vom Verfahren führen.
Der AG behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu prüfen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

- Qualitätssicherungsnachweise nach ISO 9001 Zertifikat oder vergleichbares

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

- Beschreibung eines groben anlagentechnischen Konzeptes (inkl. Nennung Anzahl Verdichter bzw. GWP-Module, des Kältemittels und Wärmepumpen- bzw. Verdichter-Lieferanten). Eine qualitative Bewertung des Konzeptes erfolgt nicht; die Bewertung der konkreten Ausgestaltung und Qualität des finalen Konzepts bleibt den Zuschlagskriterien vorbehalten.

- Mindestens 2 Referenzen zur Errichtung und Inbetriebsetzung energietechnischer Anlagen in den letzten 10 Jahren als Generalunternehmer (Anlagentechnik zuzüglich EMSR, Bautechnik, Rohrleitungsbau und TGA) im europäischen Raum mit einer Investitionssumme von jeweils mehr als 25 Mio. EUR

- Mindestens 1 Referenz der letzten 10 Jahre des Bieters oder des beabsichtigten Lieferanten des Verdichters zur Planung, Errichtung und Inbetriebsetzung (oder Beauftragung) einer Kompressionswärmepumpe mit einer thermischen Leistung von mindestens 5 MW pro Modul und mindestens 85°C Vorlauftemperatur oder eines Kältemittel-Verdichters in vergleichbarer Leistungsklasse des Projektes und mit dem beabsichtigten Medium.

- Übersicht der Service Standorte des Bieters und des beabsichtigten Wärmepumpenlieferanten in Europa

- Darstellung der Organisation After Sales Service

- Mindestens 2 Referenzen von Wartungsverträgen mit einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren zu energietechnischen Anlagen

Der Auftraggeber behält sich vor, die Qualität des Bewerbers in einem Qualifizierungsverfahren zu über-prüfen (Erhebungsbogen, Auditierung etc. ).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen werden in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft

Rechtsform des Bieters

Bietergemeinschaften werden nur zugelassen, wenn
- eine verbindliche Erklärung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft im Falle der Auftragserteilung,
- Benennung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft,
- Benennung der bevollmächtigten Personen,
- Benennung der Aufgabenverteilung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft und
- eine verbindliche Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft
vorgelegt und
- jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft die Eignungskriterien gem. dem Punkt "Eintragung in das Handelsregister" und dem Punkt "Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen" erfüllt.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

"Interessierte Bieter werden aufgefordert, ihre Interessensbekundungen fristgerecht über das e-Vergabe-Portal einzureichen.
Die Teilnahmebedingungen stellen kumulativ zu erfüllende und gleichwertige Eignungskriterien dar, die vollständig nachzuweisen sind. Dies gilt auch für Bewerber, die bereits an anderen Präqualifizierungsverfahren des AG teilgenommen haben, Geschäftsbeziehungen mit dem AG unterhalten, auf den einschlägigen Märkten einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen oder auf öffentlichen Plattformen gleiche/ähnliche Unterlagen vorgelegt haben.
Die Unterlagen dienen der Feststellung der Eignung und Auswahl der Bieter. Qualifizierte Bieter erhalten anschließend die Ausschreibungsunterlagen mit Angebotsfrist.
Der AG kann fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachfordern. Die Entscheidung liegt im Ermessen des AG und begründet keinen Anspruch auf Nachreichung. Unvollständige oder verspätet eingegangene Bewerbungen/Unterlagen führen zum Verfahrensausschluss."

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung