Verfahrensangaben

Stadt Gt GP Neubau Feuerwehr

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
30.06.2026
10.07.2026 23:59 Uhr
14.07.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Gütersloh
DE 126 796 210
Berliner Straße 70
33330
Gütersloh
Deutschland
DEA42
ZentraleVergabestelle@guetersloh.de
+49 5241 822371

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster - Vergabekammer Westfalen
unbekannt
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bez-reg.muenster.nrw.de
+49 0251 411-1604
+49 0251 411-2165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71240000-2
71320000-7
71322000-1
71327000-6
71356400-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Gütersloh beabsichtigt den Neubau eines Feuerwehrhauses für den Löschzug Gütersloh am bestehenden Standort an der Friedrich-Ebert-Straße 10 in 33330 Gütersloh. Anlass des Vorhabens sind erhebliche funktionale, technische, organisatorische und bauliche Defizite des bestehenden Feuerwehrstandortes. Das Projekt wurde durch die zuständigen politischen Gremien beschlossen.
Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines funktionalen, wirtschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses, das den Anforderungen eines modernen Feuerwehrstandortes dauerhaft gerecht wird. Die Planung hat insbesondere die Anforderungen des Einsatzbetriebes, des Arbeitsschutzes, der funktionalen Betriebsorganisation sowie eines leistungsfähigen und resilienten Feuerwehrbetriebes zu berücksichtigen.
Das Vorhaben weist aufgrund der innerstädtischen Lage sowie der vorgesehenen Umsetzung im laufenden Feuerwehrbetrieb eine besondere Projektkomplexität auf. Während der gesamten Planungs- und Bauphase ist die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen. Der Auftragnehmer hat hierfür ein belastbares Bauphasen-, Interims- und Betriebskonzept zu entwickeln und fortlaufend fortzuschreiben.
Das neue Feuerwehrhaus ist als multifunktionaler Standort zu planen. Neben den Anforderungen des Einsatzdienstes sind auch Ausbildungs-, Schulungs- und Verwaltungsfunktionen sowie Nutzungen der Jugendfeuerwehr und des symphonischen Blasorchesters zu berücksichtigen.
Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrhauses ist nach derzeitigem Projektstand für das Jahr 2031 vorgesehen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Baufeld umfasst die Flurstücke 345 und 355 der Flur 79, Gemarkung Gütersloh. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt Gütersloh. Die Gesamtfläche des für die Maßnahme vorgesehenen Baufeldes beträgt ca. 6.214 m². Das Baugrundstück ist im Flächennutzungsplan als "Fläche für den Gemeinbedarf - Feuerwehr" dargestellt. Der Bebauungsplan regelt unterschiedliche Festsetzungen: das Flurstück 345 ist als "Feuerwehr", das Flurstück 355 ist als Kerngebiet (MK) ausgewiesen.
Für das neue Feuerwehrhaus wurde durch die Stadt Gütersloh in Abstimmung mit der Feuerwehr ein Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. Zudem liegt für das Vorhaben liegt ein Vorentwurf einschließlich erster funktionaler, organisatorischer und städtebaulicher Überlegungen vor. Die bisher erarbeiteten Planungsansätze und Konzepte dienen als Grundlage der weiteren Planung und sind durch den Auftragnehmer fachlich zu prüfen, weiterzuentwickeln und im Rahmen der Projektziele fortzuschreiben.
Das Vorhaben ist im Rahmen eines integralen Generalplanungsansatzes zu planen und umzusetzen.
Der Auftragnehmer übernimmt als Generalplaner die übergeordnete Verantwortung für die Koordination, Integration und Abstimmung sämtlicher Objekt- und Fachplanungen sowie der projektbezogenen Planungs- und Abstimmungsprozesse. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere:
1. die Objektplanung (mit Freianlagenplanung sowie Tiefbau- und Ingenieurplanung)
2. die Fachplanungen: technische Ausrüstung, Tragwerksplanung sowie alle weiteren zur Planung und Realisierung des Vorhabens erforderlichen Fachplanungen und Beratungsleistungen, insbesondere: Brandschutz, Bauphysik, Vermessungsleistungen, Schadstoff- und Rückbaukoordination, Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo)
3. die Koordination sämtlicher Planungsbeteiligter
4. die Abstimmung der Planungsinhalte
5. sowie die integrale Zusammenführung sämtlicher projektbezogener Anforderungen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Beliebiger Ort
---

Der Planungsvertrag wird Präsenzpflichten des Auftragnehmers regeln, die am Sitz des Auftraggebers und am Standort der bestehenden Feuerwehr an der Friedrich-Ebert-Straße 10 in 33330 Gütersloh wahrzunehmen sind, auf dem der Neubau errichtet werden soll.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Verschiedene Kriterien (z.B. Qualifikation des Projektteams, Projektorganisation ud Kommunikation, Projektverständnis sowie Kosten-, Termin- und Projektsteuerung)

Verschiedene Kriterien werden berücksichtigt und mit der Aufforderung zur Abgabe von Erstangeboten sowie ggf. noch für die finalen Angebote konkretisiert. Die qualitativen Zuschlagskriterien betreffen insbesondere:
- die Qualifikation und Zusammensetzung des Projektteams,
- die Projektorganisation und Kommunikation,
- das Projektverständnis,
- den Umgang mit den Anforderungen des laufenden Feuerwehrbetriebes,
- die Herangehensweise an Bauphasen, Interimsmaßnahmen und Nutzerbelange,
- sowie die Kosten-, Termin- und Projektsteuerung.
Die qualitativen Zuschlagskriterien werden anhand der eingereichten Angebotsunterlagen sowie der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche angewandt.

Gewichtung
70,00

Zuschlagskriterium

Preis
Höhe des Honorarangebotes

Höhe des Honorarangebotes

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wie folgt:
- 1. Stufe: Mit der Zuschlagserteilung werden die Leistungen der
Leistungsphasen 1 bis 4 und zugehörige Besonderen Leistungen beauftragt (siehe Anlage C1).
- 2. Stufe: Der Auftraggeber ist berechtigt, die Leistungen der
Leistungsphasen 5 bis 8 und zugehörige Besonderen Leistungen zu beauftragen (siehe Anlage C1).
- 3. Stufe: Eine weitere Option des Auftraggebers besteht für die Leistungen der Leistungsphase 9 und zugehörige Besonderen Leistungen (siehe Anlagen C1).
Die Optionen zur Beauftragung der Planungsleistungen auf der 2. und der 3. Stufe werden durch den Auftraggeber bis zum Abschluss der Leistungsphase 4 bzw. 8 ausgeübt.

Zusätzliche Angaben

Für den Fall, dass der Auftraggeber sein Optionsrecht für die Stufe 2 nicht ausübt, behält er sich das Recht vor, das Angebot des auf Rang 2 platzierten Bieters für diese Planungsleistungen anzunehmen und den Bieter um eine Bestätigung des Auftrags zu bitten.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Ablauf und die Merkmale des Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb sind in § 17 VgV beschrieben. Ergänzend wird auf die Verfahrenshinweise (Anlage C1) verwiesen..

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0WMK4D

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Verfahren für Verstöße gegen das Vergaberecht richtet sich im vorliegenden Fall nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter 8.1 genannten Vergabekammer allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden kann. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes, den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind. Wir weisen ferner darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergaberechtsverstöße sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Antragsteller den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen, § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zur rügen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Bei ausreichender Anzahl geeigneter Bewerber werden max. 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Teilnahme an der folgenden Phase des Verfahrens, dem Angebotswettbewerb, aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer angemessenen Frist nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.
2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ihr eingereichten Angaben und Unterlagen geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen erfüllt.
3. Stufe: Bei einer größeren Anzahl geeigneter Bewerber, welche die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt die Auswahl der Bewerber, welche zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, auf Basis der Angaben zu den Referenzen und der Zahl der qualifizierten Berufsträger. Es werden diejenigen Bewerber / Bewerbergemeinschaften zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb eingeladen, die nach den Angaben zu den Referenzen sowie zur Zahl der qualifizierten Berufsträger im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen.
1. Zur Bewertung der Referenzen
Die vorgelegten Referenzen werden durch den Auftraggeber qualitativ dahingehend bewertet, in welchem Umfang sie mit den Anforderungen des Projektes "Neubau Freiwillige Feuerwehr Gütersloh" vergleichbar sind. Dabei wird insbesondere berücksichtigt, in welchem Maße Erfahrungen mit:
- Generalplanungsleistungen,
- Projekten im Bestand oder unter laufendem Betrieb,
- technisch und organisatorisch komplexen Projektstrukturen,
- technisch komplexen Ausrüstungs- und Infrastrukturmaßnahmen,
- Feuerwehren, Rettungsdiensten, BOS- oder vergleichbaren sicherheitsrelevanten Nutzungen,
- sowie Koordinations- und Steuerungsleistungen
nachgewiesen werden.
Die Bewertung erfolgt anhand des bekannten Schulnotensystems. Dabei entspricht:
- 5 Punkte = sehr gut
- 4 Punkte = gut
- 3 Punkte = befriedigend
- 2 Punkte = ausreichend
- 1 Punkt = mangelhaft
- 0 Punkte = ungenügend.
Die geforderten Referenzen für fünf verschiedene Leistungen werden insgesamt mit 80 % und gleich gewichtet (mit jeweils 16 %). Legt ein Bewerber nicht nur die mindestens geforderte eine Referenz, sondern mehrere Referenzen vor, wird die bestbewertete Referenz zugrunde gelegt. Die Punktzahl der Referenzbewertung wird mit dem Faktor 80 (entsprechend der Gewichtung der Referenzbewertung von 80 %) multipliziert. Der maximal erreichbar gewichtete Punktwert aus der Bewertung der Referenzen ist 400 Punkte.
2. Zur Bewertung der Zahl der qualifizierten Berufsträger
Im Hinblick auf die angegebene Zahl der qualifizierten Berufsträger gilt für die Bewertung, dass die maximale Punktzahl (5 Punkte) bei 20 Berufsträgern erreicht wird. Die weiteren absteigenden Punktzahlen (4 - 3 - 2 - 1 Punkt(e)) werden für eine Zahl von Berufsträgern zuerkannt, die den gleichmäßigen Abständen der durch 4 teilbaren Zahl von 20 Berufsträgern am nächsten kommt (16 - 12 - 8 - 4 Berufsträger). Eine geringere Zahl von Berufsträgern als 4 Berufsträger führt zu einer Bewertung mit 0 Punkten.
Der Punktwert der Bewertung wird mit dem Faktor 20 (entsprechend der Gewichtung dieses Kriteriums von 20 %) multipliziert. Der maximal erreichbar gewichtete Punktwert aus der Bewertung Zahl der qualifizierten Berufsträger ist 100 Punkte.
Die maximal erreichbare Punktzahl beider Eignungskriterien ist 500 Punkte.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber entscheidet über die Nachforderung von Unterlagen auf der Grundlage von § 56 VgV nach pflichtgemäßem Ermessen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Auszug aus dem Handelsregister oder aus einem vergleichbaren Register, in dem der Rechtsträger der Bieterunternehmens erfasst ist, im Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags nicht älter als drei Monate (als Anlage A2 zum Teilnahmeantrag)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Aussagekräftige Unternehmensdarstellung inkl. Leistungsportfolio, als Eigenerklärung (Vordruck 1 des Formulars Teilnahmeantrag, Anlage A1).
Für Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen gilt, dass jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unternehmensdarstellung vorlegt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123, 124 GWB bzw. die Voraussetzungen einer Selbstreinigung gemäß § 125 GWB, als Eigenerklärung (Vordruck 2 des Formulars Teilnahmeantrag, Anlage A1)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Bewerber haben eine Eigenerklärung abzugeben (Vordruck 3 des Formulars Teilnahmeantrag) und nachzuweisen, dass sie über eine Berufshaftpflichtversicherung in folgender Höhe verfügen: Deckungssumme pro Versicherungsfall von
- mind. 5.000.000 Euro für Personen- und Sachschäden und
- mind. 3.000.000 Euro für Vermögensschäden.
Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Doppelte dieser Deckungssummen betragen (2 Versicherungsfälle pro Jahr).
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne gewährt werden wird. Die Bestätigung des Versicherers ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Bewerber haben (durch Eigenerklärung) anzugeben, dass sie über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 10 Berufsträger (Architekten, Ingenieure, Bachelor, Master of Science/of Engineering/of Arts (Inhaber und angestellte Mitarbeiter) beschäftigt haben und dass diese personellen Kapazitäten eine kontinuierliche und leistungsfähige Projektbearbeitung über sämtliche Planungs-, Abstimmungs-, Ausschreibungs-, Bau- und Umsetzungsphasen gewährleisten (Vordruck 4 des Formulars Teilnahmeantrag, Anlage A1).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
20,00

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung zu den Umsätzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren aus Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind (Vordruck 5 des Formulars Teilnahmeantrag, Anlage A1).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz für Planungsleistungen der Leistungsbilder Objektplanung Feuerwehr-, Rettungsdienst- oder BOS-Gebäude
Mindestanforderung:
Bewerber haben mindestens eine Referenz vorzulegen, bewertet werden höchstens drei Referenzen, für Planungsleistungen in den letzten zehn Jahren (Abschluss ab Mai 2016) der Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume, Objektplanung Freianlagen und Fachplanung Technische Ausrüstung (mind. Anlagengruppe 7) (mindestens für die Leistungsphasen 1 bis 8 gem. §§ 34, 39, 55 HOAI) eines Gebäudes für die Nutzung durch Feuerwehren, Rettungsdienste, BOS- oder vergleichbare sicherheitsrelevante Nutzungen, das mit Baukosten laut Kostenfeststellung in Höhe von mind. 10 Mio. Euro errichtet wurde (Vordruck 6 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1).
Bieter und Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit, die geforderten unterschiedlichen Referenzen in einem Referenzauftrag zusammenzufassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
16,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz für Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung
Mindestanforderung:
Bewerber haben mindestens eine Referenz vorzulegen, bewertet werden höchstens drei Referenzen, für Fachplanungsleistungen in den letzten zehn Jahren (Abschluss ab Mai 2016) der Tragwerksplanung gemäß Teil 4 §§ 49 ff. HOAI mindestens für die Leistungsphasen 1-7 gemäß Anlage 14 HOAI für ein Gebäude für die Nutzung durch Feuerwehren, Rettungsdienste, BOS- oder vergleichbare sicherheitsrelevante Nutzungen, das mit Baukosten laut Kostenfeststellung in Höhe von mind. 10 Mio. Euro errichtet wurde (Vordruck 7 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1).
Bieter und Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit, die geforderten unterschiedlichen Referenzen in einem Referenzauftrag zusammenzufassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
16,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz für Fachplanungsleistungen für die Technische Ausrüstung
Mindestanforderung :
Bewerber haben mindestens eine Referenz vorzulegen, bewertet werden höchstens drei Referenzen, für Referenzprojekte in den letzten zehn Jahren (Abschluss ab Mai 2016) über Fachplanungsleistungen für die TGA gemäß Teil 4 "Technische Ausrüstung" (§§ 53 ff.) HOAI für die Leistungsphasen 1-7 gemäß Anlage 15 HOAI, einschließlich der Planung der elektrischen Versorgung, Anlagen der Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und Kältetechnik sowie weiterer Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 HOAI (z.B. der Abgasabsauganlage und Ladeerhaltung für Feuerwehrfahrzeuge als nutzungsspezifische Anlage im Sinne von Nr. 7) eines Gebäudes für die Nutzung durch Feuerwehren, das mit Baukosten laut Kostenfeststellung in Höhe von mind. 10 Mio. Euro errichtet wurde (Vordruck 8 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1).
Bieter und Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit, die geforderten unterschiedlichen Referenzen in einem Referenzauftrag zusammenzufassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
16,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz für weitere Fachplanungsleistungen
Mindestanforderung:
Bewerber haben mindestens eine Referenz vorzulegen, bewertet werden höchstens drei Referenzen, für Referenzprojekte über Erfahrungen in den letzten zehn Jahren (Abschluss ab Mai 2016) mit der Koordination und Integration weiterer projektbezogener Fachplanungen im Rahmen komplexer Hochbauprojekte: (Vordruck 9 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1).
Bieter und Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit, die geforderten unterschiedlichen Referenzen in einem Referenzauftrag zusammenzufassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
16,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenz für Vergabe und Objektüberwachung
Mindestanforderung :
Bewerber haben mindestens eine Referenz vorzulegen, bewertet werden höchstens drei Referenzen, für Referenzprojekte in den letzten zehn Jahren (Abschluss ab Mai 2016) über Leistungen der Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung für ein Gebäude für die Nutzung durch Feuerwehren, Rettungsdienste, BOS- oder vergleichbare sicherheitsrelevante Nutzungen (Vordruck 10 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1).
Bieter und Bietergemeinschaften haben die Möglichkeit, die geforderten unterschiedlichen Referenzen in einem Referenzauftrag zusammenzufassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
16,00

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Angaben zur Einhaltung der Vorschriften des Mindestlohngesetzes (MiLoG) und etwaiger bindender tariflicher Mindestentgeltbestimmungen:
Vordruck 11 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Supply-Chain-Management

Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen:
Vordruck 12 des Formulars Teilnahmeantrag - Anlage A1

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung