Verfahrensangaben

Regionalverband FrankfurtRheinMain - Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen im Rahm...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
18.08.2026
24.08.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Regionalverband FrankfurtRheinMain
DE712
Poststraße 16
60329
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712
GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB als Vergabestelle
vergabestelle@goerg.de
+49 69170000154

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierungspräsidium Darmstadt, Vergabekammer des Landes Hessen
+49 6151 12-6603
Luisenplatz 2
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151 12-6603
+49 611 327 648534

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

90712000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen von flächennutzungsplanbezogenen Darstellungen nach § 5 Abs. 2 BauGB im Rahmen der Neuaufstellung des RPS/RegFNP

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain (Körperschaft des öffentlichen Rechts) ist gemäß § 8 Abs. 1 MetropolG (Gesetz über die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main) für die Aufstellung des Flächennutzungsplans für das Gebiet des Ballungsraumes Frankfurt/Rhein-Main zuständig. Derzeit wird der Regionalplan Südhessen/Regionale Flächennutzungsplan für den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main (RPS/RegFNP) gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Darmstadt neu aufgestellt. Im Rahmen dieser Neuaufstellung ist eine Überprüfung der flächennutzungsplanbezogenen Darstellungen auf ihre Verträglichkeit mit der Natura 2000-Gebietskulisse erforderlich.

Der Auftraggeber beabsichtigt die Beauftragung von Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen für die flächennutzungsplanbezogenen Darstellungen nach § 5 Abs. 2 BauGB des in Aufstellung befindlichen Regionalen Flächennutzungsplans (RegFNP) für den Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main. Die Prüfung umfasst insgesamt 400 Prüffälle als Festpreisleistung sowie bis zu 100 weitere Prüffälle als optionale Leistung.

Die Leistung umfasst insbesondere folgende Arbeitsschritte:

- Zusammenstellen der zu verwendenden Datengrundlagen,
- Validierung und Aufbereitung der Datengrundlagen,
- Betroffenheitsanalyse,
- Bewertung,
- Vermeidungsmaßnahmen,
- Empfehlungen für die bauleitplanerische Abwägung, sowie
- Dokumentation.

Eine detaillierte Leistungsübersicht über die Arbeitsschritte entnehmen Sie der Anlage 3 zum Dienstleistungsvertrag.

Ziel ist die Prüfung, ob die flächennutzungsplanbezogenen Darstellungen des RegFNP zu erheblichen Beeinträchtigungen der Erhaltungsziele bzw. der für den Schutzzweck maßgeblichen Bestandteile der Natura 2000-Gebiete führen können. Der Auftraggeber verfolgt insbesondere:

- eine rechtssichere und fachlich fundierte Bewertung der Natura 2000-Verträglichkeit
- fachgutachterliche Empfehlungen für jede Planfläche (Verträglichkeit / Flächenanpassung / Planverzicht)
- eine vollständige GIS-basierte Dokumentation der Prüfergebnisse
- belastbare Ergebnisse für die bauleitplanerische Abwägung und das Planaufstellungsverfahren
- die Einhaltung der Vorgaben der FFH-Richtlinie (92/43/EWG) und der Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EG).

Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen, insbesondere Leistungsverzeichnis und Dienstleistungsvertrag nebst Anlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Fertigstellungstermin / Bearbeitungsdauer der zu erbringenden Leistungen

Fertigstellungstermin / Bearbeitungsdauer der zu erbringenden Leistungen

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung des Personaleinsatzes

Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung des Personaleinsatzes

Gewichtung
35,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber behält sich das einseitige Recht vor, den Auftragnehmer mit der Bearbeitung von bis zu 100 zusätzlichen Prüffällen über den Grundauftrag (400 Prüffälle) hinaus zu beauftragen (Optionale Leistungen). Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der optionalen Leistungen besteht nicht.

Für die Vergütung der optionalen Leistungen gilt der im Angebot des Auftragnehmers angegebene Einheitspreis pro Prüffall. Der Abruf erfolgt durch schriftliche Erklärung des Auftraggebers.

Zusätzliche Angaben

Ausführungszeitraum:
Der Leistungsbeginn ist unverzüglich nach Zuschlagserteilung (voraussichtlich Oktober 2026). Der Fertigstellungstermin ergibt sich aus dem Angebot des Auftragnehmers (vgl. § 7 des Dienstleistungsvertrages).

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SMGYA

Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit

- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden und

- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

68
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nachforderung gemäß § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

[Die nachstehenden Eignungsanforderungen beziehen sich nicht nur auf die Eintragung in das Handelsregister, sondern auch auf die weiteren Anforderungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung. Die Auswahl Eintragung in das Handelsregister erfolgt aufgrund technischer Beschränkungen.]

(1) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB.

(2) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens sowie einer kurzen Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und der Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.

(3) Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung.

(4) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs im Sinne des Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Europäischen Rates vom 08.04.2022.

(5) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 17. Juni 2026, GVBl. 2026 Nr. 40.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren.

(2) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens (netto) in den letzten drei Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen).

(3) Soweit gesetzlich vorgeschrieben: Vorlage der Jahresabschlüsse (Bilanz, GuV, Anhang, jeweils inklusive Lagebericht und Cash-Flow-Rechnung [für die letztgenannten Bestandteile: soweit vorhanden], vorrangig durch Vorlage der Prüfungsberichte der Abschlussprüfer) für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

(4) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens EUR 1,5 Mio. für Personenschäden und EUR 1 Mio. für Sach- und Vermögensschäden. Der Nachweis wird durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen oder durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, erbracht.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

[Die nachstehenden Eignungsanforderungen beziehen sich nicht nur auf die Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen, sondern auch auf die weiteren Anforderungen zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Die Auswahl Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen erfolgt aufgrund technischer Beschränkungen.]

(1) Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Führungskräften (Geschäftsführung/Projektleitung), wissenschaftlich-technischen Fachkräften (z. B. Biologen, Landschaftsökologen, GIS-Fachkräfte), sonstigen technischen Mitarbeitern sowie Verwaltungs-/kaufmännischem Personal.

(2) Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/einschlägigen Referenzen des Unternehmens aus den letzten zehn abgeschlossenen Geschäftsjahren und dem laufenden Geschäftsjahr, soweit sie mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Natura 2000-Verträglichkeitsprüfungen auf Ebene der Regional- und/oder Bauleitplanung), unter Angabe der folgenden Informationen:

- Beschreibung des Leistungsgegenstands/Projektinhalts,
- Art und Umfang der Leistung unter Angabe der untersuchten Prüffälle sowie der Größe des Untersuchungsbereichs,
- Wert des Auftrags,
- Erbringungszeitpunkt/-zeitraum/Projektlaufzeit,
- Erbringungsort,
- Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten.

Es sind maximal vier Referenzen einzureichen. Reicht ein Bieter mehr als vier Referenzen ein, werden nur die ersten vier eingereichten Referenzen in der Reihenfolge ihrer Nummerierung im Angebot berücksichtigt. Darüber hinausgehende Referenzen bleiben unberücksichtigt.

Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechende Bescheinigungen des Referenzgebers ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung anzufordern.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

[Die nachstehenden Eignungsanforderungen beziehen sich nicht nur auf den Anteil der Unterauftragsvergabe, sondern auch auf die weiteren nachstehenden Anforderungen. Die Auswahl Anteil der Unterauftragsvergabe erfolgt aufgrund technischer Beschränkungen.]

Beteiligung mehrerer Unternehmen:
(1) Erklärung, welche Teile der Bieter beabsichtigt, an Nachunternehmer zu vergeben.
(2) Bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung.

Präqualifikation:
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer dieser nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform mit federführendem und bevollmächtigtem Mitglied und gesamtschuldnerischer Haftung der Mitglieder.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftraggeber weist bereits jetzt darauf hin, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleihunternehmen, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, nach Maßgabe dieses Verfahrensbriefs mit dem Angebot die erforderlichen Verpflichtungserklärungen zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) vom 17. Juni 2026, GVBl. 2026 Nr. 40, abzugeben haben.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung