Verfahrensangaben

Erweiterung der Gesamtschule Weierheide

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.06.2026
29.06.2026 14:00 Uhr
16.07.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

SBO Servicebetriebe Oberhausen
05119-32001-51
Bahnhofstr. 66
46145
Oberhausen
Deutschland
DEA17
p.liebschwager@aln-partner.de
000

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

AntweilerLiebschwagerNieberding Rechtsanwälte PartG mbB
DE3409956462
Immermannstr. 20
40210
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Frau Dr. Pascale Liebschwager
p.liebschwager@aln-partner.de
+49211860472-33
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45214200-2
45210000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Erweiterung der bestehenden Gesamtschule Weierheide auf dem neu erworbenen Grundstück Fichtestr. 15 in Oberhausen-Buschhausen durch einen Generalunternehmer

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die SBO Servicebetriebe Oberhausen (im Folgenden: "Auftraggeber") beabsichtigt die Erweiterung der bestehenden Gesamtschule Weierheide auf dem neu erworbenen Grundstück Fichtestr. 15 in Oberhausen-Buschhausen durch einen Generalunternehmer (GU) durchführen zu lassen. Auftragsgegenstand sind die vollständigen Planungsleistungen ab Leistungsphase 5, fehlende Planungsleistungen aus früheren Leistungsphasen sowie die vollständigen Ausführungsarbeiten für einen schlüsselfertigen Neubau. Das Vorhaben umfasst dabei den Umbau einer unter Denkmalschutz stehenden Kirche für schulische Zwecke sowie den Neubau von drei weiteren Gebäuden für die Unterbringung von Unterrichts- und Verwaltungsräumen. Eine Modulbauweise bzw. Systembauweise ist zugelassen.

Das Projekt befindet sich aktuell in Leistungsphase 4 nach HOAI (Genehmigungsplanung). Der Bauantrag wurde im Mai 2026 bei der Stadt Oberhausen eingereicht. Die aktuell an die Kirche angrenzenden Bestandsgebäude werden bis Ende 2026 vollständig durch den AG zurückgebaut, so dass spätestens bei Vertragsschluss ein komplett freies Baufeld vorliegt.

Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach der EU VOB/A geführt und soll im Februar 2027 abgeschlossen werden. Der Neubau muss ab dem Schuljahr 2029/2030 durch den Auftraggeber genutzt werden können.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
27
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Fichtestr. 15
46149
Oberhausen
Deutschland
DEA17

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Angebotspreis

Angebotspreis

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Organisation

Einreichung eines Baustellenabwicklungskonzepts mit detaillierter Darstellung des Baustelleneinrichtungskonzepts, des Schnittstellenmanagements Neubau und Denkmal, effektiver Maßnahmen zum Schutz des Denkmalbestands während der Bauzeit sowie Nutzung der Unterrichtsräume vor Fertigstellung des Umbaus der Kirche.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Organisation

Einreichung eines Planungskonzepts mit Darstellung der planerischen Herausforderungen im vorliegenden Projekt, der kritischen Planungsthemen, die vom Generalunternehmer gelöst werden müssen und mit Vorschlägen zur Fertigstellung der Planung, damit diese realisiert werden kann.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umgang mit Baudenkmal

Einreichung eines Denkmalschutzkonzepts mit detaillierter Darstellung der denkmalrelevanten Baumaßnahmen, der Methodik zur Bestandserfassung (z. B. Baumaßnahmen, Schadenskartierung etc.), Umgang mit nicht vorhersehbaren Befunden, Steuerung der eingesetzten Nachunternehmer und geplanten Abstimmungsroutinen mit der Denkmalschutzbehörde.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bauzeit/ Termine

Vorlage eines plausiblen und detaillierten Terminplans mit Darstellung nachvollziehbarere Abläufe, transparenter Abhängigkeiten, Darstellung des kritischen Pfades und Ausweisung von realistischen Pufferzeiten für denkmalspezifisch Unvorgesehenes.

Gewichtung
10,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Unzulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0AMSPD

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Rügepflicht des § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Hiernach ist ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer Rheinland zulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Der Auftraggeber wird für den bestplatzierten Bieter vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern. Bei der Ausftragsausführung sind die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des
Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW und Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung
der Verordnung (EU) Nr. 822/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, zu beachten.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung richtet sich nach § 16a EU VOB/A. Wertungsrelevante Unterlagen werden zumindest für verbindlichen Angebote nicht nachgefordert.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

4
6
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Berufserfahrung Projektleitung: mindestens 10 Jahre Berufserfahrung. Kann ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft eine solche Projektleitung nicht nachweisen, führt das zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
10

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Jeder Bewerber/ jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei abgeschlossene Referenzen als Objektplaner nachweisen
- über einen Neubau einer weiterführenden Schule, einer Universität, einer Fachhochschule oder einer berufsbildenden Schule
- mit jeweils Baukosten (KG 300 und 400) in Höhe von mindestens 15 Mio. Euro netto,
- mit mindestens 5.000 m² BGF (ohne Tiefgarage),
- und mit Fertigstellung der LP 3 gemäß HOAI ab dem 01.01.2018.

Andernfalls führt dies zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
15

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Jeder Bewerber/ jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens zwei abgeschlossene Referenzen über Bauleistungen als Generalunternehmer nachweisen
- über einen Neubau Schulen, Hochschulen, öffentliche Verwaltungsgebäude oder einen Sonderbau
- mit jeweils Baukosten (KG 300 und 400) in Höhe von mindestens 15 Mio. Euro netto,
- mit mindestens 5.000 m² BGF (ohne Tiefgarage),
- Referenzen mit Fertigstellung LP 8 nach HOAI ab 01.01.2018.

Andernfalls führt dies zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
20

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Jeder Bewerber/ jede Bewerbergemeinschaft muss mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt über Bauleistungen an Kulturdenkmälern nachweisen
- mit Baukosten Denkmalanteil je Referenz mindestens 1 Mio. Euro netto,
- Fertigstellung der LP 8 nach dem 01.01.2016.

Andernfalls führt dies zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
10

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

An die eingereichten Referenzen für das vorgesehene Personal (Projektleitung oder Bauleitung) werden nachfolgende Mindestanforderungen gestellt:
- Für das Bauen an Kulturdenkmälern muss mindestens eine Referenz für die Projektleitung oder die Bauleitung mit folgenden Anforderungen eingereicht werden:
- Die genannte Projektleitung oder Bauleitung muss über Erfahrung in mindestens einem Projekt für das Bauen an
einem Kulturdenkmal in leitender Funktion verfügen.
- Fertigstellung der LP 8 nach dem 01.01.2016.
Alternativ kann die Referenz eines Restaurators vorgelegt werden, die die vorstehenden Mindestanforderungen erfüllt. Dieser Restaurator muss, falls er nicht bei dem Bewerber oder einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft angestellt sein sollte, als Nachunternehmer für das Projekt verbindlich zur Verfügung stehen.

Andernfalls führt dies zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Mindestpunktzahl
10

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Mindestanforderung vergleichbarer Umsatz: Durchschnittlicher Jahresumsatz für Bauleistungen pro Jahr in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 mindestens 20 Mio. Euro netto (KG 300 und 400). Andernfalls führt dies zum Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung