Bereitstellung eines Data Warehouse zur Unterstützung der Führungskräfte für strategische Entscheidungen und für die Steuerung der operativen Aufgaben.
Für die Unternehmensgruppe Klinikum St. Georg soll ein Data Warehouse beschafft und in Betrieb genommen werden.
Das neu zu beschaffende Data Warehouse ist zur Unterstützung der Führungskräfte für strategischeEntscheidungen und für die Steuerung der operativen Aufgaben vorgesehen.
Es soll über Problemlösungsmethoden und -instrumente verfügen und die bisherigen Berichte ersetzen und / oderergänzen.Ziel dieses Vergabeverfahrens ist der Aufbau eines Data Warehouse mit einer qualitätsgesichertenZusammenführung der Daten aller Unternehmensteile als Basis für die wesentlichen AnwendungsbereicheAnalyse, Berichterstattung und Planung.
Die Implementierung muss 5 Monate nach Zuschlag abgeschlossen sein.
Qualität
Preis
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:Eine Begrenzung der Anzahl der Bewerber gem. § 51 VgV ist nicht vorgesehen. Der Auftraggeber ist berechtigt, das Vergabeverfahren auch dann weiter zu führen, wenn nach erfolgter Eignungsprüfung weniger als 3 geeignete Bewerber verbleiben.Der Auftraggeber fordert alle geeigneten Bewerber, die nicht aus formalen Gründen vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden, zur Abgabe von Erstangeboten auf.Der Bewerber hat zum Nachweis seiner Eignung die geforderten Erklärungen in der Anlage 04 "Eigenerklärung zur Eignung" in den dafür vorgesehenen Feldern vollständig abzugeben. Die Nichterweislichkeit eines Kriteriums geht bei nicht abgegebenen Erklärungen des Bewerbers zu dessen Lasten.Die Nichterfüllung von Kriterien in der Anlage 04 "Eigenerklärung zur Eignung", die eindeutig als Mindestanforderungen gekennzeichnet sind, führt zum Ausschluss des Bewerbers.
Ein Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Für Amtshandlungen der Vergabekammern werden Kosten (Gebühren und Auslagen) zur Deckung des Verwaltungsaufwandes erhoben (§ 182 GWB).
Zusätzliche Angaben:Das gesamte Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich elektronisch. In Papierform eingereichte Teilnahmeanträge bzw. Angebote führen zur Nichtberücksichtigung.Zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren ist eine einmalige kostenfreie Registrierung unter www.dtvp.de als Bieter erforderlich. Alle dem Angebot beizufügenden Unterlagen sind an den geforderten Stellen mit einer Unterschrift zu versehen und im Bietermodul des DTVP hochzuladen. Der Bewerber trägt das Übermittlungsrisiko und ist für den fristgerechten Eingang des vollständigen Teilnahmeantrages bzw. Angebotes verantwortlich.
Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber oder Bieter gemäß § 56 Abs. 2 S. 1 VgV unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen.
5.2.c) Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: einzutragen in Anlage "011 26_04Erklärung zur Eignung"
A1: Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister(Angabe der HRB/HRA Nummer und des Registergerichts)A2: Alternativer Nachweis(sofern z.B. aufgrund der Rechtsform keine Eintragungspflicht besteht, sind hierzu entsprechende Angaben zu machen)
5.1Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der § 123 und § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) bzw. im Falle des Vorliegens von Ausschlussgründen Eigenerklärung, ob und welche Maßnahmen des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB getroffen wurden; ferner Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzarbG vorliegen. Die Anlage 05 "Fehlen von Ausschlussgründen" ist zu verwenden. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft muss jedes Mitglied die Erklärung abgeben. 5.2.b)Eigenerklärung, dass kein Interessenkonflikt gem. § 6 Abs. 3 VgV besteht. Das Formblatt "011 26_06_Interessenkonflikt" ist zu verwenden. Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft genügt dieser Nachweis für die Bewerbergemeinschaft.
5.2. a) weitere Nachweise und Angaben zur Eignung sind gemäß Anlage "011 26_04_Eigenerklärung zur Eignung " zu erbringen:
C3: Maßnahmen zur Qualitätssicherung: C3.1: Mindestanforderung: Der Bieter muss die Zertifizierung nach ISO 9001:2015 (oder aktueller) erfüllen.C3.2: Mindestanforderung: Der Bieter muss die Zertifizierung nach ISO 27001 erfüllen.
5.3.a) Eigenerklärung über den Umsatz: Einzutragen in Anlage "011 26_04_Eigenerklärung zur Eignung " B1: Gesamtumsatz: Jahresumsatz in EUR (netto), bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Angebotsfrist.
5.3.b) Berufshaftpflichtversicherung: einzutragen in Anlage "011 26_04 Eigenerklärung zur Eignung"B3: Betriebshaftpflichtversicherung für Tätigkeiten, die Gegenstand dieses Auftrags sind.
MindestanforderungDie Deckungssumme je Schadensfall muss mindestens 2.000.000,- EUR für Personen-, Sach- undVermögensschäden betragen. Nachzuweisen ist das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung zurAbsicherung von Schäden aus Tätigkeiten, die Gegenstand des ausgeschriebenen Auftrags sind.Sofern Bewerber zur Angebotsabgabefrist noch nicht über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit dengeforderten Deckungssummen verfügen, genügt die verbindliche Erklärung einesVersicherungsunternehmens (z.B. ein Angebot), den Bewerber im Auftragsfall mit dem gefordertenVersicherungsschutz auszustatten.
5.4. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit einzutragen in Anlage "011 26_04 Eigenerklärung zur Eignung"
C.1. ReferenzenMindestanforderungen: Nachzuweisen sind mindestens drei geeignete aktuell laufende Referenzen im Krankenhaus- / Klinik-Umfeld. Eine Referenz ist geeignet, wenn sie die folgenden Merkmale vollständig erfüllt:- Anzahl der Patientenbetten größer 500 Betten (es sind 3 Referenzen nachzuweisen)- DWH-Ausstattung im Bereich ERP und KIS (es sind 3 Referenzen nachzuweisen)- DWH-Anbindung an KIS i.s.h.med (es ist 1 Referenz nachzuweisen)
C1.1 KundennameC1.2 Kurzbeschreibung, was konkret durchgeführt wurdeC1.3 Eckdaten der Einrichtung (Betten, Mitarbeiter, Patientenzahl/Jahr, etc.)C1.4 Eingesetzte DWH-Ausstattung (Bereiche)C1.5 DWH-Anbindung an welches KIS?C1.6 DWH-Anbindung an welches ERP?C1.7 DWH-Anbindung an welches Materialwirtschafts-System?C1.8 DWH-Anbindung an welches Datenbank-SystemC1.9 Ausstattung (eingesetzte Module in der Terminolgie des Bieters)C1.10 Angaben zum Zeitraum der Umsetzung (Monat und Jahr , Beginn des Projektes und Datum der Abnahme)C1.11 Ansprechpartner beim Kunden (mit Kontaktdaten Tel./E-Mail)
B2: Mitarbeiter / PersonalentwicklungAnzahl Mitarbeiter, bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf derAngebotsfrist
C2: Eignung ProjektleitungMindestanforderungen: Nachzuweisen sind für den für das Projekt vorgesehenen Projektleiter folgende Erfahrungen im Krankenhaus- / Klinik-Umfeld:- der für das Projekt vorgesehene Projektleiter hat mehrere Datawarehouseeinführungen geleitet (mindestens 20 Projekte)- der für das Projekt vorgesehene Projektleiter hat mehrere Datawarehouseeinführungen in Krankenhäusern mit mehr als 500 Betten geleitet (mindestens 10 Projekte, wobei Doppelnennungen mit der vorheriger Mindestanforderung möglichsind)- der für das Projekt vorgesehene Projektleiter hat mehrere Datawarehouseeinführungen in Häusern mit mehreren Standorten geleitet (mindestens 3 Projekte, wobei Doppelnennungen mit den vorherigen beiden Mindestanforderungenmöglich sind)
C2.1: Nachweis der Mindestanforderungen an die Projektleitung durch ein Skill-Profil /Lebenslauf des Projektleiters.C2.2: Sprachkenntnisse:Der Projektleiter verfügt über verhandlungssichere Deutschkenntnisse (C1-Niveau nach GER - Muttersprachler oder Nachweis).
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Bewerber- und Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber und -bieter behandelt. Bewerber- und Bietergemeinschaften müssen keine bestimmte Rechtsform haben, um einen Antrag auf Teilnahme zu stellen oder ein Angebot abzugeben. In den Angaben zum Teilnahmewettbewerb (Abschnitt 5.) ist festgelegt, wie Gruppen von Unternehmen die Eignungskriterien zu erfüllen haben. Bewerbergemeinschaften haben im Teilnahmeantrag die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu benennen. Die Anlage 10 "Bewerber_Bietergemeinschaft" ist zu verwenden.Eine Beteiligung an mehreren Bietergemeinschaften bzw. die Beteiligung als Einzelbieter und als Mitglied einer Bietergemeinschaft ist nicht möglich. Bewerber dürfen sich nicht mehrfach bewerben. Das gilt auch für Bewerbungen in Bewerbergemeinschaften sowie für Niederlassungen des Bewerbers, auch wenn sie wirtschaftlich unabhängig sind.