Die Bewertung des Zuschlagskriteriums Qualität erfolgt auf Grundlage mehrerer festgelegter Einzelkriterien, die in Kategorien gruppiert sind.
Jedes Einzelkriterium wird anhand einer einheitlichen Bewertungsskala mit 0 bis 5 Punkten bewertet, wobei 0 Punkte die niedrigste Bewertung und 5 Punkte die bestmögliche Bewertung des jeweiligen Kriteriums darstellen.
Die für ein Einzelkriterium vergebenen Punkte werden anschließend mit dem jeweils vorgesehenen Gewichtungsfaktor des Einzelkriteriums multipliziert. Die Summe aller so gewichteten Einzelkriterien ergibt die Gesamtpunktzahl für das Zuschlagskriterium Qualität.
Diese Gesamtpunktzahl wird abschließend mit dem Faktor 0,6 multipliziert. Der Faktor entspricht der Gewichtung des Zuschlagskriteriums Qualität in Höhe von 60 % an der Gesamtwertung.
Die nach dieser Methodik ermittelten Punkte gehen entsprechend ihrer Gewichtung in die abschließende Gesamtbewertung der Angebote ein.
Für die Bewertung des Kriteriums Qualität werden die folgenden Kategorien mit einer jeweiligen spezifischen Einzelgewichtung herangezogen. Die Gewichtung der enthaltenen Einzelkriterien ist innerhalb der Kategorie jeweils identisch.
Folgende Kategorien mit Einzelkriterien sind festgelegt:
Service Qualität (32,50%)
- Effektivität und Effizienz des vorgeschlagenen Projektmanagementansatzes und Projektplans für die Implementierung, einschließlich Methodik und Einsatz von Tools
- Erfahrung des designierten Service Managers anhand des CV und den persönlichen Referenzen
- Erfahrung des designierten Change/Cut-Over-Managers anhand des CV und den persönlichen Referenzen
- Erfahrung des designierten Entwicklungs- Managers (Projektleiter) anhand des CV und den persönlichen Referenzen
- Konsistentes Service Management
- Vulnerability Management
- Projektmanagement (Zertifizierung, Planung, Herangehensweise)
- Management von Schnittstellen und weiteren Dienstleistern
- Weiterbildungsumfang der Mitarbeiter und Sicherstellung der Nutzung vom technologischen Fortschritt (vorallem im Bereich der Software-Entwicklung, des Betriebs auf Hyperscalern wie Azure und AWS, etc.)
- Reporting-Konzept gemäß der Anforderungen
- Sicherstellung der 24/7 Betriebsbereitschaft
Technische Perspektive (30%)
- Standardisierung der (Software-)Architektur
- Flexibilität der (Software-)Architektur
- Open-Source Berücksichtigung in der (Software-)Architektur
- Passt die Planung und der Projektplan des Anbieters zu der des Auftraggebers
- Sicherstellung der Softwarequalität
- Aktive Reduktion von Risiken und Risikomanagement
- Implementierung und Support der Services (Automatisierung, Prozesshärte, QS-Standards) Fokus im Bereich Testing
- Flexibilität im Abruf von Services, vorallem im Rahmen der optionalen Bestandteile der Implementierung
Kommerzielle / rechtliche Perspektive / Risikoverteilung (15%)
- Rolle des Vertriebsmitarbeiters
- Transparenz der Preisgestaltung und der Einmalkosten
- Skaleneffekte und Preisdegression
- Risiko des Preismodells / Versteckte Kosten
- Anpassungen der Preise über die Laufzeit
- Anpassungen an Rahmenvereinbarung, Anlagen und / oder Leistungsscheinen (RACI-Matrizen)
Übergreifender Eindruck - Verzahnung des Angebots (20%)
- Verständnis der auftraggeberspezifischen Anforderungen
- Verständnis der branchenspezifischen IT-Anforderungen
- Ausgestaltung des Lösungskonzeptes innerhalb der Vorgaben
- Senior-Management-Einbindung
- Personalkonzept / Projektteam (Rollenverteilung, Kommunikation im Team, Organigramm)
- Beteiligung der Service Delivery-Einheit im Rahmen des Lösungskonzeptes
Nachhaltigkeit (2,5%)
- Umweltschutz
- Nachhaltigkeit
- Soziale Verantwortung