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Verfahrensangaben

Wettbewerb Brainergy Forum Jülich

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.05.2026
27.05.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadtverwaltung Jülich
053580024024-31001-70
Große Rurstraße 17
52428
Jülich
Deutschland
DEA26
strukturwandel@Juelich.de
+49 2461 63 433

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

ISR - Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH
DE224057730
Friedrich-Ebert-Straße 8
40210
Düsseldorf
Deutschland
DEA11
Nina Gronebaum
mail@isr-planung.de
+49 211 936 545 250
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland
05315-03002-81
c/o Bezirksregierung Köln
50606
Köln
Deutschland
DEA23

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-8
71220000-6
71221000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Stadt Jülich beabsichtigt, das bestehende Rathausareal sowie Teile des denkmalgeschützten neuen Rathauses zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und im Rahmen des Strukturwandels einen architektonischen und städtebaulich sowie funktional bedeutenden Impuls zu setzen. Mit dem "Brainergy Forum" soll ein multifunktionales Bürger-, Veranstaltungs- und Kongresszentrum realisiert wer-den, das den Anforderungen einer modernen, partizipativen Stadtgesellschaft gerecht wird und die Begegnung und den Dialog von Wirtschaft und Forschung fördert.
Mit dem Wettbewerb soll ein qualitätsvoller Entwurf gefunden werden, der die städtebauliche Situation stärkt, architektonische und funktionale Lösungen hoher Güte bietet und ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet.
Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der vielfältige Nutzungen ermöglicht: von Bürgerversammlungen über kulturelle Formate bis hin zu Kongressen und damit einen zentralen, identitätsstiftenden Treffpunkt für die Stadt bildet. Ebenso soll der Wettbewerb innovative Konzepte für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz hervorbringen, die den modellhaften Anspruch des Projekts unterstützen.
Der Wettbewerb dient damit der Auswahl eines zukunftsfähigen und tragfähigen Gesamtkonzepts, das als Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung der Maßnahme dient und den Wandel der Stadt aktiv und offen mitgestaltet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Wettbewerbs ist der hochbauliche Entwurf eines Kongress-, Veranstaltungs- und Bürgerschaftszentrums inkl. Freianlagen unter Einbindung von Teilen des denkmalgeschützten Rathauses der Stadt Jülich.

Das Forum soll in einem Neubau mit ca. 1.300 m² BGF und durch die Integration der Seitenflügel des Rathauses mit ca. 2.050 m² entstehen. Für die Unterbringung der notwendigen Parkflächen ist darüber hinaus eine Garage von ca. 2.000 m² zu planen. Dazu sollen die Freianlagen des Gebäudes mit ca. 910 m² geplant und die angrenzende Freifläche des Bodendenkmals der Bastion Eleonore mit ca. 6.500 m² konzeptioniert werden.

Hierfür steht ein Budget von ca. 15 Mio. EUR brutto für die Kostengruppen 300+400 und ca. 1,12 Mio. EUR brutto für die Kostengruppe 500 zur Verfügung.

Das Projekt wird im Rahmen der Strukturwandelförderung "Rheinisches Revier" aus Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die besonderen Qualitäts- und insbesondere Nachhaltigkeitsanforderungen der STARK-Richtlinie des Bundes (STARK - Stärkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten) sowie die Anforderungen des Programmaufrufs "Stadtentwicklung für das Rheinische Revier der Zukunft" (STEP RR) des Landes Nordrhein-Westfalen sind daher zu beachten und umzusetzen.

Weitere Informationen können auch dem Dokument "Bekanntmachung Brainergy Forum" (siehe Vergabeunterlagen) entnommen werden. Hier finden sich auch alle nötigen Informationen zu z.B. Beurteilungskriterien des Preisgerichts, Terminen, Preisgericht und Wettbewerbssumme, sofern diese in dieser Bekanntmachung nicht dargestellt werden.

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

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Große Rurstraße
52428
Jülich
Deutschland
DEA26

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

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Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Der Wettbewerb wird als nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit 15 Teilnehmenden nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gemäß § 17 (5) VgV durchgeführt. Das Wettbewerbsverfahren ist anonym.

Der Wettbewerb richtet sich an Bewerbergemeinschaften, bestehend aus Architekt*innen oder Innenarchitekt*innen mit Bauvorlageberechtigung und Landschaftsarchitekt*innen

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Bewerbungsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei auf der Vergabeplattform www.dtvp.de zur Verfügung. Rückfragen im Rahmen der Bewerbungsphase sind ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform zu stellen. Sie werden dort fortlaufend anonymisiert allen Teilnehmern des Verfahrens beantwortet.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DZ2MA3B

Einlegung von Rechtsbehelfen

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Die eingereichten Arbeiten werden vom Preisgericht anhand der folgenden Kriterien beurteilt (ohne Rangfolge): Leitbild und entwurfsbestimmende Grundidee, Städtebauliche Qualität, Architektonische Qualität, Freiraumplanerische Qualität, Einhaltung des Raum- und Funktionsprogramms, Qualitätvolle Einbindung des Bestandsgebäudes, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit des vorgeschlagenen Konzeptes.

Das Preisgericht lässt alle Wettbewerbsarbeiten zur Beurteilung zu, die den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen, in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen, termingerecht eingegangen sind, keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen.

Im Anschluss an den Planungswettbewerb erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 (4) Nr. 8 VgV.

Grundlage der Honorargestaltung im Falle eines Auftrages ist die derzeitige Fassung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2021).

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

Die Ausloberin wird die Leistungsphasen 1-5 mit Vertragsschluss beauftragen, sofern keine wichtigen Gründe dagegensprechen. Die über die Leistungsphase 3 hinausgehende Beauftragung steht grundsätzlich unter einem Genehmigungs- und Finanzierungsvorbehalt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Die Ausloberin behält sich zudem die Vergabe der Leistungsphasen 6-9 vor.

Die Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Fördermittel. Das Auftragsversprechen aus dem Wettbewerbsverfahren umfasst die Leistungsphasen 1-5. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen (Stufe 1: Lph 1-3 / Stufe 2: Lph 4-5 / ggf. Stufe 3: Lph 6-8 / Stufe 4: Lph 9 (optional))

Zu den Verhandlungen werden nur Preistragende zugelassen.

Das stimmberechtigte Preisgericht setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Prof. Johannes Ringel, Architekt und Stadtplaner, Düsseldorf, Prof. Zvonko Turkali, Architekt, Frankfurt a. Main, Prof. Sabine Brück-Dürkop, Architektin, Aachen, Christoph Helmus, Architekt, Aachen, Thomas Cannavó, Architekt, Stadt Jülich, Bernd Niedermeier, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Aachen, Rebekka Junge, Landschaftsarchitektin, Bochum, Prof. Martin Klein Wiele, Innenarchitekt, Krefeld, Prof. Jutta Albus, Architektin, Dortmund, Axel Fuchs, Bürgermeister, Stadt Jülich, Frank Radermacher, CDU-Ratsfraktion, Heinz Frey, UWG JÜL-Ratsfraktion, Harald Garding, SPD-Ratsfraktion, Dr. Andreas Bilal Janssen, AfD-Ratsfraktion, Christine Klein, Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Alle weiteren Personen des stellvertretenden Preisgerichts, sachverständige Beratung und Vorprüfende sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Die auslobende Stelle stellt eine Wettbewerbssumme in Höhe von insgesamt 156.000,00 EUR (netto) zur Verfügung.
Folgende Aufteilung für Preise ist vorgesehen: 1. Preis: 62.000,00 EUR, 2. Preis: 39.000,00 EUR, 3. Preis: 24.000,00 EUR, 2 Anerkennungen in Höhe von jeweils 15.500,00 EUR

Die Aufteilung der Wettbewerbssumme (Preise, Anerkennungen sowie ggf. Aufwandsentschädigungen) kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. Die ausgelobte Wettbewerbssumme ist dabei auszuschöpfen.

Terminschiene: Bewerbungsschluss: 27.05.2026; Versand der Auslobungsunterlagen: voraussichtlich 11.06.2026; Ortsbesichtigung und Einführungskolloquium: 09.07.2026; Abgabe der Planunterlagen: 15.09.2026; Preisgerichtssitzung: 13.10.2026

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält es sich vor, fehlende Unterlagen der Bewerbung innerhalb einer bestimmten Frist nachzufordern. Werden die nachgeforderten Unterlagen/Nachweise etc. sodann nicht fristgerecht vorgelegt, führt dies zum Ausschluss.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

15
15

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Als Vorstufe des Wettbewerbs wird ein Bewerbungsverfahren zur Auswahl von bis zu 15 Wettbewerbsteilnehmenden vorgeschaltet.

Der Wettbewerb richtet sich an Bewerbergemeinschaften, bestehend aus Architekt*innen oder Innenarchitekt*innen mit Bauvorlageberechtigung und Landschaftsarchitekt*innen.

Die Teilnehmenden müssen sowohl den Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt*in" oder "Innenarchitekt*in mit Bauvorlageberechtigung" als auch "Landschaftsarchitekt*in" (jeweils Kammernachweis) erbringen können.

Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt*in / Innenarchitekt*in und Landschaftsarchitekt*in befugt sind und die entsprechenden Nachweise (Kammernachweise) erbringen können.

Innenarchitekt*innen müssen darüber hinaus noch den Abschluss der "Ergänzenden Hochschulprüfung" zur Bauvorlageberechtigung nachweisen.

Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn der satzungsmäßige Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen die zu benennenden bevollmächtigten Vertretenden und die Verfassenden der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.

Ist die Berufsbezeichnung am jeweiligen Heimatstaat nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt*in und Landschaftsarchitekt*in, wer über ein Diplom bzw. Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.

Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Bewerbergemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.

Die Teilnehmenden müssen nachweisen, dass Sie die folgenden Kriterien erfüllen:

1. Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung "Architekt*in" u./o. "Innenarchitekt*in" und "Landschaftsarchitekt*in (Kammernachweis).
2. Nachweis Abschluss der "Ergänzenden Hochschulprüfung" zur Bauvorlageberechtigung für Innenarchitekt*innen.
3. Referenzen im Hochbau:
Referenz 1: Mindestens ein realisierter Neubau / Umbau vergleich-barer Komplexität der Honorarzone IV, LP 1-5, in den letzten 10 Jahren durch den Bewerbenden.
Referenz 2: Mindestens eine realisierte Umnutzung / Umbau oder Sanierung eines Gebäudes in den letzten 10 Jahren.

Wenn mit Referenz 1 auch die Anforderungen für Referenz 2 erfüllt werden, ist Referenz 1 ausreichend.

Sowohl für das Bewerbungsverfahren als auch im anschließenden Wettbewerb ist ein Zusammenschluss von Büros (z.B. als Arbeitsgemeinschaft) zur Erbringung der erforderlichen Teilnahmeberechtigung und / oder der Wettbewerbsleistungen möglich.

Sollten mehr als 15 Bewerbungen eingehen, entscheidet bei gleicher Eignung das Los über die Teilnahme am Verfahren.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
15

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

EIGNUNGSKRITERIEN FÜR DIE TEILNAHME AM VERHANDLUNGSVERFAHREN NACH DEM PLANUNGSWETTBEWERB:
Zu den Verhandlungen wird die auslobende Stelle die folgenden Eignungsnachweise fordern, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nachgewiesen werden müssen. Eignungsleihe nach § 47 VgV ist möglich.
a. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV):
Eigenerklärung, dass eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung vorliegt (Sach- und Vermögensschäden: min. 3 Mio. Euro, Personenschäden: min. 3 Mio. Euro) bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird.
b. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) - nachzuweisen durch jede vertretene Fachdisziplin (Stadtplanung und Landschaftsarchitektur): Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung (§ 75 (1) VgV), Anzahl technischer Fachkräfte: mindestens vier
c. Erzielter Preis im vorangegangenen, hier beschriebenen Wettbewerb nach RPW: Es werden nur Preistragende zum Verfahren zugelassen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe