Grundlage der Bearbeitung ist die beiliegende Machbarkeitsstudie "250318_JKG Gronau_NI_Zusammenfassung Machbarkeitsstudie".
Der Bauherr favorisiert hierbei die Variante 2 Anbau, die in der Studie als "Erweiterungsbau: Baustein 1 und 2" näher beleuchtet wird.
Der Bieter soll skizzenhaft seinen methodischen Lösungsansatz für den Erweiterungsbau aufzeigen. Es wird ausdrücklich kein fertiges Konzept erwartet, sondern die Darstellung der Herangehensweise an die komplexe Bauaufgabe.
Der Lösungsansatz hat folgende Aspekte schlüssig zu behandeln:
- Städtebau & Kubatur: Einordnung des Baukörpers, Verteilung der Staffelgeschosse und Umgang mit den bestehenden Niveauunterschieden.
- Funktionale Verknüpfung: Darstellung der Anbindung des Erweiterungsbaus an den Bestand.
- Wegebeziehungen: Funktionsschematische Darstellung (inkl. Symbolpfeilen) der horizontalen und vertikalen Verkehrswege, differenziert nach Mitarbeiter-, Patienten- und Logistikströmen.
- Technik: Sinnvolle Verortung der Technikzentralen.
- Vergleich: Diskussion der Vor- und Nachteile des eigenen Lösungsansatzes gegenüber der in der Machbarkeitsstudie favorisierten Variante.
Zusätzlich zum reinen Baukörper sind folgende strategische Überlegungen darzulegen:
- Zukunftsfähigkeit: Aufzeigen von Möglichkeiten für zukünftige bauliche Erweiterungen (z.B. Anbau, separater Neubau oder Aufstockung) zur langfristigen Sicherung der Liegenschaftsentwicklung.
- Baubetrieb: Das Konzept hat unter der Prämisse des vollständigen Aufrechterhaltens des Krankenhausbetriebs realisierbar sein. Auf temporäre Interimsbauten wenn möglich ist zu verzichten.
Die Darstellung soll skizziert und durch erläuternden Text nachvollziehbar gemacht werden. Eine einfache grafische Visualisierung ist erwünscht. Folgende Unterlagen werden bewertet:
- Skizzenhafte Konzeptstudie (Format z.B. DIN A3).
- Erläuterungsbericht zur Konzeptstudie (mit Überlegungen, Abwägungen sowie Vor- und Nachteilen).
Die konkrete Bewertungsmatrix wird bei Angebotsanforderung bekannt gegeben.