Auftraggeberin ist das Staatstheater Meiningen, unter dem Dach der "Kulturstiftung Meiningen-Eisenach". Die Stiftung ist öffentliche Auftraggeberin im Sinne des § 99 Nr. 2 GWB.
Für die Planung und Umsetzung sind Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 8 entsprechend der in den Leistungsbildern näher beschriebenen Leistungennach HOAI erforderlich.Die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 9 gem. HOAI sind im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung zu erbringen. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens erfolgt die Auftragserteilungzunächst nur für die Leistungsphase 2. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer, darüberhinausgehender, Leistungsphasen besteht nicht. Die Beauftragung der Leistungsphase 3 wird erst dann vorgenommen, wenn die auf Basis der Variantenuntersuchung ermittelte Kostenschätzung geprüft und durch den Auftraggeber ausdrücklich freigegeben wurde. Der Bauherr beabsichtigt, dem Ingenieur bei Fortsetzung des Projektes die Leistungen der Leistungsphasen 3 und nachfolgende Leistungsphasen einzeln oder im Ganzen zu übertragen.
Für die Planungsleistungen wird ein Leistungszeitraum von ca. April/Mai 2026 bis Ende 2028 (Planungsbeginn bis Abschluss Objektüberwachung) veranschlagt.
Teilobjekt 2 - Funktionsgebäude
Vorstellung Projektteam- Vorstellung und Organisation des Projektteams
Eine genauere Beschreibung des Kriteriums kann der Anlage "Zuschlagskriterien - Stufe 2" entnommen werden.
Büro- und Projektorganisation und Koordination- Vor-Ort-Präsenz und Einbindung Auftraggeber- Kosten- sowie Änderungs- und Nachtragsmanagement
Herangehensweise an das Projekt- Umsetzung des Bedarfsprogramms- Kosten- Termine - Erfahrung mit Klimakaltwasseranlage- Energiekonzept- Schnittstellen zu Fachplanungen
Honorar | PreisDie anrechenbaren Kosten werden für alle Bieter gleich angesetzt.Die Bruttosumme aus Grundhonorar, Zu- und Abschlägen, den Besonderen Leistungen sowie den Stundensätzen,Nebenkosten und der Umsatzsteuer ergibt die Wertungssumme.Die Wertungssummen aller Bieter werden miteinander verglichen.
Punktbewertung:5 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme.0 Punkte erhält ein Angebot mit dem 2,0-fachen Wert der niedrigstenWertungssumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenso 0 Punkte.Für dazwischen liegende Angebote erfolgt die Punktbewertung mittels Interpolation. Diese erfolgt bis zur zweiten Nachkommastelle.
1) Nachunternehmer:Die Verpflichtung von Nachauftragnehmern ist zulässig. Entsprechende Formblätter liegen den Vergabeunterlagen bei.
2) EignungsleiheSollte ein Bewerber die Eignungskriterien nur dadurch erfüllen können, dass er ein anderes Unternehmen einbezieht(Eignungsleihe), so hat er mit Abgabe des Teilnahmeantrags seine Verfügung über die Ressourcen des anderen Unternehmens und dessen Eignung sowie das Nichtvorliegen gesetzlicher Ausschlussgründe beim anderen Unternehmen mittels einerVerpflichtungserklärung (Anlage Verpflichtungserklärung Eignungsleihe) nachzuweisen.
4) Bewerber-/Bietergemeinschaften:Für Bewerbergemeinschaften muss ein gemeinsamer Teilnahmeantrag abgegeben werden. Der Name der Bewerbergemeinschaft sowie ein bevollmächtigterVertreter sind anzugeben (siehe Anlage 01 Teil II, Teil B der Vergabeunterlagen). Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass von einer (späteren) Bietergemeinschaft eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt wird. Hierzu ist ggf. mit dem Teilnahmeantrag die Bewerbergemeinschaftserklärung (s. Anlage) in von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichneter Form abzugeben. Mit der Abgabe eines Erstangebotes wird die Bewerbergemeinschaft zur Bietergemeinschaft. Für Bietergemeinschaften muss ein gemeinsames Angebot abgegeben werden. Änderungen an der Zusammensetzung einer Bietergemeinschaft gegenüber der Zusammensetzung alsBewerbergemeinschaft sind unzulässig und können zum Ausschluss des Angebots vom Vergabeverfahren führen.
5) Allgemein:Der Teilnahmeantrag ist unter Verwendung der bereitgestellten Unterlagen und Vordrucke zu erstellen und zusammen mit den geforderten Anlagen bis zum Ende der Frist elektronisch über das Vergabeportal einzureichen. Bewerbergemeinschaften sind für diese Vergabe grundsätzlich zugelassen.Der in der Bekanntmachung genannte Termin zum Versand derAufforderung zur Angebotsabgabe entspricht der aktuellen Planung. Die Aufforderung kann auch früher oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Rechtsbehelfsfrist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB
Die Auftraggeberin behält sich vor, gemäß § 17 Abs. 11 VgV den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in die Verhandlungsphase einzutreten.