Die Hamburger Energiewerke GmbH (HEnW) sind ein 100 % städtischer Energieversorger. Zur Erreichung der Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg soll der Anteil der kohlebasierten Fernwärme bis 2030 von aktuell ca. 64 % auf null reduziert werden. Hierzu wurde das Programm "Tiefstack Transformation (TiTra)" initiiert.Am Standort Heizkraftwerk (HKW) Tiefstack erzeugen derzeit zwei steinkohlebefeuerte Dampferzeuger im KWK?Betrieb Strom und Fernwärme. Zur Dekarbonisierung dieses Standortes ist die Substitution des Brennstoffs Steinkohle durch Erdgas (H?Gas) vorgesehen. Ergänzend sollen die Dampferzeuger übergangsweise mit Heizöl EL (HEL schwefelarm nach DIN 51603?1) betrieben werden können.Neben der reinen Brennstoffumstellung werden Effizienzmaßnahmen umgesetzt. Los 4 trägt dazu bei, indem Abwärme aus dem Rauchgas vor dem Saugzug ausgekoppelt und in das Heizwassernetz eingespeist wird.
Der Projektumfang der Vergabeeinheit 4 (Los 4) ist die Planung, Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme eines systemsicheren Abwärmenutzungssystems, bestehend aus:- zwei baugleichen Rauchgas-Wärmeübertragern je Linie in der ehemaligen REA,- einem hydraulisch angebundenen Heizwasserkreislauf inklusive Rohrbrücke ins Bestandssystem,- allen erforderlichen Nebenaggregaten und der zugehörigen EMSR? und Stahlbautechnik,um einen definierten Teil der Rauchgaswärme in das Heizwassernetz einzuspeisen und so die Gesamteffizienz des Standortes zu erhöhen.
Heizkraftwerk Tiefstack (Hamburg)
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn seit dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Die Durchführung des Vergabeverfahrens erfolgt unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Erteilung der erforderlichen bundesimmissionsschutzrechtlichen Genehmigung (§ 16 BImSchG).Die endgültige Vergabeentscheidung und der Abschluss des Vertrags stehen unter dem bundes-immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsvorbehalt; der Zuschlag wird erst nach Erhalt der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (§ 16 BImSchG) erteilt werden.
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Vorbehalt zur Vergabe:
Die Durchführung des Vergabeverfahrens erfolgt unter dem ausdrücklichen Vorbehalt der Erteilung der erforderlichen bundesimmissionsschutzrechtlichen Genehmigung (§ 16 BImSchG)Die endgültige Vergabeentscheidung und der Abschluss des Vertrags stehen unter dem bundesimmissionsschutzrechtlichen Genehmigungsvorbehalt; der Zuschlag wird erst nach Erhalt der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (§ 16 BImSchG) erteilt werden.
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Aktueller Eintrag (nicht älter als 6 Monate) aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes oder sonstigen Nachweis der auf andere Weise die Berufsausübung erlaubt.
-> Mindestbedingung
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - PL2)
Aktuell gültiges Zertifikat zum Bestehen eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN ISO 9001oder über ein vergleichbares Zertifizierungssystem. -> Mindestbedingung
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL2)
Eigenerklärung über den jährlichen Umsatz für vergleichbare Lieferungen und Leistungen der letzten 5 Jahre. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
-> keine Mindestbedingung
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - WL1)
Vollständig ausgefüllte Vertraulichkeitserklärung.
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - 01)
Nachweis einer aktuellen (nicht älter als 6 Monate) Betriebs-Haftpflicht- mit ausgewiesenen Deckungssummen als Versicherung im industrieüblichen Standard gegen Sach- und Vermögensschäden.
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - WL2)
Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft (nicht älter als 6 Monate), z.B. Creditreform oder vergleichbar.
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - WL3)
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (sowohl zwingende als auch fakultative Ausschlussgründe, §§ 123, 124 GWB; - Eigenerklärung zum Nachweis gemäß § 21 AEntG und § 19 MiLoG - Eigenerklärung zum Nachweis von Eintragungen im Wettbewerbsregister
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - PL3)
Hinweis:Ein Formblatt ist in den Unterlagen als Anlage 05 enthalten
Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Auslandsverkehr der Verordnung (EU) Nr. 833/2014
Hinweis:Ein Formblatt ist in den Unterlagen als Anlage 06 enthalten
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - PL5)
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag
Hinweis:Ein Formular ist in den Unterlagen als Anlage 01 enthalten
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - 00)
Nachweis über zertifizierte Fertigungsprozesse gemäß DIN EN ISO 3834, AD 2000 HPO oder gleichwertig.
-> Keine Mindestbedingung
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL1)
Aktuell gültiges Zertifikat zum Bestehen eines anerkannten Arbeitsschutz- & Gesundheitsschutz-Managementsystem(SCC 17/18, ISO 45001 (ehem. OSHAS 18001) oder vergleichbare Zertifizierung)
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL3)
Erklärung zum Kraftwerks-Kennzeichnungs-System (KKS) - Der Bewerber hat eine Eigenerklärung folgenden Inhalts abzugeben: "Hiermit erkläre ich, über die systemgerechte Anwendung des Kraftwerks-Kennzeichnungssystem gemäß den VGB-Richtlinien VGB-B105/106, VGB Standard VGB-S-811-01-2018-01-DE zu verfügen."
Oder vergleichbar.
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL5)
Nachweis über mind 3. vergleichbare Referenzprojekte im DACH-Raum ab 3 MW thermisch (Flüssig/Rauchgas) .(Lieferung, Montage und Inbetriebsetzung von Wärmetauschern ähnlicher Größe/Komplexität in den letzten 8 Jahren), Projektumfeld (Raffinerie, Petrochemie, Alg. Anlagenbau, davon mind. 1 im Kraftwerk)
> Mindestbedingung
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL4)
Bestätigungen des Bewerbers durch Eigenerklärung darüber, dass er in der Lage ist
a) die Vertragsabwicklung in allen Unterlagen und im Schriftverkehr sowie Besprechungen in deutscher Sprache durchzuführen.
b) Bau- und Projektleiter, welche verhandlungssicher Deutsch sprechen, in zur Auftragsabwicklung ausreichender Anzahl zur Verfügung zu stellen.
(siehe Anlage 00a Eignungskriterien - TL6)
Siehe Eignungskriterien