Verfahrensangaben

WW Stenderup - Projekt 1 TGA Filteranlage

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
28.08.2026 09:45 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Wasserzweckverband Ostangeln
DE134643198
Holmlück 2
24972
Steinbergkirche
Deutschland
DEF0C
thomas.asmussen@wzv-ostangeln.de
00491608007547

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
t04319884702
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
00494319884702

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Aufttraggeber beabsichtigt den Neubau eines Wasserwerks auf dem Grundstück "Am Wasserwerk 1, 24395 Gelting".

Nach derzeitigem Stand sollen (zeitlich im Wesentlichen gleichlaufend) auf dem Grundstück folgende Projekte verwirklicht werden:

Projekt 1:
Werkstatt- und Bürogebäude nebst Filterhalle zur Enthärtung incl. Enteisenung und Entmanganung des Trinkwassers.

Projekt 2:
Trinkwasserbehälter (2 Wasserkammern/Trinkwasserbehälter mit Pumpwerk) mit angeschlossenem Bedienungsgebäude.

Projekt 3:
Absetzanlage.

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe Leistungen der TGA-Fachplanung (Anlagengruppen 7 und 8) gem. der §§ 53 ff. HOAI für die Projekte 1 und 3.

Zum Aufgabenbereich des AN sollen insbesondere folgende Themen gehören:

In der Anlagengruppe 7 (KG 470/477):
- im Projekt 1: Filteranlage zur Enthärtung incl. Enteisenung und Entmanganung des Trinkwassers
- im Projekt 3: hydraulische Ausrüstung Absetzbecken (KG 470 und 460)
- für Projekt 1: Wasserversorgung der Enthärtungs- und Filteranlage durch Zufuhr von den 3 Tiefbrunnen (Leitungen im Außenbereich)
- zwischen Projekt 1 und 3: Zulauf von Filteranlage zum Absetzbecken (Leitungen im Außenbereich)
- Pumpenanlagen der 3 Tiefbrunnen

In der Anlagengruppe 8 (KG 480):
- im Projekt 1: MSR (Mess-Steuer-Regelungstechnik) betreffend
o Filteranlage zur Enthärtung incl. Enteisenung und Entmanganung des Trinkwassers
o Tiefbrunnen

Einzelheiten (auch hinsichtlich der voraussichtlichen anrechenbaren Kosten) können dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Vertragsentwurf entnommen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe Leistungen der TGA-Fachplanung (Anlagengruppen 7 und 8) gem. der §§ 53 ff. HOAI

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
36
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Holmlück 2
24972
Steinbergkirche
Deutschland
DEF0C

Das Bauvorhaben wird auf dem Grundstück " Am Wasserwerk 1, 24395 Gelting " durchgeführt.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung kann nicht über eine gängige Gewichtung erfolgen

Vergl. bei den Vergabeunterlagen beigefügte Anlage "WWP1-004 Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien _ matrix TGA-Filteranlage"

Zuschlagskriterium

Qualität

Vergl. bei den Vergabeunterlagen beigefügte Anlage "WWP1-004 Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien _ matrix TGA-Filteranlage"

Zuschlagskriterium

Preis

Vergl. bei den Vergabeunterlagen beigefügte Anlage "WWP1-004 Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien _ matrix TGA-Filteranlage"

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DDKMG9J

Einlegung von Rechtsbehelfen

a)
Ein Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß der §§ 160 ff. GWB bei der zuständigen Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren einleiten.

b)
Der Antrag ist unzulässig, soweit
- der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Vergabebekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

c)
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (vorstehend unter lit. b) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Satz 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. In die Auswahl der zur Verhandlung zugelassenen Bewerber kommt, wer den Teilnahmeantrag (in den Vergabeunterlagen enthalten) entsprechend den Teilnahmebedingungen rechtzeitig mit allen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat (die Nachforderung von Unterlagen steht im Ermessen der Vergabestelle). Die Bewerber werden nach einer Wertungsmatrix (ist im Teilnahmeantrag enthalten und erläutert) bewertet und die Reihenfolge der Bewerber wird festgelegt. Die 3 Bewerber, die auf Basis dieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zur Verhandlung zugelassen. Falls die geplante Höchstzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, entscheidet unter diesen das Los. Wird die Anzahl von mindestens 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden sollen, nicht erreicht, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren aufzuheben oder es mit einer niedrigeren Bewerberzahl fortzuführen. Die vorstehende Anzahl von 3 Bewerbern, die zur Verhandlung aufgefordert werden, erhöht sich auf 4 Bewerber, falls der gesetzte Bewerber (vergl. nachstehend Ziff. 12) am Verfahren teilnimmt und die Mindestvoraussetzungen erfüllt.

2. Eine Eignungsleihe ist zulässig. Liegen bei dem Unternehmen, auf das sich der Bewerber i. S. "Eignungsleihe" beruft, Ausschlussgründe vor, so kann der Bewerber dieses Unternehmen innerhalb einer von der Vergabestelle zu setzenden Frist durch ein anderes Unternehmen ersetzen. Beruft sich der Bewerber auf Eignungsleihe, so behält sich die Vergabestelle vor, eine gemeinsame Haftung des Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe zu verlangen.

3. Der Teilnahmeantrag kann vom Bewerber über die Vergabeplattform heruntergeladen werden.
Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist mit Hilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform einzureichen.
Das Fehlen im Teilnahmeantrag geforderten Nachweise und Erklärungen kann ohne Nachforderung zum Ausschluss der Bewerbung führen.
Änderungen an den vorgegebenen Texten im Teilnahmeantrag und an der dortigen Reihenfolge sind nicht zulässig. Bewerbungsunterlagen, die über den im Teilnahmeantrag geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt.

4. Die im Teilnahmeantrag geforderten Referenzprojekte müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) oder der Schweiz beziehen, anderenfalls wird die Referenz nicht zugelassen.

5. Mehrfachbewerbungen sind nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft zugleich Mitglied einer (oder mehrerer anderer) Bewerbergemeinschaft(en) ist - diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen.

6. Zu diesem Verfahren werden nur Bewerber zugelassen, die sich mit dem vorgegebenen Teilnahmeantrag (Anlage zu dieser Bekanntmachung) bewerben. Es gelten die im Teilnahmeantrag genannten Bearbeitungshinweise.
Bewerbergemeinschaften geben einen Teilnahmeantrag mit allen Angaben gemeinsam ab.

7. Alle Erklärungen/Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen.

8. Der Auftraggeber behält sich, vom Bewerber zu verlangen, die Richtigkeit seiner Erklärungen durch geeignete Nachweise zu belegen.

9. Eine Bietergemeinschaft muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (deren Gesellschafter gesamtschuldnerisch haften) mit einem oder mehreren bevollmächtigten Vertretern sein. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie im Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

10. Die Leistungen werden nur vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ansässige:
a) natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung Dipl.- Ingenieur (oder gleichwertig - insbesondere, wenn nach EU-Vorschriften/Richtlinien die Berechtigung besteht, in der Bundesrepublik Deutschland als Dipl.- Ingenieur tätig zu sein) berechtigt sind;
b) juristischen Personen oder sonstige Personenvereinigungen, sofern deren (satzungsgemäßer) Geschäftszweck auf Leistungen der jeweiligen Fachrichtung ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht, und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter oder der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt;
c) Bewerbergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften, bei denen Mitglieder die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen.

11. Die Leistungen werden als Stufenauftrag vergeben (vergl. Vertragsentwurf).

12. Im Verfahren ist ein Büro "gesetzt". Wenn dieses Büro am Verfahren teilnimmt und die Mindestanforderungen erfüllt, wird es neben den 3 Bewerbern (gem. vorstehender Ziff. 1) unabhängig von der von ihm auf der 1. Stufe dieses Verfahren (Eignungsprüfung) erreichten Punktzahl auf der 2. Stufe dieses Verfahrens zur Verhandlung zugelassen/eingeladen.

13. Über den den Vergabeunterlagen beigefügten Vertragsentwurf wird ausschließlich mit den gem. vorstehender Ziff. 1 zur Verhandlung zugelassenen Bewerbern in der 2. Stufe dieses Verfahrens verhandelt. Die im Vertragsentwurf unter § 6 Ziff. 6.4 genannte Anlage 4 (Organigramm) ist nur von den Bewerbern vorzulegen, die in der 2. Stufe dieses Verfahrens zur Verhandlung aufgefordert werden.

14. Die Zuschlagskriterien ergeben sich aus der den Vergabeunterlagen beigefügten Anlage "WWP1-004 Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien _ matrix TGA-Filteranlage"
Zu den dort genannten Kriterien sollen die zur Verhandlung zugelassenen Bewerber im Verhandlungstermin (2. Stufe dieses Verfahrens) vortragen. Das wird entsprechend der Matrix von der Vergabestelle bewertet. Die Gewichtung ergibt sich aus der Matrix. Das Honorarangebot der (zur Verhandlung zugelassenen) Bewerber wird entsprechend der Anlage "WWP1-004 Themen für Verhandlung - Zuschlagskriterien _ matrix TGA-Filteranlage" in der 2. Stufe dieses Verfahrens bewertet.

15. Neben den Angaben zu den Eignungskriterien werden folgenden Erklärungen/Nachweise gefordert (Einzelheiten: siehe Teilnahmeantrag):
a) allgemeine Angaben des Bewerbers (Vordruck: siehe Teilnahmeantrag)
b) Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck: siehe Teilnahmeantrag).
c) Eigenerklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen
d) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB (und weitere Ausschlussgründe)
e) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB
f) Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5ki Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Verlangt wird die Vorlage von Eignungsnachweisen wie beispielsweise Studiennachweise, Diplomurkunden (in Kopie) betreffend die fachliche Befähigung der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder) und der verantwortlichen Führungskräfte.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Verlangt wird die Vorlage "Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung" in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert:

Die Eigenerklärung für die Jahre 2023, 2024 und 2025 über die jeweiligen Jahresnettohonorarumsätze für TGA-Planung nach §§ 53 ff. HOAI (nur betr. Anlagengruppe 7 - KG 477 der DIN 276:2018-12)

Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: 9. Kriterium und "Wertungsmatrix Teilnehmerauswahl").

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
12,00

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Verlangt wird die Eigenerklärung, ob und ggf. in welchem Umfang auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen o. ä.) zurückgegriffen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert:

Eigenerklärung für die Jahre 2023, 2024 und 2025 über die jeweils durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Dipl.-Ingenieure (oder gleichwertige Ausbildung - Bachelor-Abschluss oder Meisterprüfung in einem technischen Beruf oder staatl. gepr. Techniker ist gleichwertig - jeweils: ohne freie Mitarbeiter) inkl. Führungskräfte für TGA-Planung nach §§ 53 ff. HOAI ((nur betr. Anlagengruppen 7 (KG 477) und 8))

Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: 10. Kriterium und "Wertungsmatrix Teilnehmerauswahl ").

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
12,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

"Referenzprojekte Filteranlagen oder zentrale SEK-Enthärtungsanlagen" des TGA-Planers nach §§ 53 ff. HOAI

Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert:

Referenzliste Bewerber zu §§ 53 ff. HOAI für Referenzprojekte "Filteranlagen oder zentrale SEK-Enthärtungsanlagen" , die für jedes Referenzprojekt

- nachvollziehbar dargestellt und beschrieben: die Aufgabe: TGA-Planung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 7 - KG 477 der DIN 276:2018-12) im Bereich "Neubau oder Ertüchtigung" betr. "Filteranlage zur Enteisenung und Entmanganung" oder "zentrale SEK-Enthärtungsanlage" in einem Wasserwerk zur Versorgung der Allgemeinheit mit Trinkwasser
- die Beauftragung der Leistungsphasen: 3 und 5 bis 8 zu § 55 HOAI
- den Zeitraum der Leistungsdauer mit Angabe, wann mit der Leistungsphase 3 begonnen wurde und wann diese abgeschlossen wurde und wann mit der Leistungsphase 8 begonnen wurde
- die Netto-Baukosten (gem. Kostenberechnung) in der KG 477 (ohne MSR)
- den jeweiligen Auftraggeber und den dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer

enthalten muss..

Es werden nur Referenzprojekte zugelassen,

- bei denen die Baukosten (nur KG 477 - ohne MSR) für "Neubau oder Ertüchtigung" betr. "Filteranlage zur Enteisenung und Entmanganung" und/oder "zentrale SEK-Enthärtungsanlage" >= EUR 800.000,00 (netto) sind/waren
- die vom Bewerber ganz oder teilweise in den Referenzjahren 2020 bis 2026 bearbeitet wurden, wobei im Referenzzeitraum mindestens die Erbringung der Leistungsphasen 3 und 5 - 7 und der Beginn der Leistungsphase 8 liegen muss.

Eine Referenz, in der sowohl eine "Filteranlage zur Enteisenung und Entmanganung" wie auch "zentrale SEK-Enthärtungsanlage" verwirklicht wird/wurde, zählt als 2 Referenzen, wenn die Baukosten (nur KG 477 - ohne MSR) betr. "Filteranlage zur Enteisenung und Entmanganung" und betr. "zentrale SEK-Enthärtungsanlage" jeweils >= EUR 500.000,00 (netto) sind/waren

Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) oder der Schweiz beziehen

Mindestanforderung: 2 Referenzprojekte im Referenzzeitraum 2020 bis 2026

Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: 11. Kriterium und "Wertungsmatrix Teilnehmerauswahl ").

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
27,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

"Referenzprojekte Mess-, Steuer- und Regelungstechnik" des TGA-Planers nach §§ 53 ff. HOAI

Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert:

Referenzliste Bewerber zu §§ 53 ff. HOAI für Referenzprojekte "Mess-, Steuer- und Regelungstechnik" , die für jedes Referenzprojekt

- die Aufgabe: TGA-Planung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe 8) im Bereich "Mess-, Steuer- und Regelungstechnik" für Filter- und oder Enthärtungsanlagen in Wasserwerken
- die Beauftragung der Leistungsphasen: 3 und 5 bis 8 zu § 55 HOAI
- den Zeitraum der Leistungsdauer mit Angabe, wann mit der Leistungsphase 3 begonnen wurde und wann diese abgeschlossen wurde und wann mit der Leistungsphase 8 begonnen wurde
- die Netto-Baukosten (gem. Kostenberechnung) in der KG 480 (nur für die beschriebene MSR)
- den jeweiligen Auftraggeber und den dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer

enthalten muss..

Es werden nur Referenzprojekte zugelassen,

- bei denen die Baukosten (KG 480) betr. die vorstehend beschriebene "Mess-, Steuer- und Regelungstechnik" >= EUR 300.000,00 (netto) sind/waren
- die vom Bewerber ganz oder teilweise in den Referenzjahren 2020 bis 2026 bearbeitet wurden, wobei im Referenzzeitraum mindestens die Erbringung der Leistungsphasen 3 und 5 - 7 und der Beginn der Leistungsphase 8 liegen muss.

Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) oder der Schweiz beziehen

Mindestanforderung: 1 Referenzprojekt im Referenzzeitraum 2020 bis 2026

Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: 12. Kriterium und "Wertungsmatrix Teilnehmerauswahl ").

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
27,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

"Referenzprojekte öffentlicher Auftraggeber" des TGA-Planers nach §§ 53 ff. HOAI

Es werden folgende Nachweise/Erklärungen gefordert:

Referenzliste Bewerber zu §§ 53 ff. HOAI für Referenzprojekte "öffentlicher Auftraggeber"

die für jedes Referenzprojekt
- die Aufgabe: TGA-Planung nach §§ 53 ff. für einen Auftraggeber gem. § 98 GWB (öffentlicher Auftraggeber, Sektorenaufraggeber oder Konzessionsgeber) mit Leistungsphasen 6 und 7 zu § 55 HOAI
- den Zeitraum der Leistungsdauer hinsichtlich der LPH 6 und 7 (Beginn und Ende)
- die Netto-Baukosten in den KG 300 und 400 (gem. Kostenberechnung)
- den jeweiligen Auftraggeber und den dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer

enthalten muss, anderenfalls die die Vergabestelle sich vorbehält, die Referenz nicht zu berücksichtigen.

Es werden nur Referenzprojekte zugelassen,

- bei denen die Baukosten (Summe KG 300 und KG 400) >= EUR 1.500.000,00 (netto) sind/waren
- die vom Bewerber (bezogen auf die Durchführung der LPH 6 und 7) ganz oder teilweise in den Referenzjahren 2020 bis 2026 bearbeitet wurden;
- bei denen aus der Erklärung des Bewerbers ersichtlich ist, warum der Auftraggeber " Auftraggeber gem. § 98 GWB" ist - das ist bei Unklarheiten auf Anforderung der Vergabestelle gesondert zu erläutern.

Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) oder der Schweiz beziehen.

Mindestanforderung: 2 Referenzprojekte im Zeitraum 2020 bis 2026

Die Einzelheiten der Wertung ergeben sich aus dem Teilnahmeantrag (dort: 13. Kriterium und "Wertungsmatrix Teilnehmerauswahl ").

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
22,00

Finanzierung

keine

Rechtsform des Bieters

Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung ihrer Mitglieder

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

1.
Im Auftragsfall ist der Bewerber verpflichtet, eine eine Person mit Qualifikation Dipl.- Ingenieur oder gleichwertig (Master- oder Bachelor-Abschluss oder Meisterprüfung in einem technischen Beruf oder staatl. gepr. Techniker ist gleichwertig) mit mindestens 6-jähriger beruflicher Erfahrung in der Abarbeitung der Leistungsphase 8 zu § 55 HOAI für die Dauer der Abarbeitung der Leistungsphase 8 zu § 55 HOAI zu stellen,

2.
Im Auftragsfall:
Abschluss und Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über mindestens

EUR 3.000.000,00 für Personenschäden und
EUR 1.500.000,00 für Sach- und Vermögensschäden

mit einer Maximierung der Ersatzleistung in Höhe von mindestens dem Zweifachen der Versicherungssumme im Versicherungsjahr.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung