Die Zentralbibliothek wurde von 1984 bis 1987 neu gebaut . Das Gebäude ist als sternförmiger Flachbau in
Stahlskelettkonstruktion aus Stahl und Glas konzipiert. E s beherbergt neben der Zentralbibliothek auch
Büro- und Seminarräume, e in Sprach- und Fotolabor sowie einen Magazinbereich . Im Foyer findet sich Platz
für Ausstellungen , Schließfächer und einen Aufenthaltsbereich .
Im Zuge einer Bestandsbeurteilung für die Gewährleistung der Anlagensicherheit wurden hygiene- und
schadstofftechnische Untersuchungen durchgeführt.
Hierbei wurde festgestellt, d ass ein hygienekonformer Betrieb mit der vorhandenen Anlagentechnik nicht
weiter möglich ist.
Des Weiteren wurden bei den durchgeführten Schadstoffuntersuchungen folgende Schadstoffbelastungen
festgestellt:
- Asbest in Anschlagleisten von Brandschutzklappen .
- Asbestzement im Luftleitungsnetz.
- Dämmstoffe aus künstlichen Mineralfasern (KMF).
Weiterhin sind an der vorhandenen Anlagentechnik bereits defekte Bauteile vorhanden , die ausgetauscht
werden müssten , aber in der notwendigen Ausführung aufgrund des Alters der Anlagen nicht mehr lieferbar
sind . Eine Ersatzteilbeschaffung ist teilweise nicht mehr bzw . nur noch bedingt möglich.
Ferner ist das in der vorhandenen Kältemaschine enthaltene Kältemittel nur noch einen begrenzten Zeitraum
gesetzlich zugelassen ( F - Gase- V erordnung, K ältemittel Phase- Down- Szenario).
Aufgrund der genannten Punkte kann eine Versorgungssicherheit des Gebäudes über einen längeren
Zeitraum nicht mehr gewährleistet werden, wodurch eine Erneuerung der zentralen Anlagentechnik der
Zentralbibliothek der katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt notwendig wird.