Das Albertinen Krankenhaus plant die Station für den qualifizierten Entzug am Standort Süntelstraße in die Bestandsstruktur der Psychiatrie zu implementieren. Im Zuge der baulichen Maßnahme soll zudem das Gebäude K einen Anbau über zwei bis vier Etagen mit jeweils sechs Räumen zusätzlicher Nutzfläche erhalten. Entscheidend dafür ist die Erweiterung des Erdgeschosses um einen geschlossenen Bereich (räumliche Abtrennung für Patienten des Maßregelvollzuges sowie die Vorhaltung weiterer Behandlungsplätze im Sockelgeschoss für andere Suchtkrankheiten).
Für dieses Projekt werden verschiedene planerische Dienstleistungen benötigt. Diese setzen sich zusammen aus Objektplanung, Technische Ausrüstung (TGA), Tragwerksplanung und Brandschutzplanung. Die Vergabe erfolgt in Losen.
Los 1: Objektplanung - HochbauStufenweise Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß § 34 HOAI, Anlage 10 Honorarzone III Basissatz
Los 2: Technische Ausrüstung Stufenweise Grundleistungen der Leistungsphase 1-9 gemäß § 55 HOAI, Anlage 15, Basissatz II, für (1) Wasser- und Abwasseranlagen Honorarzone II Basissatz(2) Wärmeversorgungsanlagen Honorarzone II Basisatz(3) Raumlufttechik III Basissatz(4) Starkstromanlagen II Basissatz (5) Fernmelde- und Informationstechnische Anlagen II Basissatz falls erforderlich (6) Förderanlagen falls erforderlich (7) Nutzungsspezifische Anlagenfalls erforderlich (8) Gebäudeautomation
Los 3: TragwerksplanungStufenweise Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 gemäß § 51 HOAI, Anlage 14Honorarzone II Basissatz
Los 4: Brandschutz a) Leistungen für den Brandschutz gem. AHO-Heft Nr. 17 (4. Auflage, Dezember 2022)Stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphase 1-9 gem. dem Leistungsbild für Brandschutz gem. AHO-Heft Nr. 17 (4. Auflage, Dezember 2022).
b) Besondere Leistungen
Genaueres können Sie dem entsprechenden Leistungsbild und den Vergabeunterlagen entnehmen.
Es gilt § 56 VgV.
Der Bewerber beschreibt die Maßnahmen, die er in seinem Unternehmen verfolgt, um die Qualität seiner Leistungen allgemein zu gewährleisten (z.B. Art der Qualitätssicherung, Zertifizierung, Sicher-stellung der Qualifizierung der Mitarbeiter, Schulungen). Die Vergabestelle bewertet die Angaben qualitativ.
Es wird verwiesen auf die Anlage Matrix Auswahlkriterien und formale Prüfung Teilnahmewettbewerb sowie auf die Anlage Referenzbogen.
Referenz Objektplanung, nicht älter als 8 Jahre Stichtag 01.12.2016
Es werden maximal 24 Punkte je Referenz vergeben.
Referenz TGA, nicht älter als 8 Jahre Stichtag 01.12.2016
Es wird verwiesen auf die Anlage Matrix Auswahlkriterien und formale Prüfung Teilnahmewettbewerb sowie auf die Anlage Referenzbogen..
Referenz Tragwerksplanung, nicht älter als 8 Jahre Stichtag 01.12.2016
Referenz Brandschutzplanung, nicht älter als 8 Jahre Stichtag 01.12.2016
Eigenerärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz.
Es wird diesbezüglich auf die VV-Bau Anlage 5-050 aus den Vergabeunterlagen verwiesen.
Berufserfahrung in der Projektleitung in Jahren (mind. 5 Jahre).
Eigenerklärung zu den Russland Sanktionen.
Es wird diesbezüglich auf die Anlage 5-100 aus den Vergabeunterlagen verwiesen.
Berücksichtigung folgender Aspekte:
- Darstellung der fachspezifischen Qualifikationen der Projektleitung - Darstellung der vergleichbaren persönlichen Referenzen/Erfahrungen der Projektleitung
(beachte: mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung) aus den letzten 6 Jahren (ab 01.12.2019)
Jeder Spiegelstrich stellt einen Bewertungsaspekt dar.
- Darstellung der Verfügbarkeit vor Ort während der Phase der Bauausführung zur vertragsgerechten Erfüllung der im Rahmen der LPH 8 zu erbringenden Leistungen - Darstellung der vergleichbaren persönlichen Referenen/Erfahrungen der Bauleitung aus den letzten 6 Jahren (ab 01.12.2019)
unter Berücksichtigung folgender Aspekte:
- Personalkonzept während der Planungsphase einerseits und der Bauausführung andererseits (Erreichbarkeit, Ersatzkräfte, Reaktionszeiten bei Mitarbeiterausfällen) - Darstellung und Erläuterung im und des Projektorganigramm (Zuordnung von Aufgaben und Personal, interne Berichterstattung und Arbeitsabläufe, Schnittstellen zum Auftraggeber und Dritten, interne Zuständigkeiten und Hierarchien)
Berücksichtigung folgender Aspekte: - Darstellung der Sicherstellung der Aufrechterhaltung Kran-kenhausbetrieb/Baustellenabwicklung - Darstellung Kostenkontrolle (Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten; Reaktion bei sich abzeichnenden sowie bereits eingetretenen Kostensteigerungen)- Darstellung Umgang mit terminlichen Anforderungen, Terminmanagement, Arbeitsweise bei terminlichen Störun-gen
Honorarangebot inkl. Nebenkosten, Zuschlägen und Besonderen Leistungen
Stundensätze
- Darstellung der fachspezifischen Qualifikationen der Projektleitung - Darstellung der vergleichbaren persönlichen Referenen/Erfahrungen der Projektleitung
(beachte: mind. 5 Jahre Berufserfahrung in der Projektleitung) aus den letzten 6 Jahren (ab 01.02.2018)
- Darstellung der Verfügbarkeit vor Ort während der Phase der Bauausführung zur vertragsgerechten Erfüllung der im Rahmen der LPH 8 zu erbringenden Leistungen - Darstellung der vergleichbaren persönlichen Referenzen/Erfahrungen der Bauleitung aus den letzten 6 Jahren (ab 01.02.2018)
Darstellung des Bearbeitungskonzeptes für den Planungs- und Bauablauf unter Berücksichtigung folgender Aspekte: - Darstellung der Terminplanung, mit denen die Einhaltung oder Unterschreitung der Terminplanung gewährleistet werden soll- Darstellung Kostenkontrolle (Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten; Reaktion bei sich abzeichnenden sowie bereits eingetretenen Kostensteigerungen)
- Personalkonzept während der Planungsphase (Erreichbarkeit, Ersatzkräfte, Reaktionszeiten bei Mitarbeiterausfällen) - Darstellung und Erläuterung im und des Projektorganigramm (Zuordnung von Aufgaben und Personal, interne Berichterstattung und Arbeitsabläufe, Schnittstellen zum Auftraggeber und Dritten, interne Zuständigkeiten und Hierarchien)
Darstellung der methodischen Arbeitsweise und Projektabwicklung / Herangehensweise an die Planungs- und Bauaufgabe
- anhand Erstellung eines Terminkonzeptes, aus dem hervorgeht, wie die Planungsabläufe strukturiert werden und wie oft Regeltermine stattfinden sollen.