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Verfahrensangaben

Vorwerk Allstedt - Errichtung eines Kultur- und Vereinszentrums - Objektplanung (L...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
11.02.2026
21.02.2026 00:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Allstedt
15087015
Forstraße 9
06542
Allstedt
Deutschland
DEE0A
BRETZEL Rechtsanwaltskanzlei
info@bretzel.net
+49 511 592991-10
+49 511 592991-19

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

BRETZEL Rechtsanwaltskanzlei
DE301514763
Hildesheimer Straße 265-267
30519
Hannover
Deutschland
DE929
Rechtsanwalt Florian Bretzel
info@bretzel.net
+49 511592991-10
+49 511592991-19
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt - 1., 2. und 3. Vergabekammer
t:03455141536
Ernst-Kamieth-Straße 2
06112
Halle (Saale)
Deutschland
DEE02
vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de
+49 345514-1529
+49 345514-1115

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Auftraggeber beabsichtigt, in diesem Verfahren einen Auftrag über Objektplanungsleistungen (Leistungsbilder Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Freianlagen (§ 39 HOAI)) zu vergeben.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das denkmalgeschützte Vorwerk, unterhalb des Schlosses Allstedt gelegen, befindet sich aktuell in privater Hand. Die Gebäude, ehemals Stallungen, sind größtenteils verfallen, teilweise ohne Dach. Um die Bausubstanz zu erhalten und dem Verfall entgegenzuwirken, sind dringend Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Die angrenzende kommunale Fläche vor dem Vorwerk wird als unbefestigter Parkplatz genutzt und soll technisch und gestalterisch aufgewertet werden. Derzeit laufen Verhandlungen zum Erwerb des Ensembles durch die Stadt, um die weitere Entwicklung des Kultur- und Vereinszentrums zu ermöglichen.
Das Gebäude 2 soll denkmalgerecht instandgesetzt und umgenutzt werden. In diesem Gebäude werden durch umfassende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen die Voraussetzungen für einen barrierefrei zugänglichen Veranstaltungsbereich mit hoher Nutzungsflexibilität geschaffen. Dieser soll künftig als zentraler Ort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen mit größerem Publikumsandrang dienen.
Es ist die Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie für die Freianlagen zu erarbeiten und ggf. umzusetzen (stufenweise Beauftragung gemäß Architektenvertrag).
Das Projektgrundstück liegt an der Schloßstraße (postalisch Hausnummer 9D) in 06542 Allstedt, Landkreis Mansfeld-Südharz im Bundesland Sachsen-Anhalt. Es handelt sich um das Flurstück 146/20, Flur 23 der Gemarkung Allstedt (7.457 m2).
Näheres ergibt sich aus dem bereitgestellten Architektenvertrag (Teil B der Vergabeunterlagen).

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
06542
Allstedt
Deutschland
DEE0A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Die Beauftragung des Auftragnehmers mit den Grundleistungen gemäß HOAI erfolgt hinsichtlich der Grundleistungen in mehreren Leistungsstufen:
Leistungsstufe 1 Grundleistungen der LP 1-3
Leistungsstufe 2 Grundleistungen der LP 4
Leistungsstufe 3 Grundleistungen der LP 5-7
Leistungsstufe 4 Grundleistungen der LP 8-9
Mit Abschluss des Vertrags erfolgt zunächst nur die Beauftragung mit den Leistungen der Leistungsstufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsstufen erfolgt durch einseitigen Abruf durch den Auftraggeber nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung der Ergebnisse der jeweils vorhergehenden Leistungsstufe und der dann zur Verfügung stehenden Finanzmittel.
Näheres ergibt sich aus dem bereitgestellten Architektenvertrag (Teil B der Vergabeunterlagen).

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4DBGM45N

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Verfahren gemäß §§ 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein (§ 160 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1. Eignungskriterien, Nachweise
Der Auftraggeber wird die Eignung der Bieter anhand der in der Auftragsbekanntmachung festgelegten Kriterien und Nachweise prüfen. Die Kriterien sowie die zum Nachweis verlangten Unterlagen sind außerdem im Einzelnen nochmals in Anlage A01 dargestellt. Soweit der Auftraggeber Formblätter für die geforderten Angaben vorgibt, befinden sich diese in Teil C der Vergabeunterlagen.

2. Nachunternehmer
Bieter haben in dem Nachunternehmerverzeichnis (Teil C, Anlage C02) mit dem Angebot anzugeben, ob und ggf. welche Teile der Leistung sie an Nachunternehmer weitergeben wollen. Das Nachunternehmerverzeichnis ist auch dann auszufüllen und abzugeben, wenn kein Nachunternehmereinsatz vorgesehen ist.

3. Eignungsleihe
Sollte ein Bieter die Eignungskriterien nur dadurch erfüllen können, dass er ein anderes Unternehmen einbezieht (Eignungsleihe), so hat er mit dem Angebot seine Verfügung über die Ressourcen des anderen Unternehmens sowie das Nichtvorliegen gesetzlicher Ausschlussgründe bei diesem Unternehmen mittels einer Verpflichtungserklärung (Teil C, Anlage C03) nachzuweisen (§ 47 Abs. 1 VgV).

4. Bietergemeinschaften
Für Bietergemeinschaften muss ein gemeinsames Angebot abgegeben werden. Der Name der Bietergemeinschaft sowie ein bevollmächtigter Vertreter sind anzugeben (siehe Teil C der Vergabeunterlagen). Der Auftraggeber verlangt von Bietergemeinschaften eine gesamtschuldnerische Haftung. Hierzu ist mit dem Angebot die Bietergemeinschaftserklärung (Teil C, Anlage C04) in von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichneter Form abzugeben.

5. Möglichkeit der Ortsbesichtigung
Der Auftraggeber bietet allen am Auftrag interessierten Unternehmen eine Ortsbesichtigung des Projektgrundstücks an. Das Betreten des Grundstücks ist nur im Rahmen entsprechender Termine gemeinsam mit Vertretern des Auftraggebers gestattet. Terminanfragen können direkt an folgende Ansprechpartnerin gerichtet werden:
Stadt Allstedt
Bauamt
Frau Franziska Meyer
Telefon: 034652/864-62
E-Mail: bauamt@allstedt.de

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich vor, von Bietern unter Einhaltung des Transparenz- und Gleichbehandlungsgebotes gemäß § 56 Abs. 2 und 3 VgV Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung von Unterlagen besteht jedoch nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters in den Jahren 2023 bis 2025, insgesamt und aus Planungsleistungen (Angebotsschreiben, Teil C). Mindestanforderung: Jahresumsatz aus Planungsleistungen mindestens 300.000 EUR (netto) im Durchschnitt in den Jahren 2023 bis 2025.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis einer branchenüblichen Berufshaftpflichtversicherung durch Deckungsbestätigung der Versicherung oder eines Ausschließlichkeitsvermittlers (Nachweis beizufügen).

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärungen über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare frühere Aufträge (Referenzblatt, Anlage C01). Mindestanforderung: Es sind mindestens drei Referenzleistungen über vergleichbare frühere Aufträge vorzulegen. Dabei gelten folgende Mindestanforderungen:
- Alle Referenzleistungen müssen die Architekturplanung für den Umbau bzw. die Sanierung von bestehenden Hochbauten umfassen.
- Bei allen Referenzleistungen darf der Leistungsbeginn des Bieters nicht vor dem 01.01.2023 erfolgt sein.
- Bei mindestens zwei Referenzleistungen muss das umzubauende bzw. zu sanierende Objekt zumindest in Teilen unter Denkmalschutz stehen.
- Bei mindestens einer Referenzleistung muss das Vorhaben unter Einsatz öffentlicher Fördermittel finanziert werden.

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Eigenerklärung zur vorgesehenen Projektleitung und Stellvertretung unter Angabe von Name, beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung in Jahren (Angebotsschreiben, Teil C). Mindestanforderung: Für die als Projektleitung und Stellvertretung vorgesehenen Personen ist ein Nachweis der Berufszulassung als Architekt/in bzw. Ingenieur/in zu erbringen (Nachweise beizufügen).

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Eigenerklärung dazu, ob und ggf. welche Leistungen an Nachunternehmer übertragen werden sollen (Nachunternehmerverzeichnis, Anlage C02).

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Der Auftraggeber verlangt von Bietergemeinschaften eine gesamtschuldnerische Haftung. Hierzu ist mit dem Angebot die Bietergemeinschaftserklärung (Teil C, Anlage C04) in von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichneter Form abzugeben.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Gemäß Architektenvertrag (Teil B der Vergabeunterlagen).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung