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Verfahrensangaben

EUDI-Wallet - Ecosystem Management Portal (EMP)

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.02.2026
27.02.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

SPRIND GmbH
HRB 36977 (AG Leipzig)
Lagerhofstraße 4
04103
Leipzig
Deutschland
DED51
Friedrich Graf von Westphalen & Partner mbB Rechtsanwälte
sprind.ausschreibungen@fgvw.de
+49 761 21808-337

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
t:022894990
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 228 94 99-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72000000-5
72200000-7
72400000-4
72500000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Dienstleistungen zur Unterstützung des Auftraggebers bei der Entwicklung und dem Erstbetrieb des Ecosystem Management Portals für das EUDI-Wallet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Rahmen der nationalen Umsetzung der Einführung des EUDI-Wallets stellt der Auftraggeber u.a. Mechanismen zur Transparenz des EUDI-Wallet-Ökosystems und Dienste zur Ermöglichung dieses Ökosystems bereit, darunter öffentliche Registeransichten, Dokumentation und Entwicklerunterstützung, um die Einführung und Interoperabilität im gesamten deutschen EUDI-Wallet-Ökosystem zu unterstützen. Dies umfasst alle genannten Aspekte, die im sog. EUDI-Wallet-Ecosystem-Management-Portal - EMP - gebündelt werden.

Das EMP ist der Gegenstand der Dienstleistungen, die mit dieser Ausschreibung beschafft werden sollen. Es stellt die technische Plattform zur Verfügung, auf der die Funktionen für Registrierung, Vertrauensmanagement, Orchestrierung, Transparenz und Aktivierung für die EUDI-Wallet implementiert sind. Es arbeitet im Rahmen des geltenden Governance-Rahmens und unterstützt die Einhaltung von eIDAS und ARF, während die Ausstellung und Vorlage von Berechtigungsnachweisen dezentralisiert bleiben.
Über die Erfüllung seiner technischen und operativen Aufgaben hinaus ist das EMP als wichtiger Faktor für Vertrauen, Transparenz und die Akzeptanz der EUDI-Wallet-Infrastruktur vorgesehen.

Der Auftraggeber strebt an, das EMP so zu entwickeln, dass es für andere EU-Mitgliedstaaten wiederverwendbar ist und die Zusammenarbeit und Wiederverwendung der Lösung in ihren jeweiligen nationalen Kontexten ermöglicht. Als solches stellt das EMP eine zentrale Infrastrukturkomponente für das entstehende EUDI-Wallet-Ökosystem in Deutschland und potenziell in ganz Europa dar.

Im Rahmen dieser Ausschreibung beabsichtigt der Auftraggeber, einen Auftragnehmer im Rahmen eines Zeit- und Materialvertrags zu beauftragen, wobei der Schwerpunkt auf einer agilen Zusammenarbeit liegt. Dieses Modell ist erforderlich, da sich die wichtigsten Spezifikationen noch in der Entwicklung befinden und der detaillierte Umfang während des Projekts iterativ definiert werden muss. Während der Auftraggeber im Rahmen dieser Konstellation das primäre Lieferrisiko trägt, wird vom Auftragnehmer erwartet, dass er während des gesamten Auftrags eine gleichbleibende Qualität, Reaktionsfähigkeit und proaktive Zusammenarbeit gewährleistet.

Die konkreten Anforderungen und weitere Einzelheiten zum Auftrag sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

7.983.193,28
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
02.03.2026
31.12.2026

Es besteht die Option zur zweimaligen Verlängerung des Vertrags für jeweils ein Jahr (31.12.2027 und 31.12.2028).

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Lagerhofstraße 4
04103
Leipzig
Deutschland
DED51

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Gesamtreferenzpreis

Bewertet werden die Preisangaben des Bieters auf dem Preisblatt entsprechend den Angaben in den Vergabeunterlagen.

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Lösungskonzept

Bewertet wird das Lösungskonzept des Bieters entsprechend den Vorgaben in den Vergabeunterlagen.

Gewichtung
35,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Onboarding-Prototyp/Click-Dummy Exercise/Klick-Attrappe

Bewertet wird die Click-Dummy Exercise des Bieters entsprechend den Vorgaben in den Vergabeunterlagen.

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Teamzusammensetzung/Jobprofile

Bewertet wird die Zusammensetzung des Teams des Bieters entsprechend den Vorgaben in den Vergabeunterlagen.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D9LM47T

Einlegung von Rechtsbehelfen

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
4) ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber behält sich eine Nachforderung nach § 56 VgV vor.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bieter hat eine Eigenerklärung vorzulegen, nach der er im Falle des Zuschlags eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Geltung für mindestens die Grundlaufzeit des Vertrages abschließen werde, welche mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Versicherungssummen abdeckt:
- für Personen- und Sachschäden mindestens EUR 9.500.000,00 je Schadensfall, einfach maximiert pro Jahr,
- für Vermögensschäden mindestens EUR 9.500.000 je Schadensfall, einfach maximiert pro Jahr.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter entsprechend der Anlage "Formblatt Projektreferenzen" eine Liste mit mindestens drei Referenzen vorzulegen, die mit den zu beschaffenden Leistungen vergleichbar sind. Diese Referenzen dürfen nur Projekte umfassen, die der Bieter für Dritte erbracht hat. Keine der Referenzen darf älter als fünf Jahre sein, muss also vor weniger als fünf Jahren abgeschlossen worden sein. Bieter dürfen auch laufende Projekte als Referenzen angeben, solange sie seit mindestens einem halben Jahr laufen.

Referenzen sind vergleichbar, wenn der Bieter eigenständig und federführend Leistungen zur Entwicklung und zu Betriebsservices von Webportalen mit Nutzeronboardingstrecken und Datenvisualisierung, Vertrauensdiensten sowie sonstigen digitalen Identitätslösungen erbracht hat.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung