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Verfahrensangaben

Generalsanierung Invalidenkaserne - Objektplanung Gebäude + Objektplanung Freianla...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.06.2026
23.06.2026 09:30 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Große Kreisstadt Donauwörth
09779131-00000000-60
Rathausgasse 1
86609
Donauwörth
Deutschland
DE27D
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@donauwoerth.de
+49 906789-248

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Südbayern, Regierung von Oberbayern
DE 811335517
Maximilianstraße 39
80538
München
Deutschland
DE212
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
+49 89 2176 2411

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
71221000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Große Kreisstadt Donauwörth plant die Generalsanierung der Invalidenkaserne (Pflegstraße 24).Das langgestreckte zweigeschossige Gebäude mit Satteldachbau mit Schweifgiebeln und hofseitig durchlaufender, teilweise verbretterter Laube wurde 1715/16 als Kaserne für 400 Mann errichtet. Ab 1803 wurde die Kaserne als Invalidenhaus und ab 1805 als Lazarett genutzt. Heute ist die Invalidenkaserne, ein Wohnhaus mit 18 Wohneinheiten und dem Vereinsheim des Soldaten- und Kameradschaftsverein Donauwörth. Die Invalidenkaserne ist ein Einzelbaudenkmal (Aktennummer D-7-79-131-51) und soll grundlegend saniert werden. Für das Objekt ist zukünftig eine ausschließliche Wohnnutzung geplant. Die Gesamtkosten (KG 200-600) werden vorläufig mit 6,0 Mio. EUR brutto angenommen. Mögliche Förderprogramme sollen im Zuge der Planung geprüft und erarbeitet werden. Eine Beschreibung im Detail kann den Vergabeunterlagen - Anlage 01 entnommen werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Verfahrensgegenstand ist die gemeinsame Beauftragung der Architektenleistungen für die Objektplanung Gebäude und Innenräume und Objektplanung Freianlagen: Für die Leistungsbereiche werden zwei getrennte Verträge geschlossen. Die Vergabe erfolgt jedoch im Rahmen dieses gegenständlichen VgV-Verfahrens, sodass der Zuschlag ausschließlich an ein gemeinsames Angebot erteilt werden kann. Eine getrennte Zuschlagserteilung an unterschiedliche Bieter ist ausgeschlossen. Zulässige Bewerbungs- bzw. Angebotskonstellationen sind: ein Architekturbüro, das beide Leistungsbereiche erbringt, ein Architekturbüro mit einem Nachunternehmen für die Freianlagenplanung, oder eine Gemeinschaft aus Architekt und Freianlagenplaner (gesamtschuldnerische Haftung nicht zwingend erforderlich). Objektplanung Gebäude und Innenräume (Architektenleistungen nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 1, §§ 34 ff.) - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Stufe 1 mit LPH 1+2 einschl. zugehörige Besondere Leistungen, weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag -Gebäude und Innenräume-Objektplanung Freianlagen (Planungsleistungen bei Freianlagen nach HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff.) - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, vorerst nur Stufe 1mit LPH 1+2 einschl. zugehöriger Besonderer Leistungen, weitere Stufen gem. Vertragsmuster nach HAV-KOM Architektenvertrag -Freianlagen. Besondere Leistungen: Mögliche Förderprogramme sollen im Zuge der Planung geprüft und erarbeitet werden. Beraten des AG und Mitwirken bei Förderverfahren (Planung, Stufe 1+2); Die Antragsstellung erfolgt durch den AG selbst. - Beraten des AG, sowie Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (Ausführung, Stufe 3+4).eitere Anforderungen / Leistungen: - Eingehende Auseinandersetzung mit denkmalpflegerischen Anforderungen. - Projekteinarbeitung: Einarbeitung, fachliche Bewertung und Berücksichtigung des denkmalschutzrechtlichen Vorprojekts im Rahmen der architektonischen Planung. Ein zusätzlicher Einarbeitungsaufwand ist nach eigener fachlicher Einschätzung und eigenem Ermessen zu vereinbaren. - Die Planung und Überwachung der Abbrucharbeiten sollen durch den Architekten erfolgen. - Teilnahme am wöchentlichen Bauherrn Jour Fixe vor Ort in Donauwörth über die gesamte Projektlaufzeit (1x wöchentlich in Präsenz).
Es wurden noch keine Planungsleistungen nach HOAI erbracht. Im Rahmen der konkreten Planung sind sämtliche Grund- und Vorgaben aus dem Denkmalschutzrechtlichen Vorprojekt auszuwerten und zu validieren. Aus Sicht des Auftraggebers ist damit die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen. Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Finanzmittel und Förderzusage beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leistungen, besteht nicht. Grundlegende Informationen sind bereits mit der Auftragsbekanntmachung Stufe 1 veröffentlicht. Weitere Unterlagen werden den ausgewählten Bietern erst mit Einladung in Stufe 2 zur Verfügung gestellt. Hinweis: Mit Inkrafttreten der neuen Fassung der HOAI 2021 zum 01.01.2021 ist die Bindung an Mindest- und Höchstsätze aufgehoben. Die Honorartafeln der HOAI 2021 weisen Orientierungswerte aus. Das Honorar richtet sich nach der Vereinbarung, die die Vertragsparteien in Textform treffen. Der AG weist hiermit darauf hin, dass gemäß § 7 HOAI ein höheres oder niedrigeres Honorar als die in den Honorartafeln der HOAI festgelegten Orientierungswerte vereinbart werden kann. Sofern keine Vereinbarung getroffen wurde, gilt für die Grundleistungen der jeweilige Basishonorarsatz als vereinbart.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
39
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Pflegstraße 24
86609
Donauwörth
Deutschland
DE27D

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
0. Bürovorstellung

0. Bürovorstellung // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
1. Fachkunde und Qualifikation

1. Fachkunde und Qualifikation // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
2. Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation

2. Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
3. Methoden der Kosten- und Terminsteuerung

3. Methoden der Kosten- und Terminsteuerung // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
4. Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz

4. Verfügbarkeit, Kapazitäten, Präsenz // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
5. Gesamteindruck Präsentation / Eindruck verantwortliche Personen

5. Gesamteindruck Präsentation / Eindruck verantwortliche Personen // Unterkriterien und Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Preis
6. Honorar

6. Honorar // Punkteermittlung siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

a) Die Vergabeunterlagen sind einsehbar und stehen zum kostenlosen Download unter der gewählten Vergabeplattform des AG zur Verfügung. b) Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat er unverzüglich die Vergabestelle vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform darauf hinzuweisen. c) Die Bewerbungsunterlagen sind nach der in den Eignungskriterien unter 5.1.9 vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt notwendig. (Siehe auch Vergabeunterlagen - Anlage 02: Wertungsmatrix Stufe 1)d) Gesonderte Formulare (z.B. Teilnahmeanträge) werden nicht ausgegeben bzw. sind nicht erforderlich. e) Werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird. f) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen, und ist nach einer objektiven Auswahl, entsprechend den zugrunde gelegten Kriterien, die Anzahl der Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden zu hoch (exakt gleiche bzw. Höchstpunktzahl), behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß §75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen g) Bei weniger als drei Bewerbern nach Eignungsprüfung in der 1. Stufe, behält sich der Auftraggeber vor, die 2. Stufe mit einer geringeren Anzahl durchzuführen. h) Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerber zum Bieterwettbewerb nachzunominieren, sofern nach Aufforderung zur Angebotsabgabe ein Unternehmen die Teilnahme am weiteren Verfahren abgesagt bzw. nachträglich aufgrund fehlender Eignung oder eines Ausschlussgrundes nach §§ 123, 124 GWB vom Verfahren ausgeschlossen wird. Nachnominiert werden können ausschließlich geeignete Unternehmen, die ihren Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben. Die Auswahl erfolgt entsprechend der geprüften Rangfolge und wird ggf. gem. Punkt f) durch Losverfahren getroffen. Ein Anspruch auf eine Nachnominierung besteht nicht. i) Sofern nach VgV §17 (10) verhandelt wird, weist der Auftraggeber hiermit darauf hin, dass die persönliche Teilnahme am vorgesehenen Verhandlungstermin von den Bietern Stufe 2 erwartet wird. Eine Nichtteilnahme kann zum Ausschluss führen. j) Datenschutzhinweis: Gem. DSGVO Art. 6 Abs. 1 b werden im Rahmen des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellte, auch Personenbezogene Informationen und Daten erfasst, organisiert, gespeichert, verwendet und gelöscht. Auftraggeber, Verfahrensbetreuer und weitere beteiligte Behörden verwenden diese Daten ausschließlich für dieses Verfahren und geben diese nicht an Dritte weiter. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens, des Förder- und Rechnungsprüfungsverfahrens und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist werden die Daten gelöscht. Weitere Auskünfte zum Datenschutz sind unter dem Link: https://www.donauwoerth.de/datenschutzerklaerung. k) Die angegebene Laufzeit unter 5.1.3. ist geschätzt für den Zeitraum der Leistungsphasen 1 bis 8 nach HOAI und ist abhängig von der späteren tatsächlichen Leistungserbringung und baulichen Umsetzung. Die Laufzeit beinhaltet nicht die Dauer für den Anspruch auf Mängelbeseitigung nach § 13 VOB/B.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6XMK8U

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens, bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV zum Ausschluss führen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Die Ausschlusskriterien sind unter Punkt 5.1.9 der Bekanntmachung (Kriterium 1. Eignung zur Berufsausübung) genannt. Es gelten zusätzlich die gesetzlichen Ausschlusskriterien nach §§ 123 bis 126 GWB.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

1. Eignung zur Berufsausübung: a) fristgerechter Eingang der Bewerbung über die vorgegebene Vergabeplattform des Auftraggebers § 53 VgV (Ausschlusskriterium), b) Wurde die Bewerbung digital auf der vorgegebenen Vergabeplattform entsprechend den geforderten Mitteln (VGV §10) eingereicht? (Ausschlusskriterium)c) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB nicht vorliegen, oder Einheitliche europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV (Ausschlusskriterium), weitere Informationen finden Sie unter: https://eee.evergabe-online.de/ d) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers nach § 44 VgV und § 75 VgV, e) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV, f) Nachweis der Bauvorlageberechtigung VgV § 75 (in Bayern Art. 61 BayBO)g) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht, h) Erklärung, dass kein Bezug zu Personen, Organisationen oder Einrichtungen, denen die Auftragsvergabe nach Art. 1 Nr. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 08.04.2022 (neuer Art, 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014) verboten ist, vorliegt. i) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug mit Aussage, ob das Unternehmen ein KMU ist. j) Will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (Nachunternehmer [NU] oder Freie Mitarbeiter [FMA]) berufen § 36 / 46 VgV, so ist jeweils gesondert durch diese nachzuweisen:j.1) Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe § 47 VgV,j.2) Angabe welche Teile des Auftrags als Unterauftrag bearbeitet werden VgV § 46 (3) Nr. 10,j.3) Erklärung zu 1.c durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerberj.4) Erklärungen / Nachweise zu 1.d bis 1.i und zu 2. durch den NU / FMA selbst bzw. Bestätigung der Übernahme der Verantwortung durch den Hauptbewerber k) Bei Bieter- oder Bewerbergemeinschaften nach § 43/53 VgV) sind je Mitglied anzugeben:k.1) Namen der Partner mit Firmen- oder Büroprofil,k.2) Erklärung zur Rechtsform,k.3) Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung durch jedes Mitglied,k.4) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters,k.5) Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,k.6) Organigramm zur Leistungserbringung,k.7) Erklärung zu 1.c durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaftk.8) Nachweise zu 1.d und 1.i und zu 2. durch jedes Mitglied bzw. gemeinsam für die Bietergemeinschaft

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: a) Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 1.500.000 EUR für sonstige und Sachschäden mindestens 1.500.000 EUR beträgt und die geforderten Leistungen (hier: Objektplanung Gebäude + Objektplanung Freianlagen) abbildet. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist schriftlich vorzulegen / zu erklären. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. b) Erklärung über den jährlichen Umsatz des Bewerbers in EUR brutto für die ausgeschriebene Dienstleistung der letzten 3 Geschäftsjahre (hier: Objektplanung Gebäude + Objektplanung Freianlagen). - Quotient aus Jahresmittelwert in TSD EUR / 60 ergibt Punkte (von 0 bis max. 10 Punkte) Erläuterung: ab 600.000 EUR Jahresumsatz ergibt volle Punktzahl. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 10 Punkte

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
10,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

3. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 3.a. Personelle Qualifikation / Berufliche Leistungsfähigkeit: Angabe der Zahl der Beschäftigten des Bewerbers im jährlichen Mittel der letzten drei Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung(hier: Objektplanung Gebäude und Innenräume): - Führungskräfte (einschl. Projektleiter/innen) - 1 Punkt je Führungskraft, max. 2 Punkte mind. 1x Führungskraft mit Fachrichtung vergl. Objektplanung Gebäude, mind. 1x Führungskraft mit Fachrichtung vergl. Freianlagenplanung - sonst. fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte, ohne Auszubildende) - 1 Punkt je Mitarbeiter/innen, max. 6 Punkte mind. 4x Führungskraft mit Fachrichtung vergl. Objektplanung Gebäude, mind. 2x Führungskraft mit Fachrichtung vergl. Freianlagenplanung; Angabe Name, Qualifikation (außer Wertung im VgV Stufe 1) - einer projektverantwortlichen Person über die gesamte Projektdauer - informativ, ohne Wertung in Stufe 1. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 2. ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 8 Punkte.
3.b. Referenzobjekte / Technische Leistungsfähigkeit: Angabe / Beschreibung selbst erbrachter Leistungen bei insg. vier Referenzen die mit der Komplexität der Planungsanforderungen der Bauaufgabe vergleichbar sind: Referenz 1 - Objektplanung Gebäude und Innenräume: Sanierung eines Gebäudes mit historischer Bausubstanz bzw. vergleichbar, Referenz 2 - Objektplanung Gebäude und Innenräume: Sanierung eines Gebäudes mit historischer Bausubstanz bzw. vergleichbar, Referenz 3 - Objektplanung Gebäude und Innenräume: Wohnungsbau Allgemein / Gebäude zur Wohnnutzung bzw. vergleichbar, Referenz 4 - Objektplanung Freianlagen: Außenanlagen für Wohnbauprojekt bzw. vergleichbar; je Referenz sind anzugeben:- Projektname / kurze Projektbeschreibung in Wort / Bild- Nachweis / Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (siehe geforderte Mindeststandards) mit Angabe des Auftragnehmers, Angabe des Vertragsverhältnisses zum Bauherrn (Auftraggeber) z.B. direkter / alleiniger Vertragspartner, Mitglied einer ARGE, oder Nachunternehmer, etc.; sowie Angabe Ansprechpartner/in beim AG zur ergänzenden Auskunft (Anschrift, Name, Telefonnummer).- Erläuterung über die Vergleichbarkeit der Komplexität der Planungsanforderungen der Referenz mit der Aufgabenstellung - Angabe Zeitpunkt der Inbetriebnahme / Nutzungsaufnahme (siehe geforderte Mindeststandards) - Angabe ob Neubau oder Bauen im Bestand (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe des Baujahrs / Errichtungszeit (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe ob Baudenkmal (siehe geforderte Mindeststandards)- Angabe der Herstellungs- bzw. Baukosten nach DIN 276 (1. Ebene) - 0 bis 10 Punkte- Angaben zur eigenen Honorierung (z.B. Einordnung nach HOAI Parameter bzw. Honorar in EUR) der selbst erbrachten Leistungen - 1 Punkt- Angabe der Projekttermine (z.B. Bearbeitungszeit, Planung, Bauausführung etc.) - 1 Punkt- Angabe projektbezogener Kennzahlen (z.B. Fläche in m2, Volumen in m3, Anzahl Wohneinheiten etc.) - 1 Punkt- Angabe der selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI), insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben mit Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den LPH der HOAI, bei Projekten in ARGE oder mit/als Nachunternehmen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entsprechend den LPH nach HOAI. - Nicht vollständig erbrachte LPH werden im Verhältnis des v.H.-Satzes nach HOAI je LPH zur Gesamtpunktzahl (hier: LPH 2 - 8 = 10 Punkte) in Abzug gebracht. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.b) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 92 Punkte. 3.c. Besondere technische Leistungsfähigkeit: Nennung und Beschreibung der besonderen techn. Fähigkeiten bei je 2 Referenzen vergl. Komplexität der Planungsanforderung zur Bauaufgabe zum Nachweis folgender Besonderen Qualifikationen / Erfahrungen: 1. Erfahrung im planerischen und bautechnischen Umgang mit beengten Grundstücksverhältnissen im innerstädtischen Kontext oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)2. Erfahrung und Kenntnisse im Bereich barrierefreier Wohnungen oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 3 Pkt, max. 6 Punkte)3. Erfahrung in der Koordination und Abstimmung besonderer Denkmalanforderungen mit Behörden (z.B. BLfD, UDFB, Bauordnung, Umweltamt, Straßenverkehrsamt, Vermessungsamt, etc.) - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte)4. Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonstige Regelwerken (auf Landes- Bundes- EU- Ebene) oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte)5. Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern oder vergleichbar - vergleichbares Bauvorhaben allg. realisiert (Ja / Nein je Projekt 2 Pkt, max. 4 Punkte) Bei 3.c.) kann eine Referenz ein od. auch mehrere der geforderten Referenzkriterien erfüllen, die o.g. Angaben sind dann gesondert für das jeweils zutreffende Kriterium anzugeben. Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.c) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 24 Punkte. 3.d. Technische Leistungsfähigkeit - Ausstattung: Erklärung zur techn. Leistungsfähigkeit durch Angabe der Anzahl und Ausstattung, Geräte, fachtechnische Ausrüstung (insbes. Hard-/Software, Rechnerart etc.). - 8 Punkte wenn alle Angaben erfolgt sind und mind. 8 Arbeitsplätze vorhanden sind, Abwertung um 1,0 Punkte je fehlender Arbeitsplatz Die maximal zu erreichende Punktzahl für das Kriterium 3.d) ergibt sich aus der Summe der o. g. Kriterien zu insgesamt: 8 Punkte.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
132,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Geforderte Mindeststandards zu 3.): Es werden nur Referenzen für 3.b) und 3.c) gewertet, wenn die Inbetriebnahme ab / nach dem 01.01.2010 erfolgte.- Zum Nachweis / Erklärung unter 3.b): Referenzen eines Unternehmens können einem Bewerber grundsätzlich nur dann als Eigenreferenzen zugerechnet werden, wenn die Organisation des übernommenen Unternehmens im Wesentlichen unverändert blieb. Bei der Vergabe freiberuflicher Leistungen steht weniger die Betriebsorganisation als vielmehr das eingesetzte Personal im Fokus; geprüft wird dabei auch die weitgehende Personenidentität. Die Referenzen 1 und 2 zu 3.b müssen Bauen im Bestand sein.- Mindestens eine der Referenzen 1 und 2 zu 3.b muss ein Baudenkmal sein. Sofern im gegenständlichen VgV auf "historische" Bausubstanz od. Gebäude Bezug genommen wird, ergeht der Hinweis dass nur Referenzen gewertet werden, die in Typologie, Bauweise und Errichtungszeit mit der Invalidenkaserne Donauwörth vergleichbar sind (vorklassizistischer, vorindustrieller Massivbau, frühes 18. Jhd.). Sofern im gegenständlichen VgV auf ein "eingetragenes Baudenkmal" Bezug genommen wird, ergeht der Hinweis dass nur Referenzen / Denkmäler gewertet werden, die in einer Denkmalliste eingetragen sind (zum Vergleich: in Bayern die Bayerische Denkmalliste basierend auf dem BayDSchG). Zu den Referenzen unter 3.c) und 3.c) ist ein Nachweis / eine Erklärung über selbst erbrachte Projektleistung (Büroreferenz) vorzulegen- Die Vergleichbarkeit der Referenzen für 3.b) und 3.c) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschrieb/ Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend. Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.- Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die geforderten Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die maximal zu erreichende Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der genannten Kriterien unter 5.1.9 zu insgesamt: 142 Punkte. Ein Muster der detaillierten Wertungsmatrix mit der Gewichtung der einzelnen Auswahl- und Unterkriterien ist den Vergabeunterlagen - Anlage 02 zu entnehmen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Gesetzliche Grundlagen bilden die Bestimmungen über den Werkvertrag nach BGB. Die Beauftragung und Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahme sind in Zeit und Umfang von der Förderzusage und damit finanziellen Absicherung abhängig. Die Vergabe der Objektplanungen Gebäude und Freianlagen erfolgt ausschließlich gemeinsam an einen Bieter (Auftragnehmer). Es werden zwei getrennte Verträge geschlossen. Die Verträge nach HAV-KOM (Boorberg-Verlag) werden getrennt nach Architektenvertrag -Gebäude und Innenräume- und Architektenvertrag -Freianlagen- jeweils einschl. AVB + ZVB geschlossen. Die Vertragsmuster können den Vergabeunterlagen entnommen werden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Ja

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung

Lose

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
Objektplanung Gebäude und Innenräume und Objektplanung Freianlagen
731

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
71221000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Elektronische Kataloge