Herstellung einer barrierearmen Fuß- und Radwegeverbindung am Kalvarienberg mit Anbindung an das bestehende Wege- und Straßennetz und Überwindung eines Höhenunterschieds von ca. 70 m. Die Wegeführung erfolgt überwiegend in Serpentinen mit Rast- und Aufenthaltsbereichen sowie Anpassung und Sanierung bestehender Wegeabschnitte.Bestandteil der Maßnahme ist die Querung der B2 mittels eines integralen, lager- und fugenlosen Brückenbauwerks mit auskragendem Aussichtsbalkon aus separatem Los. Die Maßnahme umfasst sämtliche erforderlichen Rückbau-, Erd-, Entwässerungs-, Wege-, Beton- und Pflanzarbeiten einschließlich Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung. Hierzu gehören insbesondere die Herstellung der Hauptwegeführung, Dammbauwerke im Bereich der Brückenwiderlager, die barrierearme Anbindung der Neben- und Wirtschaftswege sowie die Anbindung an bestehende Geh- und Radwege beidseits der B2.Weiterhin vorgesehen sind abschnittsweise Beleuchtung, geordnete Entwässerung, Sitz- und Informationselemente, Böschungssicherungen sowie standortgerechte Pflanzmaßnahmen.
Baubeginn Mo, 16.11.2026 Zwischentermine bis Ende April 2027: Erstellung DammbauwerkeBauende Fr, 31.03.2028
Leitmassen:- Baustelleneinrichtung (Baucontainer, Bauwasser, Baustrom)- Behelfsmäßige Straße herstellen räumen - ca. 400 m2- Vermessungsleistungen/Dokumentation- SiGeKo Leistungen- Unterstützung archäologische Grabungen- Geländeflächen abräumen, Vegetationsnarbe - ca. 4000 m2- Abbrucharbeiten Einbauten- Abbruch bituminöse Befestigungen - ca. 1900 m2- Rückbau Zaunanlage - ca. 60 m- Bodenbearbeitung, Dammbauwerke, H bis 4 m - ca. 1600 m2- Bodenverbesserung - ca. 1200 m3- Boden liefern - ca. 900 m3- Entsorgung Asphalt - ca. 750 t- Ausstattung Bänke aus Beton, Länge bis 15 m - 12 St.- Beton- und Stahlbetonfundamente für Einbauten 10 m³- Herstellen Leitungsgräben, Leitungen (Wasser, Abwasser) - ca. 800 m- Einbau Straßenabläufe - ca. 29 St.- Einbau Mastleuchten - ca. 27 St.- Tragschichten STS/FSS - ca. 1500 m3- Natursteinborde B6 - ca. 1800 m- Asphalttragdeckschichten - ca. 5400 m2- Pflasterarbeiten, Naturstein - ca. 200 m2- Fahrbahnmarkierungen - ca. 200 m- Oberbodenarbeiten - ca. 5000 m2- Herstellen Vegetationstragschichten - ca. 8000 m2- Rasenmulden - ca. 800 m- Rasenansaat, Regiosaatgut - ca. 5000 m2- Pflanzflächen - ca. 6000 m2- Solitärbäume - ca. 150 St.- Sträucher - ca. 950 St.- Fertigstellungspflege - ca. 5 Monate- Entwicklungspflege - 2 Jahre (je ca. 7 Monate)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind nach Angebotsabgabe die folgenden Unterlagen/Angaben/Nachweise vorzulegen:- Ergänzung des Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen um die Namen der Nachunternehmer- Qualifikation des zu benennenden Verantwortlichen für die Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gemäß dem "Merkblatt über die Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen (MVAS)"- Urkalkulation
Ein Nachprüfungsantrag ist nach GWB § 160 (3) unzulässig, sofern:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens, bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Seit dem 18.10.2018 ist bei allen europaweiten Vergabeverfahren das gesamte Verfahren elektronisch abzuwickeln. Teilnahmeanträge und Angebote können daher bei europaweiten Verfahren nur noch in elektronischer Form über unsere Vergabeplattform (Deutsches Vergabeportal) eingereicht werden. Eine Einreichung von Teilnahmeanträgen oder Angeboten über die Schaltfläche "Kommunikation" ist nicht zulässig. Für die Einreichung der elektronischen Teilnahmeanträge oder Angebote ist eine kostenlose Registrierung beim Deutschen Vergabeportal https://www.dtvp.de/ erforderlich.
Die Bewerberkommunikation wird ausschließlich über das DTVP, dort die Schaltfläche "Kommunikation", elektronisch geführt. Fragen sind bis Ende der Frist für Aufklärungsfragen ausnahmslos über diesen Kommunikationsweg zu stellen. Die Fragen müssen neutral formuliert sein und sollen keine Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten. Die Beantwortung von Fragen oder zusätzliche Informationen werden in Form von anonymisierten Bewerberinformationen allen Bewerbern zugänglich gemacht, soweit eine Information aller Bewerber nicht ausnahmsweise offensichtlich wettbewerblich entbehrlich ist. Die Bewerber sind verpflichtet die Veröffentlichung neuer Bewerberinformationen selbstständig zu prüfen. Eine gesonderte Mitteilung seitens der Vergabestelle erfolgt nicht.
Rathausgasse 1, 86609 Donauwörth
Bei europaweiten Verfahren ist die Anwesenheit von Bietern und ihren Vertretern während der Angebotseröffnung entsprechend § 14 EU Abs. 1 S. 1 VOB/A nicht zugelassen.
Unterlagen werden im Rahmen des § 16a EU VOB/A nachgefordert.Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV zum Ausschluss führen.
Das Leistungsverzeichnis kann nicht nachgefordert werden.