Verfahrensangaben

Los 1: Versorgung mit elektrischer Energie und Erbringung energieversorgungsnaher ...

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
29.06.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

RAG Aktiengesellschaft
HRB 28810
Im Welterbe 10
45141
Essen
Deutschland
DEA13
stefan.mager@luther-lawfirm.com
+49 201 9220 24014
+49 201 9220 110

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
---
Aufsuchung oder Gewinnung von Kohle oder anderen festen Brennstoffen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
DE164242157
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111604
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

09310000-5
71314000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die RAG ist aus energiewirtschaftlicher Sicht ein industrieller Stromverbraucher, der künftig (bis 2030) seine Strombeschaffung durch eigene PV- und Wind-Assets sowie Nutzung vorhandener Nachfrageflexibilität im Kerngeschäft CO2-neutral decken möchte. Mit dieser Ausschreibung soll für den Zeitraum vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2029 bzw. 2030 mit Option zur Verlängerung bis zum 31. Dezember 2033 Strom vom Markt bezogen werden, Strom aus der Eigenerzeugung vermarktet werden sowie energieversorgungsnahe Leistungen erbracht werden.

Der Auftrag wird in zwei Losen vergeben:
Das Los 1 umfasst die Stromversorgung der RAG-Abnahmestellen in Mittel-, Hoch- und Höchstspannung und die Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien-Anlagen der RAG.
Das Los 2 umfasst die Stromversorgung der Abnahmestellen des Unternehmens in Niederspannung (SLP).

Die RAG beabsichtigt, parallel zu diesem Vergabeverfahren einen Vertrag für die Erbringung des Portfolio- und Risiko-Management as a Service abzuschließen.

Gegenstand dieser Bekanntmachung und Ausschreibung sind die Leistungen des Los 1.

Die Einzelheiten des Auftrags können der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen entnommen werden, die mit den Vergabeunterlagen unter der angegebenen Adresse zur Verfügung gestellt werden.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Umfang der Auftragsvergabe

80.000.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
50

Der Vertrag kann drei Mal um jeweils ein Jahr verlängert werden.

3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Essen
Deutschland
DEA13

Die Netzübernahmestellen und die Stromerzeugungsanlagen der RAG befinden sich an diversen Standorten in Nordrhein-Westfalen sowie im Saarland.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Leistungserbringung

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die SektVO. Der Auftraggeber ist Sektorenauftraggeber nach § 143 Abs. 1 S. 1 GWB und daher berechtigt, das Verfahren in Anlehnung an die SektVO durchzuführen. Das Vergabeverfahren enthält verschiedene Auftragsbestandteile (vgl. § 111 GWB), die in Einklang mit § 111 Abs. 5 GWB in Anlehnung an die SektVO vergeben werden. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber und Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.

Es wird darauf hingewiesen, dass den Bietern im weiteren Verlauf des Verfahrens vertrauliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die Bewerber müssen daher im Teilnahmewettbewerb ihre Bereitschaft dahingehend erklären, die zur Verfügung gestellten Informationen vertraulich zu behandeln. Hierfür ist der Abschluss einer Vertraulichkeitsvereinbarung vorgesehen, die die Bewerber unterzeichnet mit ihrem Teilnahmeantrag einzureichen haben. Andernfalls kann keine Teilnahme an dem Vergabeverfahren erfolgen.

2. Die Vergabeunterlagen enthalten weitere Informationen über den Beschaffungsbedarf des öffentlichen Auftraggebers, insbesondere Angaben zu Eignungs- und Zuschlagskriterien. Die Vergabeunterlagen sind von Beginn des Verfahrens an über die angegebene Internetplattform abrufbar.

3. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die für die Teilnahme am Verfahren erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden.

4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert.

5. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

Fortsetzung folgt unter "Zusätzliche Informationen"

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VMS7B

Einlegung von Rechtsbehelfen

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Fortsetzung "Die wichtigsten Merkmale des Verfahrens":

6. Erfolgt keine Zuschlagserteilung auf das Erstangebot, behält sich der öffentliche Auftraggeber vor, die Verhandlungen in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abzuwickeln, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Diejenigen Bieter, die zunächst nicht in die engere Wahl kommen und nicht zu einem Bietergespräch eingeladen werden, werden nicht sogleich vom Verfahren ausgeschlossen, sondern "on hold" gestellt. Diese Bieter bleiben an ihr Angebot gebunden und behalten die Chance zu einem verbesserten Angebot, falls sich ergibt, dass den zunächst in die engere Wahl gelangten Bietern der Zuschlag - gleich aus welchem Grund - nicht erteilt werden kann.

7. Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information DSGVO" zu entnehmen. Die Bieter des Verfahrens haben darüber hinaus mit dem Angebot die den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit einzureichen.

8. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

9. Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Klarstellung:

Mit dem vorstehenden Satz ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 51 Abs. 2 Satz 1 SektVO). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 51 Abs. 3 SektVO).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Alle in diesem Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" geforderten Nachweise und Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt in diesem Abschnitt geforderten Nachweise und Erklärungen jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" ist einmal von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet einzureichen.

Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bewerbergemeinschaft" zu verwenden;

2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden;

3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen.

4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden.

5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.

6. Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: (i) Hauptsitz des Unternehmens, (ii) Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, (iii) Telefonnummer, (iv) E-Mail-Adresse, (v) Gründungsjahr, (vi) Gesellschafter und ggf. Konzernzugehörigkeit, (vii) Größe des Unternehmens, (viii) Geschäftsfelder, (viv) Darstellung der Mitarbeiterstruktur, Gesamtzahl der Mitarbeitenden. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die in diesem Abschnitt "Berufliche Risikohaftpflichtversicherung" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich:

Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit den Mindestdeckungssummen von 10 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert pro Jahr), und 10 Mio. Euro für Vermögensschäden (2-fach maximiert pro Jahr) oder eine entsprechende Absichtserklärung, dass ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu der Betriebshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Die in diesem Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderten Erklärungen sind von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich:

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindeststandard:
Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 40 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Die in diesem Abschnitt "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärung ist im Einzelnen erforderlich:

Erklärung zum spezifischen Umsatz des Unternehmens im Bereich "Stromhandel und Bilanzkreismanagement" in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss folgenden Mindeststandard erfüllen: Ein jährlicher spezifischer Mindestumsatz von 20 Mio. EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Hierfür ist das Formular VII "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
20,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Lieferungen

Die in diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

Eigenerklärung zu Unternehmensreferenzen:

Es ist mindestens eine Unternehmens-Referenz einzureichen. Die eingereichten Unternehmens-Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

(a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr
(b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr,
(c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und (d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht.

Zu verwenden ist das Formular VIII "Eigenerklärung Unternehmens-Referenzen". Dieses ist vollständig auszufüllen.

Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts.
In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail).

Wertungsanforderungen an die eingereichten Unternehmensreferenzen:
(i.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. a) (Leistungsbereich 1) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die den Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen.
(ii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. b) (Leistungsbereich 2) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Durchführung der Bilanzkreisführung von Abnahmestellen und der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen.
(iii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. c) (Leistungsbereich 3) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 5 GWh im Jahr umfassen.
(iv.) Es werden nur Referenzen berücksichtigt, deren Leistungen in den letzten 5 Jahren (Ab-schluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht wurden.

Mindeststandards:
Die Unternehmens-Referenzen müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen.

Sofern die Mindestanforderungen nicht nachgewiesen werden, erfolgt ein Ausschluss.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
80,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Die in diesem Abschnitt "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Eigenerklärung zu der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung mit verbindlichen Aussagen zum vorgesehenen Projektleitenden und stellvertretenden Projektleitenden. Die benannten Personen müssen im Auftragsfall ab Vertragsbeginn für die gesamte Vertragslaufzeit entsprechend ihrer Rolle eingesetzt werden und die hierfür erforderlichen zeitlichen Kapazitäten müssen verfügbar sein. Der Bewerber muss versichern, dass die benannten Personen der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind. Die Erklärung muss jeweils Aussagen zum (i) Name, (ii) Mitarbeiter des Mitglieds (nur bei Bewerbergemeinschaften anzugeben), (iii) Telefon, (iv) E-Mail, (v) Fachrichtung, (vi) Berufliche Qualifikation, (vii) Berufserfahrung (Jahre) des vorgesehenen Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters enthalten. Hierfür ist das Formular IX zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Zusätzlich sind dem Teilnahmeantrag Lebensläufe der im Formular IX benannten Personen beizufügen.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss folgende Mindeststandards erfüllen: Der benannte Projektleitende muss mindestens eine Berufserfahrung von fünf Jahren aufweisen. Der benannte stellvertretende Projektleitende muss mindestens eine Berufserfahrung von drei Jahren aufweisen.

2. Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung. Es ist mindestens eine persönliche Referenz des im Formular IX benannten Projektleitenden einzureichen. Die eingereichten persönlichen Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

(a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr
(b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr,
(c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und
(d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht.

Zu verwenden ist das Formular X "Eigenerklärung Referenz Projektleitung". Dieses ist vollständig auszufüllen.

Mindeststandards: Die eingereichten persönlichen Referenzen des Projektleitenden müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen.

3. Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen stellvertretenden Projektleitung. Es ist mindestens eine persönliche Referenz des im Formular IX benannten stellvertretenden Projektleitenden einzureichen. Die eingereichten persönlichen Referenzen müssen summiert die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

(a.) Leistungsbereich 1: Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr
(b.) Leistungsbereich 2: Durchführung der Bilanzkreisführung und der Vollversorgung von der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 500 GWh im Jahr,
(c.) Leistungsbereich 3: Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr und
(d.) die Leistungen wurden in den letzten 5 Jahren (Abschluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht.

Zu verwenden ist das Formular XI "Eigenerklärung Referenz stellvertretende Projektleitung". Dieses ist vollständig auszufüllen.

Mindeststandards: Die eingereichten persönlichen Referenzen des stellvertretenden Projektleitenden müssen summiert in einem Kalenderjahr die Mindestanforderung lit. a - d erfüllen.

Für die Eigenerklärung zu einer Referenz der für den Auftrag vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung nach Ziff. 2 und 3 gilt folgendes:

Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts.
In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon, Mail).

Wertungsanforderungen an die eingereichten persönlichen Referenzen:
(i.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. a) (Leistungsbereich 1) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die den Einkauf und Handel von Strom im Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen.
(ii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. b) (Leistungsbereich 2) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Durchführung der Bilanzkreisführung von Abnahmestellen und der Vollversorgung von Netzanschlüssen in HöS- oder HS- oder MS mit einem Umfang von mindestens 50 GWh im Jahr umfassen.
(iii.) Im Rahmen der Mindestanforderung lit. c) (Leistungsbereich 3) werden nur solche Referenzen berücksichtigt, die die Direktvermarktung der verbleibenden Stromkapazitäten mit einem Umfang von mindestens 5 GWh im Jahr umfassen.
(iv.) Es werden nur Referenzen berücksichtigt, deren Leistungen in den letzten 5 Jahren (Ab-schluss der Leistungserbringung nicht vor Mai 2021) erbracht wurden.

Nach Ziff. 2 oder 3 eingereichte Referenzen, die die jeweiligen Wertungsanforderungen nicht erfüllen, werden nicht berücksichtigt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Die in diesem Abschnitt "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" geforderte Erklärung ist von den Bewerbern mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Eigenerklärung über den Abschluss eines Bilanzkreisvertrags mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH. Hierfür ist das Formular XII zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung zusätzlich eine Kopie des Bilanzkreisvertrags oder ein Bestätigungsschreiben des Übertragungsnetzbetreibers Amprion GmbH über die aktive Registrierung als Bilanzkreisverantwortlicher mit Angabe der Bilanzkreis-ID zu übermitteln.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung einen Bilanzkreisvertrag mit dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH abgeschlossen haben.

2. Eigenerklärung zu einer Registrierung als Direktvermarkter im Marktstammdatenregister unter Angabe der MaStR-Nummer. Hierfür ist das Formular XIII zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung einer der folgenden Nachweise zu übermitteln: 1) Ein aktueller Registerauszug aus dem MaStR, aus dem die aktive Marktrolle als "Direktvermarkter" ersichtlich wird; 2) Offizielles Bestätigungsschreiben der BNetzA über die Registrierung bzw. Aktivschaltung der Marktrolle "Direktvermarkter" unter Angabe der MaStR-ID oder 3) Ausdruck der Unternehmensseite im MaStR, in dem die Marktrolle "Direktvermarkter", die MaStR-ID sowie der Zeitpunkt des Ausdrucks ersichtlich wird.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung als Direktvermarkter im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur registriert sein.

3. Eigenerklärung zu einer Registrierung nach der EU-Verordnung zur Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) unter Angabe des zugehörigen ACER-Codes. Hierfür ist das Formular XIV zu verwenden.

Zum Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag oder auf Anforderung des Auftraggebers vor Zuschlagserteilung ist ein Nachweis über die REMIT-Registrierung zu übermitteln.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss vor Zuschlagserteilung nach der EU-Verordnung zur Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (REMIT) registriert sein.

4. Eigenerklärung zum Besitz einer Börsenzulassung bei der EPEX Spot. Hierfür ist das Formular XV zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Dem Teilnahmeantrag ist ein Nachweis über die Börsenzulassung bei der EPEX Spot beizufügen.

Mindeststandards:
Der Bewerber muss eine Börsenzulassung bei der EPEX Spot besitzen.

Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Teilnahmeantrag unter Verwendung von Formular XVI zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden:

Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV.

Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Lieferungen", "Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen" und "Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität" der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XVII.

Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden.

Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) Formular VI gemäß Abschnitt "Durchschnittlicher Jahresumsatz" und "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" der EU-weiten Bekanntmachung, (ii) die unter Abschnitt "Eintragung in das Handelsregister" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XVIII.

Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt.

Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Abschichtung der Bewerber im Teilnahmewettbewerb:
Nach Abschluss der Eignungsprüfung aller Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden objektiven Kriterien:

1. Summierter Umfang der Durchführung der Bilanzkreisführung innerhalb eines Kalenderjahres anhand der nachgewiesenen Unternehmensreferenzen des Abschnitts "Referenzen zu bestimmten Lieferungen" (Gewichtung 80 %).

Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 500 GWh bis 600 GWh beträgt, erhält der Bewerber einen Punkt. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 600 GWh bis 700 GWh beträgt, erhält der Bewerber zwei Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 700 GWh bis 800 GWh beträgt, erhält der Bewerber drei Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 800 GWh bis 900 GWh beträgt, erhält der Bewerber vier Punkte. Für Unternehmens-Referenzen des Leistungsbereichs 2, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen, und deren Summe in einem Kalenderjahr > 900 GWh beträgt, erhält der Bewerber fünf Punkte.

Es können maximal fünf Punkte erreicht werden, auch wenn der Bewerber Unternehmens-Referenzen einreicht, die die Wertungsanforderungen Nr. ii. und iv. erfüllen und deren summierter Umfang des Leistungsbereichs 2 in einem Kalenderjahr 900 GWh übersteigt.

2. Höhe des spezifischen Umsatz des Bewerbers gemäß Abschnitt 5.1.9 "Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz" bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr (Gewichtung 20 %).
Der Bewerber erhält einen Punkt, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 25 Mio. EUR bis 30 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält zwei Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 30 Mio. EUR bis 35 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält drei Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 35 Mio. EUR bis 40 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält vier Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 40 Mio. EUR bis 45 Mio. EUR beträgt. Der Bewerber erhält fünf Punkte, sofern der Umsatz im spezifischen Tätigkeitsfeld der Ausschreibung bezogen auf das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr > 45 Mio. EUR beträgt. Es können maximal fünf Punkte erreicht werden.

Die pro Kriterium erreichte Punktzahl wird jeweils mit der angegeben Gewichtung multipliziert und zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Diese bildet die Grundlage für das Ranking. Sollten mehrere Bieter auf Rang 5 die gleiche Punktzahl erhalten, ist die Anzahl der Referenzen maßgeblich. Besteht weiterhin Punktgleichheit, entscheidet das Los. Sie können Ihre Chance, in die zweite Runde des Vergabeverfahrens (Angebotswettbewerb) zu kommen, erhöhen, indem Sie mehr Referenzen als die geforderte Mindestzahl einreichen. Dazu vervielfältigen Sie bitte das Formular VIII und reichen weitere Referenzen, die den Mindestanforderungen jeweils vollumfänglich entsprechen, ein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Es gelten die Bedingungen des Vertrages
inklusive der Anlagen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

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Angaben zur Sicherheitsüberprüfung