Verfahrensangaben

Neubau des Campus Bockmühle durch einen Totalübernehmer oder einen Totalunternehme...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
27.07.2026
03.08.2026 12:00 Uhr
17.08.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Essen - Immobilienwirtschaft
DE119651740
Lindenallee 68
45127
Essen
Deutschland
DEA13
vergabe@immo-essen.de
+49 2018860122
+49 2018860136

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514113514
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45200000-9
45214200-2
71000000-8
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind Planungs- und Bauleistungen für das Neubauvorhaben unter dem Titel "Neubau Campus Bockmühle". Die aktuellen Gebäude und Außenanlagen auf dem weitläufigen Gelände der Gesamtschule Bockmühle sind stark sanierungsbedürftig und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nutzung und technische Gebäudeausrüstung.
Die Immobilienwirtschaft der Stadt Essen plant daher die Neugestaltung des bestehenden Schulgeländes der Gesamtschule Bockmühle an der Ohmstraße 32 in Essen-Altendorf durch einen Neubau einer sechszügigen Gesamtschule und den Neubau einer Schulsporthalle.
Durch den Neubau soll der Schulstandort nicht nur zu einem attraktiven und zeitgemäßen Bildungsstandort weiterentwickelt werden, sondern auch vielfältige Bezüge zum Stadtteil und den dort vorhandenen sozialen Einrichtungen ermöglichen. An die Neuentwicklung des Schulgeländes werden daher hohe Erwartungen geknüpft. Dies betrifft die räumlich-funktionalen und architektonischen Qualitäten sowie die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Nutzungsbausteine, insbesondere aber auch die Einbindung des Campus in das städtebauliche und sozialräumliche Gefüge des Stadtteils sowie die langfristige Entwicklungsfähigkeit des Gesamtareals.
Der Campus Bockmühle soll in Gestalt von zwei schlüsselfertigen Funktionseinheiten für die Gesamtschule (ca. 15.097 m² Nutzfläche gemäß DIN 277 ("NUF")) und die Mehrfachsporthalle (ca. 4.472 m² Nutzfläche gemäß DIN 277 ("NUF")), den dazugehörigen Infrastrukturmaßnahmen sowie den zugeordneten Außenanlagen realisiert werden. Dafür steht das Gelände der Gesamtschule Bockmühle zur Verfügung, das Platz für ein ca. 74.300 m² umfassendes Baufeld bietet.
Das Gesamtprojekt gliedert sich in folgende Teilprojekte auf, welche Leistungsumfang des AN sind:
- Neubau Gesamtschule Sekundarstufe 1 (SEK I)
- Neubau Gesamtschule Sekundarstufe 2 (SEK II)
- 5-Fach Sporthalle
- zu den Schulgebäuden gehörende Außenanlagen

Im Gebäude der Sekundarstufe I sind neben den künftigen Unterrichts- und Fachräumen im Erdgeschoss Räume für die Stadtteilbibliothek vorgesehen.
Im Gebäude der Sekundarstufe II sollen neben den Klassen- und weiteren naturwissenschaftlichen Fachräumen ein Forum mit Mensa sowie im südlichen Bereich der Stadtteil- und Seniorentreff und der Jugend-Check-in entstehen.
Die Sporthalle mit ihren insgesamt fünf Halleneinheiten wird neben dem Schulsport künftig auch von Vereinen genutzt, insbesondere für den Rollstuhlsport. Entsprechend ist ein umfassender, barrierefreier Zugang der Sporthalle sicherzustellen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Darüber hinaus sind neben der schlüsselfertigen Errichtung der Neubauten auch folgende Leistungen erforderlich:
- Räumung der Baufeldes einschließlich der Fällung der Bestandsbäume,
- ergänzende Kampfmittelsondierungen,
- Erschließungsarbeiten auf dem Projektgrundstück einschließlich der ggf. erforderlichen Verlegung bestehender Kanäle,
- Rückbau des Bestandsbaukörpers der Sporthalle sowie - sofern erforderlich - teilweiser Abbruch des Bestandsbaukörpers der Schule, jeweils einschließlich der vollständigen Schadstoffsanierung und Entsorgung.
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt im laufenden Schulbetrieb in der Bestandsschule bzw. auf dem Grundstück, weshalb entsprechende logistische Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen erforderlich sind.
Eine Besonderheit stellt der derzeitige Planungsstand für die bauliche Realisierung der Neubauten dar.
Die Gesamtmaßnahme resultiert aus einen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013. Der Siegerentwurf wurde im Rahmen des anschließenden Planungsprozesses fortentwickelt.
Die Ergebnisse des Planungsprozesses dienen als Planungsvorschlag. Dieser ist unter vorrangiger Beachtung der Wirtschaftlichkeit nach den Grundsätzen von "Design to Cost" und "Open Book" nach näherer Maßgabe der funktionalen Leistungsbeschreibung fortzuentwickeln, um die wirtschaftlichen Ziele der Immobilienwirtschaft Essen zu erreichen.
Die Immobilienwirtschaft Essen sucht einen leistungsstarken und verlässlichen Partner zur Umsetzung der benötigten Planungs- und optional der Bauleistungen für die Neugestaltung des Schulstandorts. Die Planung und die bauliche Realisierung des Neubaus sollen durch einen Totalübernehmer oder Totalunternehmer durchgeführt werden.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbegrenzt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
45355
Essen
Deutschland
DEA13

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebot auf Leistungen der FLB

Indikativer Angebotspreis (KG200-600); Plausibilitätsnachweis des Angebotspreises (KG 200-600); Fixer TU/TÜ-Zuschlag; Planungskosten LP 2-4; Planungskosten LP 5; Fixe Baustellengemeinkosten (BGK) (ohne Baustelleneinrichtung). Nähere Angaben sind den Vergabeunterunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualitative Angebotsbestandteile

Qualität der architektonischen Gestaltung des Baukörpers und Konstruktion / äußere Erscheinung Ersatzneubau Schule; Qualität der Gebäudeorganisation und Umsetzung Flächenkonzept Unterrichtsräume, Pädagogisches Zentrum, Verwaltung, Nebenräume; Projektabwicklungskonzept; Klima-,Nachhaltigkeits-, Energie- und Technikkonzept; Präsentation des schriftlichen Angebotsinhalts im Vorstellungstermin)
Nähere Angaben sind den Vergabeunterunterlagen zu entnehmen.

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber behält sich die endgültige Entscheidung über die Bauausführung in Abhängigkeit des Erreichens bzw. Nichterreichens von Budgeterwartungen und Kostenansätzen vor. Nähere Angaben sind den Vergabeunterunterlagen zu entnehmen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Die Leistungen werden in einem einheitlichen, europaweiten Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben. Durchführung des Vergabeverfahrens ist Teil einer umfassenden Projektrealisierungsstrategie für das Bauvorhaben "Neubau Campus Bockmühle". Detaillierte Angaben sind den Vergabeunterlagen, insb. dem Verfahrensleitfaden zu entnehmen.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VMA9V

Einlegung von Rechtsbehelfen

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach §160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
4) Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Erfüllen mehr als fünf Bewerber die Eignungskriterien, erfolgt eine Auswahl anhand der nachstehenden Auswahlkriterien. Die fünf Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem letzten Rang entscheidet das Los. Maximal erreichbar sind 255 Punkte, die sich auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. 30 Punkte) und die technische Leistungsfähigkeit (max. 225 Punkte) verteilen. Maßgeblich sind die vom Bewerber im Teilnahmeantrag beizubringenden Angaben und Nachweise.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (max. 30 Punkte): Bewertet werden der durchschnittliche Gesamtumsatz sowie die durchschnittliche Mitarbeiterzahl jeweils der Geschäftsjahre 2022 bis 2024 (Durchschnitt aus drei Jahren). Für den Umsatz werden bei 100 bis unter 150 Mio. EUR 5 Punkte, bei 150 bis unter 250 Mio. EUR 10 Punkte und bei 250 Mio. EUR und mehr 15 Punkte vergeben. Für die Mitarbeiterzahl werden bei 15 bis 29 Mitarbeitenden 5 Punkte, bei 30 bis 39 Mitarbeitenden 10 Punkte und bei 40 und mehr Mitarbeitenden 15 Punkte vergeben.
Technische Leistungsfähigkeit (max. 225 Punkte): Es sind insgesamt drei Referenzen aus den letzten zehn Jahren vorzulegen. Jede Referenz wird sowohl hinsichtlich der Bauleistungen (max. 25 Punkte je Referenz) als auch hinsichtlich der Planungsleistungen (max. 50 Punkte je Referenz) gewertet. Je Referenz sind somit maximal 75 Punkte und insgesamt maximal 225 Punkte erreichbar.
Reicht der Bewerber mehr als drei Referenzen ein, hat er die drei für die Wertung maßgeblichen Referenzen im Teilnahmeantrag eindeutig zu kennzeichnen. Der Bewerber bestimmt damit selbst die aus seiner Sicht maßgebliche Entscheidungsgrundlage. Gewertet werden ausschließlich die so gekennzeichneten Referenzen. Sind mehr als drei Referenzen gekennzeichnet, werden die drei gekennzeichneten Referenzen mit den niedrigsten laufenden Nummern gewertet. Werden bei Einreichung von mehr als drei Referenzen keine oder weniger als drei Referenzen gekennzeichnet, werden die Referenzen mit den niedrigsten laufenden Nummern bis zur Höchstzahl von drei gewertet. Eine inhaltliche Auswahl der für den Bewerber günstigsten Referenzen durch den Auftraggeber findet nicht statt.
Wertung der Bauleistungen (max. 25 Punkte je Referenz): Je erfülltem Unterkriterium werden 5 Punkte vergeben für: Zusammenarbeit mit einem öffentlichen Auftraggeber im vergaberechtlichen Sinne; TU-/TÜ-Leistungen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung (Planung und Ausführung mit mind. LPH 3-5 und LPH 8 sowie verantwortlicher Bauausführung aller Gewerke der KG 300, 400, 500 und 700 inkl. Koordination der Partnerfirmen); Planungs- und Bauleistungen bei zumindest teilweise laufendem Betrieb des Bestands auf dem Vorhaben- oder einem unmittelbar angrenzenden Grundstück; Errichtung einer Bildungseinrichtung von mind. 15.000 m² BGF (DIN 277); Errichtung einer Mehrfeldsporthalle (mind. drei Sportfelder und Tribüne für mind. 200 Personen) von mind. 4.000 m² BGF (DIN 277).
Wertung der Planungsleistungen (max. 50 Punkte je Referenz): Bewertet werden fünf Unterkriterien mit jeweils maximal 10 Punkten. Für die Objektplanung einer Bildungseinrichtung (LPH 3-5 gemäß § 34 HOAI) werden ab 10.000 m² BGF 5 Punkte, ab 15.000 m² BGF 8 Punkte und ab 20.000 m² BGF 10 Punkte vergeben. Für die Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR, LPH 3-5 gemäß § 55 HOAI, Gebäude mit der genannten BGF) sowie für die Fachplanung der Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro, LPH 3-5 gemäß § 55 HOAI) gilt jeweils dieselbe Staffelung: ab 10.000 m² BGF 5 Punkte, ab 15.000 m² BGF 8 Punkte, ab 20.000 m² BGF 10 Punkte. Für die Objektplanung einer Mehrfeldsporthalle mit Tribüne (LPH 3-5 gemäß § 34 HOAI) werden ab 4.000 m² BGF 5 Punkte, ab 6.000 m² BGF 8 Punkte und ab 8.000 m² BGF 10 Punkte vergeben. Für die Fachplanung Freianlagen (LPH 3-5 gemäß § 39 HOAI) werden bei Nachweis 10 Punkte vergeben.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Klarstellung: Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen." ist Folgendes gemeint: Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen (z.B. Konzepte), die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb wird ein Teilnahmeantrag / Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung hat unter Verwendung dieses Teilnahmeantrages / Bewerbungsbogens zu erfolgen. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eintragung in ein relevantes Berufsregister" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für eine Bewerbergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.

Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge (und bei Bedarf weitere Nachweise "auf gesondertes Verlangen" entsprechend dem Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen) zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Soweit zutreffend: Bewerbergemeinschaftserklärung.
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB.
3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bewerber keine Eintragungspflicht besteht nebst Angaben zu vertretungsberechtigten Personen.
4. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022.
5. Eigenerklärung zur Einhaltung der Bestimmungen des LkSG.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Für die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb wird ein Teilnahmeantrag / Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung hat unter Verwendung dieses Teilnahmeantrages / Bewerbungsbogens zu erfolgen. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Folgende Eigenerklärungen sind mit dem Antrag vorzulegen:

- Eigenerklärung über die Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren des Unternehmers.
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
30,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Vorlage von Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Projekte und Tätigkeiten entsprechend der Angaben des Teilnahmeantrags / Bewerbungsbogens, einschließlich der Angabe der Adresse, des Ansprechpartners und der Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge soweit datenschutzrechtlich zulässig.

Die Bewerber werden gebeten, sich auf die Vorlage vergleichbarer Referenzen zu beschränken. Wenn der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreichen sollte, hat er jeweils die 3 Referenzen zu benennen, die für die Auswahlkriterien gewertet werden sollen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Bewerber die aus seiner Sicht maßgebliche Entscheidungsgrundlage gegenüber der Vergabestelle bestimmt. Es werden nur Referenzen gewertet, die den entsprechenden Vermerk haben. Sollten mehr als 3 Referenzen entsprechend gekennzeichnet sein, wird der Auftraggeber die 3 zu wertenden Referenzen nach der Reihenfolge der Nummerierung festlegen. Die 3 zur Wertung gekennzeichneten Referenzen mit den niedrigsten Nummern werden gewertet.

Die Referenzen können auf weiteren DIN A 4 Blättern (mind. 1 und höchstens 6) näher beschrieben werden. Die eindeutige Zuordnung zusätzlicher Referenzblätter ist unbedingt durch entsprechende Beschriftung zu gewährleisten.

Die mit den Referenzen nachgewiesenen Leistungen müssen im Zeitraum von 10 Jahren, gerechnet ab dem Datum der Teilnahmefrist dieses Vergabeverfahrens, vollständig erbracht, d.h. begonnen und abgeschlossen, worden sein, um als vergleichbar bewertet werden zu können.

Vergleichbar sind Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:

- TU/TÜ-Leistungen auf Grundlage einer Funktionalen Leistungsbeschreibung, insbesondere HOAI-Planungsleistung mit mind. LPH 3-5 & LPH 8 sowie verantwortlicher Bauausführung aller Gewerke (KG 300, 400, 500 und 700) inklusive Koordination der Partnerfirmen
- Planungs- und Bauleistungen eines Bauvorhabens bei zumindest teilweiser Aufrechterhaltung der Nutzung von Bestandsgebäuden auf dem Vorhabengrundstück oder unmittelbar angrenzenden Grundstücken.
- Realisierung einer Bildungseinrichtung (d.h. Schulgebäude, Berufskolleg, Universität) von mind. 15.000 m² BGF a (DIN 277).
- Realisierung einer Mehrfeldporthalle (mind. drei Sportfelder und einer Tribüne für mind. 200 Personen).
- Realisierung einer Mehrfeldporthalle mit einer Mindestgröße von 4.000 m² BGF.
- Objektplanungsleistungen betreffend die Planung einer Bildungseinrichtung von mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI.
- Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 (HLSK und GA/MSR), betreffend die Planung eins Hochbauprojekts (nicht spezifisch einer Bildungseinrichtung) mit mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 55 HOAI.
- Fachplanungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Anlagengruppen 4 bis 6 (Elektro), betreffend die Planung eins Hochbauprojekts (nicht spezifisch einer Bildungseinrichtung) mit mind. 10.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 55 HOAI.
- Objektplanungsleistungen betreffend die Planung einer Mehrfeldsporthalle mit Tribüne von mind. 4.000 m² BGF a (DIN 277) in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 34 HOAI.
- Fachplanungsleistungen im Bereich Freianlagen in den Leistungsphasen 3 bis 5 gemäß § 39 HOAI.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
225,00

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Mit dem Teilnahmeantrag sind die verantwortlichen Personen namentlich zu benennen. Die Angaben sind vollständig auszufüllen. Qualifikationsnachweise sind als gesonderte Anlage zwingend beizufügen.

Für den Projektleiter sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen: mindestens 10 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Hochbauprojekten sowie mindestens eine Referenz über die Leitung eines vergleichbaren Projekts.

Für den stellvertretenden Projektleiter sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen: mindestens 8 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter in vergleichbaren Hochbauprojekten sowie mindestens eine Referenz über die Leitung eines vergleichbaren Projekts.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Sofern unter der "Art der Gewichtung" auf die "Gewichtung (Punkte, genau)" verwiesen wird klargestellt, dass es sich dabei um die Höchstpunktzahl handelt, die ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft in diesem Eignungskriterium erhalten kann. Nach der Eignungsprüfung aller Teilnahmeanträge durch den Auftraggeber werden höchstens fünf Bewerber zur Abgabe eines Erstangebotes aufgefordert. Die Auswahl erfolgt anhand der Kriterien im Dokument "Eignungsmatrix".

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Soweit Planungsleistungen erbracht werden: Voraussetzung ist die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" oder "Ingenieur". Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist. Juristische Personen erfüllen diese Voraussetzungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungs- bzw. Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen.

Bestätigung über die Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung