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Verfahrensangaben

Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG (BEG); Erarbeitung eines Gu...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.04.2026
17.04.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Blumenthal-Entwicklungsgesellschaft Herne mbH & Co. KG
DE 32558700809
Langekampstraße 36
44652
Herne
Deutschland
DEA55
stefan.mager@luther-lawfirm.com
+49 201 922024014
+49 201 9220 110

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Wirtschaftliche Angelegenheiten

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
05515-03004-07
Albrecht-Thaer-Straße 9
48147
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
+49 2514113514
+49 2514112165

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71311200-5
71322500-6
71311300-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Auftrags ist die Erarbeitung eines Verkehrsgutachtens zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit für die Flächenentwicklung "Blumenthal hoch3" in Herne einschließlich der Durchführung der hierfür erforderlichen Parkraum- und Verkehrszählungen, der verkehrsprognostischen Berechnungen, der Entwicklung und fachgutachterlichen Bewertung verkehrlicher Erschließungs- und Steuerungsmaßnahmen sowie der darauf aufbauenden Kostenschätzung des verkehrlichen Erschließungsaufwands; ferner die kontinuierliche fachliche Beratung und Mitwirkung des Auftragnehmers in den erforderlichen Abstimmungs- und Beteiligungsprozessen im Zusammenhang mit dem städtebaulichen Rahmenplan und dem Mobilitätskonzept für das Plangebiet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Herne verfolgt die Projektidee, auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks General Blumenthal XI das innovative, nachhaltige Innovationsquartier "Blumenthal hoch3" zu entwickeln.
Das ehemalige Bergwerksareal "General Blumenthal XI" liegt seit 2001 brach und stellt mit ca. 23,5 ha die größte Flächenreserve der Stadt Herne dar. Das Areal besitzt aufgrund seiner zentralen Lage großes Potenzial für die Herner Stadtentwicklung und war daher bereits in der Vergangenheit Gegenstand städtebaulicher Projektskizzen. Daraus ist die Vision "Blumenthal Hoch3" - einem modernen, integrierten High- und Green-Tech-Quartier mit einem breiten Spektrum an wissens- und technologieorientierten und höherwertigen Dienstleistungen, einem hohen Grünanteil und einer innovativen, insbesondere an den ÖPNV angebundenen Mobilitäts- und Erschließungsstruktur - entstanden.
Hinsichtlich der Erschließung des Areals folgt die Projektidee einem innovativen und zukunftsgerichteten Gesamtansatz. Ziel ist eine leistungsfähige, klima- und umweltfreundliche verkehrliche Anbindung des Quartiers an das übergeordnete Verkehrsnetz, einschließlich der Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie der Integration nachhaltiger Mobilitätsangebote und einer qualitätsvollen inneren Erschließung.
Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen der Flächenentwicklung "Blumenthal hoch3" ein städtebaulicher Rahmenplan und ein integriertes Mobilitätskonzept erarbeitet werden, die die künftige Nutzungsverteilung, die verkehrliche Erschließungsstruktur sowie die Einbindung in das städtische Umfeld konkretisieren. Auf dieser Grundlage ist eine vertiefende verkehrsplanerische Untersuchung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit des geplanten Quartiers und seiner Anbindung an das umgebende Verkehrsnetz erforderlich, um die städtebauliche Planung und die Mobilitätsstrategie fachlich belastbar zu unterlegen.
Die Erstellung des Verkehrsgutachtens zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit für das Projekt "Blumenthal hoch3" umfasst insbesondere folgende Aufgaben:
- Durchführung von Parkraum- und Verkehrszählungen im relevanten Untersuchungsraum als Grundlage für die Bestandsaufnahme und -bewertung der heutigen Verkehrsnachfrage und Parkraumsituation
- Aufbau eines geeigneten verkehrsplanerischen Berechnungsansatzes und Durchführung verkehrsprognostischer Berechnungen für den Ziel- und Planungszustand unter Berücksichtigung der geplanten Nutzungen und der vorgesehenen Mobilitätsangebote
- Entwicklung, fachgutachterliche Bewertung und Abstimmung verkehrlicher Erschließungs- und Steuerungsmaßnahmen (z.B. Netz- und Knotenpunktkonzeption, Führung des Kfz-, Rad- und Fußverkehrs, Einbindung des ÖPNV, Parkraumkonzept) zur Sicherstellung einer leistungsfähigen und stadtverträglichen Erschließung
- Erarbeitung einer Kostenschätzung des verkehrlichen Erschließungsaufwands für die identifizierten Maßnahmen, einschließlich einer nachvollziehbaren Darstellung der Kostengrundlagen und Annahmen
- Durchführung von Sensitivitätsbetrachtungen und Variantenuntersuchungen in Bezug auf die verkehrliche Leistungsfähigkeit und die Wirksamkeit der vorgesehenen Maßnahmen in Abstimmung mit der Auftraggeberin
- Erstellung eines Erläuterungsberichts über alle durchgeführten Untersuchungsschritte, Annahmen, Methoden und Ergebnisse sowie einer Abschlusspräsentation zur Darstellung der Ergebnisse gegenüber Verwaltung, Politik und weiteren Beteiligten
- Fachliche Unterstützung bei der Aufbereitung der verkehrsbezogenen Unterlagen für den städtebaulichen Rahmenplan und das Mobilitätskonzept sowie für ggf. erforderliche Förderantrags- oder Beteiligungsverfahren
Einzelheiten über den Leistungsumfang, insbesondere auch über die stufenweise Beauftragung, werden in den Vergabeunterlagen näher bestimmt.

Umfang der Auftragsvergabe

1,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
8

Die Laufzeit des Vertrages kann verlängert werden bis die Leistungen vollumfänglich erbracht sind.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität (Durchführungskonzept)

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Gewichtung
50,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Mit Zuschlagserteilung werden die Erarbeitung des Verkehrsgutachtens zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit für die Flächenentwicklung "Blumenthal hoch3" in Herne einschließlich der erforderlichen Parkraum- und Verkehrszählungen, der verkehrsprognostischen Berechnungen, der Entwicklung und fachgutachterlichen Bewertung verkehrlicher Erschließungs- und Steuerungsmaßnahmen sowie der darauf aufbauenden Kostenschätzung des verkehrlichen Erschließungsaufwands fest beauftragt. Optional behält sich die Auftraggeberin vor, weitergehende Sensitivitätsbetrachtungen, Variantenuntersuchungen und zusätzliche vertiefende Analysen zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit in Abhängigkeit vom Fortgang der städtebaulichen Planung und der Mobilitätskonzeption abzurufen. Ebenfalls optional können weitergehende fachliche Unterstützungsleistungen, insbesondere zusätzliche Präsentationen und die vertiefte Aufbereitung verkehrsbezogener Unterlagen für Förderantrags- oder weitere Beteiligungsverfahren, beauftragt werden.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Offenes Verfahren nach Maßgabe der VgV. Dieses Verfahren steht dem öffentlichen Auftraggeber nach § 14 Abs. 2 VgV nach seiner Wahl zur Verfügung. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bieter werden im gesamten Verfahren streng beachtet.

2. Die für die Angebotsabgabe erforderlichen Formulare können über den angegebenen Link heruntergeladen werden.

3. Bestandteil der Vergabeunterlagen sind eine Konzeptstudie zur Konkretisierung der städtischen Zielvorstellungen für das ehemalige Bergwerk General Blumenthal XI (Anhang 1 zur Leistungsbeschreibung), eine Übersicht über die Bausteine der Entwicklungsstrategie (Anhang 2 zur Leistungsbeschreibung) und eine Leistungsbeschreibung Mobilitätskonzept (Anhang 3 zur Leistungsbeschreibung).

4. Der Auftraggeber ist im Rahmen des Vergabeverfahrens gehalten, personenbezogene Daten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen sind dem Dokument "Information DSGVO" zu entnehmen. Die Bieter des Verfahrens haben darüber hinaus mit dem Angebot die den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit einzureichen.

5. Auskunftsersuchen des Interessenten sind ausschließlich über die Vergabeplattform an den Auftraggeber zu richten. Andere Stellen dürfen keine Auskünfte erteilen. Dennoch anderweitig erlangte Auskünfte sind unbeachtlich.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D6VM9HS

Einlegung von Rechtsbehelfen

1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme rügen.

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

40
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Klarstellung:

Mit dem vorstehenden Satz "Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen " ist Folgendes gemeint:

Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen (vgl. § 56 Abs. 2 Satz 1 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3 VgV).

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter diesem Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen.

Die unter den Abschnitten "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" und "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" aufgeführten Unterlagen können für die Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden. Die Vergabestelle behält sich vor Zuschlagserteilung vor, Führungszeugnisse sowie Gewerbezentralregisterauszüge zu fordern. In jedem Fall erfolgt vor Erteilung des Zuschlags eine Abfrage bei dem Wettbewerbsregister. Ausländische Bieter haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.

Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind im Einzelnen erforderlich:

1. Soweit zutreffend: Bietergemeinschaftserklärung. Hierfür ist das Formular I "Erklärung der Bietergemeinschaft" zu verwenden;

2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Diese Erklärungen können durch die Abgabe des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars II "Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen" erbracht werden;

3. Aktueller Auszug aus dem Handels- oder Berufsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes. Falls keine Eintragungspflicht im Handelsregister besteht, eine formlose Erklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind.

4. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formulars III "Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG" zu verwenden.

5. Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022. Hierfür ist das Formular IV "Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 22 der Verordnung (EU) 2023/1214 des Rates vom 23. Juni 2023" zu verwenden.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Die unter diesem Abschnitt "wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:

1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 500.000 EUR für Sachschäden (2-fach maximiert), 2 Mio. EUR für Personenschäden (2-fach maximiert) und 500.000 EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert) oder eine entsprechende Absichtserklärung, das ein Abschluss im Falle der Zuschlagserteilung erfolgen wird. Hierfür ist das Formular V "Eigenerklärung zu der Berufshaftpflichtversicherung" zu verwenden.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Die unter diesem Abschnitt "technische und berufliche Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

1. Eigenerklärung zum Unternehmen, unter Berücksichtigung folgender Punkte: Firma, Hauptsitz und Gründungsjahr des Bieters, Geschäftsfelder, Darstellung der Mitarbeiterstruktur einschließlich Nennung der Gesamtzahl aller Mitarbeiter sowie der Mitarbeiterzahl einzelner Berufsgruppen. Für die Darstellung des Unternehmens ist das Formular VII "Eigenerklärung zum Unternehmen" zu verwenden. Soweit erforderlich sind die darin geforderten Angaben auf separaten Anlagen selbst zu erstellen.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

1. Ein Bieter kann andere Unternehmen als Unterauftragnehmer und/oder Eignungsverleiher einsetzen. Diese sind im Angebot unter Verwendung von Formular XIII zu benennen. Im Hinblick auf die Einreichung zusätzlicher Unterlagen sind 3 Fälle zu unterscheiden:

Fall 1: Für die Benennung eines Unterauftragnehmers ohne Eignungsleihe hat der Bieter zusätzlich für jeden Unterauftragnehmer einzureichen: die zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des Unterauftragnehmers unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen allesamt mit Ausnahme der Formulare I und IV.

Fall 2: Für die Benennung eines Unternehmens als Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe bezogen auf die technische oder berufliche Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) die unter Abschnitt "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" der EU-weiten Bekanntmachung bezeichneten Unterlagen für diesen Dritten in dem Umfang, in dem sich der Bieter auf die Kapazitäten des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit beruft, (ii) die unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt auch von diesem benannten Dritten mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XIV.

Hinweis zu Fall 2: Ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung, für die diese Kapazitäten benötigt werden, tatsächlich erbringen werden.

Fall 3: Für die Benennung eines Unternehmens als Eignungsverleiher bezogen auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter zusätzlich einzureichen: (i) Formular VI gemäß Abschnitt "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" der EU-weiten Bekanntmachung, (ii) die unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" der EU-weiten Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen jeweils allesamt von dem Eignungsverleiher mit Ausnahme der Formulare I und IV, (iii) eine Verpflichtungserklärung von dem Unterauftragnehmer unter Verwendung von Formular XV.

Hinweis zu Fall 3: Das Unternehmen wird in haftungsrechtlicher Hinsicht mit dem Zuschlagsempfänger als Gesamtschuldner behandelt.

Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen nicht nur ein selbständiges, von dem Bewerber rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Die unter diesem Abschnitt "wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen / Nachweise sind:

2. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens in EUR (netto) jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, zusätzlich Angabe über den Umsatz im Bereich "Erarbeitung von Gutachten und Beratung zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit Hierfür ist das Formular VI "Eigenerklärung zu den Umsätzen" zu verwenden und vollständig auszufüllen.

Mindeststandards: Ein jährlicher Mindestgesamtumsatz von 198.000,- EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein. Ein jährlicher Mindestumsatz von 99.000 EUR muss im Bereich "Erarbeitung von Gutachten und Beratung zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit" im Mittel erreicht oder überschritten worden sein.

Andernfalls erfolgt ein Ausschluss.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Die unter diesem Abschnitt "technische und berufliche Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter bzw. einer Bietergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Im Übrigen gilt das unter Abschnitt "Eignung zur Berufsausübung" ausgeführte. Geforderte Erklärungen/Nachweise sind:

2. Eigenerklärung über die für den Auftrag vorgesehene Projektleitung und stellv. Projektleitung sowie deren persönliche Referenzen. Sowohl für die Projektleitung als auch die stellvertretende Projektleitung für das vertragsgegenständliche Projekt müssen je zwei persönliche Referenzen eingereicht werden. Jede persönliche Referenz muss folgende Mindestanforderungen umfassen:

(a.) Erstellung eines Gutachtens und Beratung zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit
(b.) mit einer Mindestanzahl von 10 bearbeiteten signalisierten Knotenpunkten
(c.) in den letzten 10 Jahren (seit dem 01.04.2016).

Gefordert ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts.
In der Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Name des Auftraggebers, Projektbezeichnung, Angaben zur maßgeblichen Verfahrensanleitung, Ausführungszeitraum Beginn und ggf. Ende (Angabe jeweils Monat/Jahr), Angaben zu Umfang einer etwaigen Beteiligung an einer Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft, Name, Abteilung und Kontaktdaten (Telefon, Mail) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber.

Zu verwenden sind die Formulare IX "Eigenerklärung Projektleitung" sowie Formular X "Eigenerklärung stellvertretende Projektleitung" Diese sind vollständig auszufüllen.

6. Eigenerklärung zur Kommunikation in deutscher Sprache. Hierfür ist das Formular XI "Eigenerklärung deutsche Sprache" zu verwenden.

7. Eigenerklärung der sofortigen Einsatzfähigkeit der Projektleitung und der stellvertretenden Projektleitung. Hierfür ist das Formular XII "Eigenerklärung sofortige Einsatzfähigkeit" zu verwenden.

Mindeststandards: Alle genannten Anforderungen sind nachzuweisen / einzuhalten.

Finanzierung

Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Vertrag über die Erarbeitung eines Gutachtens und Beratung zur verkehrlichen Leistungsfähigkeit im Rahmen der Flächenentwicklung "Blumenthal hoch3" in Herne, TVgG NRW

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung