Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Einrichtung und der Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel einschließlich der Erbringung von Transportleistungen im gesamten Bundesgebiet bzw. in den entsprechenden Regionen (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Die Leistung ist in 2 Fachlose unterteilt. Fachlos 1 beinhaltet wiedereinsatzfähige Hilfsmittel ausgenommen der, der Produktgruppe 14. Das Fachlos 1 ist wiederum in 7 Regionallose aufgeteilt.
Das Fachlos 2 beinhaltet wiedereinsatzfähige Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14.
Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Der Vertrag kann einmalig um weitere 24 Monate verlängert werden.
Leistungsort ist der Standort des Lagers
Die Wertung der Angebote erfolgt anhand folgender Kriterien: 100% Wertungsgesamtpreis
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 160 Einleitung, Antrag(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oderzu entstehen droht;(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen überdem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber demAuftraggeber gerügt werden, 4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rügenicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit desVertrags nach§135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Eine Nachforderung erfolgt gemäß der Regelung des § 56 VgV.
Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung oder Betriebshaftpflicht je nach Unternehmensform des Bieters in Kopie mit einer
- Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall pauschal für Personen- und Sachschäden sowie 50.000 EUR für Vermögensschäden, jeweils 2-fach maximiert.
Zum Nachweis ist die Bestätigung des Versicherers in Kopie einzureichen. Die Versicherung ist während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten.
Alternativ ist im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung auf erstes Anfordern des Auftraggebers abzuschließen. Hierfür ist bereits bei Angebotsabgabe eine Erklärung des Versicherers beizulegen, dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung bereit ist. Die Vorlage der Erklärung des Versicherers in nicht beglaubigter Kopie ist zulässig.
Nachweis einer entsprechenden Transport- und Lagerhalterversicherung in Kopie mit einer
- Deckungssumme von mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall zur Absicherung aller Risiken der Beschädigung oder des Verlustes durch eigenes oder Fremdverschulden an den transportierten Hilfsmitteln. Darüber hinaus ist das Risiko von Umweltkatastrophen (z.B. Hochwasser, Sturm- und Hagelschäden) und Brandschäden entsprechend abzusichern.
Nennung von drei Referenzen aus den letzten 3 Jahren, für die der Bieter als verantwortlicher Auftragnehmer:
- Hilfsmittel, die Eigentum von Gesetzlichen Krankenkassen oder der Pflegekasse sind, von deren Versicherten abgeholt hat,- diese für die jeweilige Krankenkasse oder für die Pflegekasse in einem elektronischen Hilfsmittelpoolverwaltungssystem inventarisiert hat,- die Hilfsmittel für die Krankenkasse/Pflegekasse bis zum Wiedereinsatz gelagert hat,- nicht wiedereinsatzfähige Hilfsmittel entsorgt hat.
Der Umfang, insbesondere die Art der Hilfsmittel, muss mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein.
Bestätigung, dass die Auftragserfüllung in der bezuschlagten Region vollumfänglich flächendeckend gemäß der ausgeschriebenen Leistungsumfang sichergestellt wird.
Bestätigung, dass alle mit der Abholung und Demontage beauftragten Personen entsprechend auf die vertragsgegenständlichen Hilfsmittel geschult sind, sodass sie über die erforderlichen Kenntnisse für eine vollständige Leistungserbringung gem. dieser Vergabeunterlagen verfügen. Dies gilt für eigene Mitarbeiter sowie für die Mitarbeiter des Unterauftragnehmers, sollte ein Unterauftragnehmer eingesetzt werden.
Bestätigen Sie die Zustimmung zur Anlage "DS-GVO Vereinbarung" und erfüllen die von Ihnen ausgefüllten und beigefügten TOM die sich aus den Rechtsvorschriften ergebenen Vorgaben?
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Baden-Württemberg einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.324Höchstmenge in Einheiten: 1.655
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Bayern einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 828Höchstmenge in Einheiten: 1.035
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.288Höchstmenge in Einheiten: 1.610
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.056Höchstmenge in Einheiten: 1.320
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Niedersachsen, Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 768Höchstmenge in Einheiten: 960
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Nordrhein-Westfalen einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.468Höchstmenge in Einheiten: 1.835
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel, ausgenommen Beatmungsgeräte der Produktgruppe 14, für die Region Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen einschließlich der Erbringung von Transportleistungen in dieser Region (Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.272Höchstmenge in Einheiten: 1.590
Einrichtung und Betrieb (Lagermanagement) eines Zentrallagers für Hilfsmittel der Produktgruppe 14 - Beatmungsgeräte - für das gesamte Bundesgebiet einschließlich der Erbringung von Transportleistungen, Rückholungen der Hilfsmittel von Versicherten), fachgerechte Einlagerung inkl. Reinigung der Hilfsmittel, Lagerverwaltung mittels technischer Unterstützung und Bereitstellung von Hilfsmitteln zur Abholung durch Servicepartner der KKH.
Geschätzte Auftragsmenge in Einheiten: 1.332Höchstmenge in Einheiten: 1.665