Gegenstand der Ausschreibung sind Gerüstbauarbeiten für die denkmalgerechte Sanierung des Hauptverwaltungsgebäudes der Deutschen Rentenversicherung in der Städelstraße 28, 60596 Frankfurt am Main.
Die Deutsche Rentenversicherung Hessen beabsichtigt eine umfassende Modernisierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Hauptverwaltungsgebäudes an der Städelstraße 28 in Frankfurt am Main.Der Gebäudekomplex, bestehend aus drei Bauteilen (Hauptbau, Zwischenbau und Mainbau) ist vollständig von Schadstoffen zu sanieren und anschließend restlos zu entkernen, d. h., die Gesamtbebauung ist in einen rohbauähnlichen Zustand innen und außen zu versetzen. Dies umfasst auch den Rückbau aller technischen Anlagen (Sanitär, Heizung, Lüftung, Aufzüge, Stark- und Schwachstromanlagen), den bereichsweisen Rückbau von nicht tragenden Innenwänden sowie den vollständigen Rückbau der Dach-/Terrassen-/Balkonaufbauten inkl. anschließendem Anbringen einer Notentwässerung und Notabdichtung (ausgenommen Dach über 9. OG).Ergänzend dazu sollen 5 Vordächer z. T. vollständig z. T. nur bis auf die Tragkonstruktion rückgebaut werden.
Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblatt) erhält 100 Punkte.
Zur Abgabe des Angebots sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download abgerufen werden.Bieterfragen können nur über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bieterfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bieter auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de registrieren. Bieterfragen, die nach dem 08.10.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bieter. Die Bieterantworten sind über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de abrufbar. Die Angebote sind fristgerecht und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de einzureichen.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Die Nachforderung erfolgt gemäß § 16a EU VOB/A
Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Für dieses Eignungskriterium ist der folgende Auszug bzw. Nachweis von den Bietern/Bietergemeinschaften einzureichen:1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein.
2) Ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz;3) Ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärung;HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) sowie einen Versicherungsnachweis nach 5.1.9. 6) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
4) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bieters/derBietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
5) Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und Kalenderjahr von jeweils mindestens:- 5,0 Mio. Euro für Personenschäden - 3,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- u. Vermögensschäden) - 5,0 Mio. Euro für Umweltschädenbzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.
6) Darstellung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Mind. 3 Referenzen über vergleichbare ausgeführte Gerüstbauleistungen.Als vergleichbar gelten Referenzleistungen, die hinsichtlich Art, Umfang und technischer Komplexität eine hinreichende Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen aufweisen.Davon mind. 1 Referenz Gerüstbau größeren Umfangs.Mindestens eine Referenz muss die Errichtung, Vorhaltung, den Umbau und Abbau von Arbeits- und/oder Schutzgerüsten an einem mehrgeschossigen Gebäude umfassen.Dabei müssen mindestens folgende Größenordnungen erreicht worden sein:- Gerüstfläche von mindestens 10.000 m² und- Gerüsthöhe von mindestens 28 m.Die Leistung muss in den letzten fünf Jahren (10/2021 - 10/2026) erbracht worden sein.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:- Beschreibung des Referenzprojektes;- Name und Adresse des Referenzauftraggebers;- Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber;- Zeitraum der erbrachten Leistungen (MM/JJ-MM/JJ);- Auftragswert in EUR netto.WICHTIG: Sofern eine dieser geforderten Angaben in der Referenz nicht enthalten ist, so kann diese nicht gewertet werden.
7) Angabe des Gesamtpersonals des Bieters/derBietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
8) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters unter Nennung deren beruflicher Qualifikation und einschlägigen Berufserfahrung.
9) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.10) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe § 6e EU VOB/A nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.11) ggf. Bietergemeinschaftserklärung.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist zwingend mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.