Gegenstand dieser Ausschreibung sind Baumeisterarbeiten/ Rohbauarbeiten für die Errichtung der Kindertagesstätte Bayreuth St. Johannis.
Das Diakonische Werk, Stadtmission Bayreuth e.V. plant den Neubau einer Kindertagesstätte. Das Baugrundstück befindet sich in Bayreuth -St. Johannis auf Flurstück Nr. 297 (Teilfläche) der Gemarkung St. Johannis und wird über die Straße Ochsenhut angefahren. Das Baugrundstück wird ab der Straße Ochsenhut durch eine neu zu bauende Erschließungsstraße mit Kanal und allen Versorgungsleitungen erschlossen. Das Baugrundstück selbst hat eine Geländeneigung von Nord-Ost nach Süd-West von bis zu 6 m. Das Gelände wird teils abgegraben und aufgefüllt, so dass eine ebene Fläche entsteht. Das Gebäude wird zweigeschossig in Massivbauweise mit Kalksandstein- und Betonwänden/-stützen und Wärmedämmverbundsystem ausgeführt. Es ist nicht unterkellert. Die Gründung erfolgt über Streifenfundamente als Frostriegel und einer flächig gebetteten lastabtragender Stahlbetonbodenplatte. Die Dachdecke wird als Stahlbetondecke mit dem entsprechenden Aufbau nach Flachdachrichtlinien ausgeführt und wird begrünt. Die Begrenzung der Flachdachflächen erfolgt durch eine gemauerte bzw. betonierte Attika.
Das Baugrundstück befindet sich in Bayreuth -St. Johannis auf Flurstück Nr. 297 (Teilfläche) der Gemarkung St. Johannis und wird über die Straße Ochsenhut angefahren.
Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Leistungsverzeichnis) erhält 100 Punkte.
Zur Abgabe des Angebots sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download abgerufen werden.
Bieterfragen können nur über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bieterfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bieter auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de registrieren. Bieterfragen, die nach dem 29.09.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bieter. Die Bieterantworten sind über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de abrufbar. Die Angebote sind fristgerecht und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de einzureichen.
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Baubeginn ist innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung durch den AG (§ 5 Abs. 2 Satz 2 VOB/B).Verbindlicher Fertigstellungstermin ist der 21.06.2027.
Die Nachforderung erfolgt gemäß § 16a EU VOB/A
Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Für dieses Eignungskriterium ist der folgende Auszug bzw. Nachweis von den Bietern/Bietergemeinschaften einzureichen:1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein.
2) ggf. Bietergemeinschaftserklärung (wenn das Angebot als Bietergemeinschaft eingereicht wird).3) ggf. Nachunternehmereinsatzerklärung (wenn Nachunternehmer eingesetzt werden).4) ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärungen der benannten Nachunternehmer (wenn Nachunternehmer eingesetzt werden).HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) und Ziffer 5.1.9 10) sowie einen Versicherungsnachweis nach 5.1.9. 6) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
5) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bieters/derBietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
6) Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und Kalenderjahr von jeweils mindestens:- 2,0 Mio. Euro für Personenschäden - 2,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- u. Vermögensschäden) bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.
7) Darstellung von mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen/ Arbeiten.Eine Referenz ist mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar, wenn sie hinsichtlich Art, Umfang und technischer Anforderungen eine hinreichende Nähe zu den ausgeschriebenen Baumeister- und Rohbauarbeiten aufweist.
Davon ist mindestens eine Referenz für den Rohbau für einen mehrgeschossigen Massivbau mit Stahlbeton und Mauerwerk vorzulegen.
Die Leistung muss in den letzten fünf Jahren (09/2021 - 09/2026) erbracht worden sein.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:- Beschreibung des Referenzprojektes;- Name und Adresse des Referenzauftraggebers;- Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber;- Zeitraum der erbrachten Leistungen (MM/JJ-MM/JJ);- Auftragswert in EUR netto.WICHTIG: Sofern eine dieser geforderten Angaben in der Referenz nicht enthalten ist, so kann diese nicht gewertet werden.
8) Angabe des Gesamtpersonals des Bieters/derBietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
9) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.10) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe § 6e EU VOB/A nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist zwingend mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.