Verfahrensangaben

Abbrucharbeiten Rückbau 1 im Rahmen der Sanierung der Hauptverwaltung der Deutsche...

VO: VOB Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.09.2026
05.10.2026 10:00 Uhr
05.10.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Deutsche Rentenversicherung Hessen
06000000-12BW-VA2201120001-26
Städelstraße 28
60596
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712
frankfurt@antworten.legal
000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Sozialwesen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
DE 812 056 745
Wilhelminenstraße 1-3
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151-126603
+49 611-327648534

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45111100-9
45111300-1
45262660-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung sind insbesondere umfangreiche Schadstoffsanierungs-, Entkernungs- und Rückbauarbeiten an dem denkmalgeschützten mehrgeschossigen Hauptverwaltungsgebäude der Deutschen Rentenversicherung in der Städelstraße 28, 60596 Frankfurt am Main.
Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Sanierung asbest-, KMF- und PAK-haltiger Baustoffe, die weitgehende Entkernung bis zum rohbauähnlichen Zustand, den Rückbau nichttragender Innenwände und sonstiger Ausbaukonstruktionen sowie die Demontage der technischen Gebäudeausrüstung einschließlich Stark-/Schwachstrom, Aufzügen, Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen. Weiterhin sind Dach-, Terrassen- und Balkonaufbauten zurückzubauen. Die Ausführung erfolgt unter besonderen Anforderungen an Schadstoff- und Arbeitsschutz, Denkmalschutz, Bestandsschutz, Immissionsschutz und Baustellenlogistik."

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Deutsche Rentenversicherung Hessen beabsichtigt eine umfassende Modernisierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Hauptverwaltungsgebäudes an der Städelstraße 28 in Frankfurt am Main. Der Gebäudekomplex, bestehend aus drei Bauteilen (Hauptbau, Zwischenbau und Mainbau) ist vollständig von Schadstoffen zu sanieren und anschließend restlos zu entkernen, d. h., die Gesamtbebauung ist in einen rohbauähnlichen Zustand zu versetzen.
Dies umfasst auch den Rückbau aller technischen Anlagen (Sanitär, Heizung, Lüftung, Aufzüge, Stark- und Schwachstromanlagen), den bereichsweisen Rückbau von nicht tragenden Innenwänden sowie den vollständigen Rückbau der Dach-/Terrassen-/Balkonaufbauten inkl. anschließendem Anbringen einer Notentwässerung und Notabdichtung (ausgenommen Dach über 9. OG). Ergänzend dazu sollen 5 Vordächer z. T. vollständig z. T. nur bis auf die Tragkonstruktion rückgebaut werden.
Art und Umfang der vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus der Leistungsbeschreibungen, den Vergabeunterlagen sowie den zugehörigen Anlagen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
20.11.2026
11.06.2027
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Städelstraße 28
60596
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Leistungsbeschreibung) erhält 100 Punkte.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Zur Abgabe des Angebots sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download abgerufen werden.
Bieterfragen können nur über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bieterfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bieter auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de registrieren. Bieterfragen, die nach dem 23.09.2026, 12:00 Uhr eingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bieter. Die Bieterantworten sind über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de abrufbar. Die Angebote sind fristgerecht und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de einzureichen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D0ZM79Z

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

56
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung erfolgt gemäß § 16a EU VOB/A

Bedingungen

Ausschlussgründe

Quelle der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A und §§ 123, 124 GWB vorliegen.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Für dieses Eignungskriterium ist der folgende Auszug bzw. Nachweis von den Bietern/Bietergemeinschaften einzureichen:
1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

2) ggf. Bietergemeinschaftserklärung (wenn das Angebot als Bietergemeinschaft eingereicht wird).
3) ggf. Nachunternehmereinsatzerklärung (wenn Nachunternehmer eingesetzt werden).
4) ggf. Nachunternehmerverpflichtungserklärungen der benannten Nachunternehmer (wenn Nachunternehmer eingesetzt werden).
HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) und Ziffer 5.1.9 11) sowie einen Versicherungsnachweis nach 5.1.9. 6) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

5) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bieters/der
Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

6) Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und Kalenderjahr von jeweils mindestens:
- 5,0 Mio. Euro für Personenschäden
- 3,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- u. Vermögensschäden)
- 10,0 Mio. Euro für Umweltschäden
bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.
Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

7) Darstellung von Mind. 3 Referenzen über vergleichbare ausgeführte Leistungen.
Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die Leistungen der Schadstoffsanierung, Entkernung und/oder des technischen Rückbaus von Bestandsgebäuden betreffen und hinsichtlich Art und Umfang mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind.
Die eingereichten Referenzen müssen in ihrer Gesamtheit Erfahrungen insbesondere in folgenden Leistungsbereichen nachweisen:
1. Schadstoffsanierung in Bestandsgebäuden, insbesondere Arbeiten an asbesthaltigen Baustoffen nach TRGS 519 sowie Sanierungsarbeiten an weiteren Gebäudeschadstoffen, z. B. KMF und/oder PAK;
2. umfangreiche Entkernungs- und Rückbauarbeiten in mehrgeschossigen Bestandsgebäuden;
3. Rückbau technischer Gebäudeausrüstung, insbesondere Heizungs-, Lüftungs-, Sanitär- und/oder Klimaanlagen;
4. Demontage von Stark- und/oder Schwachstromanlagen;
5. Durchführung der Arbeiten unter besonderen Randbedingungen, z. B. Schutz zu erhaltender Bauteile, Arbeiten in denkmalgeschützten Gebäuden, abschnittsweiser Bauablauf oder erhöhte Anforderungen an Baustellenlogistik und Arbeitsschutz.
Nicht jede einzelne Referenz muss sämtliche vorgenannten Leistungsbereiche abdecken. Die Vergleichbarkeit kann durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen nachgewiesen werden.
Die Leistung muss in den letzten fünf Jahren (09/2021 - 09/2026) erbracht worden sein.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
- Beschreibung des Referenzprojektes;
- Name und Adresse des Referenzauftraggebers;
- Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber;
- Zeitraum der erbrachten Leistungen (MM/JJ-MM/JJ);
- Auftragswert in EUR netto.
WICHTIG: Sofern eine dieser geforderten Angaben in der Referenz nicht enthalten ist, so kann diese nicht gewertet werden.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

8) Angabe des Gesamtpersonals des Bieters/der
Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

9) Namentliche Benennung des für die Auftragsdurchführung vorgesehenen Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters unter Nennung deren beruflicher Qualifikation und einschlägigen Berufserfahrung.

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

10) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.
11) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe § 6e EU VOB/A nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
12) Verpflichtungserklärung Tariftreue Mindestlohn HVTG
13) Einwilligung zur Datenverarbeitung

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist zwingend mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung