Verfahrensangaben

Gutachter Geotechnik inkl. Kampfmitteluntersuchung

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.12.2025
02.01.2026 11:00 Uhr
02.01.2026 11:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Deutsche Rentenversicherung Hessen
06000000-12BW-VA2201120001-26
Städelstraße 28
60596
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712
frankfurt@antworten.legal
000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
DE 812 056 745
Wilhelminenstraße 1-3
64283
Darmstadt
Deutschland
DE711
vergabekammer@rpda.hessen.de
+49 6151-126603
+49 611-327648534

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71332000-4
71351210-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Mit diesem Vergabeverfahren wird die Unterstützung durch einen Gutachter für Geotechnik einschließlich Kampfmitteluntersuchung im Rahmen eines Offenen Verfahrens ausgeschrieben. Ziel des Auftrags ist die fachgerechte Durchführung geotechnischer Untersuchungen sowie die Begleitung der Kampfmitteluntersuchung zur Sicherstellung einer ordnungsgemäßen und sicheren Bauausführung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Hauptverwaltung soll umfassend modernisiert werden. Geplant ist dazu ein Treppenhausanbau an den sog. Mainbau in der Dürerstraße sowie eine Aufstockung des Mainbaus und des Zwischenbaus. Unter der Parkplatzfläche zur Dürerstraße und in Teilbereichen des Garteninnenhofes soll eine Geothermiefeld mit Tiefbohrungen im Rahmen der Baumaßnahme und ein Regenrückhaltebecken eingebaut werden. Dazu wird dann die Außenanlage unter Berücksichtigung der arten- und denkmalschutzrechtlichen Belange neugestaltet
Im Zusammenhang mit der geplanten Aufstockung des sog. Mainbaus und des sog. Zwischenbauwerkes kann es notwendig werden, z. B. zukünftige Aufzugsunterfahrten und/oder hochbelastete Stützen mittels Kleinbohrpfählen, sog. GEWI-Pfählen, neu bzw. nachzugründen. Außerdem wird zum Bau des Regenrückhaltebeckens eine bis zu etwa 5 m tiefe Baugrube erforderlich, die verbautechnisch gesichert werden muss. Weiterhin sind Einbringschächte am Verbindungs- und Mainbau herzustellen. Hierzu ist ein Verbau und eine Wasserhaltung vorzusehen. Unabhängig von dem geplanten Geothermiefeld wird für die dauerhafte Einbindung der GEWI Pfähle in das Grundwasser einerseits und das Einbringen der Verbauelemente in das Grundwasser und die dauerhafte Einbindung des Regenrückhaltebeckens in das Grundwasser andererseits, eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.
Das Projektareal liegt in einem Bombenabwurfgebiet des zweiten Weltkrieges. Dies macht im Rahmen der zu erbringenden Leistungen im Vorfeld von Bohrungen und Sondierungen in den Außenbereichen eine vorlaufende kampfmitteltechnische Freimessung durch eine dafür berechtigte Firma erforderlich.
Ziel dieses Auftrages zu geotechnischen Baugrunduntersuchungen ist die Ermittlung, Beschreibung und Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse auch hinsichtlich möglicher Belastungen auf Basis der bereits vorliegenden Unterlagen und Dokumentationen und der im Zuge dieses Auftrages durchzuführenden Untersuchungen, für die Gebäude und die Verbau- und Baugrubenmaßnahmen. Es sind Empfehlungen für die Gründung einschließlich Angabe der Bemessungsgrößen abzuleiten, Hinweise zu Herstellung und Trockenhaltung der Baugrube und des Bauwerks, Angaben zu Auswirkungen der Bauwerke auf die Umgebung und auf Nachbarbauwerke sowie Hinweise zur Bauausführung zu erarbeiten und im Geotechnischen Hauptgutachten darzustellen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Tagen
7
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Städelstraße 28
60596
Frankfurt am Main
Deutschland
DE712

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Angebotspreis

Das Angebot mit dem geringsten Nettopreis für die ausgeschriebene Leistung (vgl. Preisblätter) erhält 100 Punkte. Für die
preislich nachfolgenden Angebote wird die Punktzahl gemäß den Angaben der AzA unter Ziffer 7.1 berechnet.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Zur Abgabe des Angebots sind zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formblätter zu verwenden. Diese können über den Download abgerufen werden.
Bieterfragen können nur über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de gestellt werden und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet. Um eine Bewerberfrage zu stellen ist es notwendig, dass sich die Bewerber auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de registrieren. Bieterfragen, die nach dem 17.12.2025, 12:00 Uhreingehen, können nicht mehr beantwortet werden. Das Risiko der vollständigen und lesbaren Übermittlung des Auskunftsersuchens trägt der anfragende Bewerber. Die Bewerberantworten sind über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de abrufbar. Die Angebote sind fristgerecht und ausschließlich elektronisch, verschlüsselt über die Vergabeplattform https://www.dtvp.de einzureichen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D0Z5WGU

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ausführungs-/Leistungsbeginn ist spätestens innerhalb von einer Woche nach Beauftragung der je-weiligen Leistungsphase/Leistungsstufe bzw. nach Beauftragung der jeweiligen optionalen Leistung.
Des Weiteren werden die Parteien im Rahmen des Projektverlaufs einvernehmlich verbindliche Ver-tragstermine abstimmen und mit gesonderter Vereinbarung schriftlich vereinbaren.
Im Übrigen strebt der AG einen Ausführungsbeginn der Bauleistungen bis Ende 2026 an. Der Rück-bau der nichtragenden Bauteile ist ab ca. Oktober 2026 geplant.
Weitere Details sind dem Vertrag § 6 Termine zu entnehmen.

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

43
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Nachforderung erfolgt gemäß § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Eigenerklärung des Bieters/der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Die unter Ziffer 5.1.9. verlangten Erklärungen und Nachweise sind ausschließlich unter Verwendung der der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Für dieses Eignungskriterium ist der folgende Auszug bzw. Nachweis von den Bietern/Bietergemeinschaften einzureichen:
1) Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Heimatlandes; andernfalls vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters/der Mitglieder der Bietergemeinschaft. Der Auszug aus dem Handelsregister darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Angebote nicht älter als 6 Monate sein.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

2) Ggf. Erklärung zum Nachunternehmereinsatz;
3) Ggf. Erklärung Eignungsleihe;
HINWEIS: Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagerteilung darüber hinaus von sämtlichen Nachunternehmern unter Fristsetzung die Erklärungen nach Ziffer 5.1.9. 1) und Ziffer 5.1.9 6) sowie einen Versicherungsnachweis nach 5.1.9. 10) anfordern. Werden diese Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

4) Angabe des Nettogesamtumsatzes des Bieters/der
Bietergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

5) Angabe des Nettoumsatzes des Bieters mit vergleichbaren Leistungen die Gegenstand der Vergabe darstellen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

6) Eigenerklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall und Kalenderjahr (jährlich dreifach maximiert) von mindestens
- 5 Mio. Euro für Personenschäden (inkl. Umwelthaftpflicht),
- 5 Mio. Euro für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden jeweils inkl. Umwelthaftpflicht) sowie
- 10 Mio. Euro für Umweltschäden
bzw. Erklärung über die Bereitschaft eine Haftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen im Auftragsfall abzuschließen.
Der Abschluss hat spätestens unverzüglich nach Erhalt des Zuschlagschreibens zu erfolgen und der Nachweis ist dem Auftraggeber unverzüglich ohne weitere Aufforderung vorzulegen/zuzusenden.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

7.1) Darstellung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen des Bieters/der Mitglieder
der Bietergemeinschaft. Die jeweilige Referenz muss in den letzten 5 Jahren fertig gestellt worden sein (Stichtag: Tag der Angebotsabgabe). Es ist dabei ausreichend, wenn ein Teil der Leistungen innerhalb dieses Zeitraums
erbracht wurde.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
- Kurze Beschreibung des Referenzprojektes:
- Name und Adresse des Referenzauftraggebers;
- Benennung eines Ansprechpartners mit Telefonnummer beim Referenzauftraggeber;
- Zeitraum der erbrachten Leistungen (MM/JJ-MM/JJ);
- Auftragswert in EUR netto.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

7) Angabe des Gesamtpersonals des Bieters/der
Bietergemeinschaft sowie des Personals,
welches für vergleichbare Leistungen eingesetzt wurde
in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

9) Erklärung nach Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014.
10) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.
11) ggf. Bietergemeinschaftserklärung.
12) Nachweis über die erforderliche Erlaubnis gemäß § 7 SprengG wurde dem Angebot beigelegt.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Die entsprechende Bietergemeinschaftserklärung ist zwingend mit dem Angebot einzureichen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 WRegG beim Bundeskartellamt anfordern.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung