Technische Betriebsführung der Einrichtungen zur Wasserversorgung
VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
29.09.2025 23:59 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Eigenbetrieb Wasserwerk Felde des Amtes Achterwehr
t:04340409000
Inspektor-Weimar-Weg 17
24239
Achterwehr
Deutschland
DEF0B
Marco.Carstensen@amt-achterwehr.de
04340 409000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft

Gemeinsame Beschaffung

Beide Auftraggeber stammen aus Schleswig-Holstein

Weiterer Auftraggeber

Eigenbetrieb Wasserwerk Bredenbek der Gemeinde Bredenbek
t:04340409201
Inspektor-Weimar-Weg 17
24239
Achterwehr
Deutschland
DEF0B
Marco.Carstensen@amt-achterwehr.de
04340 409000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft
Beschaffungsdienstleister

Adresse

Ehler Ermer & Partner mbB
PR 364 KI AG Kiel
Wrangelstraße 17-19
24937
Flensburg
Deutschland
DEF01
Franziska Biller
franziska.biller@eep.info
+4946186070
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein bei dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit Technologie und Tourismus
t:04319884640
Düsternbrooker Weg 92
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
+494319884640
+494319884702

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

65111000-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Auftraggeber vergeben jeweils in ihrem Versorgungsgebiet die technische Betriebsführung über ihre Einrichtungen zur Wasserversorgung. Für jedes Versorgungsgebiet beinhaltet der Leistungsumfang die technische Betriebsführung über das Wassernetz sowie die technische Betriebsführung über das Wasserwerk.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Wasserwerk in Felde ist zuständig für die Versorgung der Gemeinden Felde, Achterwehr, Quarnbek (Ortsteil Flemhude) und Krummwisch (Ortsteile Groß-Nordsee, Jägerslust und Frauendamm). Das Wasserwerk in Bredenbek ist zuständig für die zentrale Wasserversorgung in der Gemeinde Bredenbek. An das Versorgungsnetz sind zusätzlich einige ortsnahe Bereiche der Gemeinde Bovenau (An der Eiche, Langkoppel) sowie der Ortsteil Klein-Königsförde der Gemeinde Krummwisch angeschlossen.

Das Amt Achterwehr übernimmt jeweils die kaufmännische Betriebsführung der Wasserversorgung in den Versorgungsgebieten. Die technische Betriebsführung wird bereits von einem Dritten übernommen, soll aber im Rahmen dieser Ausschreibung neu vergeben werden.

Der Betriebsführer soll neben der technischen Betriebsführung über die Wassernetze auch die technische Betriebsführung über das jeweilige Wasserwerk übernehmen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
2

Verlängerung der Vertragslaufzeit um weitere 2 Jahre maximal drei mal möglich.

3
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Achterwehr
Deutschland
DEF0B

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarangebot

Bewertung der angegebenen Preise anhand der in der Unterlage angegebenen Bewertungsformel

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualitätskonzept

Bewertung des eingereichten Qualitätskonzepts in den Unterkriterien:
- Störungskonzept (10 %)
- Verfügbarkeit (10 %)
- Instandhaltungs- und Investitionskonzept (10 %)
- Bietergespräch (10 %).

Für weitere Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlage A verwiesen.

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

---
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4D0A5PD6

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer und dem Vergabesenat (§§ 155 ff. GWB).
Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein etwaiger Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, wobei der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB unberührt bleibt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Rügeobliegenheiten gelten nicht für einen Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB (wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU).
Der Auftraggeber ist zur Absendung einer Bieterinformation spätestens 10 Tage vor Zuschlagserteilung verpflichtet (§134 GWB).
Nach Zuschlagserteilung (Vertragsschluss) ist ein Nachprüfungsantrag grundsätzlich nicht mehr zulässig. Zulässig sind dann noch Anträge auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 GWB, also wegen Verletzung der vorgenannten Pflicht zur Bieterinformation und Einhaltung der Wartefrist gem. § 134 GWB oder wegen unzulässiger Vergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Solche Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages sind nach § 135 Abs. 3 GWB nur innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags zulässig, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung dieser Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, einige oder alle fehlenden bzw. unvollständigen Unterlagen im eigenen Ermessen und soweit gesetzlich zulässig nachzufordern.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

In der Person des Bewerbers liegen keine Ausschlussgründe nach § 123, § 124 GWB vor oder er hat ausreichende Selbst-reinigungsmaßnahmen ergriffen.

Der Bewerber bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter ist in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Rechtsverstoßes (insb. § 23 AentG, § 23 MiLoG, § 21 SchwarArbG oder § 98c AufenthG), der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder eine Geld-strafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bewerber hat einen Nachweis über eine abgeschlossene Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von mind. 10 Mio EUR für Personen- und sonstige Schäden erbracht. Ein etwaiger Jahreshöchstbetrag beträgt mindestens das 2-fache der Deckungssumme. Sofern der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages noch keine Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen hat, darf er eine Versicherungsbestätigung vor Zuschlagserteilung nachreichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Der Bewerber weist eine TSM-Zertifizierung auf Basis der DVGW W 1000 Anwendungsregel oder gleichwertig nach.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1. Mindestanforderungen:
Der Bewerber legt eine Liste vergleichbarer Referenzobjekte vor, mindestens jedoch 2 Referenzobjekte, die mit dem vorliegenden Projekt vergleichbar sind. Vergleichbar in diesem Sinne ist eine Referenz unter folgenden (kumulativ zu erfüllenden) Voraussetzungen:
1. Das einzelne Referenzprojekt erfüllt die folgenden Voraussetzungen:
a) Es handelt sich um eine Einrichtung der öffentlichen Wasserversorgung mit Netzinfrastruktur
b) Auftragswert im letzten vollständigen Geschäftsjahr: mind. 50 TEUR (netto)
c) Anzahl der Hausanschlüsse: mind. 500
d) Netzlänge insgesamt: mind. 10 km
e) Der Auftrag hatte folgende Leistungen zum Inhalt, die der Bewerber erbracht hat:
- Technische Betriebsführung inkl. Notdienst eines Wassernetzes; oder
- Technische Betriebsführung inkl. Notdienst eines Wasserwerks.;
f) Die Leistungen dauern an oder wurden innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre vor dem Datum der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung beendet.

2. Die angegebenen Referenzprojekte decken in Summe die folgenden Leistungen ab:
a) Technische Betriebsführung eines Wassernetzes inkl. Notdienst
b) Technische Betriebsführung eines Wasserwerkes inkl. Notdienst

Verbleiben nach Anwendung der Mindestanforderungen mehr geeignete Bewerber übrig als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, trifft die Vergabestelle eine Auswahl anhand der eingereichten vergleichbaren Referenzen aus Ziff. 1 um eine Punktzahl nach Ziff. 2 zu erhalten, die zur Bildung einer Bewerberreihenfolge herangezogen wird: 2. Referenzen, die die Mindestanforderungen nach Ziff. 1 erfüllen, erhalten Punkte:
a) Die Referenz wies zum Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung oder - sofern der Vertrag zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war - bei Vertragsende mindestens 750 Hausanschlüsse auf (2 Punkte, max. 4 Punkte)
b) Das Netz wies eine Länge von mindestens 14 km auf (1 Punkt, max 2 Punkte)
c) Der Bewerber hat für das Projekt Leistungen der technischen Betriebsführung inkl. Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Schiebern und Hydranten sowie Einbau und Austausch von Wasserzählern erbracht (2 Punkte max. 4 Punkte)
d) Der Bewerber hat das Investitionsmanagement über investive Maßnahmen im Zusammenhang mit der Herstellung und Trennung von Haus- und Bauwasseranschlüssen übernommen (1 Punkt, max. 2 Punkte)
e) Der Bewerber hat das Investitionsmanagement über investive Maßnahmen im Zusammenhang mit der Verlegung von Hauptversorgungsleitungen übernommen. (1 Punkt, max. 2 Punkte)
f) Der Bewerber hat bei dem Projekt gleichzeitig auch die technische Betriebsführung für ein Wasserwerk übernommen. (1 Punkt, max. 2 Punkte)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
16,00

Finanzierung

.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Einhaltung des nach dem MiLoG geforderten Mindestlohns.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung