Die MVG plant den barrierefreien Ausbau einer Straßenbahnhaltestelle und die Umplanung der Betriebsanlage für den Einsatz von längeren Fahrzeugen im Umfeld der Haltestelle. Daran angrenzend wird zudem eine Gleiserneuerung geplant.
Umbau im Schienennetz-Zweig Am Schinnergraben in folgenden Losen: - Los 1: Objektplanung Verkehrsanlagen (Barrierefreier Ausbau der Haltestelle)- Los 2: Objektplanung Verkehrsanlagen (Weichenplanung und Gleiserneuerung)- Los 3: Fachplanung Technische Ausrüstung (Fahrleitungsanpassung)
Mainz-Hechtsheim (Haltestelle Jägerhaus bis Querung Lasallestraße)
Zur Prüfung des Vergabeverfahrens im Hinblick auf das Vorliegen von Vergaberechtsverstößen können die Bieter einen Nachprüfungsantrag bei der vorgenannten Vergabekammer stellen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein solcher Antrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) unzulässig ist, soweit der Bieter:- den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden;- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden;- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Der Antrag ist offensichtlich unzulässig, wenn das Antrags- oder Beschwerderecht offensichtlich missbräuchlich geltend gemacht wird (§ 160 Absatz 3 Satz 2 GWB). Darüber hinaus muss der Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden. Anderenfalls ist dieser verspätet und somit unzulässig.Das Nachprüfungsverfahren wird vornehmlich in Textform geführt. Anträge, Stellungnahmen und sonstige Erklärungen sind über die von der Vergabekammer benannten elektronischen Übermittlungswege einzureichen. Die Aktenübermittlung und -einsicht erfolgt grundsätzlich elektronisch. Auf abweichende Vorgaben der zuständigen Vergabekammer wird hingewiesen.
Zuschlagskriterien je Los:- Projektabwicklungskonzept: 30 %- Organisation und Erfahrung des Personals: 30 %- Preis: 40 %
Die Nachforderung erfolgt gemäß Vergabeunterlagen
Ich/Wir erkläre(n), dassfür mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe gemäß § 123 oder § 124 GWB vorliegen ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind. für mein/unser Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß § 124 GWB vorliegt. zwar für mein/unser Unternehmen ein Ausschlussgrund gemäß § 123 GWB vorliegt, ich/wir jedoch für mein/unser Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen habe/n, durch die für mein/unser Unternehmen die Zuverlässigkeit wiederhergestellt wurde.- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen SozialversicherungIch/Wir erkläre/n, dass ich/wir meine/unsere Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt habe/n. - Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation Ich/Wir erkläre/n, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich mein/unser Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt, auf Verlangen werde/n ich/wir ihn vorlegen.- Angabe zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz Ich/Wir bestätige/n, dass gem. § 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) für mich/uns Anwendung findet. Darüber hinaus bestätige/n ich/wir, dass ich/wir alle aus dem 2. Abschnitt des LkSG erwachsenen Sorgfaltspflichten einhalte/n.oder Ich/Wir bestätige/n, dass gem. § 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) für mich/uns keine Anwendung findet .
Befähigung zur Berufsausübung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung:Ich/Wir bin/sind im Handels-, Berufs- oder Firmenregister eingetragen, für Bieter außerhalb Deutschlands ersatzweise eine Eigenerklärung über einen sonstigen Nachweis der erlaubten Berufsausübung.
Unterlagen und Nachweise, die auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vom Zuschlagsprätendenten vorgelegt werden müssen:- Aktueller Handelsregister- oder Firmenregisterauszug in Kopie, für Bieter außerhalb Deutschlands ersatzweise ein gleichwertiger Nachweis über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister ihres Herkunftslandes bzw. eine gleichwertige Bescheinigung nach den dortigen Rechtsvorschriften (vgl. § 142 GWB i. V. m. § 46 SektVO) jeweils nicht älter als 6 Monate- sofern dieser nicht über eine kostenfreie Datenbank vom Auftraggeber abrufbar ist.
Beschäftigte (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Angaben zu Beschäftigten
Eigenerklärung Russlandbezug (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Eigenerklärung Russlandbezug
Erklärung Tariftreue (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Erklärung nach LTTG
Abschluss Projektleitung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die vorgesehene Projektleitung und die Stellvertretung verfügen über einen abgeschlossenen Hochschulabschluss (Dip-lom, Bachelor oder Master) in der Fachrichtung- Los 1 und 2: Bauingenieurwesen oder Verkehrsingenieurwesen,- Los 3: Elektrotechnik oder Verkehrsingenieurwesen mit Schwerpunkt elektrische Bahnen
oder einen gleichwertigen Abschluss, insbesondere aus einem anderen Mitgliedstaat der EU oder des EWR. Alternativ genügt die Berechtigung, die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" in der entsprechenden Fachrichtung nach dem Ingenieurgesetz Rheinland-Pfalz oder einem vergleichbaren Landes- bzw. EU-Recht zu führen.
Unterlagen und Nachweise, die auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vom Zuschlagsprätendenten vorgelegt werden müssen:- -Bescheinigungen über die Abschlüsse der Projektleitung und Stellvertretung
Jahresumsatz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Gemittelter Jahresumsatz aus den Jahren 2023, 2024 und 2025 für entsprechende LeistungenZu Los 1 >= (größer/gleich) 40.000 EUR netto.Zu Los 2 >= (größer/gleich) 110.000 EUR netto.Zu Los 3 >= (größer/gleich) 30.000 EUR netto.
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung im Dokument "Eigenerklärungen", dass eine Berufshaft- oder Betriebshaftpflichtversicherung im Fall der Zuschlagserteilung vor Beginn der Leistungserbringung abgeschlossen wird mit folgenden (Mindest-) Deckungssummen je Versicherungsfall:
Für alle Lose:- Personenschäden 5.000.000 EUR- Sach- und Vermögensschäden 2.000.000 EUR
Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die berufliche und technische Leistungsfähigkeit ist anhand von mindestens zwei Referenzen nachzuweisen, die bezüglich des Schwierigkeitsgrades mit der jeweiligen Aufgabenstellung vergleichbar sind. Die Vergleichbarkeit liegt vor, wenn folgende Kriterien kumulativ erfüllt sind:a) Es handelt sich um eineLos 1 und 2: Objektplanung Verkehrsanlagen (min. LPH 2-6)Los 3: Fachplanung Technische Ausrüstung (min. LPH 2-6)undb) Planungsgegenstand des Projektes war im Bereich:Los 1: Barrierefreier Ausbau einer Straßenbahn-Haltestelle Los 2: GleisbauLos 3: Fahrleitungsanlagen für Straßen- oder Stadtbahnenundc) Die Leistung wurde im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe abgeschlossen.undd) Das Projekt entsprach mindestens der Honorarzone III.
Mindestbedingungen je Los:2 Referenzen, die jeweils die Punkte a) bis d) kumulativ erfüllen.Es werden maximal 5 Referenzen (die ersten 5 gelisteten) geprüft.
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung müssen wie folgt nachgewiesen werden:
Nachweis einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001
oder
Falls keine Zertifizierung eines QM-System nach DIN EN ISO 9001 oder ein gleichwertiger Nachweis vorgelegt werden kann:
Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (interne Prozessorganisation), insbesondere zu den Punkten: I. Terminplanung/Terminkontrolle (über alle Leistungsphasen) II. Kostenplanung/Kostenkontrolle III. Kontrolle/Sicherstellung der Qualität der Planung IV. Kontrolle/Sicherstellung der Qualität der Ausführung V. Dokumentation, insbesondere Schriftverkehr mit anderen Planern.
siehe Vergabeunterlagen
Gesamtschuldnerisch haftend
In den Vergabeunterlagen.
Barrierefreier Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Jägerhaus
Haltestelle Jägerhaus
Planung der Verschiebung von Weiche 88. Die Gleiserneuerung von Haltestelle Jägerhaus bis Querung Lasallestraße (kurz vor der Endstelle Am Schinnergraben) ist zu planen.
Die Fahrleitung ist im Zuge der Verschiebung der Weiche 88 entsprechend anzupassen. Dabei ist zu prüfen, ob eine Anpassung der bestehenden Maststandorte erforderlich wird. Ziel ist es, die Umplanung nach Möglichkeit unter Beibehaltung der vorhandenen Maste umzusetzen.
Umgebung Weiche 88