Verfahrensangaben

Dienstrad-Leasing für Mitarbeitende der DAK-Gesundheit

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.11.2026
30.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

DAK-Gesundheit
DE811462382
Nagelsweg 27-31
20097
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabestelle10@dak.de
+49 000

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Sozialwesen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern des Bundes
000
Bundeskanzlerplatz 2
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

66000000-0
66114000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Im Rahmen einer Dienstradüberlassung stellt die DAK-G ihren bestellberechtigten Mitarbeitenden auf Wunsch ein Fahrrad ohne oder mit Motorunterstützung bis 25 km/h - sog. Pedelecs - oder ein Spezialrad (wie Dreirad, Tandem, Rollstuhlfahrrad und E-Bike für Mitarbeitende mit Beeinträchtigungen (im Folgenden: Fahrrad") zur überwiegend privaten, aber auch dienstlichen Nutzung zur Verfügung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

(1) Gegenstand des Vertrages ist die Bereitstellung von Fahrrädern im Wege des Leasings zum Zwecke der Überlassung an die Mitarbeitenden der DAK-G im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zur dienstlichen und privaten Nutzung einschließlich Versicherungs- und Serviceleistungen sowie alle damit verbundenen Tätigkeiten und Dienstleistungen gemäß den in der Leistungsbeschreibung festgelegten Anforderungen.

(a) Dies betrifft insbesondere Abwicklung der Bestell-, Beendigungs-, Rückgabe- und Schadenabwicklungsprozesse, Koordinierung und Management der Beziehungen/Leistungen, Inspektionsleistungen sowie - als rein optionale Leistungen - Instandhaltungsleistungen (Verschleißreparaturen).

(b) Der Auftragnehmer muss während der gesamten Vertragslaufzeit zwingend ein deutschlandweites Netz mit min. 5.000 stationären Fahrrad-Fachhändlern (Ziff. 2.1 der Leistungsbeschreibung) sicherstellen, so dass alle Mitarbeitenden der DAK-G im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland einen geeigneten Fahrradhändler aufsuchen und sich ein Fahrrad aussuchen können, welches die DAK-G sodann leasen kann ["Muss"]. Zusätzlich kann der Auftragnehmer auch Online-Fachhändler anbieten [freiwillig/"kann"]; diese zählen nicht bei der verpflichtenden Zahl von min. 5.000 stationären Fahrrad-Fachhändlern mit.

(c) Der Auftragnehmer stellt der DAK-G für die Durchführung/Abwicklung des Dienstradleasings ein Onlineportal zur Verfügung, welches die Vorgaben der Leistungsbeschreibung einhält. Das eingesetzte Onlineportal muss während der gesamten Vertragslaufzeit zwingend den schriftlichen Darstellungen des Auftragnehmers zum Onlineportal inkl. dem Onlineportal in Form des Testzugangs, welche mit dem Angebot eingereicht bzw. zur Verfügung gestellt wurden, entsprechen.

(d) Der Auftragnehmer sorgt dafür, dass die Leistungsausführung im Einklang mit allen gesetzlichen, behördlichen und sonstigen rechtlichen Regelungen steht und dem Zweck entsprechend durchgeführt werden kann. Sollte dies nicht mehr oder nur noch eingeschränkt möglich sein, muss er die DAK-G unverzüglich informieren. Die Parteien stimmen sich dann einvernehmlich über das weitere Vorgehen ab. Voranstehendes gilt insbesondere, wenn die Erlaubnis nach Maßgabe von § 32 KWG zur Erbringung von Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG nicht mehr vorliegt.

(e) Einzelheiten zu Art, Umfang und Inhalt der Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage B1) sowie dem Preisblatt (Anlage B3).

(2) Zur Sicherstellung eines einheitlichen Angebots an Diensträdern soll ein einheitlicher Dienstleister/Auftragnehmer (Leasinggeber und Service-Dienstleister mit Fachhändlern und Versicherungsdienstleister) beauftragt werden. Der Auftragnehmer kann ein Dienstleister sein, der selbst Leasinggeber ist oder ein Leasingunternehmen als Nachunternehmen (sog. Dritter iSv. § 12) einbindet. Alternativ kann der Auftragnehmer eine Bietergemeinschaft sein, die aus einem Dienstleister und einem Leasingunternehmen besteht.

Die DAK-G als Auftraggeberin schließt folgende Verträge/Vereinbarungen:
(a) Dienstleistungsvereinbarung zur Abwicklung des Dienstradleasings mit dem Auftragnehmer,
(b) Rahmenvereinbarung über das Leasing von Diensträdern als Grundlage für die Einzelleasingverträge mit dem Auftragnehmer [sofern der Auftragnehmer selbst Leasinggeber ist oder im Falle einer Bietergemeinschaft] bzw. mit dem vom Auftragnehmer eingebundenen Nachunternehmer [wenn Leasinggeber der Nachunternehmer des Auftragnehmers ist].

(3) Zur Sicherstellung eines einheitlichen Angebots an Diensträdern soll ein einheitlicher Dienstleister/Auftragnehmer (Leasinggeber und Service-Dienstleister mit Fachhändlern und Versicherungsdienstleister) beauftragt werden. Der Auftragnehmer kann ein Dienstleister sein, der selbst Leasinggeber ist oder ein Leasingunternehmen als Nachunternehmen (sog. Dritter iSv. § 12) einbindet. Alternativ kann der Auftragnehmer eine Bietergemeinschaft sein, die aus einem Dienstleister und einem Leasingunternehmen besteht.
Die DAK-G als Auftraggeberin schließt folgende Verträge/Vereinbarungen:
(a) Dienstleistungsvereinbarung zur Abwicklung des Dienstradleasings mit dem Auftragnehmer,
(b) Rahmenvereinbarung über das Leasing von Diensträdern als Grundlage für die Einzelleasingverträge mit dem Auftragnehmer [sofern der Auftragnehmer selbst Leasinggeber ist oder im Falle einer Bietergemeinschaft] bzw. mit dem vom Auftragnehmer eingebundenen Nachunternehmer [wenn Leasinggeber der Nachunternehmer des Auftragnehmers ist].

(4) Da die tatsächliche Menge während der Vertragslaufzeit vom tatsächlichen Bedarf der Mitarbeitenden der DAK-G abhängig ist, wird eine Abnahmemenge überhaupt bzw. in einem bestimmten Umfang nicht garantiert. Insofern besteht keine Abnahmeverpflichtung der DAK-G bzw. ihrer Mitarbeitenden überhaupt bzw. in einem bestimmten Umfang und im Falle des Nichtabrufs bzw. des Unterschreitens der geschätzten Menge kein Vergütungs- oder sonstiger Entschädigungs-/Ausgleichsanspruch des Auftragnehmers.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
36

(Die DAK-G kann den Vertrag mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten jeweils zum Monatsende kündigen. Die Kündigung kann jedoch frühestens zum Ende des 2. Vertragsjahres ausgesprochen werden.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im betreffenden Land
Deutschland

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Optionale Instandhaltungsleistungen nach Ziff. 3.8 der Leistungsbeschreibung werden ausschließlich von den Mitarbeitenden der DAK-G selbst und direkt beim Auftragnehmer (inkl. Leasinggeber) bzw. Fahrrad-Fachhändler beauftragt, sofern der Mitarbeitende die Leistung wünscht. Die Mitarbeitenden trifft keine Abnahmeverpflichtung, daher gilt § 1 Abs. 5 entsprechend. Eine Beauftragung durch die DAK-G selbst ist ausgeschlossen. Die voranstehenden Ausführungen gelten für weitere optionale Leistungen (z.B. leasingfähiges fest mit dem Fahrrad verbundenes Zubehör [sofern es zusätzlich am Fahrrad montiert wird und nicht bereits zur Grundausstattung des konkreten Fahrrads gehört]) oder Zubehör, dass der Sicherung des Fahrrads dient) entsprechend.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Barrierefreiheit
Gleichstellung von ethnischen Gruppen
Gleichstellung der Geschlechter
Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte in globalen Wertschöpfungsketten
Fairere Arbeitsbedingungen
Sonstiges, bspw. Bindung/Einhaltung von Tarifverträgen, Berücksichtigung von Werkstätten aus dem Justizvollzug (sog. Knastläden)

wie vor

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YRXDYHU4VLX6

Einlegung von Rechtsbehelfen

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Unabhängig von dieser Ausschreibung würden wir uns freuen, wenn wir Ihnen und Ihren Beschäftigten unser Leistungs- bzw. Serviceangebot vermitteln dürften. Sofern Sie hieran Interesse haben, senden Sie uns bitte die anliegende Erklärung "Freiwillige Einverständniserklärung Vertrieb" zu.

WICHTIG! Die Entscheidung, ob Sie uns die Möglichkeit der Information hinsichtlich unseres Leistungs- bzw. Serviceangebotes geben möchten, hat keinerlei Auswirkung auf die Ausschreibung, d. h. auch wenn Sie uns die Erklärung "Freiwillige Einverständniserklärung Serviceangebot" nicht übermitteln, wird Ihr Angebot, wie jedes andere Angebot, geprüft und gewertet!

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

70
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Unvollständige Angebote können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber oder Bieter unter Setzung einer Frist und Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende Unterlagen zu übermitteln oder unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen zu ergänzen, zu erläutern, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Im Übrigen gilt § 56 Abs. 2 und 3 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es wird auf die Vorgaben der Vergabeunterlagen und die geltenden Vergabevorschriften (insbesondere die §§ 123, 124 GWB) verwiesen. Dies gilt für alle nachfolgend aufgeführten Ausschlussgründe gleichermaßen.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

A5_Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Bundestariftreuegesetzes (BTTG) gemäß Vorlage (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

A3_Eigenerklärung Nachunternehmer (sofern NU-Einsatz) gemäß Vorlage (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

A2_Eigenerklärung Eignung gemäß Vorlage (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Besitz der Erlaubnis der Aufsichtsbehörde (BaFin) nach Maßgabe von § 32 KWG zur Erbringung von Finanzierungsleasing im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG: - Abgabe einer Eigenerklärung
(1) des Einzelbieters, dass
(a) sofern er selbst Leasinggeber ist: er selbst über eine entsprechende Erlaubnis nach § 32 KWG verfügt, bzw.
(b) sofern er einen Nachunternehmer als Leasinggeber einbindet: der Nachunternehmer über eine entsprechende Erlaubnis nach § 32 KWG verfügt
oder alternativ
(2) der Bietergemeinschaft, dass das Bietergemeinschaftsmitglied, welches als Leasinggeber tätig werden soll, über eine entsprechende Erlaubnis nach § 32 KWG verfügt
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 1.4).

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis einer Berufs-/ Betriebshaftpflichtversicherung: - Abgabe einer Eigenerklärung des Bieters, dass eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung vorhanden ist, bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht erhalten wird
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 2.1),
Im Fall einer Bietergemeinschaft muss eine entsprechende Versicherung von mindestens einem Mitglied oder alternativ von der Bietergemeinschaft selbst vorhanden sein.

Mindestanforderungen:
Bestehen einer angemessenen und gültigen branchenüblichen Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung eines europäischen Versicherungsinstitutes mit den geforderten Mindestdeckungssummen:
- Personen- und Sachschäden: 3 Mio. EUR,
- Vermögensschäden: 1 Mio. EUR

Eignungskriterium

Finanzkennzahlen

Nachweis einer ausreichenden Bonität: - Mindestens befriedigende Bonität nach Maßgabe des Bonitätsindex nach Creditreform zum 31.12.2025 oder später bzw. entsprechende Ausfallwahrscheinlichkeit anderer anerkannter Bonitätsindizes (z.B. DSGV-Rating)
(Nachzuweisen durch Angabe des Bonitätswerts in Anlage A2, Ziffer 2.2 und durch ergänzende Vorlage Nachweis),
Im Fall einer Bietergemeinschaft muss eine entsprechende Bonität von allen Mitgliedern vorhanden sein und nachgewiesen werden.
Musskriterium; wird kein Nachweis eingereicht, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Eigenerklärung über geeignete Unternehmensreferenzen: - Abgabe einer Eigenerklärung über geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind.
Der Bieter / Die Bietergemeinschaft muss eine Referenzliste über 3 nach Inhalt/Art und Umfang mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbare Referenzaufträge aus den letzten 4 Jahren einreichen unter Angabe von:
- Bezeichnung Referenzprojekt,
- Angabe Auftragnehmer (Bieter, Bietergemeinschaftsmitglied, Nachunternehmer bei EIgnungsleihe),
- Auftraggeber (Referenzgeber) einschließlich der Kontaktdaten des Ansprechpartners (Name, Anschrift, Telefon und E-Mail),
- Leistungszeitraum,
- vorzeitige Beendigung des Referenzprojekts wegen Schlechtleistung,
- Leistungsinhalt.
Hierbei müssen durch jede Referenz die in der Spalte "inhaltliche Mindestanforderungen" aufgeführten Mindestanforderungen nachgewiesen und hierzu die im Dokument "A2_Eigenerklärung Eignung" vorhandenen Tabellen ausgefüllt werden.
Aktuell noch laufende Referenzen sind zulässig, sofern sie alle vorgegebenen Mindestanforderungen an die Referenzen erfüllen.
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 3.1).

Mindestanforderungen:
Es sind mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte nachzuweisen.
Jede Referenz muss zwingend folgende Mindestanforderungen erfüllen:
(1) Leistungszeitraum:
(a) Referenzprojektbeginn und -ende liegen zum Zeitpunkt der Angebotsfrist nicht länger als 4 Jahre zurück.
(b) Referenzprojekt wurde zum Zeitpunkt der Angebotsfrist min. 2 Jahre durchgängig, d.h. ohne Unterbrechung, erbracht.
(2) Leistungsinhalt:
(a) Dienstrad-Leasing.
(b) min. 1.000 Einzel-Leasingverträge
[Einzelleasingverträge, die aufgrund von "Störfällen" auf Seiten des Auftraggebers / Referenzgebers vor Ablauf der Leasinglaufzeit frühzeitig beendet wurden, dürfen mitgezählt werden.].
(c) Abwicklung aller Prozesse und Anfragen (wie Bestellung, Beendigung, Übernahmen des Leasingobjekts, Rückführung, Schadensfallabwicklung, Abschluss von Rücknahmevereinbarungen, Generierung von Leasingantrag und Übernahmebestätigung für die Mitarbeitenden der Auftraggeberin) über ein vom Auftragnehmer angebotenes Onlineportal

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Händlernetz: - Abgabe einer Eigenerklärung des Bieters/von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft, dass der Bieter bereits zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe über ein gemäß § 1 Abs. 2 (b) Vertrag erforderliches Händlernetz (Kooperationen mit Fahrradfachhändlern) von insgesamt min. 5.000 stationären Fahrrad-Fachhändlern (Vor-Ort-Filialen) verfügt und entsprechende Kooperationen bereits bestehen.
[Potenzielle, geplante oder künftig vorgesehene Kooperationen dürfen nicht berücksichtigt werden.]
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 3.2).

Mindestanforderungen:
> zwingend: Händlernetz mit insgesamt min. 5.000 stationären Fahrrad-Fachhändlern (Vor-Ort-Filialen);
> nachfolgende freiwillige Angabe:
# Zusätzlich bestehen bereits zum Zeitpunkt der
Angebotsabgabe auch Kooperationen mit Online-
Fachhändlern, welche jedoch nicht bei der
verpflichtenden Zahl von min. 5.000 stationären
Fahrrad-Fachhändlern mitzählen.
# Anzahl Online-Fachhändler

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Abgabe einer Scientology-Erklärung: - Abgabe einer Scientology-Erklärung,
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 4.1).

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Bundestariftreuegesetzes (BTTG): - Abgabe einer Eigenerklärung vom Bieter/jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Einhaltung der Pflicht zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Bundestariftreuegesetzes (BTTG)
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A5).

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) fortzuführen.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

1. Zuverlässigkeit sowie Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

1.1 Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit: Abgabe einer Eigenerklärung vom Bieter/jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB (Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 1.1).

1.2 Eigenerklärung Mindestlohn und Tariftreue: Abgabe einer Eigenerklärung vom Bieter/jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zur Einhaltung der Pflicht zur Zahlung des Mindestlohns und zur Tariftreue (Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 1.2).

1.3 Eigenerklärung zu Russlandsanktionen: Abgabe einer Eigenerklärung vom Bieter/jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft, von jedem benannten Nachunternehmer, dass die Art. 5k Abs. 1 VO (EU) 833/2014 genannten Sachverhalte zu Russlandsanktionen eingehalten werden
(Nachzuweisen durch Eigenerklärung: Anlage A2, Ziffer 1.3).

2. Nachunternehmer mit Eignungsleihe: Einreichung der vom NU ausgefüllten A3_Eigenerklärung mit Angebot

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung