Verfahrensangaben

Fachplanung der Tragwerksplanung für den Neubau des Zentrums für Kinder- und Jugen...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.11.2026
27.11.2026 10:00 Uhr
03.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Knappschaftskrankenhaus Bottrop GmbH
DE294700284
Osterfelder Straße 157
46242
Bottrop
Deutschland
DEA31
kontakt.bottrop@knappschaft-kliniken.de
02041150
02041152002

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 2289499-0
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
+49 2289499-0
Bundeskanzlerplatz 2-10
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71327000-6
71000000-8
71300000-1
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Fachplanung der Tragwerksplanung für den Neubau des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 3-6

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Maßnahme ist der Neubau und Umbau zu einem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Marienhospital Bottrop. Ziel ist die räumliche und funktionale Bündelung der pädiatrischen, neonatologischen und geburtshilflichen Versorgung sowie der zugehörigen ambulanten und stationären Bereiche.

Der Neubau umfasst die Kinder-Notfallambulanz mit Schockraum und Eingriffsräumen, die Kinder Tagesklinik, die interdisziplinären Untersuchungs- und Behandlungsbereiche mit Nephrologie, Neuropädiatrie, Gastroenterologie und Urologie, die Kinderintensiv- und IMC-Versorgung, die Wöchnerinnenstation, die allgemeinpädiatrische Bettenstation einschließlich Isolationsbereiche sowie den Kreißsaal. Die geburtshilflichen Bereiche mit Kreißsaal und Wöchnerinnenstation sowie die neonatologische bzw. pädiatrische Intensivversorgung sind räumlich und funktional eng miteinander verbunden.

Das dreigeschossige Gebäude soll rund 50 Patientenzimmer mit insgesamt 79 Betten umfassen. Das Zentrum soll auf den Erfahrungen der Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Kinderklinik aufbauen.
Eine ausführliche Projektbeschreibung ist als Bestandteil der Vergabeunterlagen (Datei Vorstatik_LP2 inkl. Erläuterungsbericht Marienhospital BOT_20260630) beigefügt.
Grundflächen und Rauminhalte der geplanten Maßnahme nach DIN 277:

Brutto-Grundfläche (BGF): 8.193,09 (m2)
Konstruktionsfläche (KGF): 723,40 (m2)
Netto-Raumfläche (NRF): 7.469,69 (m2)
Nutzungsfläche (NUF): 5.087,07 (m2)
Technikfläche (TF): 258,03 (m2)
Verkehrsfläche (VF): 2.124,59 (m2)
Brutto-Rauminhalt (BRI): 29.818,02 (m3)

Nutzungseinheiten (NE): 79 Betten

Die Vergabe der Bauleistungen wird in Einzelvergaben öffentlich ausgeschrieben.

Kostenrahmen des Bauvorhabens - Kosten nach DIN 276:

300 Bauwerk-Baukonstruktionen: rd. 12.778.000 EUR netto

400 Bauwerk-Technische Anlagen: rd. 9.900.000 EUR netto

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
02.02.2027
31.01.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Josef-Albers-Str. 70
46236
Bottrop
Deutschland
DEA31

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6RDYH3P223U

Einlegung von Rechtsbehelfen

Für dieses Vergabeverfahren gelten die Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§§ 155 ff. GWB). Ein Unternehmen kann die Nachprüfung nur beantragen, wenn es zuvor seine Rügeobliegenheit nach § 160 Abs. 3 GWB erfüllt hat.

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit

der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, oder

ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Abs. 2 GWB vorliegt.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB (§ 160 Abs. 3 Satz 2 GWB). § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Satz 3 GWB).

Rügen sind gegenüber dem Auftraggeber zu erklären. Die Fristen laufen ab Kenntnis des Verstoßes beziehungsweise ab Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen. Bei Fristen in Kalendertagen ist auf den Zugang beim Auftraggeber abzustellen. Es empfiehlt sich, Rügen in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail zu übermitteln.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Alle Anfragen sind über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform DTVP zu stellen.

Die Angebote sind elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) abzugeben.
Bei der elektronischen Abgabe ist es wichtig, dass das Angebot nicht über die Funktion "Kommunikation" eingereicht wird. Vielmehr ist für die Abgabe die Funktion "Angebot" zu verwenden.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

Bereits abgegebene, jedoch fehlerhafte oder unvollständige Angaben, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, sind grundsätzlich von der Nachforderung ausgeschlossen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzen (Mindestanforderungen) - a. Mindestens zwei Referenzen (R1 und R2) müssen Planungs- oder Beratungsleistungen
zu Neubauten aus dem Bereich Krankenhausbau oder Hochbau umfassen (Bearbeitungsumfang: Leistungsphasen 3 bis 6)

b. Mindestens zwei Referenzen (R3 und R4) müssen Planungs-, Beratungs- oder Prüfungsleistungen zu Umbauten aus dem Bereich Krankenhausbau umfassen.

c. Alle Referenzen müssen abgeschlossene Baumaßnahmen (Fertigstellung LPH 6, Vorlage
einer Bauherrenerklärung ausreichend) der letzten 5 Jahre betreffen. Zeitraum gerechnet ab dem Tag der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzen (Bewertung) - a. Anbindung an Bestandsbau
b. Ausführung bei laufendem Betrieb des Bestandsbaus
c. Ausführung der Leistungsphasen 1-6, § 51 HOAI
d. Ausführung mindestens Honorarzone III
e. Baukosten KG 300 + KG 400 mind. 5 Mio EUR netto

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1.000,00

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Anforderungen an das Projektteam (PL und stellvertretende PL) - a) Erklärung über die Befähigungen des bzw. der für die Erbringung der Leistung verantwortlichen Projektleiters/in. Angaben zu Projektleitung mit Nachweis der Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder Diplomurkunde (oder vergleichbar), Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf. mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

b) Angaben zur stellvertretenden Projektleitung mit Nachweis der Qualifikation: Nachweis Eintragung berufsständische Kammer oder Diplomurkunde (oder vergleichbar), Lebenslauf, je nach Planungsaufgabe ggf. mit persönlichen Referenzprojekten, sehr gute Deutschkenntnisse (fließend in Wort und Schrift; mindestens entsprechend CEFR Stufe C1).

- Projektleitung: mindestens 10 Jahre Berufserfahrung

- Stellvertretende Projektleitung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung

PL und stellvertretende PL: nachgewiesene Erfahrung in der Fachplanung der
Tragwerksplanung (fachspezifische Qualifikation und persönliche Referenzen)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Umsatzzahlen - Das ausgefüllte Formblatt "Umsatzzahlen". Nachweis des Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2023 - 2025) sowie über den Umsatzteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, beides in Euro brutto. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein ausgefülltes Formblatt vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung - Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und 3,0 Mio. Euro für sonstige Schäden abgeschlossen wird oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied ein entsprechender Nachweis vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Berufs- oder Handelsregister - Jeder Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung ist. Im Fall der Beteiligung als Bietergemeinschaft hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einen Berufs- oder Handelsregisterauszug vorzulegen. Ebenso ist ein Handelsregisterauszug von jedem Nachunternehmer abzugeben, auf dessen Referenzen sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft beruft.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Auf die Vergabeunterlagen, insbesondere die Teilnahmebedingungen, wird verwiesen. Aufgrund der technischen Begrenzung ist eine Auflistung nicht möglich.

Der Zuschlag erfolgt gem. § 127 GWB, § 58 Abs. 1 VgV auf das wirtschaftlichste Angebot. Zuschlagskriterien: a. Projektorganisation (Gewichtung 15 %; Bewertung 0-5 Punkte) - b. Herangehensweise (Gewichtung 30 %; Bewertung 0-5 Punkte) - c. Termine und Kosten (Gewichtung 15 %; Bewertung 0-5 Punkte) - d. Honorar (Gewichtung 40 %; Bewertung 0,00-5,00 Punkte)

Die Bewertungsformel für die Ermittlung der Punktzahl für das Honorar sowie die Detailbeschreibung der Punktevergabe für die Kriterien a., b. und c. ergeben sich aus der Anlage "Zuschlagskriterien"

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung