Verfahrensangaben

DAB-Modulationsautomatik in SFN-Netzen

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
11.11.2026
23.11.2026 10:00 Uhr
15.11.2027

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Norddeutscher Rundfunk
DE 1185 09 776
Rothenbaumchaussee 132-134
20149
Hamburg
Deutschland
DE600
e-vergaben@ndr.de
+49 0
+49 0

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Freizeit, Sport, Kultur und Religion

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
t:040428231690
Adolphsplatz 3-5
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
+49 4042823-1690
vergabekammer@fb.hamburg.de
+49 4042823-1690

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
t:040428231690
Adolphsplatz 3-5
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@fb.hamburg.de
+49 4042823-1690

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
t:040428231690
Adolphsplatz 3-5
20457
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@fb.hamburg.de
+49 4042823-1690

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

32420000-3
32260000-3
32424000-1
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der NDR ist eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Deutschland. Er produziert und sendet Programme fürs Fernsehen, Radio und Onlinedienste in den Norddeutschen Bundesländern Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Zu den Aufgaben der Produktionsdirektion gehört es, einen möglichst störungsfreien Betrieb der terrestrischen Senderanlagen zu gewährleisten. Um ein resilientes DAB+ Netz betreiben zu können wurde ein Havariekonzept erarbeitet, welches im Folgenden vorgestellt werden soll.

Zur Flächenabdeckung einer Region mit einem DAB+ Kanal betreibt der NDR mehrere Sendeanlagen in mehreren sogenannten SFN (Single Frequency Network): alle Sender in diesem SFN senden mit gleicher Sendefrequenz. Damit sich die ausgesendeten Inhalte der einzelnen Sender nicht gegenseitig stören, müssen zu jeder Zeit an allen Sendern die identischen Daten abgestrahlt werden (Gleichwellennetz). Diese Daten werden zentral im Playout-Center (POC) erzeugt und als EDI-Datenströme an die Senderstandorte übertragen.

Die Übertragung erfolgt über angemietete Datenleitungen. Auf die Komponenten dieses Übertragungsnetzes hat der NDR keinen Einfluss. Daher muss der NDR davon ausgehen, dass dieses Netz im Katastrophenfall nicht zur Verfügung steht.

Gleiches gilt für unser NDR-IT-Netzwerk, das eine unabhängige Datenverbindung für die Vernetzung von Netzwerkhardware im NDR darstellt. Dieses umfasst z. B. die Management- und Überwachungssysteme für das Sendernetz. Es muss also davon ausgegangen werden, dass die Standorte im Havariefall nicht auf normalem Wege erreichbar und somit steuerbar sind.

Folgende Schnittstellen bestehen:

Die Ausgänge am Playout (Main und Backup) sowie die Eingänge am Sender sind in Form einer Netzwerkschnittstelle (LAN) per RJ45 ausgeführt. Übertragungsprotokoll ist EDI.

Das Netzmanagementsystem im NDR-Netzwerk ist mittels SNMP realisiert.

Ziel der Ausschreibung:

Wir suchen ein Gerät, das die Leitungszuführung (EDI over IP-Multicast) überwacht und auf Ereignisse und Ausfälle entsprechend unserer Anforderungen laut Leistungsbeschreibung reagiert. Ziel ist es, bei Kommunikationsausfall, ausgewählte Sender in einem SFN weiterhin betreiben zu können.

Das Gerät soll mindestens vier Eingänge und zwei Ausgänge für die verschiedenen Schaltungen der Leitungssignale besitzen. Zwei Eingänge sind für die normalen EDI-Signale aus den angemieteten Leitungen, zwei weitere Eingänge sind mit EDI-Signalen durch Reservewege belegt, die vor Ort bereitstehen.

Weitere Schnittstellen sind für den Remote- und vor-Ort-Zugriff vorhanden. Dieses Gerät heißt Modulations-Automatik (MA).

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Wir suchen ein Gerät, das die Leitungszuführung (EDI over IP-Multicast) überwacht und auf Ereignisse und Ausfälle entsprechend unserer Anforderungen laut Leistungsbeschreibung reagiert. Ziel ist es, bei Kommunikationsausfall, ausgewählte Sender in einem SFN weiterhin betreiben zu können.

Das Gerät soll mindestens vier Eingänge und zwei Ausgänge für die verschiedenen Schaltungen der Leitungssignale besitzen. Zwei Eingänge sind für die normalen EDI-Signale aus den angemieteten Leitungen, zwei weitere Eingänge sind mit EDI-Signalen durch Reservewege belegt, die vor Ort bereitstehen.

Weitere Schnittstellen sind für den Remote- und vor-Ort-Zugriff vorhanden. Dieses Gerät heißt Modulations-Automatik (MA).

Der voraussichtliche Umfang umfasst:
- 64 Modulationsautomatiken
- 24 Trennerpaare ( 2 Controller je SFN = 48 Stück)

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Das gesamte Verfahren wird digital über die Plattform dtvp abgewickelt.
Sämtliche Einzelheiten zu dem Verfahren, erforderliche Unterlagen und die Kommunikation mit den Bewerbern erfolgen ausschließlich über das Vergabeportal.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y6FDYHL49N27

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: - § 134 Abs. 2 GWB - Informations- und Wartepflicht: Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach § 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an, - das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer(§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit: 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Begrenzung: Anzahl der Bewerber gem. § 51 VgV
sind drei geeignete Bewerber. Weisen mehr als drei Bewerber die entsprechenden Qualifikationen nach
entscheidet das Los.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Nachforderung innerhalb einer angemessenen Frist.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzprojekte (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Umsätze (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Versicherungsnachweis (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung):

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle

Qualifikation

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
25,00

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Lösungsidee

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
25,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenzen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
50,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Projektsprache in Wort und Schrift ist deutsch

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung