Verfahrensangaben

Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb eines Workflow?Fachdienstes, sowie der Auf...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
10.11.2026
23.11.2026 11:00 Uhr
16.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

gematik GmbH
HRB 96351
Rosenthaler Straße 30
10178
Berlin
Deutschland
DE300
Rechtsabteilung / Vergabestelle
vergabestelle@gematik.de
+49 3040041-0

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt Vergabekammern des Bundes
991-02380-92
Kaiser-Friedrich-Straße 16
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.bund.de
+49 22894990
+49 2289499163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72500000-0
72000000-5
72200000-7
72300000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die gematik führt mit diesem Vergabeverfahren die Neuausschreibung der Entwicklung, Bereitstellung und Betrieb eines Workflow-Fachdienstes, sowie den Aufbau und Betrieb einer sicheren Infrastruktur-Plattform in der Telematikinfrastruktur (TI) durch.

Das strategische Ziel dieses Vorhabens ist die Vergabe des Aufbaus und Betriebs einer skalierbaren, dynamischen und sicheren Ausführungsumgebung ("HCC-Cloud"), in der erste Anwendungen der TI (insbesondere E-Rezept, E-Überweisung) erlebbar werden.

Daraus lassen sich folgende Ziele ableiten:

Die Definition und die Vergabe für den Aufbau und Betrieb einer sicheren Ausführungsumgebung in einem Cloud-Umfeld für Workflow-Anwendungen in der Telematikinfrastruktur.

Die Anpassung der Spezifikation sowie die Vergabe für den Aufbau und Betrieb des E-Rezept-Fachdienstes als containerisierte Software auf der sicheren Ausführungsumgebung.

Die Inbetriebnahme und Migration des E-Rezept-Fachdienstes in die neue Umgebung.

Die Spezifikation sowie die Vergabe für den Aufbau und Betrieb der E-Überweisung als containerisierte Software auf der sicheren Ausführungsumgebung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

De Leistung wird in 2 Losen vergeben:
Los 1 TI-Flow Anwendungen
Los 2 TI-Flow Cloud Services

Los 1 TI-Flow Anwendungen
Gegenstand des Los 1 ist die Planung, Implementierung, Bereitstellung, der 24/7-Betrieb sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung des TI-Flow-Fachdienstes als zentraler Fachanwendung der Telematikinfrastruktur (TI). Der Dienst ermöglicht die sichere Ende-zu-Ende-Übermittlung elektronischer Verordnungen, insbesondere des E-Rezepts und der E-Überweisung, und ist als hochverfügbare, skalierbare und performante Lösung gemäß den Vorgaben der gematik bereitzustellen.
Die Leistung umfasst den Betrieb von Referenz-, Test- und Produktivumgebungen, die Integration neuer Verordnungsarten und fachlicher Erweiterungen, die Bereitstellung standardisierter Schnittstellen sowie die Einhaltung der Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz, Interoperabilität und Betriebsfähigkeit. Der TI-Flow-Fachdienst ist für die Weiterentwicklung der TI zu einer Zero-Trust-Architektur auszulegen und einschließlich Monitoring, Incident- und Problem-Management dauerhaft sicher und stabil zu betreiben.

Los 2 TI-Flow Cloud Services
Gegenstand des Los 2 ist die Planung, Bereitstellung, Implementierung, der 24/7-Betrieb sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung einer souveränen und vertrauenswürdigen Managed-Cloud-Infrastruktur (HCC-Cloud) für die Telematikinfrastruktur (TI). Die HCC-Cloud dient als Ausführungsumgebung für den TI-Flow-Fachdienst mit den Anwendungen E-Rezept und E-Überweisung sowie perspektivisch für weitere Fachdienste.
Die zu erbringende Leistung umfasst insbesondere die Bereitstellung hochverfügbarer, georedundanter Cloud-Ressourcen und Cloud-nativer Dienste einschließlich Confidential Computing, Datenbank-, Speicher-, Backup-, Schlüsselmanagement- und Sicherheitsdiensten sowie die Bereitstellung der hierfür erforderlichen Management-, Automatisierungs-, Überwachungs- und Bereitstellungswerkzeuge über Benutzeroberflächen und APIs für mehrere Mandanten.
Die Leistung umfasst den Aufbau und Betrieb von Referenz-, Test- und Produktivumgebungen der TI unter Einhaltung der einschlägigen regulatorischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen. Die produktive und stabile Bereitstellung der Lösung in der TI hat spätestens zum 01.05.2028 zu erfolgen. Anschließend ist die HCC-Cloud im Rahmen eines 24/7-Betriebs einschließlich Wartung, Support und bedarfsgerechter Weiterentwicklung zu betreiben.

Weitergehende Informationen enthalten die Leistungsbeschreibungen und die insofern mitgeltenden Dokumente.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48

Die Laufzeit und Verlängerungsbeschreibung ist je Los unterschiedlich und wird durch loseigene Angaben ersetzt.

5
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Ort im Europäischen Wirtschaftsraum
---

Die Angaben zum Erfüllungsort sind in den Vergabeunterlagen näher beschrieben.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y53YT7HVJRM4

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das Nachprüfungsverfahren ist in Kapitel 2 des 4. Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) geregelt.
Ein Nachprüfungsverfahren wird nach § 160 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschrift ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Dieser Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind;
5) ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 GWB vorliegt. Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Nach § 134 GWB (Informations- und Wartepflicht) wird der Auftraggeber Bieter bzw. Bewerber über den vorgesehenen Zuschlag informieren. Der Vertrag wird erst 15 Kalendertage (bei elektronischer Übermittlung oder per Fax: 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information geschlossen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1) Die gematik führt dieses Vergabeverfahren nach den Vorschriften des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) durch;
2) Mit dem Teilnahmeantrag (und später dem Angebot) sind sämtliche der aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrages (und später des Angebotes) sind die von der Vergabestelle zum Download zur Verfügung gestellten Vordrucke und Formblätter zu verwenden. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber /Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung / Nachreichung oder Aufklärung / Erläuterung von Unterlagen. Sämtliche Unterlagen sind in elektronischer Form sowie in Textform nach § 126b BGB über die genannte Vergabeplattform einzureichen;
3) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich über die genannte Vergabeplattform einzureichen;
4) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung des Teilnahmeantrages (und später des Angebots) und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt;
5) Die Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch;
6) Es wird darauf hingewiesen, dass die benannten Fristen für die Angebotsphase noch nicht verbindlich feststehen;
7) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass gem. § 30 Abs. 1 VgV nur für ein Los ein Angebot abgeben werden darf. Die Bewerber können gleichwohl Teilnahmeanträge für ein Los oder für beide Lose einreichen. Sie müssen aber im Falle der Bewerbung auf beide Lose bereits im Teilnahmeantrag erklären, welches Los im Falle einer Platzierung unter den jeweils vier bestplatzierten Bewerbern (vgl. zur Begrenzung der Bewerberanzahl Ziff. IV.3. des Verfahrensbriefs, Anlage-01) beider Lose Vorrang haben soll. Die Zuordnung der Bewerber zu einem Los erfolgt im Rahmen der Eignungswertung nach folgenden Regeln:
I) Der Auftraggeber ermittelt je Los anhand der Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb Los 1 und 2 (Anlage-06) auf Grund der erreichten Gesamtpunktzahl die Rangfolge der Bewerber.
II) Sofern ein Bewerber nur in einem der Lose zu den für die Angebotsphase vorgesehenen Bewerbern gehört, wird er diesem Los zugeordnet und dort zur Angebotsabgabe aufgefordert.
III) In den Fällen, in denen ein Bewerber in beiden Losen zu den für die Angebotsphase vorgesehenen Bewerbern gehört, wird er ausschließlich dem von ihm priorisierten Los zugeordnet und nur dort zur Angebotsabgabe aufgefordert.
IV) Im entsprechenden anderen Los rückt der nach Maßgabe der Eignungswertung nächstplatzierte Bewerber nach.
V) Führt die Anwendung der vorstehenden Regelungen dazu, dass in einem Los die vorgesehene Anzahl geeigneter Bewerber nicht erreicht werden kann oder ein wirksamer Wettbewerb in diesem Los andernfalls nicht gewährleistet wäre, behält sich der Auftraggeber vor, von der Lospriorisierung gem. Ziff. III)) ausnahmsweise abzuweichen. In diesem Fall kann der Auftraggeber einen Bewerber, der nach den vorstehenden Regelungen einem bestimmten Los zuzuordnen wäre, abweichend dem entsprechenden anderen Los zuordnen und ausschließlich in diesem Los zur Angebotsabgabe auffordern, soweit das zur Sicherstellung eines wirksamen Wettbewerbs erforderlich ist.
In jedem Fall wird ein Bewerber nur für die Abgabe eines Angebots in einem Los zugelassen. Eine Aufforderung zur Angebotsabgabe in beiden Losen erfolgt nicht. Die Entscheidung über eine abweichende Zuordnung trifft der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der Anzahl geeigneter Bewerber, der Wettbewerbsverhältnisse in den Losen sowie des Ziels, in beiden Losen einen wirksamen Wettbewerb sicherzustellen.
8) Der Auftraggeber wird für das weitere Vergabeverfahren max. 4 Bewerber/Bewerbergemeinschaften je Los mit positiver Eignungsprognose auswählen. Er behält sich vor, das entsprechende Los im Vergabeverfahren aufzuheben, sofern die benannte Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen in diesem Los unterschritten wird. Sollte die Prüfung der eingegangenen Teilnahmeanträge ergeben, dass in einem Los mehr als die vorgegebene maximale Bewerberanzahl die Eignungsanforderungen erfüllen, wird der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach den Vorgaben der Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb (Anlage-06) auswählen. Dabei wird der Auftraggeber im jeweiligen Los zunächst die Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit bewerten und gewichten. Im Ergebnis dessen werden die vier bestplatzierten Bewerber (d.h., diejenigen mit der höchsten Gesamt-Wertungspunktzahl nach Maßgabe der losspezifischen Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb, Anlage-06) im jeweiligen Los zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichstand der viertplatzierten Bewerber in einem Los werden alle gleichplatzierten Bewerber und damit mehr als vier Bewerber im betroffenen Los zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sofern im Ergebnis ein Bewerber (im Falle seiner Doppelbewerbung) in beiden Losen eine Platzierung unter den besten 4 Bewerbern einnimmt, richtet sich die an ihn gerichtete Angebotsaufforderung nach den in Ziff. II.3. des Verfahrensbriefs (Anlage-01) vorgegebenen Zuordnungsregelungen zur Einhaltung der Loslimitierung.
9) Nur die ausgewählten Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (zweite Phase des Vergabeverfahrens), können anschließend ein Erstangebot im jeweiligen Los abgeben und am weiteren Verhandlungsverfahren teilnehmen. Der Auftraggeber wird mit allen ausgewählten Bietern, die form- und fristgerecht ein Erstangebot eingereicht haben, Verhandlungsgespräche mit dem Ziel führen, die Angebote zu optimieren. Dafür wird der Auftraggeber diese Bieter unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und Gleichbehandlung zu Verhandlungen und hiernach zur Abgabe endgültiger Angebote auffordern.
10) Für Los 2 sind Erklärungen abzugeben, dass der Bewerber über die erforderlichen technischen, personellen, organisatorischen und sonstigen Kapazitäten verfügt bzw. im Falle einer Auftragserteilung rechtzeitig verfügen wird, um die in den Vergabeunterlagen festgelegten Souveränitätsanforderungen während der gesamten Vertragslaufzeit erfüllen zu können. Ferner ist zu erklären, dass die in den Vergabeunterlagen festgelegten Souveränitätsanforderungen als verbindliche Anforderungen an die Leistungserbringung anerkannt und im Falle einer Auftragserteilung entsprechend den vertraglichen Vorgaben erfüllt werden. Zudem ist zu erklären, dass zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags keine Umstände bekannt sind, die der Einhaltung der Souveränitätsanforderungen entgegenstehen. Dazu sind die entsprechenden Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer V. Nr. 3 einzutragen.
11) Der Bewerber hat Erklärungen zur Umsetzung von Art. 5k Verordnung (EU) 2022/576 (Auszug der VO unter Ziff. IX. Anhang) zu geben. Insbesondere ist zu erklären, dass der Bewerber
a) weder eine russische Staatsangehörige bzw. ein russischer Staatsangehöriger noch eine in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Person, Organisation oder Einrichtung ist,
keine juristische Person, Organisation oder Einrichtung ist, deren Anteile zu mehr als 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der vorgenannten Personen oder Einrichtungen gehalten werden,
nicht im Namen oder auf Anweisung einer der vorgenannten Personen oder Einrichtungen handelt.
b) Ferner ist zu erklären, dass an der Ausführung des Auftrags keine Unternehmen beteiligt werden, auf die die vorgenannten Merkmale zutreffen und die als Unterauftragnehmer, Eignungsverleiher oder Lieferanten eingesetzt werden, sofern ihr Anteil am Auftragswert mehr als 10 % beträgt.
11) Im Nachgang zu den Verhandlungsterminen erhalten die Bieter, ggf. nach einheitlicher Fortschreibung der Vergabeunterlagen durch den Auftraggeber, die Möglichkeit zur Angebotsoptimierung.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Möglichkeit der Nachforderung und Aufklärung:

Sofern Teilnahmeanträge unvollständig eingegangen sind, behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen - soweit zulässig - nachzufordern. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen führen gleichwohl zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, wenn nach pflichtgemäßer Ausübung des Ermessens von einer Nachforderung abgesehen wird.

Sofern Angebote unvollständig eingegangen sind, behält sich der Auftraggeber vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen - soweit zulässig - nachzufordern.
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen führen gleichwohl zum Ausschluss des Angebotes, wenn nach pflichtgemäßer Ausübung des Ermessens von einer Nachforderung abgesehen wird.
Sofern Angebotspreise im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig erscheinen, verlangt der Auftraggeber von den betroffenen Bietern Aufklärung und die Plausibilisierung der Angebotspreise. Gleiches gilt, wenn die Angebote widersprüchliche Angaben enthalten.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

gem. §§123, 124 GWB und gem. § 14 BTTG

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

gem. §§123, 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

4
4
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Los 1 - Es sind unternehmensbezogene Referenzen für nach ihrer Art und ihrem Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren anzugeben.
Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllt:
eine Referenz im Bereich des Gesundheits- oder Versicherungs- oder Finanzwesen oder im BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) erbracht wurde und
folgende Leistungen umfasst hat: Planung, Programmierung, Testung, Dokumentation, Umsetzung und Betrieb von hochverfügbaren und sicherheitskritischen Internet-Anwendungen.
Eine Referenz gilt in den letzten 3 Jahren als erbracht, wenn die Produktivsetzung der implementierten Lösung in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Teilnahmeantragsfrist) stattgefunden hat und mindestens 12 Monate produktiv (Betriebsphase) lief.
Mindestanforderungen:
Es müssen mindestens zwei Referenzen aus den letzten 3 Jahren nachgewiesen werden, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind.
Jede Referenz muss jeweils ein Auftragswert von mindestens fünf Millionen Euro aufweisen.

Zum Nachweis ist das entsprechend ausgefüllte Formular Referenzen (Anlage-03a) als Anlage zum Teilnahmeantrag einzureichen.

Der Auftraggeber wird im Rahmen der geplanten Reduzierung der Bewerberanzahl gem. § 51 VgV max. zwei Referenzen, welche die vorgenannten Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen müssen, auf Grundlage der in Anlage-06 dargestellten Kriterien und auf Basis der vom Bewerber in Anlage-03a gemachten Angaben bewerten. Kann eine Referenz, z.B. aufgrund zwingender Vorgaben oder fehlender Angaben, nicht gewertet werden, geht das zu Lasten des Bewerbers. Der Bewerber muss die zu bewertenden Referenzprojekte benennen, sofern mehr als zwei Referenzen eingereicht werden.
Im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft, werden ebenfalls ausschließlich maximal zwei Referenzen der Bewerbergemeinschaft gewertet. Die Bewerbergemeinschaft muss die zu wertenden Referenzprojekte benennen, sofern in Summe mehr als die zwei Referenzen eingereicht werden. Gleiches gilt im Falle der Eignungsleihe sinngemäß.

Die Bewertung der Referenzen erfolgt gemäß der Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag (Anlage-06).

Je Referenz können max. 100 Punkte erreicht werden.
Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 200 Punkte.

Die im Vergabemanagementsystem ausgewiesene "Gewichtung (Punkte, genau)" ist nicht wertungsrelevant. Sie wird systembedingt dargestellt und ist technisch nicht veränderbar. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge gelten ausschließlich die in den Vergabeunterlagen festgelegten Bewertungs- und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
500,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen Los 2 - Es sind unternehmensbezogene Referenzen für nach ihrer Art und ihrem Umfang mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren anzugeben.
Eine Referenz ist vergleichbar, wenn sie die Bereitstellung und den Betrieb einer mandantenfähigen IaaS-Cloud-Plattform mit nutzungsabhängiger Abrechnung (pay-as-you-go) und mit Ressourcenallokation im Self-Service durch die Mandanten (eigenständige Instanziierung und Konfiguration von Rechen-, Speicher- oder Netzwerkressourcen) zum Gegenstand hatte.

Eine Referenz gilt als in den letzten 3 Jahren erbracht, wenn die referenzierte IaaS-Cloud-Plattform dem Referenzgeber in den letzten 3 Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist für einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens einem (1) Jahr zur Verfügung gestanden hat.

Mindestanforderungen:
Es muss mindestens eine Referenz aus den letzten 3 Jahren nachgewiesen werden, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist.

Mindestens eine der Referenzen aus den letzten drei Jahren, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist, muss den Betrieb einer Cloud-Plattform unter Nutzung von mindestens zwei geographisch getrennten Rechenzentrumsstandorten (standortübergreifende Redundanzen) mit einem Abstand von mind. 30 km (Luftlinie) umfasst haben.

Mindestens eine der Referenzen aus den letzten drei Jahren, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar ist, muss sich weiterhin im Betrieb befinden.

Zum Nachweis ist das entsprechend ausgefüllte Formular Referenzen (Anlage-03a) als Anlage zum Teilnahmeantrag einzureichen.

Der Auftraggeber wird im Rahmen der geplanten Reduzierung der Bewerberanzahl gem. § 51 VgV max. vier Referenzen, welche die vorgenannten Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen müssen, auf Grundlage der in Anlage-06 dargestellten Kriterien und auf Basis der vom Bewerber in Anlage-03a gemachten Angaben im Rahmen des ihm zustehenden Beurteilungsspielraums bewerten. Kann eine Referenz, z.B. aufgrund zwingender Vorgaben oder fehlender Angaben, nicht gewertet werden, geht das zu Lasten des Bewerbers. Der Bewerber muss die zu wertenden Referenzobjekte benennen, sofern mehr als vier Referenzen eingereicht werden.
Im Falle der Bewerbung als Bewerbergemeinschaft werden ebenfalls ausschließlich maximal vier Referenzen der Bewerbergemeinschaft gewertet. Die Bewerbergemeinschaft muss die zu wertenden Referenzobjekte benennen, sofern in Summe mehr als vier Referenzen eingereicht werden. Selbiges gilt im Falle der Eignungsleihe sinngemäß.

Die Bewertung der Referenzen erfolgt gemäß der Bewertungsmatrix Teilnahmeantrag (Anlage-06).

Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte.

Die im Vergabemanagementsystem ausgewiesene "Gewichtung (Punkte, genau)" ist nicht wertungsrelevant. Sie wird systembedingt dargestellt und ist technisch nicht veränderbar. Für die Bewertung der Teilnahmeanträge gelten ausschließlich die in den Vergabeunterlagen festgelegten Bewertungs- und Auswahlkriterien.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
500,00

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Erklärung über den Bestand an Mitarbeitern in relevanten Fachgebieten Los 1 und 2 - Der Bewerber muss die durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahlen in relevanten Fachgebieten aus den Geschäftsjahren 2023 bis 2025 nachweisen.
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Los 1
Mindestanforderung Los 1: Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl fachlich qualifizierter Beschäftigter muss mindestens 20 Mitarbeitende (FTE Fulltime Equivalent) in den geforderten oder vergleichbaren Tätigkeiten des Projektteams (Product Owner/Projektleitung, Delivery Manager, Lead Architekt:in (Software/Hardware)) (gem. Anlage-09a) und der Rollen zu den in der Leistungsbeschreibung (Anlage-02) geforderten Leistungsqualifikationen (Lead Softwareentwickler:in, Scrum Master / Agile Coach, Senior Test-Consulting, Senior OPS-Consultant, Senior Security-Consultant) betragen.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 2 einzutragen.

Los 2
Mindestanforderung Los 2: Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenanzahl muss für die nachfolgend genannten Bereiche wie folgt betragen:
Mitarbeiter mit Confidential Computing-Erfahrung: Mindestens 5 Personen
Als Mitarbeiter mit Confidential-Computing-Erfahrung gelten Personen, die über praktische Erfahrung in mindestens einem der nachfolgenden Bereiche verfügen: Entwicklung lokale Attestation auf dem Host, Entwicklung Attestationsdienstfunktionalität, Konfigurationsmanagement Host-Plattform, Test von Confidential Computing Funktionalitäten, Implementierung von Confidential Computing in Cloud-Umgebungen, Sicherheitsanalysen von Confidential Computing Lösungen
Die für die Mindestanzahl berücksichtigten Mitarbeiter müssen in ihrer Gesamtheit sämtliche vorgenannten Erfahrungsbereiche abdecken.
Mitarbeiter für Cloudentwicklung/Cloudbetrieb: Mindestens 100 Personen
Als Mitarbeiter für Cloudentwicklung/Cloudbetrieb gelten Personen, die über praktische Erfahrung in mindestens einem der nachfolgenden Bereiche verfügen: Entwicklung von Cloud-Funktionen (Mandantenstrukturen, SDN, Gateways, Workload-Deployment, Kubernetes), Betrieb von Cloud-Infrastruktur, Skalierungsmechanismen, insb. Auto-Scaling von Kunden-Workloads, Entwicklung Cloud-nativer Services (Storage, DB), Cloud-basiertes Testing, Staging
Die für die Mindestanzahl berücksichtigten Mitarbeiter müssen in ihrer Gesamtheit sämtliche vorgenannten Erfahrungsbereiche abdecken.
Mitarbeiter mit CI/CD-Erfahrung: Mindestens 10 Personen
Als Mitarbeiter mit CI/CD-Erfahrung gelten Personen, die über praktische Erfahrung in mindestens einem der nachfolgenden Bereiche verfügen: Entwicklung von CI/CD-Funktionalitäten, Durchführung von Tests in Cloud-Umgebungen auf Basis von CI/CD, Betrieb und Wartung CI/CD-Systeme
Die für die Mindestanzahl berücksichtigten Mitarbeiter müssen in ihrer Gesamtheit sämtliche vorgenannten Erfahrungsbereiche abdecken.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 3 einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Jahresumsatz und spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz Los 1 und 2 - Es sind die Gesamtumsätze des Unternehmens und die Umsätze des Unternehmens mit Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023 bis 2025 anzugeben.
Hinweis: Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf die bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Los 1
Mindestanforderung Los 1: Der erwirtschaftete Jahresumsatz mit Leistungen, die mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, muss durchschnittlich mindestens 5 Millionen EUR (netto) in den letzten drei Jahren betragen.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer VIII. Nr. 1 einzutragen.

Los 2
Mindestanforderung Los 2: Der erwirtschaftete Jahresumsatz mit Cloud IaaS mit Pay-as-you-go muss durchschnittlich mindestens 5 Millionen EUR (netto) in den letzten drei Jahren betragen.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer VIII. Nr. 1 einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eintragung im Handelsregister Los 1 und 2 - Es ist eine Erklärung zur Eintragung in einem Handelsregister (oder in einem vergleichbaren Register) abzugeben.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer III. einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Erklärung zur Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung Los 1 und 2 - Es ist eine Betriebshaftpflichtversicherung (oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung) nachzuweisen.

Los 1
Mindestanforderung Los 1: Es ist eine Betriebshaftpflichtversicherung (oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung) mit Deckungssummen in marktüblicher und für den Auftrag ausreichender Höhe nachzuweisen und der entsprechende Nachweis auf Aufforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Sofern eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung (oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung) noch nicht besteht, ist zu erklären, dass eine solche Versicherung im Falle der Auftragserteilung abgeschlossen wird. In dem Zuge muss eine Erklärung eines Versicherers, aus der hervorgeht, dass er zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung bereit ist, vorliegen und der Nachweis wird auf Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer VIII. Nr. 2 einzutragen.

Los 2
Mindestanforderung Los 2: Es ist eine Betriebshaftpflichtversicherung (oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung) mit Deckungssummen für Vermögensschäden in Höhe von 5.000.000,00 EUR je Fall und Schadensfall nachzuweisen und der entsprechende Nachweis auf Aufforderung des Auftraggebers vorzulegen.
Sofern eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung (oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung) noch nicht besteht, ist zu erklären, dass eine solche Versicherung im Falle der Auftragserteilung abgeschlossen wird. In dem Zuge muss eine Erklärung eines Versicherers, aus der hervorgeht, dass er zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung bereit ist, vorliegen und der Nachweis wird auf Aufforderung des Auftraggebers vorgelegt.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer VIII. Nr. 2 einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Erklärung zu den Mindestanforderungen an die Informationssicherheit für Cloud-Dienste Los 2 - Los 2: Es sind Erklärungen zur Einhaltung der Mindestanforderungen an die Informationssicherheit für Cloud-Dienste abzugeben.
Es ist zu erklären, dass die C5-Kriterien des BSI Cloud Computing Compliance Catalogue erfüllt werden und über ein entsprechendes C5-Testat verfügt wird oder dass die C5-Kriterien des BSI Cloud Computing Compliance Catalogue zu Beginn der Betriebsphase des Auftrages erfüllt werden und ein entsprechendes C5-Testat beauftragt ist, welches spätestens zum Beginn der Betriebsphase des Auftrages vorliegt.

Mindestanforderung: Mit dem für die Leistungserbringung vorgesehenen Cloud-Dienst müssen im Rahmen der Qualitätssicherung die Anforderungen des BSI Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5) spätestens mit Beginn der Betriebsphase eingehalten werden.

Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 2.a) einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung

Erklärung zu den Mindestanforderungen an die technischen Ausstattung (Rechenzentren) Los 2 - Los 2: Es sind Erklärungen zu den Mindestanforderungen an die technischen Ausstattung (Rechenzentren) abzugeben.

Mindestanforderung: Es sind mindestens 2 Rechenzentren innerhalb der EU bzw. des EWR oder der Schweiz nachzuweisen, die einen Abstand von mindestens 200 km (Luftlinie) voneinander haben.

Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 2.b) einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Erklärung zu widerstreitenden Interessen bei der Auftragsdurchführung Los 1 und 2 - Los 1: Es ist eine Erklärung abzugeben, dass die ausgeschriebenen Leistungen allein im Interesse des Auftraggebers und unabhängig von anderen, ggf. mit dem Auftrag verknüpften, marktstrategischen (eigenen oder Dritt-) Interessen erbracht werden.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 1 einzutragen.

Los 2: Es ist einen Erklärung abzugeben, dass die ausgeschriebenen Leistungen bzw. die ausgeschriebenen Leistungsbestandteile, die erforderlich sind, um bei Beendigung des Vertrages oder einzelner Leistungsbestandteile die betroffenen Leistungen durch den Auftraggeber selbst oder durch einen Dritten fortzuführen oder auf eine andere Cloud-Umgebung überführen zu können, allein im Interesse des Auftraggebers und unabhängig von anderen, ggf. mit dem Auftrag verknüpften, marktstrategischen (eigenen oder Dritt-) Interessen erbracht werden.
Dazu sind Angaben im Teilnahmeantragsformular (Anlage-03) Ziffer IX. Nr. 1 einzutragen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Alle wesentlichen Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (insbesondere den zugrundeliegenden Verträgen im Los 1 und 2).

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Vorliegend werden im Los 2 ("TI-Flow - Cloud Services") besondere Bedingungen an die Ausführungen des Auftrags (Ausführungsbedingungen) im Sinne des § 128 Abs. 2 GWB festgelegt (Souveränitätsanforderungen). Alle weiteren allgemeingültigen Bedingungen an die Leistungserbringung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen (insb. Leistungsbeschreibung und Vertrag).

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung

Lose

Angaben zu den Losen
1
1

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
TI-Flow Anwendungen
1

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72500000-0
72000000-5
72200000-7
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der mit Los 1 ausgeschriebene Teil der TI-Workflow-Anwendungen wird 2028 für eine Fortführung des Betriebes für das E-Rezept und den Aufbau und Betrieb für die im Wesentlichen mit dem im Entwurf vorliegenden Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) eingeführte Anwendung "E-Überweisung" benötigt.

Gegenstand von Los 1 ist die Weiterentwicklung, Bereitstellung, Integration und der Betrieb des TI-Flow-Fachdienstes für die Anwendungen E-Rezept und E-Überweisung einschließlich der hierfür erforderlichen Referenz-, Test- und Produktivumgebungen. Der Auftrag umfasst die Fortführung des Betriebs des bestehenden E-Rezepts sowie den Aufbau und Betrieb der Anwendung E-Überweisung als weitere Fachanwendung innerhalb des TI-Flow-Fachdienstes.

Nicht Gegenstand des Loses sind die Entwicklung von Clientsystemen und sonstigen ergänzenden Funktionalitäten außerhalb des TI-Flow-Fachdienstes, die Bereitstellung der zugrunde liegenden HCC-Cloud-Infrastruktur sowie die Entwicklung der erforderlichen Zero-Trust-Komponenten. Diese Leistungen werden in separaten Vergaben beauftragt und dem Auftragnehmer zur Integration und Nutzung bereitgestellt.

Die Leistungen sind unter Berücksichtigung der Anforderungen der Telematikinfrastruktur sowie der Weiterentwicklung hin zu einer Zero-Trust-Architektur zu erbringen. Für die Anwendung E-Überweisung werden die fachlichen Anforderungen im Laufe des Vergabeverfahrens konkretisiert.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48

Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber max. 2 mal um je 2 weitere Jahre verlängert werden.

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Elektronische Kataloge

Los - Allgemeine Angaben

Losinformationen
TI-Flow Cloud-Services
2

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

72500000-0
72000000-5
72200000-7
72300000-8
Umfang der Beschaffung

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand von Los 2 ist die Konzeption, Entwicklung, Bereitstellung, Inbetriebnahme, der Betrieb sowie die Weiterentwicklung einer hochverfügbaren und sicheren HCC-Cloud-Infrastruktur für die Telematikinfrastruktur (TI). Die HCC-Cloud dient insbesondere als Ausführungsumgebung für den TI-Flow-Fachdienst und weitere zukünftige TI-Dienste.

Der Leistungsumfang umfasst insbesondere die Bereitstellung der Cloud-Infrastruktur einschließlich erforderlicher Plattformdienste, den Aufbau und Betrieb einer CI/CD-Plattform, die Durchführung infrastrukturseitiger Tests, die Implementierung von Service-Management-Prozessen sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen für den Auftraggeber und die Betreiber der auf der HCC-Cloud betriebenen Dienste. Darüber hinaus ist eine Exit- und Übergabestrategie zur Sicherstellung der Fortführbarkeit des Betriebs bei einem Anbieterwechsel zu entwickeln.

Die HCC-Cloud ist unter Berücksichtigung der Anforderungen der TI 2.0 und der Zero-Trust-Architektur auszugestalten. Sie muss die Integration zentraler Sicherheits-, Monitoring-, ITSM- und SIEM-Komponenten unterstützen und so konzipiert sein, dass ihre Dienste künftig auch von weiteren Anwendungen der Telematikinfrastruktur nachgenutzt werden können. Die bereitgestellten CI/CD-Funktionalitäten sind möglichst hersteller- und plattformunabhängig auszugestalten.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
36

Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber max. 5 mal um je 1 weiteres Jahr verlängert werden.

5
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Elektronische Kataloge